Gurustuti Ratnavali

Aus Yogawiki

Gurustuti Ratnavali (Sanskrit: गुरुस्तुतिरत्नावली gurustutiratnāvalī f.), auch Guru Stuti Ratnavali, Gurustuti Ratnāvalī oder Sri Gurustuti Ratnavali, ist eine tantrisch-kaulische Sanskrit-Hymne auf den Guru von Govindakaula. Der Titel bedeutet etwa „Juwelenkette des Guru-Lobpreises“.

Die Muktabodha-Ausgabe M00216 nennt Govindakaula als Autor und beruht auf der vollständigen Handschrift Hs. or. 11126 der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung. Der Text ist in der elektronischen Überlieferung teilweise schwer lesbar und weist beschädigte Stellen sowie eine unregelmäßige Verszählung auf. Diese Stellen werden hier nicht aus anderen Ausgaben rekonstruiert.

Die Gurustuti Ratnavali verbindet persönliche Guru-Bhakti mit einer umfassenden tantrischen Guru-Theologie. Der Guru erscheint als Shiva, Paraśiva, Śambhu, als „Leben des Lebens“, als Licht des Bewusstseins und als kosmische Gestalt. Zugleich bleibt er der konkrete mitfühlende Lehrer, dessen Blick, Wort und Pādukā für den Schüler zum Weg der Erkenntnis werden.

Shiva als Symbol des höchsten Bewusstseins. In der Gurustuti Ratnavali wird der Guru wiederholt unmittelbar mit Śiva und Paraśiva identifiziert.

Die Bedeutung des Guru in der Gurustuti Ratnavali

Der Text gehört deutlich in einen kaulischen und māheśvarischen Kontext. Dafür sprechen im Werk selbst Bezeichnungen wie Kauleśa, Kula-Guru, Āmnāya, Kaulānanda und Parāśakti sowie die wiederholte Identifikation des Gurus mit Śiva und Paraśiva.

Für Govindakaula ist Guru-Bhakti keine bloße Verehrung einer Persönlichkeit. Der Guru ist der Ort, an dem das höchste Bewusstsein für den Schüler erkennbar wird. Mehrfach beschreibt der Text den Lehrer als Paraśiva, als Cit, als svacchanda – frei und aus sich selbst heraus wirkend – und als denjenigen, durch dessen Gnade Bindung augenblicklich gelöst werden kann.

Gleichzeitig betont der Stava die innere Erkenntnis. Der Guru erscheint im Sahasrāra, im Herzen, als Prāṇa und als kosmische Gestalt. Äußere Guru-Verehrung und innere Meditation gehen ineinander über.

Wer ist der verehrte Sāhiba?

In sehr vielen Strophen wird der verehrte Guru Sāhiba bzw. Śrī Sāhiba genannt. Im Stotra fungiert Sāhiba als persönliche Anrede des konkret verehrten Guru, der zugleich mit Śiva und Paraśiva identifiziert wird.

Der Kolophon bezeichnet Govindakaula als einen an den Lotusfüßen des Śrī Jyotiṣprakāśa Kaulānanda Dienenden. Damit ist der konkrete Guru-Kontext des Werkes genannt. Ob Sāhiba in jeder Strophe ausschließlich als Eigenbezeichnung genau dieser Person zu verstehen ist, wird aus der vorliegenden Handschrift allein nicht weiter historisch rekonstruiert.

Zentrale Lehren

Guru als Śiva
Der Guru ist im Stava nicht nur Repräsentant Śivas. Er wird unmittelbar als Śiva, Śambhu, Paraśiva und Maheśa angesprochen.

Guru als Bewusstsein
Er ist Cit, das reine Bewusstsein, das „Leben des Lebens“ und das Licht hinter allen Lichtern. Der Text bewegt sich damit deutlich über eine rein persönliche Guru-Verehrung hinaus.

Śakti und Guru
Der Guru ist mit Śakti untrennbar verbunden. Parāśakti erscheint als seine Kraft; in mehreren Versen wird er zusammen mit der Göttin meditiert.

Guru als Einheit verschiedener Wege
Eine besonders bemerkenswerte Strophe nennt die höchste Wirklichkeit mit Begriffen verschiedener philosophischer und religiöser Schulen – unter anderem Puruṣa, Brahman, Hari und Śambhu – und erkennt im verehrten Guru eben diese höchste Wirklichkeit.

Guru Paduka
Die Guru-Pādukā, die heiligen Sandalen bzw. Füße des Gurus, spielen eine zentrale Rolle. Ihre Verehrung steht für Zuflucht, Gnade, Schutz und die Überwindung spiritueller Dunkelheit.

Swami Sivananda, der spirituelle Lehrer der Yoga-Vidya-Tradition. Das Bild illustriert das Thema Guru-Bhakti; es gehört nicht zur historischen Überlieferung der Gurustuti Ratnavali.

Aufbau und Textgestalt

Die Gurustuti Ratnavali reicht in der vorliegenden Handschrift bis zu einem als Vers 33 gezählten Schlussvers. Die interne Zählung weist jedoch zwei auffällige Unregelmäßigkeiten auf:

  • Zwischen dem als Vers 17 bezeichneten Abschnitt und Vers 19 steht eine Strophe ohne erhaltene Versziffer.
  • Nach Vers 28 folgt eine weitere Strophe, die in der Vorlage nochmals mit „27“ bezeichnet ist; danach setzt die Zählung mit 30 fort.

Diese Unregelmäßigkeiten werden nicht stillschweigend korrigiert. Im deutschen Text werden die beiden Stellen transparent beschrieben.

Der Text endet mit einem eindeutigen Kolophon. Erst danach setzt in derselben elektronischen Datei ein anderer tantrischer Text ein, der von Navadurgā-Verehrung und Samayadīkṣā handelt. Dieser zweite Text gehört nicht zur Gurustuti Ratnavali und wird im Artikel nicht mit ihr vermischt.


Vollständiger deutscher Text

Hinweis zur Übersetzung
Die deutsche Fassung folgt dem vollständigen Stotra in derselben Reihenfolge. Wo die Handschrift beschädigt ist oder nur unsichere Wortformen bietet, wird der sichere Sinn so weit wie möglich wiedergegeben und die Unsicherheit ausdrücklich genannt. Fehlende Wörter oder Versnummern werden nicht aus anderen Editionen ergänzt.


Invokationen
Das Werk eröffnet mit Verehrung der Göttin, des Gurus als Śiva und Gaṇapatis. Schon diese Folge zeigt den geistigen Rahmen: Śakti, Guru und Gaṇeśa bilden den heiligen Auftakt der Lobpreisung.

Vers 1
Der Guru wird als einer gepriesen, der sein eigenes makelloses Wesen unmittelbar erkannt und die irrtümliche Sicht aufgegeben hat. Von Göttern und Sehern wird er als Maheśa verehrt. Mit seinem Blick reinen Mitgefühls befreit er gebundene Verehrer augenblicklich. Govindakaula nennt ihn Kauleśa, den vorzüglichen Kula-Guru, und „Sāhiba“.

Vers 2
Aus dem einen allgegenwärtigen Herrn geht die Welt hervor, besteht in ihm und kehrt in einem Augenblick wieder in ihn zurück. Er ist frei, ewig gegenwärtig, alldurchdringend, vollkommen und rein. Der Guru Sāhiba wird als Śiva und als Schatz des Bewusstseins und der Glückseligkeit verehrt.

