Genussgier

Aus Yogawiki
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Genussgier - Überlegungen und Tipps. Genussgier ist eine Gier nach Genuss. Genuss steht oft für eine Art Freude bei sinnlichen Vergnügen. Man kann mit Genuss essen, mit Genuss ein Glas Wasser zu sich nehmen. Man kann einen ruhigen Abend genießen. Genussgier ist allerdings ein übertriebenes Verlangen nach Genuss. Anstatt das zu genießen, was da ist, hat man den großen Wunsch, also die Gier, nach immer mehr Genuss.

Genussgier ist letztlich mit nichts zufrieden, will immer mehr. Genussgier ist eigentlich das Gegenteil von echtem Genuss. Echter Genuss ist eher ruhig und zufrieden, im Hier und Jetzt. Genussgier ist nicht zufrieden mit dem was kommt, will immer größeren sinnlichen Kick. Genuss kann harmlose Freude sein oder auch Genuss sogar von hoher Kunst und spiritueller Praxis sein. Genussgier macht einen zum Getriebenen und Unzufriedenen.

Wenn man in sich Genussgier entdeckt, kann man überlegen, wie man diese überwindet. Achtsamkeit im Hier und Jetzt ist eine gute Möglichkeit dafür, von Genussgier zu Genussfreude und Zufriedenheit zu wachsen.

Sehnsucht nach Schönheit, ein Grund für Genussgier

Umgang mit Genussgier bei einem anderen

Vielleicht bist du eher der Asket, jemand dem es um Gesundheit geht und du findest, dass auch andere sich um ihre Gesundheit kümmern sollten. Du magst es gar nicht, dass dort jemand in deiner Umgebung so genussgierig ist. Sowie er irgendetwas sieht was er gerne mag, isst er sehr viel davon. Und er zieht sich alle möglichen Schokoladen und anderes hinein, so dass es schon fast kein Genuss mehr ist.

Wie gehst du damit um? Das Beste wäre, dich um deine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Du solltest dich nicht zum Richter über andere aufschwingen. Ein bisschen Genuss im Leben kann gut sein, so wie es auch gut sein kann ein asketischer Mensch zu sein. Am klügsten ist es, bei deinen eigenen angelegenheiten zu bleiben, wenn es dich nichts angeht.

Wenn dich jemand um Rat fragt, dann sei dir bewusst, dass er dich nicht wirklich um Rat fragt. Er braucht nur jemanden, um mal zu sprechen. Vieles ist schwer zu beherrschen. Und gerade wenn jemand eine Prädisposition hat, eine genetische Prädisposition oder durch Erziehung erworbene Prädisposition für Zucker oder Fettgemische und deshalb sehr schnell dick wird. Dann ist es schwierig sich zu beherrschen.

Menschen brauchen einfach nur jemanden mit dem sie sprechen. Sie werden sich dann etwas vornehmen und es trotzdem nicht umsetzten. Was solls? Es gibt noch soviel anderes im Leben. Wichtiger wäre es den anderen zu ermutigen, Sport zu treiben, sich zu bewegen oder noch wichtiger Yoga zu üben. Yoga ist auch ein Genuss und man kann auch sagen, jemand der wirklich genussgierig ist, der sollte regelmäßig Yoga machen. Was könnte es schöneres geben, als das. Daher anstatt jemanden zu helfen seine Genussgier zu überwinden und ihm immer wieder neue Tipps zu geben, die doch wenig bringen, bringe den Menschen dazu Yoga und Meditation zu üben. Das ist gesund und das hilft manchen Menschen auch mehr Selbstbeherrschung üben zu können.

Genussgier in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Genussgier gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Genussgier - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Genussgier sind zum Beispiel Genusssucht, Genussfreude, Essleidenschaft, Hunger, Genussfreude, Sinnenhaftigkeit, Genussbestreben .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Genussgier - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Genussgier sind zum Beispiel Askese, Mäßigkeit, Bescheidenheit, Genügsamkeit, Strenge, puritanisch, Gnadenlosigkeit, . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Genussgier, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Genussgier, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Genussgier stehen:

Eigenschaftsgruppe

Genussgier kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Genussgier sind zum Beispiel das Adjektiv genussgierig, das Verb gieren, sowie das Substantiv Genussgieriger.

Wer Genussgier hat, der ist genussgierig beziehungsweise ein Genussgieriger.

Siehe auch

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