Sangam

Aus Yogawiki

Sangam (Tamil: சங்கம், Caṅkam; von Sanskrit saṅgha, „Versammlung, Gemeinschaft“) bezeichnet in der tamilischen Überlieferung die legendären Akademien der Dichter und Gelehrten, die in Madurai unter der Schirmherrschaft der Pandya-Könige getagt haben sollen. Nach ihnen ist die Sangam-Zeit benannt, die früheste Epoche der tamilischen Literatur, etwa vom 3. Jahrhundert vor bis zum 3. Jahrhundert nach Christus. Die Dichtung dieser Zeit, die Sangam-Literatur, gehört zu den ältesten und bedeutendsten Literaturen Indiens.

Wenn in den Lebensgeschichten tamilischer Heiliger und Dichter von der „Sangam-Zeit“ die Rede ist, dann ist diese frühe, klassische Epoche gemeint, die lange vor den großen Bhakti-Heiligen, den Nayanars und Alvars, liegt. Gestalten wie die Dichterin Avvaiyar und der Dichter Nakkirar werden mit ihr verbunden. In der Sangam-Dichtung finden sich auch die frühesten tamilischen Zeugnisse der Verehrung von Murugan und Vishnu.

Murugan: In der Sangam-Dichtung ist er der Gott der Berglandschaft und einer der ältesten Götter der tamilischen Kultur.

Sangam auf einen Blick

Merkmal Einordnung
Begriff Sangam, Tamil Sangam
Tamil சங்கம் (Caṅkam)
Bedeutung „Versammlung, Akademie, Gemeinschaft“; von Sanskrit saṅgha
Legendäre Akademien Drei Sangams der Dichter in Madurai und Vorgängerstädten, unter den Pandya-Königen
Sangam-Zeit Etwa 3. Jahrhundert v. Chr. bis 3. Jahrhundert n. Chr.; die genaue Datierung ist umstritten
Sangam-Literatur Ettuttokai (acht Anthologien) und Pattuppattu (zehn lange Lieder); dazu die Grammatik Tolkappiyam
Umfang Mehr als 2000 Gedichte von über 400 Dichterinnen und Dichtern
Große Themen Akam (Liebe, inneres Leben) und Puram (Krieg, Könige, Ethik, äußeres Leben)
Bekannte Dichter Avvaiyar, Kapilar, Paranar, Nakkirar
Religiöse Bedeutung Früheste tamilische Zeugnisse der Verehrung von Murugan und Vishnu (Mayon)

Name und Bedeutung

Das tamilische Wort Sangam (Caṅkam) geht auf das Sanskritwort saṅgha zurück, das „Versammlung, Vereinigung, Gemeinschaft“ bedeutet. Dasselbe Wort begegnet im Buddhismus als Sangha, die Gemeinschaft der Mönche, und im Yoga im Begriff Satsang, der „Gemeinschaft mit dem Wahren“ oder dem Zusammensein mit spirituell Suchenden.

Im Tamilischen bezeichnet Sangam ursprünglich eine gelehrte Versammlung von Dichtern, eine Art Akademie, vor der neue Werke vorgetragen und geprüft wurden. Nur was vor dem Sangam Bestand hatte, galt als vollgültige Dichtung.

In anderen Zusammenhängen bedeutet Sangam in Indien auch „Zusammenfluss“, besonders den Zusammenfluss heiliger Flüsse, etwa den Triveni Sangam bei Prayagraj, wo Ganga, Yamuna und die unsichtbare Sarasvati zusammenfließen. Dieser Artikel behandelt die tamilischen Dichterakademien und die nach ihnen benannte Epoche.

Die Legende von den drei Sangams

Nach einer tamilischen Überlieferung gab es drei aufeinanderfolgende Sangams, die über viele Jahrtausende hinweg an den Höfen der Pandya-Könige tagten. Die älteste zusammenhängende Darstellung findet sich in einem Kommentar zu einem frühen Werk über die Liebesdichtung, dem Iraiyanar Akapporul. Die Überlieferung schreibt diesen Kommentar Nakkirar zu.

  • Der erste Sangam tagte nach der Legende in Tenmadurai, dem „südlichen Madurai“, einer Stadt weit im Süden, die später vom Meer verschlungen wurde. Zu seinen Mitgliedern sollen Shiva selbst, Murugan und der Weise Agathiyar gehört haben.
  • Der zweite Sangam tagte in Kapatapuram, einer weiteren Hauptstadt, die ebenfalls im Meer versank. Aus seiner Zeit soll die Grammatik Tolkappiyam stammen.
  • Der dritte Sangam tagte im heutigen Madurai. Die erhaltene Sangam-Literatur wird dieser dritten Akademie zugeschrieben.