Vers 3
Vom Ādhāra-Lotus aus erhellt der Guru die Welten. Aus seinen Lotusfüßen strömt Nektar, der Götter, Weise, Ahnen und die verschiedenen Gemeinschaften tränkt. In ihm leuchtet Śambhu als Herr des kosmischen Hauses.

Vers 4
Brahmā erlangt durch Verehrung seiner Lotusfüße die Kraft zur Schöpfung, Viṣṇu die Kraft zur Erhaltung und Rudra, Īśa und Sadāśiva ihre kosmischen Funktionen. Die Mitte des Verses ist in der Handschrift stark beschädigt. Der Guru wird am Ende ausdrücklich als Paraśiva verehrt.

Vers 5
Du bist Freiheit und doch aus Liebe den Verehrern zugänglich. Du bist die Grundlage der Welt und zugleich in Wahrheit ohne jede äußere Stütze. Du kennst alles, wirkst als Schöpfer und bist dennoch hinter den begrenzenden Kañcukas verborgen. Als Schatz des Mitgefühls besitzt du höchste Größe.

Vers 6
Durch einen Strahl deiner Kraft lebt der Prāṇa. Du bist das Leben des Lebens, Śiva, Herr des Bewusstseins, der natürliche und innerste Guru. In dir findet das Bewusstsein seine eigentliche Heimat.

Vers 7
Während die Wesen in Māyā wie schlafend erscheinen, bist du unablässig wach. Du lässt die sechs Veränderungen des Daseins erscheinen, bleibst selbst aber unverändert. Durch die Wellen deiner eigenen Śakti spielst du als das Eine in unzähligen Formen.

Vers 8
Verschiedene philosophische Schulen benennen die höchste Wirklichkeit unterschiedlich: als Handelnden, als befreiten Puruṣa, als Jina, als Lautprinzip, als rituelles Gesetz, als Brahman, Hari oder Śambhu. Govindakaula erkennt in all diesen Benennungen denselben reinen Guru Sāhiba.

Vers 9
Der Guru ist ewige Freude, frei von Krankheit, Gegensätzen und Anfang oder Ende. Er ist nichtduale Erkenntnis, zugleich unbewegte Stille und lebendige Offenbarung, verbunden mit der höchsten Kalā. Als reiner, unvergleichlicher Herr ist er die Stütze von allem.

Vers 10
Der Guru erscheint als eine neue, gnadenvolle Gestalt Śivas, um geliebten Schülern reines Licht, Erkenntnis und die Schönheit des eigenen Wesens zu offenbaren. Seine Erscheinung ist Ausdruck von Vimarśa, Bewusstheit und Mitgefühl.

Vers 11
Im tausendblättrigen Lotus am Scheitel wird seine Gestalt meditiert: lichtvoll, dreiäugig und mondgleich. Er erscheint mit göttlichen Attributen und der Göttin zu seiner Linken, ganz auf die Gnade für die Verehrer ausgerichtet. So wird er als Paraśiva kontempliert.

Vers 12
Der auf Erden in der Gestalt des Ācārya wandelnde Guru ist Śaṅkaranātha selbst. Durch die Schau des höchsten Nichtdualen und durch befreiende Worte führt er Menschen unmittelbar zur Erkenntnis. Er ist die dichte Fülle von Cit und Sein.

Vers 13
Aus seinen beiden Füßen fließen Ströme höchsten Nektars. Sie nähren fortwährend jene, die Zuflucht zu seinen Lotusfüßen genommen haben. Der Guru schenkt eine Freude und Souveränität, die gewöhnliche sinnliche Erfahrung übersteigt. Auch hier ist ein Teil der Handschrift unsicher.

Vers 14
Der Guru ist Tāraka, der Retter; er ist ein einziger Schatz des Nektars aller Sprache, erfüllt von Bewusstseinsfreude, unverrückbar und zugleich größer als das Brahmāṇḍa und feiner als das Feinste. Er ist das Licht hinter allen Lichtern und wird als Paraśiva im eigenen Selbst erkannt.

Vers 15
Seine Rede ist wie eine heilige Gaṅgā: Sie vernichtet die Not der sich Verneigenden, reinigt innere Unreinheit und wird von Weisen als rein und gnadenreich verehrt. So wird Sāhiba als Viśveśa, höchster Guru und wohltätiger Śiva gepriesen.

Vers 16
Māyā ist eine machtvolle Kraft seines freien Spiels. Sie lässt die natürliche Vielfalt der Zustände und den Eindruck der Zweiheit erscheinen. Doch derselbe Guru erweckt aus dieser Verblendung und wird als Lehrer der drei Welten verehrt.

Vers 17
Lakṣmī bleibt beständig an den Lotusfüßen dieses Weltenherrn. Bei ihm erscheinen Bhukti und Mukti, weltliche Erfüllung und Befreiung, nicht als Gegensätze. Govindakaula preist ihn als Śrīnātha, vollkommene Śakti, Herr und Cakravartin der Gurus.

Strophe zwischen Vers 17 und Vers 19 – ohne erhaltene Ziffer
Die Strophe beschreibt den Guru in kosmischen Bildern von Raum, Mondlicht, Feuer und göttlicher Macht. Mehrere Wörter sind in der Handschrift beschädigt; sicher erkennbar bleibt jedoch die Verehrung des Gurus als Śambhu, als Träger höchster Śakti und als Zuflucht der Verehrer.

Vers 19
Du bist Śambhu und mit Parāśakti verbunden; du bist das Feuer, das Leiden verzehrt, der große Kālāntaka, Indra, Varuṇa, Vāyu und weitere göttliche Mächte. Und doch überschreitest du alle diese Formen. Ich verehre dich als Śrī Sāhiba, Maheśa und Guru.

Vers 20
Mond und Sonne, acht Śaktis, der Himmel als Haupt, der Raum des Nabels, der Ozean im Inneren, Feuer als Mund, Richtungen als Ohren und Erde als Füße bilden die kosmische Gestalt des Gurus. Er erscheint als lebendiger Atem der Welt.

Vers 21
Der Guru wird als ungeborener, beständiger und unübertrefflicher Śiva gepriesen, als von den Göttern verehrte Gestalt, als großes Feuer am Ende des Weltzeitalters und zugleich als still im Herzen wohnende Wirklichkeit.

Vers 22
Er erscheint als Viśveśvara und Bhairava, verbunden mit Harṣeśvarī. Obwohl er an sich unmanifestiert ist, nimmt er aus Gnade eine reine Gestalt an und führt die kostbaren Überlieferungen der Āmnāyas und Āgamas weiter. Er ist Herr des Kaula-Weges.

Vers 23
Der Guru wird als zugleich leer und von vollständiger Śakti erfüllt beschrieben, als Wohnort der Leere und reich an Nektarglück. Er ist Ursprung der Welt, jenseits der Guṇas und Niṣkala, und zugleich Träger von Dualität und Nichtdualität. Weise und Yogīśvaras preisen ihn als Cit und Paraśiva.

Vers 24
Die Strophe verbindet den Guru mit Brahmā, Sarasvatī und weiteren göttlichen Kräften. Trotz textlicher Unsicherheiten ist der Grundgedanke klar: In der Gestalt des Gurus wird Paraśiva selbst verehrt.

