Aratnika: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Aratnika''' ([[Sanskrit]]: अरत्निक aratnika ''m.'') = Schwenken einer Lampe | '''Aratnika''' ([[Sanskrit]]: अरत्निक aratnika ''m.'') = Schwenken einer Lampe | ||
Aratrnika (oft auch als aratrik a gelesen) steht im Sanskrit für das Schwenken einer [[Lampe]] im Rahmen einer | Aratrnika (oft auch als aratrik a gelesen) steht im Sanskrit für das Schwenken einer [[Lampe]] im Rahmen einer Zeremonie. Gemeint ist dabei nicht nur die Lampe selbst, sondern die ganze Handlung: Man hält bzw. schwenkt das [[Licht]] vor einem Bild oder einer [[Gottheit]], meistens im Zusammenhang mit [[Mantra]]s, und gibt damit innerlich das Licht an die Stelle der Dunkelheit—so wie es in der [[hinduistisch]]en Praxis von [[Puja]] und [[Bhakti]] gelebt wird. In der [[Yoga]]-Umgebung wird das gerne als symbolischer Ausdruck verstanden: Das äußere Ritual erinnert dich daran, dass du das Licht der Hingabe und der Aufmerksamkeit auch nach innen bringen sollst. | ||
[https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] fasst diese Idee in ganz ähnlicher Richtung zusammen, wenn er beschreibt, was beim arati passiert: „Lights are waved while mantras are chanted.“ Und er verbindet das Bild des Lichts mit einer inneren Reinigung—also der Stimmung, dass dein eigenes kleines, festhaltendes Ego „wie [[Kampfer]]“ schmelzen darf, damit du dich mehr mit dem Höchsten Licht verbunden fühlst. | [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda] fasst diese Idee in ganz ähnlicher Richtung zusammen, wenn er beschreibt, was beim arati passiert: „Lights are waved while mantras are chanted.“ Und er verbindet das Bild des Lichts mit einer inneren Reinigung—also der Stimmung, dass dein eigenes kleines, festhaltendes Ego „wie [[Kampfer]]“ schmelzen darf, damit du dich mehr mit dem Höchsten Licht verbunden fühlst. | ||
Aktuelle Version vom 9. Juli 2026, 12:15 Uhr

Aratnika (Sanskrit: अरत्निक aratnika m.) = Schwenken einer Lampe
Aratrnika (oft auch als aratrik a gelesen) steht im Sanskrit für das Schwenken einer Lampe im Rahmen einer Zeremonie. Gemeint ist dabei nicht nur die Lampe selbst, sondern die ganze Handlung: Man hält bzw. schwenkt das Licht vor einem Bild oder einer Gottheit, meistens im Zusammenhang mit Mantras, und gibt damit innerlich das Licht an die Stelle der Dunkelheit—so wie es in der hinduistischen Praxis von Puja und Bhakti gelebt wird. In der Yoga-Umgebung wird das gerne als symbolischer Ausdruck verstanden: Das äußere Ritual erinnert dich daran, dass du das Licht der Hingabe und der Aufmerksamkeit auch nach innen bringen sollst.
Swami Sivananda fasst diese Idee in ganz ähnlicher Richtung zusammen, wenn er beschreibt, was beim arati passiert: „Lights are waved while mantras are chanted.“ Und er verbindet das Bild des Lichts mit einer inneren Reinigung—also der Stimmung, dass dein eigenes kleines, festhaltendes Ego „wie Kampfer“ schmelzen darf, damit du dich mehr mit dem Höchsten Licht verbunden fühlst.