Die Legende nennt für die Sangams gewaltige Zeiträume von Tausenden von Jahren und Hunderte von Mitgliedern. Die Geschichte von versunkenen Städten im Süden Indiens hat in neuerer Zeit die Vorstellung eines untergegangenen Kontinents Kumari Kandam angeregt.

Historisch sind die drei Sangams nicht belegt; die Geschichtswissenschaft sieht in der Legende eine spätere Deutung, die das hohe Alter und die Würde der tamilischen Dichtung ausdrücken will. Unbestritten ist jedoch, dass es eine reiche, frühe Dichtung gab, die in Anthologien gesammelt wurde, und dass Madurai ein Zentrum der tamilischen Gelehrsamkeit war.

Die Sangam-Zeit

Als Sangam-Zeit bezeichnet man die Epoche, in der die klassischen tamilischen Gedichte entstanden. Die meisten Forscher setzen sie etwa zwischen dem 3. Jahrhundert vor und dem 3. Jahrhundert nach Christus an; die genauen Grenzen sind umstritten.

In dieser Zeit war das tamilische Land zwischen drei großen Königshäusern aufgeteilt: den Cholas im Kaveri-Delta, den Pandyas um Madurai im Süden und den Cheras im Westen, im Gebiet des heutigen Kerala. Daneben gab es zahlreiche kleinere Fürsten. Das tamilische Land trieb regen Seehandel mit dem Römischen Reich, Südostasien und Sri Lanka, und römische Münzen, die in Südindien gefunden wurden, bezeugen diese Verbindungen.

Die Sangam-Literatur

Die achtzehn großen Werke

Die erhaltene Sangam-Dichtung ist in zwei großen Sammlungen überliefert, die zusammen die „achtzehn größeren Werke“ bilden:

  • Ettuttokai, die „acht Anthologien“, Sammlungen kürzerer Gedichte, darunter das Purananuru („vierhundert Gedichte über das äußere Leben“) und das Akananuru („vierhundert Gedichte über das innere Leben“).
  • Pattuppattu, die „zehn Lieder“, längere Dichtungen. Zu ihnen gehört das Tirumurukarruppatai von Nakkirar, der große Wegweiser zu Murugan.

Hinzu kommt das Tolkappiyam, die älteste erhaltene tamilische Grammatik, die neben der Sprache auch die Regeln der Dichtung beschreibt.

Insgesamt umfasst die Sangam-Literatur mehr als 2000 Gedichte von über 400 namentlich bekannten Dichterinnen und Dichtern, dazu viele Gedichte unbekannter Herkunft. Unter den Dichtern waren Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, Könige ebenso wie Handwerker, und eine beachtliche Zahl von Frauen.

Akam und Puram: Innen und Außen

Die Sangam-Dichtung teilt sich in zwei große Bereiche:

  • Akam („das Innere“) umfasst die Liebesdichtung. Sie beschreibt die Gefühle von Liebenden, Sehnsucht, Begegnung, Trennung und Wiedersehen, ohne die Personen mit Namen zu nennen, sodass jeder Mensch sich darin wiederfinden kann.
  • Puram („das Äußere“) umfasst die Dichtung über das öffentliche Leben: Könige und ihre Freigebigkeit, Krieg und Heldentum, Tod und Vergänglichkeit, Ethik und Weisheit.

Diese Unterscheidung zwischen innerem und äußerem Leben erinnert an die Yoga-Lehre, die zwischen der äußeren Welt der Sinne und der inneren Welt des Selbst unterscheidet.

Die fünf Landschaften

Eine Besonderheit der Sangam-Dichtung ist die Lehre von den fünf Landschaften (Tinai). Jede Landschaft steht für eine bestimmte Stimmung der Liebe und hat eine eigene Gottheit:

Landschaft Umgebung Stimmung Gottheit
Kurinji Berge Begegnung der Liebenden Murugan (Ceyon)
Mullai Wälder und Weiden Geduldiges Warten Mayon, der Dunkle, eine frühe Gestalt Vishnus beziehungsweise Krishnas
Marutam Fruchtbares Ackerland Streit und Versöhnung Vendan, der König, oft mit Indra gleichgesetzt
Neytal Meeresküste Sehnsucht und Trauer Varuna, Herr der Wasser
Palai Dürres Land, Wüste Trennung Korravai, eine Göttin des Sieges

Diese Zuordnung zeigt, wie eng Natur, Gefühl und Göttliches in der frühen tamilischen Kultur miteinander verbunden waren.

Vishnu: Als Mayon, „der Dunkle“, wird er in der Sangam-Dichtung als Gott der Wälder und Weiden verehrt.

Religion in der Sangam-Zeit

Die Sangam-Dichtung zeigt eine Religion, in der einheimische tamilische Gottheiten und Vorstellungen mit Einflüssen aus dem Norden Indiens zusammenfließen.