Vers 25
O Herr, du bist Mantra, der mit Mantra Wirkende und derjenige, der Mantra lehrt. Du bist Gott der Götter, Kuleśa und Deśika, mit Śakti vereint und mit gnädigem Antlitz. Der Vers mündet in die Verehrung der höchsten Pādukā von Śiva und Śakti.

Vers 26
Der Guru wird als Sonne gepriesen, die die Dunkelheit der Zweiheit vertreibt. Seine Füße und Pādukās erscheinen als glückverheißende Träger der Gnade; die Strophe verbindet ihre Verehrung mit der Vernichtung von Unheil und mit Śivas Schutz.

Vers 27
Er ist von der Kraft der drei Gottheiten durchdrungen, mit Mondlicht leuchtend, im Raum des Bewusstseins gegenwärtig, alles durchdringend und mit unfehlbarer Śakti erfüllt. Tattva-Kenner preisen ihn als Paraśiva und als Unmanā-Bewusstsein.

Vers 28
Wie sollte man dich meditieren, wenn dein Leib Zeit, Raum und alle Richtungen umfasst? Wie sollte eine äußere Verehrung dich vollständig erreichen, wenn du die ganze Welt hervorbringst? Wie kann Sprache dich preisen, dessen Gestalt von a bis kṣa in goldener Helligkeit strahlt? Ich nehme Zuflucht zu dir, dem wahren, friedvollen und unübertrefflichen Guru.

Strophe nach Vers 28 – in der Vorlage nochmals als Vers 27 gezählt
Der Verehrer vollzieht eine innere Pūjā: Er badet im reinen Bindu-See, besprengt den inneren Ādhāra mit dem dichten Nektar des Bewusstseinsmondes, bringt natürliche Blumen dar und macht das von Freude erfüllte Herz zum kostbaren Arghya-Gefäß. Im eigenen Körpertempel wird der Guru zusammen mit der Göttin verehrt.

Vers 30
Die Strophe arbeitet mit einer Folge poetischer Umkehrungen und Verwandlungen. Im Zentrum steht die Verehrung der Guru-Pādukā, durch die der Dichter Gegensätze wie Bindung und Freiheit, Bhoga und Yoga neu deutet. Wegen mehrerer unsicherer Lesarten wird der Wortlaut hier nicht stärker geglättet als die Quelle erlaubt.

Vers 31
Die „Ratnāvalī“, die Juwelenkette des Lobpreises, wird aus dreißig Juwelen des Herzens geflochten und dem Lotusfuß des großen Maheśvara-Ācārya, der als Kauleśvara Sāhiba berühmt ist, in Bhakti dargebracht.

Vers 32
Durch die Verehrung der Lotusfüße dieses Nātha wird Gnade erlangt. Die Strophe verbindet ihn mit der Gestalt reinen Bewusstseinslichtes und mit großer māheśvarischer Herrlichkeit. Der Text enthält auch hier einige schwierige oder beschädigte Lesarten.

Vers 33
Govindakaula erklärt, diese neue Juwelenreihe am Festtag dem Weltenherrn als Biene an dessen Lotusfüßen dargebracht zu haben. Wer sie mit Einsicht trägt bzw. rezitiert, soll nach Aussage des Textes die Herrlichkeit von Bhoga und Mokṣa erlangen.

Kolophon
Der Kolophon nennt Govindakaula als Schüler bzw. Verehrer der Lotusfüße des großen Mahāmāheśvarācārya Śrī Jyotiṣprakāśa Kaulānanda und erklärt die Śrī Gurustuti Ratnāvalī für beendet.

Wichtiger Quellenhinweis
Nach diesem Kolophon beginnt in derselben elektronischen Datei ein anderer Text mit śrīdevyai siddhidāyinyai namaḥ, einem Dialog von Devī und Bhairava über geheime Navadurgā-Verehrung und Samayadīkṣā. Dieser nachfolgende Text gehört nicht zur Gurustuti Ratnavali und wird deshalb in diesem Artikel bewusst nicht als Bestandteil des Stotras ausgegeben.


Vollständiger Sanskrittext in Umschrift

śrīgovindakaulaviracitā śrīgurustutiratnāvalī

śrīdevyai namaḥ ||

oṃ śrīgurave śivāyo namaḥ ||

śrīgaṇapataye namaḥ ||

śrīrastu ||

sākṣāt kṛtya nijaṃ svarū?pamamalaṃ yadhānavipruṇmayaṃ |
hitvā bhrāntimatiṃ maheśa iti yo devarṣimattyaiḥ stutaḥ ||

baddhān bhaktajanān vimocayati satkāruṇyadṛṣṭyā kṣaṇāt |
kauleśaṃ kula *? guruvaraṃ vāgme? prabhuṃ sāhibam || 1 ||

yasyaikasya vibhorvibhāvika sarāt prodetvi? viśvaṃ sthitiṃ |
vyāpnotyaṃ śunimeṣaṇāt kṣaṇamapi pratyastamāyātya ho ||

svacchandaṃ satatoditaṃ sakalagaṃ pūrṇaṃ viśuddhaṃ sadā nāsyā
nandanidhiṃ cidasvaramaṇiṃ śrīsāhibaṃ taṃ śivam || 2 ||

ādāvādhārapadmāt pratibhuvanamalaṃ bhāsayandva
prabhābhiśśritvā'mandāravindākaramamṛta vapuḥ pādakañja srutairyaḥ ||

siñcan pīyūṣavarṣaiḥ suramunipitṛkān kārmikāṃ stīthya saṅghān
brahmāṇḍāgāra śambhuḥ sphurati paramahastad bhaje sāhibākhyam || 3 ||

dhātā yasya padābjavandana rasātsargaṃ tarotīśate ||
viṣṇurjiṣṇusakhā ca rakṣati padāmbhojārcanāt saṃhṛtim |
rudraśceśa sadāśivau trijagato bhrūbhaṅgi śiṣṭyāpidhāṃ * * * *? yaśavi * *

  • ? paraśivaṃ taṃ sāhibaṃ tvārcaye || 4 ||

tvaṃ svātantryaruciśca bhaktajanatādhīnātmakastraṃ prabho ||
tvaṃ viśvāśraya tattva bhūtijanitā tvaṃ tatvato'nāśritaḥ ||

tvaṃ kṛtsnajña vidhātṛtādyavayavī tvaṃ kañcukāntarhita ||
stvaṃ kāruṇyanidhistva pāramahimā śrīsāhibaṃ tvāṃ stuve || 5 ||

kāyankāyati kalpitaḥ kilaśilākalpā hṛṣīṃka vrajā ||
hṛṣyanti prabhavo *? pi sambhavalayobhāveṣu kartuṃ sphuṭam ||

prāṇaḥ prāṇati yanmarīcikalayā taṃ jīvajīvaṃ śivaṃ ||
cinnāthaṃ sahajaṃ nijaṃ gurutamaṃ dhāmāśraye sāhibam || 6 ||

māyāsupta samastajantu tati ṣūjjāgatyi?jasraṃ ca yaḥ ||
ṣaḍbhāvāṃ vikṛtiṃ vivartayati yosau nirvikāraḥ svayam ||

