Shrimati

Aus Yogawiki

Shrimati (Sanskrit: श्रीमती śrīmatī f.) Verehrungswürdige; wird oft als Zeichen der Hochachtung vor Frauennamen gesetzt. Shrimati ist heutzutage ein Ehrentitel, den man gerne vor Frauennamen stellt. Shri ist Lakshmi, Shri heißt Glück, Glanz, Wohlstand. Shri wird heute gerne vor Männernamen gestellt, z.B. Shri Karthikeyan, und wird fast so verwendet wie im Deutschen "Herr" und im Englischen "Mister".

Lakshmi

Obgleich Shri eigentlich weiblich ist, wird als weibliche Ehrerbietungsform Shrimati verwendet. Shrimati war auch ein Beiname für Radha. "Mati" heißt Verehrung, Hingabe, Gebet. So ist Shrimati "die Verehrungswürdige". "Shrimat" heißt auch prächtig, schön, glückbringend. So ist Shrimati die Prächtige, die Schöne, die Glückbringende.

Sukadev über Shrimati

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Shrimati

Shrimati ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet "die Glücksverheißende", "die Glücksversehene", "die voller Glück ist", es heißt auch "die Verehrungswürdige". "Shri" heißt Glück, Glücksglanz und Shri ist auch ein Beiname von Lakshmi. Shrimati ist daher jene, die voller Glück ist, die voller Glänzen ist. Shrimati ist auch jene, die mit Lakshmi in Verbindung steht, die von Lakshmi gesegnet ist. Und Lakshmi ist der Aspekt der Schönheit, des Wohlstands und eben des Glücks.

Shrimati ist heute eine respektvolle Anrede gerade für Frauen. Oder im Zuge der inflationären Nutzung von Begriffen, wird heute Shrimati fast ähnlich gebraucht wie das deutsche Wort "Frau". So wie man sagt, Frau Schmidt, kann man auch sagen Shrimati und dann kommt irgendein Nachname, also Shrimati Gandhi z.B. für Frau Gandhi oder Shrimati Kartikeya, für Frau Kartikeya usw. Shrimati war also ursprünglich eine respektvolle Anrede, glücksversehen oder auf Lakshmi bezogen, und heutzutage ist es einfach eine Anrede für jede Frau. Was ausdrücken will, eigentlich ist in jedem Menschen das Göttliche. Daher kann man jeden Mann als "Shri" anreden und jede Frau als "Shrimati". Letztlich ist in jedem Menschen das Göttliche, jeder ist eine Manifestation Gottes und der Göttlichen Mutter.

Siehe auch

Literatur

  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005
  • P.V. Upadhya, Dhaturupa Chandrika with the Dhatupatha of Panini containing all irregular and noteworthy forms, Bombay, 1927.

Weblinks

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