Rahita

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Rahita und trotzdem zufrieden

Rahita (Sanskrit: रहित rahita adj.) einsam, verlassen; getrennt, geschieden, frei von, ohne etwas seiend; mit Instrumental oder am Ende eines Kompositums: getrennt von, ohne.


Sukadev über Rahita

Niederschrift eines Vortragsvideos (2015) von Sukadev über Rahita

Rahita heißt "frei von“, Rahita heißt "ohne“, Rahita heißt "allein“, Rahita heißt "einsam“. Rahita wird verwendet in verschiedenen Kontexten. Zum einen ist es gut, Rahita zu sein, das heißt, man braucht nichts. Ich kann allein sein, ich kann Rahita, glücklich sein. Ich brauche nichts zu meinem Glück, ich bin Rahita, allein, und dabei zufrieden. Das ist eine Eigenschaft, die man als spiritueller Aspirant entwickeln kann, Rahita zu sein und trotzdem glückvoll sein.

Rahita heißt aber auch noch mehr. Rahita heißt auch "zurückgelassen sein“, heißt auch "verlassen zu sein“. In diesem Sinne ist es auch nicht nur ein schöner Ausdruck. So ähnlich wie es ja auch im Deutschen gibt, "alleine sein“ und das kann positiv sein, man ist all eins und deshalb allein, aber alleine sein kann auch einsam sein und dann nicht so schön sein. In diesem Sinn hat auch im Sanskrit Rahita diese Doppelbedeutung.

Rahita gibt es auch in verschiedenen Wortzusammensetzungen. Z.B. gibt Japa Rahita Dhyana, das heißt, Meditation ohne Wiederholung des Mantras. In Indien, insbesondere im Yoga, ist die Haupt-Meditation mit Mantra. So sehr, dass wenn man ohne Mantra meditieren will, das einen eigenen Namen hat, nämlich Japa Rahita Dhyana, Meditation ohne Wiederholung eines Mantras. Also, Rahita heißt "ohne“, heißt "allein“, heißt "einsam“, heißt auch "verlassen“.

Siehe auch

Literatur

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