e?koneka tayā svaśakti laharī vṛndairnijaṃ khelaya ||
nnaikākāra ivāvugra vainumitastaṃbhāvaye sāhibam || 7 ||

kartā tarkanaye vimukta puruṣaḥ sāṅkhye jinassaugate ||
śabdātmā dhvaniśāsane vidhiyutaṃ karmāyane gai?mineḥ ||

brahmaikaṃ śrutimastake harirayaṃ yo gīyate vaiṣṇave ||
śaive śambhuraśeṣa tūpamamalaṃ taṃ sāhibaṃ saṃśraye || 8 ||

nityā hlādamayaṃ nirāmayamamuṃ nivūta tīthyāṃ hasaṃ ||
nirdvandvā kalanaṃ nirādinidhanaṃ nirdvaita bodhātmakam nisspandasphuritaṃ
niruttarakalā śliṣṭaṃ guruṃ nirmalaṃ niśśeṣāśrayamīśvaraṃ nirupamaṃ
nityaṃ smare sāhibam || 9 || sa |

vasmyota vimarśaharṣavapuṣānāke prakāśyābhito ||
yena prāgdivi satyabodhabharitaṃ tejassamullāsitam ||

svaṃ svacchaṃ pratibhāsvabhāvasubhagaṃ corvyāṃ prasarttuṃ priyāñśiṣyān
kāruṇikaṃ śivaṃ navatanuṃ preḍe guruṃ sāhibam || 10 ||

yanmūrtinbhavane mahātmabhairalaṃ dhyeyā sahasracchade ||
padme mūrdhni sitāsvarā trinayanā somāsanāsomabhāḥ ||
cindudrāvara pustakātayakarā vāmā va devyaṅktā ||
bhaktānugrahatatparā paraśivaṃ taṃ sāhibaṃ bhāvaye || 11 ||

antavāya bhujokalā ca śaśinobhālekṣaṇaṃ bhūtale ||
soyaṃ śaṅkaranātha eva viharannācāryagātra sthitaḥ ||
sākṣānnrūndayate parādvaya dṛśā sammuktamuttyāgirā ||
saścitsātaghanaṃ tu sāhibamimaṃ taṃ tvāṃ namasye śivam || 12 ||

ya podadvaya nirgalat parasudhā dhārābhirā rādhakān ||
santarpyā'virataṃ padābja śaraṇāndāsāndvametyāḥ svabhaḥ ||
svāmīsvarviṣayāti śāyimuditaṃ datte prabhutvamahajja | vandu | kta | va
bhūṣitaṃ paraśivaṃ taṃ sāhibaṃ saṃsmare || 13 ||

tārātmā bha?vatārako'mara yutairlokeśa keśeśvarai ||
rekoyokhila vāṅmayāmṛta nidhiściddharṣa pūrṇo dhruvaḥ ||
brahmāṇḍādvipulopyaṇoraṇutamo jyotistamo jyotiṣāṃ ||
svātmaithyāt parimṛśyate paraśivaṃ taṃ sambhaje sāhibam || 14 ||

vāgyasmāt praṇatārtināśana paṭunmandākinī veśvarād ||
dhṛtkāluṣyamṛjākṣamā munimatā pūtā prasādāspadā ||
srotovistṛti bhāgavātara dahe tīthāthi sāthārcitā ||
viśveśaṃ gurusattamaṃ śivakaraṃ vande vibhuṃ sāhibam || 15 ||

māyeyaṃ mahitā pradhānamahilā svātantrya līlotsavā ||
svāsvābhāvika bhāvabhāva paṭalīdvaita prathādāyinī ||
yasye śasya ca kāstibhāva viyutāḥ ke mohitānoyayā ||
dutbodhātmikayā triviṣṭapa guruṃ taṃ sāhibaṃ saṃśraye || 16 ||

lakṣmīryasya jagatprabhoravirataṃ pādābja saktāśayai ||
styaktā kṛttrimatvapatopyakṛtakā nandādṛḍhaṃ śaśritā ||
sphūrjadbhuktya vibhakta mukti virbhavātaṃ pūrṇaśaktiṃ vibhuṃ ||
śrīnāthaṃ gurucakravattinamahaṃ naumīśvaraṃ sāhibam || 17 ||

ākāśo'stu vi?kāśate sitakaraḥ snigdho yathā sevyate ||
sarvaddhiśca janāndanaḥ suragaṇaiścaṇḍānalaujāsthā ||
trailokye'pi kalāḍhya candra rucirovandyoya īśodvayo ||
māheśai bhajatāṃ śaraṇyamaniśaṃ taṃ sāhibaṃ tvāṃ stuve śambhustvaṃ
paraśaktimāṃstu sakala kleśaika vaiśvā naraḥ ||
saṃvartastvamanāśyadainya gahane tvaṃ kālakālo mahān ||
indrastvaṃ varuṇānilau madhuripussābjopya khaṇḍātmakastvāṃ
śrīsāhibamarcayāmi sakalottīrṇaṃ maheśaṃ gurum || 19 ||

candrārke kṣaṇamaṣṭa śaktigiriśaṃdyomastakaṃ nābhikhaṃ ||
kukṣisthāmvunidhiṃ hutāśavadanaṃ sūkṣmāmṛtābhāsitam ||
dikkarṇaṃ caraṇakṣitiṃ khalujagatprāṇaṃtva krūrātmakaṃ ||
śrīnāthaṃ suvirājamadbhutatanuṃ tvāṃ sāhibaṃ bhāvaye || 20 ||

śaṅkarāśya śaniṃ nabhoti pṛthulaṃ nityaṃ nutaṃ nirjaraiḥ ||
śrī vai kuṇṭhapinākināyakassarvaiḥ pīyūṣaharṣātmakam ||
yaugāntāgni nibhaṃ jagadguru garīyāṃ saṃhṛdisthaṃ śivaṃ ||
śāntyā krāntamanuttaraṃ dhruvamajaṃ vande vibhuṃ sāhibam || 21 ||

śrīviśveśvara bhairavoti karuṇo harṣeśvarī saṃyutaḥ ||
sāmnāyā gama sampradāyasumaṇīṃścopādi dikṣaśśritān ||
avyakto'pi kṛpāvatāramamalaṃvyānāñja bodhodadhiṃ ||
yaṃ kauleśapatiṃ viśālayaśasaṃjīyādasau sāhibaḥ || 22 ||
yaśśūnyā kṛti pūrṇaśakti khacitaḥ śūnyālayassansudhā nandāḍhyo
bhuvanaṃ pipatti sakalaṃ yonirguṇo niṣkalaḥ ||
dvaitādvaita kalāśrayopi munibhiryogīśvarairgīyate ||
cidrūpaṃ gurupuṣkalaṃ paraśivaṃ taṃ sāhibaṃ saṃśraye || 23 ||

brahmāmnāya sarasvatī śritamukho'haṃ sasthitaḥ prītimān ||
drāksaṅkarṣaṇa caivatāgrima mahāsenādi yuktassvayam ||
śrīnāthaṃ satataṃ gṛṇāti jagatī jaittraṃ yamīttyaṃ guro ||
rmūrtisthaṃ praṇatosmitaṃ paraśivaṃ śrīsāhibaṃ sarvayaḥ || 24 ||

