Maha Ganapati Homa gemäß Homa Sangraha

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Maha Ganapati Homa gemäß Homa Sangraha ist ein Feueropfer an Ganapati, den Herrn des Anfangs und Überwinder von Hindernissen. Man bittet um freies, gelingendes Handeln und um einen guten Beginn neuer Vorhaben. Ganapati wird als Vallabhesha mit seiner Gefährtin verehrt; Durga ist in der Lampe gegenwärtig. Zunächst wird sein Wurzelmantra Laut für Laut im Feuer entfaltet. Dann führen Kokos-, Reis-, Durva- und achtfache Speisegaben zur vollständigen Rezitation des Ganapati Atharvashirsha. Jede Darbringung verbindet den Wunsch mit dem Loslassen: idam na mama – dies ist nicht mein.

Ganesha wird als Herr des Anfangs und Überwinder von Hindernissen verehrt.

Die Anleitung folgt dem als „Vaidika“ bezeichneten Ganapati-Abschnitt des Homa Sangraha. Seine vedische Feuerordnung wird ausdrücklich mit Bija-Mantras und Nyasa verbunden. In der Praxis von Yoga kann diese Verehrung die Entschlossenheit nähren, einen Neubeginn mit Bhakti, Geduld und Wohlwollen zu tragen.

Vorbereitung

Die Ritualleitung ist mit vedischer Rezitation und der sicheren Feuerführung vertraut. Der Yajamana trägt den Vorsatz und die Darbringungen; eine helfende Person reicht die Gaben. Die Mantras stehen ohne vedische Tonzeichen. Die Akzentführung wird mit einer geübten Lehrperson gelernt.

Bereite den Homa Kunda auf einer feuerfesten Unterlage vor; halte lose Kleidung und brennbare Gegenstände vom Feuer fern. Zange, eine sichere Ablage für heiße Geräte und ein geeignetes Löschmittel stehen griffbereit. Bereitstehen müssen:

  • Ein sauberer Kunda, reine Erde oder Reismehl, Zündmittel, eine feuerfeste Metallschale und geeignetes trockenes Brennholz.
  • Zwölf kleine Hölzer mit Baumwollfaden für das Anfangsbündel, drei zusätzliche Begrenzungshölzer sowie weitere Hölzer zum Unterhalten des Feuers.
  • Darbha für Umrandung, Gefäßunterlagen und Reinigungen, zwei unbeschädigte Halme für den Reinigungsring und gegebenenfalls den symbolischen Brahma-Sitz.
  • Ghee (bzw. Pflanzenöl), ein wärmebeständiges Gefäß, ein kleiner Schöpflöffel und ein größerer Opferlöffel; genügend Opfersubstanz auch für Anfangs- und Schlussgaben.
  • Besprenggefäß, Pranita-Patra, sauberes Wasser, Auffangschalen, Blumen, Akshata, Sandelpaste, Kumkum, Girlanden, Weihrauch, Lampe und Arati-Schale.
  • Früchte, vegetarische Speisegaben, Tambula und Dakshina; Sitze westlich und südlich des Feuers.

Pflanzenöl und Pflanzenmilch sind heutige vegane Praxisalternativen. Überlieferte Rezitationen und ihre wörtliche Bedeutung bleiben erhalten.

Zusätzlich werden ein gesondertes Punyaha-Wassergefäß, ein geschmücktes Ganapati-Kumbha und eine sichere Durga-Lampe gebraucht. Stelle Ganeshas Bild beziehungsweise eine kleine wasserfeste Murti daneben. Halte acht kleine Kokosfaserstücke, eine in zwei Hälften geteilte Kokosnuss, acht Reisportionen und acht Durva-Büschel bereit. Die achtfachen Gaben bestehen aus Modaka, flachen Reisflocken, Puffreis, geröstetem Getreidemehl, Zuckerrohr, Kokosfleisch, Sesam und Banane; bereite davon neunzehn kleine Portionen für die acht Gaben und die anschließenden zehn plus eine Gabe vor. Modaka können mit pflanzlichen Zutaten zubereitet werden. Für die sechsundzwanzig besonderen Gaben von Ghee (bzw. Pflanzenöl) sowie die lange allgemeine Vor- und Schlussfolge muss genügend Substanz vorhanden sein. Die Kokoshälften verlangen ein geeignet großes Kunda und geübte Feuerführung.