  • Murugan ist der wichtigste Gott der Sangam-Zeit. Als junger, schöner Gott der Berge, auch Ceyon, „der Rote“, genannt, wird er in Tänzen und Festen verehrt. Das Tirumurukarruppatai zeigt ihn bereits verbunden mit dem nordindischen Skanda, dem Sohn Shivas.
  • Mayon, „der Dunkle“, ist eine frühe Gestalt Vishnus, eng verbunden mit Krishna, dem Hirtengott.
  • Shiva erscheint in der Sangam-Dichtung als großer Gott, wenn auch noch nicht so im Mittelpunkt wie in der späteren Bhakti-Zeit.
  • Daneben finden sich vedische Opfer, die Verehrung heiliger Steine für gefallene Helden (Natukal), Göttinnen der Fruchtbarkeit und des Sieges sowie Einflüsse von Jainismus und Buddhismus.

Auch die Weisheit der Sangam-Zeit hat eine spirituelle Tiefe. Ein berühmter Vers aus dem Purananuru des Dichters Kaniyan Pungundranar beginnt mit den Worten: „Jeder Ort ist mein Ort, jeder Mensch ist mein Verwandter“ (Yadum ure yavarum kelir). Er drückt eine Haltung universaler Verbundenheit aus, die an das Ideal des Yoga erinnert, in allen Wesen das eine Selbst zu sehen.

Heilige und Dichter der Sangam-Zeit

In den Lebensgeschichten tamilischer Heiliger wird die Sangam-Zeit häufig erwähnt. Einige Gestalten sind besonders eng mit ihr verbunden:

  • Avvaiyar: Unter diesem Namen sind mehrere Dichterinnen überliefert. Die älteste Avvaiyar lebte in der Sangam-Zeit und dichtete Verse in den klassischen Anthologien. Spätere Dichterinnen gleichen Namens verfassten die bekannten Spruchdichtungen.
  • Nakkirar: Dem Sangam-Dichter Nakkirar wird das Tirumurukarruppatai zugeschrieben. Die Legende erzählt, wie er als Prüfer der Dichtung am Sangam in Madurai selbst mit Shiva stritt.
  • Kapilar und Paranar gehören zu den großen Dichtern der Anthologien.
  • Agathiyar: Der Weise gilt in der Legende als Mitglied des ersten Sangam und als Vater der tamilischen Grammatik.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Dichtern der Sangam-Zeit und späteren Gestalten gleichen oder ähnlichen Namens. So ist etwa der Siddha Idaikkadar vom Sangam-Dichter Idaikkadanar zu unterscheiden, und die mittelalterlichen Avvaiyars von der ältesten Avvaiyar.

Die Legenden des Sangam in Madurai

Manche Heiligenlegenden spielen am Sangam von Madurai. Die bekannteste ist die Geschichte von Nakkirar, dem armen Dichter Dharumi und Shiva, die das Tiruvilaiyadal Puranam erzählt: Shiva selbst schreibt ein Gedicht für den armen Dichter, und Nakkirar wagt es, vor der Versammlung des Sangam dem Gott zu widersprechen. Eine andere Legende erzählt, dass das Tirukkural von Tiruvalluvar vor dem Sangam in Madurai vorgetragen und von den Gelehrten als unvergleichlich anerkannt wurde.

In diesen Geschichten ist der Sangam ein Ort, an dem Götter und Menschen gemeinsam über Dichtung und Wahrheit nachdenken. Er steht für die hohe Achtung, die die tamilische Kultur dem Wort, der Dichtung und der Gelehrsamkeit entgegenbringt.

Nach der Sangam-Zeit

Auf die Sangam-Zeit folgte eine Epoche, in der die „achtzehn kleineren Werke“ entstanden, vor allem Lehrdichtungen über Ethik. Das bekannteste ist das Tirukkural von Tiruvalluvar, eine Sammlung von 1330 Versen über Tugend, Wohlstand und Liebe, das bis heute als „tamilischer Veda“ verehrt wird. In diese Zeit fallen auch die großen tamilischen Epen Silappatikaram und Manimekalai.

Ab etwa dem 6. Jahrhundert begann die Zeit der großen Bhakti-Bewegung. Die Nayanars, darunter Appar, Sambandar und Sundarar, und die Alvars, darunter Nammalvar und Andal, besangen Shiva und Vishnu in Tausenden von Hymnen. Sie knüpften dabei an die Dichtung der Sangam-Zeit an: Viele ihrer Bilder, etwa die Sehnsucht der Liebenden nach dem göttlichen Geliebten, stammen aus der Akam-Dichtung der Sangam-Zeit.