mantrāmāntrikamantryarūpa bhagavandevādhi deva prabho ||
śrīśrīkaula kuleśa deśika parānandādināthā bhayam ||
śaktyāśliṣṭa vapuḥ prasannavadanodatsaveraṃ cepsitaṃ ||
nityaṃ śrīparapādukāṃ ca śivayorvāṃ prajayāsyānataḥ || 25 ||

pāśaidhodahanaṃ hṛdutpala sudhārasmiṃstuve tvāṃ mṛḍaṃ dvaita
dhvāntaraviṃ tridhāmadharaṇiṃ śrīsāhibaṃ sadgurum ||
pūjyāṅghre śivapālanāt sudurita dhvaṃsāśca kāsyārpaṇāt smattṛṇāṃ
triṇuṇādhipā vijayate śrīpādukāte śubhā || 26 ||
yo devatraya valvya vīryavibhavopya vendulekhojjvalaḥ ||
saṃcetyaugha nirodhināda gaganāntastho mahāvyāpakaḥ ||
cittattva spṛgamogha śaktiruditoyaśconmanācetanas ||
tatvajñaiḥ praṇutositaṃ paraśivaṃ tvaṃ sāhibaṃ sambhaje || 27 ||

kālākāradigādya kṛttavapuṣo dhyānaṃ nu kiṃ te vibho ||
tvaṃ viṣvakjagaditārtha janakopyarcā vidhiste katham ||
ādikṣānta suvarṇabhāsvaratanoḥ kāte stutiḥ sāhibaṃ ||
satyaṃ śāntamanuttamaṃ guruvaraṃ taṃ tvāṃ prapadye prabhum || 28 ||

snātvādau pariśuddha bindusarasaściścandra sāndrāmṛtaiḥ ||
prokṣyādhāradharāṃ svabhāva kusumaisturyā jā? vīdyotitaiḥ ||
kṛtvā nandamurdhaugha pūrṇahṛdayānarghārghyapātraṃ sadā ||
tvāṃ devyā sahadehadeva nilaye nāthārcaye sāhibam || 27 ||

mūrkhobhijñatinā katīhabhavanaṃ mittratyarindāsati ||
kṣmābhṛndokṣati saṃsṛtirnamati vai garbyantako vadyaiti ||
bhogo yogati kalmaṣaṃ sukṛtati tvatpādukārcotsavā ||
tvāṃ taṃ staumidayālamītya caraṇaṃ śrīsāhibaṃ śaṅkaram || 30 ||

diṣṭyā triṃśatirhṛdayasya? maṇibhiḥ protā maheśātmaka śrīmāheśvara
va?ryadaiśika pateḥ patstotra ratnāvalī śrīkauleśvara sāhibeti mahita
khyātābhidhasyeśi turbhaktyaiṣā viniveditāṅghri kamalesantuṣṭaye jyotiṣā || 31
||

nāthasyāsya padābjanuṇu bhajanāt prāptaprasādo vibhuḥ ||
saddharṣācita citsvarūpa sakala jyotiṣprakāśāhvayaḥ ||

śrīdevyai namaḥ

nāgendrāsyartha pālumāpatimukheḥ stutyāṅghra padmopyayaṃ ||
śarvātmā jayati pradīpita mahāmāheśvaratvāmpadaḥ || 32 ||

śrīśāke śrutināgatarkaśaśi saṃkhyāte'sya viśve śituḥ ||
pādāmbhoja madhuvrato madhusitāṣṭasyāṃ sa paryotsave ||
śrīgovinda upāharannavamaṇi śreṇīmimāṃ tvanvahaṃ ||
yedpyussvagale prathanti? sudhiyaste bhogamokṣa śriyam || 33 ||

iti śrīmahāmāheśvarācāryaśrīmacchrījyotiṣprakāsakaulānandapāda-
padmānujīviśrīgovindakaulaviracitā śrīgurustutiratnāvalī samāptā cetivam ||
saṃvat || 39 || vaivatidaśasyāṃ citritājñe yaiṣā jñeyavidbhiḥ ||

Vollständiger Sanskrittext in Devanagari

श्रीगोविन्दकौलविरचिता श्रीगुरुस्तुतिरत्नावली

श्रीदेव्यै नमः ||

ओं श्रीगुरवे शिवायो नमः ||

श्रीगणपतये नमः ||

श्रीरस्तु ||

साक्षात् कृत्य निजं स्वरू?पममलं यधानविप्रुण्मयं |
हित्वा भ्रान्तिमतिं महेश इति यो देवर्षिमत्त्यैः स्तुतः ||

बद्धान् भक्तजनान् विमोचयति सत्कारुण्यदृष्ट्या क्षणात् |
कौलेशं कुल *? गुरुवरं वाग्मे? प्रभुं साहिबम् || १ ||

यस्यैकस्य विभोर्विभाविक सरात् प्रोदेत्वि? विश्वं स्थितिं |
व्याप्नोत्यं शुनिमेषणात् क्षणमपि प्रत्यस्तमायात्य हो ||

स्वच्छन्दं सततोदितं सकलगं पूर्णं विशुद्धं सदा नास्या
नन्दनिधिं चिदस्वरमणिं श्रीसाहिबं तं शिवम् || २ ||

आदावाधारपद्मात् प्रतिभुवनमलं भासयन्द्व
प्रभाभिश्श्रित्वाऽमन्दारविन्दाकरममृत वपुः पादकञ्ज स्रुतैर्यः ||

सिञ्चन् पीयूषवर्षैः सुरमुनिपितृकान् कार्मिकां स्तीथ्य सङ्घान्
ब्रह्माण्डागार शम्भुः स्फुरति परमहस्तद् भजे साहिबाख्यम् || ३ ||

धाता यस्य पदाब्जवन्दन रसात्सर्गं तरोतीशते ||
विष्णुर्जिष्णुसखा च रक्षति पदाम्भोजार्चनात् संहृतिम् |
रुद्रश्चेश सदाशिवौ त्रिजगतो भ्रूभङ्गि शिष्ट्यापिधां * * * *? यशवि * *

  • ? परशिवं तं साहिबं त्वार्चये || ४ ||

त्वं स्वातन्त्र्यरुचिश्च भक्तजनताधीनात्मकस्त्रं प्रभो ||
त्वं विश्वाश्रय तत्त्व भूतिजनिता त्वं तत्वतोऽनाश्रितः ||

त्वं कृत्स्नज्ञ विधातृताद्यवयवी त्वं कञ्चुकान्तर्हित ||
स्त्वं कारुण्यनिधिस्त्व पारमहिमा श्रीसाहिबं त्वां स्तुवे || ५ ||

कायन्कायति कल्पितः किलशिलाकल्पा हृषींक व्रजा ||
हृष्यन्ति प्रभवो *? पि सम्भवलयोभावेषु कर्तुं स्फुटम् ||

प्राणः प्राणति यन्मरीचिकलया तं जीवजीवं शिवं ||
चिन्नाथं सहजं निजं गुरुतमं धामाश्रये साहिबम् || ६ ||

मायासुप्त समस्तजन्तु तति षूज्जागत्यि?जस्रं च यः ||
षड्भावां विकृतिं विवर्तयति योसौ निर्विकारः स्वयम् ||