Der Sanskritvorsatz wird hier in der kurzen Form des allgemeinen Sankalpa mit dem besonderen Ganapati-Anliegen gesprochen; die ausführliche astrologische Aufzählung des Ganapati-Kapitels ist keine zusätzliche Rezitation dieser Praxisfolge.

Vollständiger Ablauf

1. Guru und Frieden
Mit gefalteten Händen sprechen.

gurur brahmā gurur viṣṇur gurur devo maheśvaraḥ |
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devā bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ |
sthirair aṅgais tuṣṭuvāṃsas tanūbhir vyaśema devahitaṃ yad āyuḥ ||
svasti na indro vṛddhaśravāḥ | svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ |
svasti nas tārkṣyo ariṣṭanemiḥ | svasti no bṛhaspatir dadhātu ||
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ ||

Bedeutung: Verehrung dem Guru, in dem Schöpfer, Erhalter und Verwandler und unmittelbar das höchste Brahman verehrt werden. Ihr Götter: Mögen wir Gutes hören und sehen; mit festen Gliedern und Körpern mögen wir, euch preisend, die zugedachte Lebenszeit erfüllen. Indra, Pushan, Tarkshya und Brihaspati mögen uns Wohlergehen schenken. Mit Gaben und Verehrung nähern wir uns dem göttlichen Mitra: Möge er uns Freundschaft gewähren; mögen wir mit unseren Menschen hundert Herbste leben.

2. Zustimmung der Versammlung
Die Ritualleitung grüßt die Anwesenden; der Yajamana legt die vorbereitete Dankesgabe vor die Ritualkundigen und bittet um Zustimmung. Die Versammlung gibt ihre Zustimmung mit eigenen Worten.

namaḥ sadase namaḥ sadasaspataye namaḥ sakhīnām |
purogāṇāṃ cakṣuṣe namo dive namaḥ pṛthivyai ||
saprathā sabhāṃ me gopāya | ye ca sabhyāḥ sabhāsadaḥ |
tān indriyāvataḥ kuru | sarvam āyur upāsatām ||
aśeṣa he pariṣad bhavatpādamūle mayā samarpitām imāṃ sauvarṇīṃ yatkiñcid dakṣiṇām api yathoktadakṣiṇām iva svīkṛtya mahāgaṇapatihomakarma kartuṃ yogyatāsiddhim anugṛhāṇa ||

Bedeutung: Verehrung der Versammlung, ihrem Vorsteher und den vorangehenden Freunden; Verehrung dem Himmel und der Erde. Weitreichende Versammlung, beschütze mich und stärke die hier Sitzenden, damit sie ihre volle Lebenszeit erfüllen. Geehrte Versammlung, nehmt diese nach meinen Möglichkeiten dargebrachte Dakshina an und gewährt mir eure Zustimmung, das Maha-Ganapati-Homa auszuführen.

3. Den Vorsatz aussprechen
Der Yajamana nennt Ort, Datum und das konkrete Anliegen in deutscher Sprache. Diese heutige Orts- und Zeitangabe ersetzt das variable Kalenderformular. Sprich dann den allgemeinen Vorsatz mit der besonderen Bitte der Ganapati-Anleitung.