Sangam und Yoga

Die Kraft der guten Gemeinschaft

Das Wort Sangam ist mit Satsang verwandt, dem Zusammensein mit Gleichgesinnten auf dem spirituellen Weg. Swami Sivananda betonte immer wieder den Wert des Satsang: Die Gemeinschaft mit Menschen, die das Gute und das Göttliche suchen, stärkt den eigenen Weg. Die legendären Sangams, in denen Dichter, Weise und sogar Götter zusammenkamen, sind ein schönes Bild für diese Kraft der Gemeinschaft.

Innen und Außen

Die Unterscheidung zwischen Akam und Puram, zwischen innerem und äußerem Leben, lässt sich als Einladung verstehen, beiden Bereichen Aufmerksamkeit zu schenken. Im Yoga führt der Weg von der äußeren Welt der Sinne nach innen, zur Erfahrung des Selbst, und von dort wieder zurück in ein verantwortungsvolles Leben in der Welt.

Natur und Spiritualität

Die fünf Landschaften der Sangam-Dichtung, jede mit ihrer Stimmung und ihrer Gottheit, zeigen eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Berge, Wälder, Felder, Meer und Wüste werden als Orte erlebt, an denen das Göttliche gegenwärtig ist. Diese Haltung kann dazu anregen, die Natur achtsam wahrzunehmen und auch in ihr einen Weg zur inneren Sammlung zu finden.

Anregungen für Yoga und Meditation

  • Satsang pflegen: Suche bewusst die Gemeinschaft mit Menschen, die dich auf deinem spirituellen Weg stärken, sei es in einem Satsang, einer Yoga-Gruppe oder beim gemeinsamen Singen von Kirtan.
  • Landschafts-Meditation: Wähle eine der fünf Landschaften der Sangam-Dichtung, etwa die Berge oder das Meer, und stelle sie dir in einer Meditation lebendig vor. Spüre, welche Stimmung sie in dir hervorruft, und lass dich darin vom Göttlichen berühren.
  • „Jeder Ort ist mein Ort“: Wiederhole innerlich den berühmten Sangam-Vers Yadum ure yavarum kelir, „Jeder Ort ist mein Ort, jeder Mensch ist mein Verwandter“, und begegne heute anderen Menschen in diesem Geist. So wird der Yoga im Alltag lebendig.
Hingabe und innere Sammlung lassen das Herz weit werden.

Häufige Fragen zum Sangam

Was bedeutet Sangam?
Sangam bedeutet „Versammlung“ oder „Akademie“. Im tamilischen Zusammenhang bezeichnet es die legendären Dichterakademien von Madurai und die nach ihnen benannte frühe Epoche der tamilischen Literatur.

Wann war die Sangam-Zeit?
Die Sangam-Zeit wird meist etwa vom 3. Jahrhundert vor bis zum 3. Jahrhundert nach Christus angesetzt. Die genauen Grenzen sind in der Forschung umstritten.

Was ist Sangam-Literatur?
Die Sangam-Literatur ist die älteste erhaltene tamilische Dichtung. Sie umfasst die acht Anthologien (Ettuttokai), die zehn Lieder (Pattuppattu) und die Grammatik Tolkappiyam, insgesamt über 2000 Gedichte.

Gab es die drei Sangams wirklich?
Die drei Sangams sind eine Legende; historisch sind sie nicht belegt. Sie drücken das hohe Alter und die Würde der tamilischen Dichtung aus. Sicher ist, dass es in der frühen Zeit eine reiche Dichtung gab und dass Madurai ein Zentrum der Gelehrsamkeit war.

Welche Heiligen stammen aus der Sangam-Zeit?
Mit der Sangam-Zeit werden vor allem Dichter wie die älteste Avvaiyar, Nakkirar und Kapilar verbunden. Die großen Bhakti-Heiligen, die Nayanars und Alvars, lebten dagegen später, etwa vom 6. bis 9. Jahrhundert.

Was hat Sangam mit Satsang zu tun?
Beide Wörter gehen auf das Sanskritwort saṅgha, „Gemeinschaft“, zurück. Satsang bedeutet im Yoga die Gemeinschaft mit dem Wahren und mit spirituell Suchenden.

Videos zur Vertiefung

Diese Videos von Yoga Vidya laden dazu ein, die angesprochenen Themen durch eigene Praxis zu vertiefen.

Ankommenssatsang - Kirtan, Mantra und Arati mit Sukadev - Yoga Vidya Live, 15.07.2022, 20:00 Uhr

Satsang "Anekdoten" mit Sukadev - Yoga Vidya Live, 10.06.2023, 20:00 Uhr

Siehe auch

Quellen und Literatur

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Gemeinsames Üben, Singen und Studieren kann die Inspiration dieser Texte im Alltag lebendig werden lassen.

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