ए?कोनेक तया स्वशक्ति लहरी वृन्दैर्निजं खेलय ||
न्नैकाकार इवावुग्र वैनुमितस्तंभावये साहिबम् || ७ ||

कर्ता तर्कनये विमुक्त पुरुषः साङ्ख्ये जिनस्सौगते ||
शब्दात्मा ध्वनिशासने विधियुतं कर्मायने गै?मिनेः ||

ब्रह्मैकं श्रुतिमस्तके हरिरयं यो गीयते वैष्णवे ||
शैवे शम्भुरशेष तूपममलं तं साहिबं संश्रये || ८ ||

नित्या ह्लादमयं निरामयममुं निवूत तीथ्यां हसं ||
निर्द्वन्द्वा कलनं निरादिनिधनं निर्द्वैत बोधात्मकम् निस्स्पन्दस्फुरितं
निरुत्तरकला श्लिष्टं गुरुं निर्मलं निश्शेषाश्रयमीश्वरं निरुपमं
नित्यं स्मरे साहिबम् || ९ || स |

वस्म्योत विमर्शहर्षवपुषानाके प्रकाश्याभितो ||
येन प्राग्दिवि सत्यबोधभरितं तेजस्समुल्लासितम् ||

स्वं स्वच्छं प्रतिभास्वभावसुभगं चोर्व्यां प्रसर्त्तुं प्रियाञ्शिष्यान्
कारुणिकं शिवं नवतनुं प्रेडे गुरुं साहिबम् || १० ||

यन्मूर्तिन्भवने महात्मभैरलं ध्येया सहस्रच्छदे ||
पद्मे मूर्ध्नि सितास्वरा त्रिनयना सोमासनासोमभाः ||
चिन्दुद्रावर पुस्तकातयकरा वामा व देव्यङ्क्ता ||
भक्तानुग्रहतत्परा परशिवं तं साहिबं भावये || ११ ||

अन्तवाय भुजोकला च शशिनोभालेक्षणं भूतले ||
सोयं शङ्करनाथ एव विहरन्नाचार्यगात्र स्थितः ||
साक्षान्न्रून्दयते पराद्वय दृशा सम्मुक्तमुत्त्यागिरा ||
सश्चित्सातघनं तु साहिबमिमं तं त्वां नमस्ये शिवम् || १२ ||

य पोदद्वय निर्गलत् परसुधा धाराभिरा राधकान् ||
सन्तर्प्याऽविरतं पदाब्ज शरणान्दासान्द्वमेत्याः स्वभः ||
स्वामीस्वर्विषयाति शायिमुदितं दत्ते प्रभुत्वमहज्ज | वन्दु | क्त | व
भूषितं परशिवं तं साहिबं संस्मरे || १३ ||

तारात्मा भ?वतारकोऽमर युतैर्लोकेश केशेश्वरै ||
रेकोयोखिल वाङ्मयामृत निधिश्चिद्धर्ष पूर्णो ध्रुवः ||
ब्रह्माण्डाद्विपुलोप्यणोरणुतमो ज्योतिस्तमो ज्योतिषां ||
स्वात्मैथ्यात् परिमृश्यते परशिवं तं सम्भजे साहिबम् || १४ ||

वाग्यस्मात् प्रणतार्तिनाशन पटुन्मन्दाकिनी वेश्वराद् ||
धृत्कालुष्यमृजाक्षमा मुनिमता पूता प्रसादास्पदा ||
स्रोतोविस्तृति भागवातर दहे तीथाथि साथार्चिता ||
विश्वेशं गुरुसत्तमं शिवकरं वन्दे विभुं साहिबम् || १५ ||

मायेयं महिता प्रधानमहिला स्वातन्त्र्य लीलोत्सवा ||
स्वास्वाभाविक भावभाव पटलीद्वैत प्रथादायिनी ||
यस्ये शस्य च कास्तिभाव वियुताः के मोहितानोयया ||
दुत्बोधात्मिकया त्रिविष्टप गुरुं तं साहिबं संश्रये || १६ ||

लक्ष्मीर्यस्य जगत्प्रभोरविरतं पादाब्ज सक्ताशयै ||
स्त्यक्ता कृत्त्रिमत्वपतोप्यकृतका नन्दादृढं शश्रिता ||
स्फूर्जद्भुक्त्य विभक्त मुक्ति विर्भवातं पूर्णशक्तिं विभुं ||
श्रीनाथं गुरुचक्रवत्तिनमहं नौमीश्वरं साहिबम् || १७ ||

आकाशोऽस्तु वि?काशते सितकरः स्निग्धो यथा सेव्यते ||
सर्वद्धिश्च जनान्दनः सुरगणैश्चण्डानलौजास्था ||
त्रैलोक्येऽपि कलाढ्य चन्द्र रुचिरोवन्द्योय ईशोद्वयो ||
माहेशै भजतां शरण्यमनिशं तं साहिबं त्वां स्तुवे शम्भुस्त्वं
परशक्तिमांस्तु सकल क्लेशैक वैश्वा नरः ||
संवर्तस्त्वमनाश्यदैन्य गहने त्वं कालकालो महान् ||
इन्द्रस्त्वं वरुणानिलौ मधुरिपुस्साब्जोप्य खण्डात्मकस्त्वां
श्रीसाहिबमर्चयामि सकलोत्तीर्णं महेशं गुरुम् || १९ ||

चन्द्रार्के क्षणमष्ट शक्तिगिरिशंद्योमस्तकं नाभिखं ||
कुक्षिस्थाम्वुनिधिं हुताशवदनं सूक्ष्मामृताभासितम् ||
दिक्कर्णं चरणक्षितिं खलुजगत्प्राणंत्व क्रूरात्मकं ||
श्रीनाथं सुविराजमद्भुततनुं त्वां साहिबं भावये || २० ||

शङ्कराश्य शनिं नभोति पृथुलं नित्यं नुतं निर्जरैः ||
श्री वै कुण्ठपिनाकिनायकस्सर्वैः पीयूषहर्षात्मकम् ||
यौगान्ताग्नि निभं जगद्गुरु गरीयां संहृदिस्थं शिवं ||
शान्त्या क्रान्तमनुत्तरं ध्रुवमजं वन्दे विभुं साहिबम् || २१ ||

श्रीविश्वेश्वर भैरवोति करुणो हर्षेश्वरी संयुतः ||
साम्नाया गम सम्प्रदायसुमणींश्चोपादि दिक्षश्श्रितान् ||
अव्यक्तोऽपि कृपावतारममलंव्यानाञ्ज बोधोदधिं ||
यं कौलेशपतिं विशालयशसंजीयादसौ साहिबः || २२ ||
यश्शून्या कृति पूर्णशक्ति खचितः शून्यालयस्सन्सुधा नन्दाढ्यो
भुवनं पिपत्ति सकलं योनिर्गुणो निष्कलः ||
द्वैताद्वैत कलाश्रयोपि मुनिभिर्योगीश्वरैर्गीयते ||
चिद्रूपं गुरुपुष्कलं परशिवं तं साहिबं संश्रये || २३ ||

ब्रह्माम्नाय सरस्वती श्रितमुखोऽहं सस्थितः प्रीतिमान् ||
द्राक्सङ्कर्षण चैवताग्रिम महासेनादि युक्तस्स्वयम् ||
श्रीनाथं सततं गृणाति जगती जैत्त्रं यमीत्त्यं गुरो ||
र्मूर्तिस्थं प्रणतोस्मितं परशिवं श्रीसाहिबं सर्वयः || २४ ||