tad eva lagnaṃ sudinaṃ tad eva tārābalaṃ candrabalaṃ tad eva |
vidyābalaṃ daivabalaṃ tad eva lakṣmīpate te 'ṅghriyugaṃ smarāmi ||
hariḥ oṃ tat sat | śrīgovinda śrīgovinda śrīgovinda |
mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyarthaṃ mama saha kuṭumbasya sakalavighnanivṛttidvārā cintitamanorathaphalāvāptyarthaṃ mahāgaṇapatihavanākhyaṃ karma kariṣye |
tadaṅgatvena nirvighnena parisamāptyartham ādau vighneśvarapūjāṃ kariṣye |
tadaṅgatvenāntaḥkaraṇaśuddhyarthaṃ śarīraśuddhyarthaṃ maṇḍapaśuddhyarthaṃ sarvopakaraṇaśuddhyarthaṃ svastipuṇyāhavācanaṃ kariṣye ||

Bedeutung: Herr der Lakshmi, das Gedenken deiner Füße ist mir günstige Zeit, Kraft der Sterne und des Mondes, Wissen und göttliche Kraft. Hari, Om, das ist die Wirklichkeit; Govinda, Govinda, Govinda. Zur Läuterung meiner Verfehlungen und zur Freude des höchsten Herrn vollziehe ich mit meiner Familie das Maha-Ganapati-Homa: mit der Bitte um Überwindung der Hindernisse und Erfüllung des bedachten Anliegens. Zur unbehinderten Vollendung verehre ich zunächst Ganesha; zur Reinigung von Herz, Körper, Platz und Geräten segne ich das Wasser.

4. Ganesha betrachten und einladen
Stelle ein Ganesha-Bild oder eine kleine Murti neben den Hauptplatz. Betrachte seine Gestalt und lege Duft, Akshata und Blüten davor.

gajānanaṃ bhūtagaṇādisevitaṃ kapitthajambūphalasārabhakṣaṇam |
umāsutaṃ śokavināśakāraṇaṃ namāmi vighneśvarapādapaṅkajam ||
ekadantaṃ śūrpakarṇaṃ gajavaktraṃ mahodaram |
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ dhyāyet siddhivināyakam ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ śrīmahāgaṇapataye namaḥ |
dhyāyāmi āvāhayāmi sthāpayāmi gandhākṣatapuṣpāṇi samarpayāmi ||

Bedeutung: Ich verehre die Lotusfüße des Herrn der Hindernisse: den Elefantengesichtigen, von den Scharen der Wesen Bedienten, den Genießer der Kapittha- und Jambufrüchte, Umas Sohn, der Kummer lindert. Ich betrachte Siddhivinayaka mit einem Stoßzahn, weiten Ohren und großem Leib, Schlinge und Stachel tragend. Verehrung dem großen Ganapati: Ich betrachte dich, lade dich ein, richte dir einen Platz ein und bringe Duft, Reis und Blumen dar.

Gabe Handlung Rezitation Bedeutung
Ganesha-Gabe 1: Sitz Lege etwas Akshata als Sitzzeichen vor Ganesha. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । āsanaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir einen Sitz dar.
Ganesha-Gabe 2: Fußwasser Gib einen Löffel Fußwasser in die Auffangschale. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । pādyaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser für die Füße dar.
Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser Biete einen Löffel Ehrenwasser in der Auffangschale an. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । arghyaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Ehrenwasser dar.
Ganesha-Gabe 4: Mundwasser Gib einen Löffel Mundwasser in die Auffangschale. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । ācamanīyaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser zum Spülen des Mundes dar.
Ganesha-Gabe 5: Bad Besprenge eine wasserfeste Murti leicht; vor einem Bild genügt eine symbolische Wassergabe in die Auffangschale. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । snānaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir ein Bad dar.
Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad Biete nach dem Bad erneut einen Löffel Mundwasser an. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । snānānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir nach dem Bad erneut Mundwasser dar.
Ganesha-Gabe 7: Gewand Lege Akshata als Zeichen des Gewandes vor Ganesha. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । vastrārtham akṣatān samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen eines Gewandes dar.
Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur Lege Akshata als Zeichen der heiligen Schnur vor Ganesha. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । upavītārtham akṣatān samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen der heiligen Schnur dar.
Ganesha-Gabe 9: Schmuck Lege Akshata als Zeichen des Schmuckes vor Ganesha. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । ābharaṇārtham akṣatān samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen des Schmuckes dar.
Ganesha-Gabe 10: Duft Bringe etwas Sandelpaste an der Murti oder auf dem Gabenteller dar. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । divyagandhān dhārayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir heilige Düfte dar.
Ganesha-Gabe 11: Kumkum Gib etwas Kumkum zur dargebrachten Sandelpaste. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । gandhasyopari kuṅkumaṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Kumkum über der Duftpaste dar.
Ganesha-Gabe 12: Girlande Lege die Blütengirlande vor Ganesha oder um die Murti. oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । puṣpamālāṃ samarpayāmi ॥
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir eine Blütengirlande dar.

