Zirbeldrüse

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Die Zirbeldrüse, oder auch Epiphyse, ist ein endokrines Organ, eine Hormondrüse also, die auch als "Meisterdrüse" unseres Hormonsystems bezeichnet wird. Sie ist die oberste Instanz des Hormonsystems und wirkt auf unzählige Körperprozesse ein.

Sitz der Zirbeldrüse im Gehirn, Copyright

Die Zirbeldrüse spielt eine Rolle für den Schlaf-Wach-Rhythmus und beeinflusst auch den Zeitpunkt des Eintritts in die Pubertät. Sie ist eine winzige endokrine Drüsen, die ihren Sitz im Gehirn zwischen den beiden Großhirnhemisphären hat.

Arbeitsweise der Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse ist dafür verantwortlich, das am Tag gebildete Serotonin nachts in Melatonin umzuwandeln. Dieser Vorgang ist sehr wichtig, da er neben einem geruhsamen Schlaf dafür sorgt, dass Zellschäden wirksam reduziert werden. Wie wichtig der Melatoninspiegel ist, zeigt sich daran, dass die Abnahme des Melatoninspiegels im Gehirn dazu führt, dass der Alterungsprozess beschleunigt wird.

Doch nicht nur für ein körperliches Gleichgewicht ist die Zirbeldrüse enorm wichtig. Sie hat zudem eine spirituelle Dimension. Die Zirbeldrüse produziert DMT (Dimethyltryptamin), eine Substanz, die auch in halluzinogenen Pflanzen enthalten ist. DMT macht möglich, neue Gedankenstrukturen und Empfindungen zu manifestieren. DMT ist für unser Glück und unsere Euphorie verantwortlich, aber auch für paranormale Effekte wie Zeitreisen oder eine Veränderung der Zeitwahrnehmung.

Dazu passt auch, dass die Zirbeldrüse die physische Manifestation vom 6. Chakra, dem Ajna Chakra, ist. Das Ajna Chakra steht, so auch wie die Zirbeldrüse, für unser mystisches und intuitives Potential und für spirituelle Weisheit.

Das Problem mit der Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse ist im Laufe der Evolution deutlich kleiner geworden- von einer ursprünglichen Größe von ca. 3 Zentimetern auf wenige Millimeter. Dies kann viele Faktoren haben. Der unnatürliche Tagesrhythmus (kaum natürliches Sonnenlicht, unzureichende Nachtruhe, künstliche Lichtquellen) ist Gift für die natürliche Funktion der Zirbeldrüse. Doch auch die Belastung des Körpers mit Toxinen sorgt dafür, dass die Zirbeldrüse verkalkt. Sie ist nämlich tatsächlich mit Wasser gefüllt, und kann deswegen einen harten und trockenen Kalkrand ansetzen.

Die Zirbeldrüse akkumuliert vor allem Fluorid. Fluorid, was in Speisesalz, in Mineralwässern, in Nahrungsmitteln und in Zahncremes beigegeben wird, ist daher für die Zirbeldrüse eine besondere Gefahr. Auch Hormone, Koffein, Tabak, Alkohol und Zucker sowie Strahlungsfelder durch Elektrosmog sind Dinge, die aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken sind, die aber für die Zirbeldrüse eine immense Gefahr darstellen.

Lösungen

Um die Zirbeldrüse wieder zu aktivieren, wird häufig empfohlen, Fluoride zu meiden, da Fluorid giftig ist und unser wichtigstes spirituelles Organ zerstört. Der Schaden der anderen Umwelt- und Ernährungsgifte kann erfolgreich minimiert werden, indem regelmäßig für die Entgiftung des Körpers gesorgt wird. Darm- und Leberreinigungen können eine Option sein, ebenso wie die Versorgung des Körpers mit Mineralerede wie Bentonit, die Schadstoffe bindet, oder entgiftende Nahrungsergänzungsmittel wie Chlorella-Algen. Darüber hinaus es wichtig, viel zu trinken, um dem Körper die Entgiftung zu ermöglichen.

Man kann möglichst viel Rohkost essen, was der Zirbeldrüse gut tut. Hier zwei Videos, die deutlich machen, was man beachten muss und welche Lebensmittel der Zirbeldrüse besonders gut tun.

Oft in die Sonne zu gehen, gesund in völliger Dunkelheit und mit ausgeschaltetem Strom zu schlafen sind Maßnahmen, die die Zirbeldrüse aktivieren können. Die wichtigste Maßnahme ist jedoch das Meditieren. Bewusstes und tiefes Atmen und die Konzentration auf das Stirnchakra sind bedeutsam, um die Zirbeldrüse zu aktivieren. Man muss Geduld aufbringen, doch man wird merken, dass das Meditieren einfacher wird, man sich besser an seine Träume erinnert, und man ein stärkeres Gefühl von Verbundensein fühlt, je mehr die Zirbeldrüse aktiviert und entkalkt ist.

Siehe auch

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