मन्त्रामान्त्रिकमन्त्र्यरूप भगवन्देवाधि देव प्रभो ||
श्रीश्रीकौल कुलेश देशिक परानन्दादिनाथा भयम् ||
शक्त्याश्लिष्ट वपुः प्रसन्नवदनोदत्सवेरं चेप्सितं ||
नित्यं श्रीपरपादुकां च शिवयोर्वां प्रजयास्यानतः || २५ ||

पाशैधोदहनं हृदुत्पल सुधारस्मिंस्तुवे त्वां मृडं द्वैत
ध्वान्तरविं त्रिधामधरणिं श्रीसाहिबं सद्गुरुम् ||
पूज्याङ्घ्रे शिवपालनात् सुदुरित ध्वंसाश्च कास्यार्पणात् स्मत्तृणां
त्रिणुणाधिपा विजयते श्रीपादुकाते शुभा || २६ ||
यो देवत्रय वल्व्य वीर्यविभवोप्य वेन्दुलेखोज्ज्वलः ||
संचेत्यौघ निरोधिनाद गगनान्तस्थो महाव्यापकः ||
चित्तत्त्व स्पृगमोघ शक्तिरुदितोयश्चोन्मनाचेतनस् ||
तत्वज्ञैः प्रणुतोसितं परशिवं त्वं साहिबं सम्भजे || २७ ||

कालाकारदिगाद्य कृत्तवपुषो ध्यानं नु किं ते विभो ||
त्वं विष्वक्जगदितार्थ जनकोप्यर्चा विधिस्ते कथम् ||
आदिक्षान्त सुवर्णभास्वरतनोः काते स्तुतिः साहिबं ||
सत्यं शान्तमनुत्तमं गुरुवरं तं त्वां प्रपद्ये प्रभुम् || २८ ||

स्नात्वादौ परिशुद्ध बिन्दुसरसश्चिश्चन्द्र सान्द्रामृतैः ||
प्रोक्ष्याधारधरां स्वभाव कुसुमैस्तुर्या जा? वीद्योतितैः ||
कृत्वा नन्दमुर्धौघ पूर्णहृदयानर्घार्घ्यपात्रं सदा ||
त्वां देव्या सहदेहदेव निलये नाथार्चये साहिबम् || २७ ||

मूर्खोभिज्ञतिना कतीहभवनं मित्त्रत्यरिन्दासति ||
क्ष्माभृन्दोक्षति संसृतिर्नमति वै गर्ब्यन्तको वद्यैति ||
भोगो योगति कल्मषं सुकृतति त्वत्पादुकार्चोत्सवा ||
त्वां तं स्तौमिदयालमीत्य चरणं श्रीसाहिबं शङ्करम् || ३० ||

दिष्ट्या त्रिंशतिर्हृदयस्य? मणिभिः प्रोता महेशात्मक श्रीमाहेश्वर
व?र्यदैशिक पतेः पत्स्तोत्र रत्नावली श्रीकौलेश्वर साहिबेति महित
ख्याताभिधस्येशि तुर्भक्त्यैषा विनिवेदिताङ्घ्रि कमलेसन्तुष्टये ज्योतिषा || ३१
||

नाथस्यास्य पदाब्जनुणु भजनात् प्राप्तप्रसादो विभुः ||
सद्धर्षाचित चित्स्वरूप सकल ज्योतिष्प्रकाशाह्वयः ||

श्रीदेव्यै नमः

नागेन्द्रास्यर्थ पालुमापतिमुखेः स्तुत्याङ्घ्र पद्मोप्ययं ||
शर्वात्मा जयति प्रदीपित महामाहेश्वरत्वाम्पदः || ३२ ||

श्रीशाके श्रुतिनागतर्कशशि संख्यातेऽस्य विश्वे शितुः ||
पादाम्भोज मधुव्रतो मधुसिताष्टस्यां स पर्योत्सवे ||
श्रीगोविन्द उपाहरन्नवमणि श्रेणीमिमां त्वन्वहं ||
येद्प्युस्स्वगले प्रथन्ति? सुधियस्ते भोगमोक्ष श्रियम् || ३३ ||

इति श्रीमहामाहेश्वराचार्यश्रीमच्छ्रीज्योतिष्प्रकासकौलानन्दपाद-
पद्मानुजीविश्रीगोविन्दकौलविरचिता श्रीगुरुस्तुतिरत्नावली समाप्ता चेतिवम् ||
संवत् || ३९ || वैवतिदशस्यां चित्रिताज्ञे यैषा ज्ञेयविद्भिः ||

Zusammenfassende deutsche Übersetzung

Die Gurustuti Ratnavali entfaltet Guru-Bhakti als eine Form nichtdualer Śiva-Erkenntnis. Der Guru ist zugleich Lehrer, Śiva, Paraśiva, Cit und kosmischer Herr.

Die ersten Verse beschreiben seine befreiende Gnade. Ein Blick des Mitgefühls genügt, um gebundene Verehrer aus Bindung zu lösen. Weltentstehung, Erhaltung und Rückkehr werden aus seinem einen Bewusstseinslicht erklärt.

Danach wird der Guru zunehmend kosmologisch gedeutet. Prāṇa lebt durch einen Strahl seiner Kraft; Māyā entfaltet die Vielfalt der Welt; verschiedene philosophische Schulen benennen dasselbe Höchste mit unterschiedlichen Begriffen. Der Stava integriert diese Perspektiven, indem er erklärt: Was andere als Puruṣa, Brahman, Hari oder Śambhu bezeichnen, wird hier im Guru erkannt.

Besonders wichtig ist die Verbindung von Guru und Śakti. Der Lehrer ist nicht statisches Absolutes, sondern mit Parāśakti verbunden. Darum kann er sich offenbaren, sprechen, lehren und Gnade schenken.

Der Sahasrāra und der innere Körper spielen ebenfalls eine Rolle. Der Guru wird im tausendblättrigen Lotus meditiert, im Herzen erfahren und als kosmischer Leib geschaut: Himmel, Sonne, Mond, Richtungen, Erde und Elemente gehören zu seiner Gestalt.

Gegen Ende wird die Verehrung immer stärker verinnerlicht. Die Frage lautet sinngemäß: Wie kann man den allumfassenden Guru überhaupt äußerlich verehren? Die Antwort ist eine innere Pūjā. Das Herz wird zum Arghya-Gefäß, der innere Nektar zum heiligen Wasser und der eigene Körper zum Tempel.

Die Pādukā des Gurus wird zum Symbol der Gnade. In ihrer Verehrung können nach der poetischen Sprache des Textes Gegensätze verwandelt werden: Unwissenheit in Erkenntnis, Bhoga in Yoga, Saṃsāra in einen Weg zur Befreiung.

Am Ende legt Govindakaula seine „Ratnāvalī“, seine Juwelenkette aus Strophen, den Lotusfüßen des Gurus dar. Die gesamte Hymne ist damit selbst eine Pūjā aus Worten.