5. Ganeshas Namen
Bei jedem Namen eine Blüte oder etwas Akshata darbringen.

oṃ sumukhāya namaḥ |
oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāya namaḥ |
oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāya namaḥ |
oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ |
oṃ vināyakāya namaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ |
oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ bālacandrāya namaḥ |
oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ |
oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ |
oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ siddhivināyakāya namaḥ |
oṃ vighneśvarāya namaḥ |

Bedeutung: Verehrung dem freundlich Angesichtigen, dem Einzahnigen, dem Rötlichbraunen, dem Elefantenohrigen, dem Hängebäuchigen, dem Gewaltigen, dem König der Hindernisse, dem Führer, dem Rauchbannerträger, dem Herrn der Scharen, dem den jungen Mond Tragenden, dem Elefantengesichtigen, dem mit gebogenem Rüssel, dem mit siebförmigen Ohren, Heramba, Skandas älterem Bruder, dem Führer zum Gelingen und dem Herrn der Hindernisse.

6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
Nacheinander Weihrauch und Lampe vor Ganesha zeigen, Wasser anbieten, die Speise vor ihn stellen, erneut Wasser darbringen und Tambula hinlegen.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pratyakṣadīpaṃ darśayāmi |
dhūpadīpānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | naivedyaṃ nivedayāmi |
naivedyānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | tāmbūlaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Ganapati, ich lasse dich den Duft des Weihrauchs empfangen, zeige dir das Licht und biete Mundwasser an. Ich bringe dir die vorbereitete Speise, danach nochmals Mundwasser und schließlich Tambula dar.

7. Lichtkreis und Gebet
Mit der Arati-Lampe vor Ganesha kreisen, sie sicher abstellen und Wasser darbringen. Danach mit gefalteten Händen beten.

oṃ ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ānandakarpūranīrājanaṃ sandarśayāmi |
karpūranīrājanānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vighneśvarāya varadāya surapriyāya lambodarāya sakalāya jagaddhitāya |
nāgānanāya śrutiyajñavibhūṣitāya gaurīsutāya gaṇanātha namo namaste ||
vakratuṇḍa mahākāya koṭisūryasamaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvam eva śaraṇaṃ mama |
tasmāt kāruṇyabhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
āvāhanaṃ na jānāmi naiva jānāmi pūjanam |
visarjanaṃ na jānāmi kṣamasva puruṣottama ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ vināyaka |
yat kṛtaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||

Bedeutung: Wir erkennen den Einzahnigen und meditieren über den mit gebogenem Rüssel; der Stoßzahntragende möge unseren Geist erleuchten. Ich zeige dir das freudige Kampferlicht und reiche erneut Wasser. Verehrung dem gabenreichen, von den Göttern geliebten Ganesha, Gauris Sohn, der für das Wohl der Welt sorgt und durch Veda und Opfer verherrlicht wird. Du von großem Leib und dem Glanz unzähliger Sonnen: Mögen meine Handlungen ohne Hindernisse gelingen. Du bist meine Zuflucht; behüte mich aus Mitgefühl. Ich kenne die rechte Einladung, Verehrung und Verabschiedung nicht vollkommen: Vergib mir. Was an Mantra, Handlung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen.

