Felix Riemkasten

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Felix Riemkasten, 1894-1969, war ein deutscher Schriftsteller, Esoteriker, Neugeistler und Yogalehrer.

Kindheit und Jugend von Felix Riemkasten

Felix Riemkasten wurde am 8. Januar 1894 in Potsdam als Sohn eines Handwerkers geboren. Felix Riemkasten studierte Volkswirtschaft und Philosophie.

Felix Riemkasten als Beamter und Freier Schriftsteller

Von 1919 bis 1931 war Felix Riemkasten als Beamter in Braunschweig tätig. Ab 1932 war er in Berlin-Zehlendorf freier Schriftsteller. Dann zog er um nach Stuttgart.

Felix Riemkasten als Leiter einer Yogaschule

Felix Riemkasten gründete 1953 in Stuttgart eine Hatha Yoga-Schule, die er selbst aufbaute und leitete. Er verlegte diese Yogaschule nach Friedenweiler und führte sie bis zu seinem Tod 1969.

Werk von Felix Riemkasten

Felix Riemkasten veröffentlichte seit 1920 Bücher. Er wandelte dabei auf den Spuren von Christian Morgensterns literarischer Figur "Palmström". 1930 schrieb er die Bücher "Der Bonze", "Genossen" und "Ist die Linke wirklich noch das Rechte?" Darin zeigte er eine kritische Einstellung zur parlamentarischen Demokratie ab, ohne die NSDAP ausdrücklich als Alternative zu den demokratischen Parteien zu nennen. In dem vor allem von der SPD vertretenen demokratischen Sozialismus sah er aber eine Ideologie, die den einfachen Arbeiter und Angestellten nur ruhig stelle. Riemkasten wird von Mohler als "deutscher Sozialist" und Vertreter der Konservativen Revolution charakterisiert [3] Der Brunnen-Verlag, in dem seine Bücher nun erschienen, vertrat auch andere Autoren der konservativen Revolution und wurde in dieser Zeit von dem überzeugten Nationalsozialisten Willi Bischof geleitet.

Nach 1933 schrieb Riemkasten jedoch überwiegend Bücher, die man heute als Ratgeber (Skifahren, Photographieren) charakterisieren würde, sowie unpolitische Jugendbücher und humoristische Feuilletons. Er publizierte in der Zeitschrift Die Jugend und zwischen 1936 und 1943 im Simplicissimus. Seine nach 1945 publizierten Werke drehen sich um Yoga , Meditation, Atemtechnik und Esoterik.

Bedeutung von Felix Riemkasten

Felix Riemkasten gehörte zusammen mit Boris Sacharow und Jürgen Heinrichs zu den Yogalehrern der Weimarer Republik, die weder mit Okkultismus noch mit Theosophie und Ariosophie etwas zu tun hatten. So konnte er nach dem Zweiten Weltkrieg als Yogalehrer tätig werden und gründete eine der ersten Yogaschulen. Felix Riemkasten ging es beim Yoga vor allem darum, Yoga in Übereinstimmung mit der indischen Tradition so zu unterrichten, wie es für den Westler möglich ist. Er übersetzte auch die Hatha Yoga Pradipika. Allerdings verstand sich Felix Riemkasten nicht so gut mit Boris Sacharow.

Werke von Felix Riemkasten

Hier hauptsächlich die Bücher von Felix Riemkasten, die mit Yoga im Zusammenhang stehen:

  • Das vierte Leben, der Mensch und sein Auftrag. Rascher Verlag Zürich 1949
  • Heilung durch den Geist. Nicht Wunder, sondern Gesetzmässigkeit. Berlin: Schikowski 1959.
  • Gespenster in Ebensbach. Wien u.a.:
  • Yoga für Sie. Lehrbuch zur praktischen Ausübung des Hatha Yoga.
  • Das Atembuch. Der Atem, wie er heilt und hilft. Systematische Lehre über Atmen, leichte Gymnastik, Entspannen und Meditation. Argenbühl-Eglofstal: Heinrich Schwab Verlag

Einkehr in die heilende Stille: Tiefenentspannung als körperliches und seelisches Heilmittel. Freiburg im Breisgau: Hermann Bauer Verlag

Quellen

  • Wikipedia