Inspirierende Verse aus der Gurustuti Ratnavali

Der Guru als Befreier
baddhān bhaktajanān vimocayati satkāruṇyadṛṣṭyā kṣaṇāt |
Inspiration: Der Text verdichtet die Guru-Gnade in ein starkes Bild: Ein Blick wahren Mitgefühls kann Bindung lösen.

Das Leben des Lebens
prāṇaḥ prāṇati yanmarīcikalayā taṃ jīvajīvaṃ śivam |
cinnāthaṃ sahajaṃ nijaṃ gurutamaṃ dhāmāśraye sāhibam ||
Inspiration: Nicht nur der Geist, auch der Atem und das Leben selbst werden als von der Guru-Wirklichkeit getragen erfahren.

Viele Wege – eine Wirklichkeit
brahmaikaṃ śrutimastake harirayaṃ yo gīyate vaiṣṇave |
śaive śambhur... taṃ sāhibaṃ saṃśraye ||
Inspiration: Was verschiedene Traditionen Brahman, Hari oder Śambhu nennen, erkennt der Dichter im einen höchsten Guru.

Jenseits von Dualität und Nichtdualität
dvaitādvaitakalāśrayo'pi munibhiryogīśvarairgīyate |
cidrūpaṃ gurupuṣkalaṃ paraśivaṃ taṃ sāhibaṃ saṃśraye ||
Inspiration: Der Guru wird als Cit und Paraśiva erfahren – nicht auf ein philosophisches Etikett reduzierbar.

Wie kann man den Allgegenwärtigen verehren?
kālākāradigādya... dhyānaṃ nu kiṃ te vibho |
tvaṃ viṣvak... arcāvidhiste katham ||
Inspiration: Der Vers führt von äußerer Form zur inneren Verehrung. Wenn das Göttliche alles durchdringt, wird das ganze Leben zum Tempel.

Das Herz als Arghya-Gefäß
kṛtvā ... pūrṇahṛdayānarghārghyapātraṃ sadā |
tvāṃ devyā sahadehadevanilaye nāthārcaye sāhibam ||
Inspiration: Das Herz selbst wird zum kostbaren Gefäß, der Körper zum Tempel und Guru mit Devī zum Gegenstand der inneren Pūjā.


Mantras und Rezitationsformeln

Die Gurustuti Ratnavali ist ein Stotra, keine eigenständige Mantra-Saṃhitā. Einige klare Verehrungsformeln stehen jedoch am Beginn des Werkes.

śrīdevyai namaḥ
Verehrung der heiligen Göttin.

oṃ śrīgurave śivāyo namaḥ
Eine Verehrungsformel an den Śrīguru als Śiva. Die ungewöhnliche Form śivāyo wird entsprechend der bereitgestellten Quelle nicht normalisiert.

śrīgaṇapataye namaḥ
Verehrung Gaṇapatis, der traditionell zu Beginn angerufen wird.

Der gesamte Stava kann seinem Charakter nach als Guru-Stuti rezitiert werden. Die Quelle selbst legt den Schwerpunkt jedoch auf Lobpreis und Pādukā-Verehrung; sie gibt keine ausführliche Puraścaraṇa-Anweisung für das Stotra.

Zur ergänzenden Vertiefung von Guru, Shiva, Mantra und Meditation können Yoga-Vidya-Videos eingebunden werden:


Guru-Bhakti und Yoga

Für Yoga und Meditation ist die tiefere Botschaft des Textes gut zugänglich: Ein Guru ist nicht nur jemand, von dem man Informationen erhält. In der klassischen spirituellen Sicht verkörpert der Guru eine Möglichkeit, die eigene tiefste Bewusstseinsnatur zu erkennen.

Dabei ist die Gurustuti Ratnavali deutlich tantrischer als moderne allgemeine Guru-Texte. Sie spricht von Kaula, Āmnāya, Parāśakti, Pādukā, Sahasrāra und der Identität des Gurus mit Paraśiva. Diese Begriffe sollten in ihrem traditionellen Zusammenhang verstanden werden.

Swami Sivananda mit Schülern. Das Bild veranschaulicht die Guru-Schüler-Beziehung in einer modernen Yoga-Tradition.

Beziehung zu anderen Guru- und Tantra-Texten

Die Gurustuti Ratnavali steht thematisch in der Nähe anderer Schriften über den Guru wie Guru Gita, Guru Stotra und Texten über Guru Paduka. Ihre besondere Prägung liegt jedoch im kaulischen Śiva-Tantra.

Mit Schriften wie Shivastotravali, Parashambhu Mahimna Stava, Tantraloka und anderen nichtdualen Śiva-Texten teilt sie die Verbindung von Bhakti, Śakti und Erkenntnis. Besonders der Gedanke, dass der höchste Śiva im Guru und im eigenen Bewusstsein erkannt wird, bildet eine wichtige Brücke zwischen Lobpreis und Philosophie.

Abschluss

Die Gurustuti Ratnavali ist eine Juwelenkette der Guru-Bhakti. Govindakaula preist seinen Guru nicht nur wegen persönlicher Eigenschaften, sondern weil in ihm das höchste Bewusstsein aufleuchtet.

Der Guru ist Śiva und zugleich mit Śakti vereint. Er ist Leben im Prāṇa, Licht hinter den Lichtern, kosmische Gestalt und stille Gegenwart im Herzen. Seine Rede wird zur Gaṅgā, seine Füße zum Zufluchtsort und seine Pādukās zum Symbol spiritueller Verwandlung.

Besonders schön ist die Bewegung der letzten Verse: Nachdem der Guru als allumfassend erkannt wurde, wird äußere Verehrung in innere Pūjā verwandelt. Das Herz wird zum Opfergefäß, der Körper zum Tempel und die Strophen selbst werden zu Juwelen, die Govindakaula seinem Lehrer darbringt.

So führt die Gurustuti Ratnavali von Verehrung zu Erkenntnis und von Erkenntnis wieder zurück zu Hingabe.

Textgrundlage
Grundlage dieses Artikels sind ausschließlich die bereitgestellten Muktabodha-Dateien M00216, Gurustutiratnāvalī in IAST-Umschrift und Devanagari. Muktabodha nennt Govindakaula als Autor. Der E-Text wurde nach der vollständigen Handschrift Hs. or. 11126 der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Orientabteilung, unter der Aufsicht von Mark S. G. Dyczkowski erfasst.

Die Vorlage enthält zahlreiche unsichere oder beschädigte Lesarten, die durch Fragezeichen und Sternchen kenntlich sind. Diese wurden nicht aus anderen Editionen ergänzt. Auch die unregelmäßige Verszählung wurde nicht stillschweigend normalisiert.

Nach dem Kolophon der Gurustuti Ratnavali folgt in derselben elektronischen Datei ein anderer Text, beginnend mit śrīdevyai siddhidāyinyai namaḥ, über Navadurgā-Verehrung und Samayadīkṣā. Dieser zweite Text wurde klar vom Primärwerk getrennt und nicht in die Sanskrit- oder Übersetzungsabschnitte dieses Artikels aufgenommen.

Siehe auch

Seminare

04.11.2026 - 16.12.2026 Meditation Sieben Wochen mit Körperwahrnehmung, Atem, Stille und Herzensgebet - Online Kursreihe

Termine: 7x mittwochs: 4.11., 11.11., 18.11., 25.11., 2.12., 9.12., 16.12.2026
jeweils 19:30 bis 20:30 Uhr

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