8. Varuna anrufen
Die Ritualleitung berührt das Wassergefäß mit Darbha.

imaṃ me varuṇa śrudhī havam adyā ca mṛḍaya | tvām avasyur ā cake |
tat tvā yāmi brahmaṇā vandamānas tad ā śāste yajamāno havirbhiḥ |
aheḍamāno varuṇeha bodhy uruśaṃsa mā na āyuḥ pra moṣīḥ ||
asmin kumbhe puṇḍarīkākṣarūpaṃ varuṇaṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||

Bedeutung: Varuna, höre heute meinen Ruf und sei gnädig; ich suche deinen Schutz. Mit Gebet und Gaben nähere ich mich dir. Sei uns ohne Zorn gegenwärtig, Weitgepriesener, und verkürze unser Leben nicht. In diesem Gefäß betrachte und rufe ich Varuna in der Gestalt des Lotusäugigen an.

9. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
Jede Wassergabe in das Auffanggefäß geben; bei Gewand und Schnur Akshata hinlegen, danach Duft und Blüten. Die Kurzrubriken des Handbuchs sind hier als vollständige Gabensätze aufgelöst.

oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | snānaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | gandhaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | puṣpaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Varuna. Ich bringe dir einen Sitz, Ehrenwasser, Fußwasser, Mundwasser und Badewasser dar; Reiskörner als Gewand und heilige Schnur, Duft und Blumen.

10. Varunas Namen und letzte Gaben
Zu jedem Namen eine Blüte oder Akshata darbringen; anschließend Weihrauch und Lampe zeigen, eine Speise und Tambula anbieten und mit dem Kampferlicht kreisen.

oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ pracetase namaḥ | oṃ surūpiṇe namaḥ |
oṃ apāṃpataye namaḥ | oṃ makaravāhanāya namaḥ | oṃ jalādhipataye namaḥ |
oṃ pāśahastāya namaḥ | oṃ śvetachatrāya namaḥ | oṃ anekamaṇibhūṣitāya namaḥ | oṃ jhaṣāsanāya namaḥ |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | karpūranīrājanaṃ darśayāmi |
oṃ jalabimbāya vidmahe nīlapuruṣāya dhīmahi tan no varuṇaḥ pracodayāt |
oṃ namo namaste astu sphaṭikaprabhāya suśvetavastrāya sumaṅgalāya |
supāśahastāya jhaṣāsanāya jalādhināthāya varuṇāya namo namaḥ ||

Bedeutung: Verehrung Varuna, dem Weisen, Schöngestaltigen, Herrn der Gewässer, auf dem Makara Reitenden, Wasserherrn, Schlingenträger, mit weißem Schirm und vielen Juwelen Geschmückten, auf dem Wassertier Sitzenden. Ich bringe Rauch, Licht, Speise, Tambula und das kreisende Licht dar. Wir betrachten den im Wasser Erscheinenden und meditieren über den blauen Purusha; Varuna möge uns erleuchten. Wiederholte Verehrung dem kristallhellen, weißgekleideten, glückverheißenden Herrn des Wassers.

11. Die Anwesenden stimmen ein
Die Ritualleitung berührt die Gefäßöffnung mit Darbha. Sie spricht jeweils den ersten Satz; die Anwesenden antworten mit dem zweiten.

śivā āpaḥ santu | santu śivā āpaḥ |
saumanasyam astu | astu saumanasyam |
akṣataṃ cāriṣṭam astu | astv akṣatam ariṣṭam |
bhavadbhir anujñātaḥ puṇyāhaṃ vācayiṣye | vācyatām ||

Bedeutung: Mögen die Wasser segensreich sein – sie seien segensreich. Möge freundlicher Sinn herrschen – freundlicher Sinn herrsche. Möge Unversehrtheit und Wohlergehen sein – Unversehrtheit und Wohlergehen seien. Mit eurer Zustimmung werde ich den heilsamen Tag ausrufen – rufe ihn aus.

12. Punyaha, Svasti und Riddhi
Die Ritualleitung spricht die Verse und die jeweilige Bitte an die Anwesenden. Die drei kurzen Antworten werden jeweils dreimal gesprochen; sie stehen hier vollständig.

punas tvādityā rudrā vasavaḥ samindhatām | punar brahmāṇo vasunītha yajñaiḥ |
ghṛtena tvaṃ tanvaṃ vardhayasva | satyāḥ santu yajamānasya kāmāḥ ||
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya puṇyāhaṃ bhavanto bruvantu |
oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu |
svasti mitrāvaruṇā svasti pathye revati | svasti na indraścāgniśca svasti no adite kṛdhi |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya svasti bhavanto bruvantu |
oṃ svastir astu | oṃ svastir astu | oṃ svastir astu |
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya ṛddhiṃ bhavanto bruvantu |
oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu ||

Bedeutung: Adityas, Rudras, Vasus und die kundigen Opfernden mögen dich erneut entzünden, o Wohlstandsbringer. Durch Ghee mögest du wachsen; des Yajamanas Wünsche mögen wahr werden. Sprecht diesem Yajamana einen segensreichen Tag zu: Om, es sei ein segensreicher Tag. Mitra, Varuna, Pathya, Indra, Agni und Aditi mögen Wohlergehen schenken: Om, Wohlergehen sei. Mit verehrenden Gaben mögen wir gedeihen und hundert Herbste mit unseren Menschen leben: Om, Gedeihen sei.

13. Segenswünsche über dem Gefäß
Bei jedem kurzen Segenswunsch etwas Wasser auf das Gefäß tropfen.

śāntir astu | puṣṭir astu | tuṣṭir astu | vṛddhir astu | avighnam astu | āyuṣyam astu | ārogyam astu |
oṃ śivam astu | oṃ śivaṃ karmāstu | oṃ karmasamṛddhir astu | oṃ dharmasamṛddhir astu |
oṃ vedasamṛddhir astu | oṃ śāstrasamṛddhir astu | oṃ dhanadhānyasamṛddhir astu |
oṃ putrapautrasampad astu | oṃ iṣṭasampad astu ||

Bedeutung: Friede, Nahrung, Zufriedenheit, Wachstum, Hindernisfreiheit, Lebenskraft und Gesundheit seien. Mögen Wohl und heilsames Handeln, Gelingen des Werks, Wachstum des Dharma, des Veda und der Lehre, Wohlstand an Geld und Getreide, Wohlergehen von Kindern und Enkeln und das Ersehnte gedeihen.

14. Belastendes abgeben
Etwas Wasser südwestlich neben dem Ritualplatz in eine Schale tropfen.

oṃ sakalāriṣṭanirasanam astu |
oṃ yat pāpaṃ rogaṃ śokam akalyāṇaṃ tad dūre pratihatam astu ||

Bedeutung: Mögen alle Widrigkeiten weichen. Mögen Verfehlung, Krankheit, Kummer und Unheil ferngehalten werden.

15. Die Segnung weitet sich
Wieder auf das Gefäß tropfen und anschließend die folgenden Segensverse sprechen.

sarvaśobhanam astu | sarvāḥ sampadaḥ santu |
oṃ śaṃ no astu dvipade śaṃ catuṣpade | oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |
ā brahman brāhmaṇo brahmavarcasī jāyatām asmin rāṣṭre rājanya iṣavyaḥ śūro mahāratho jāyatām |
dogdhrī dhenur voḍhānaḍvān āśuḥ saptiḥ purandhir yoṣā jiṣṇū ratheṣṭhāḥ sabheyo yuvāsya yajamānasya vīro jāyatām |
nikāme nikāme naḥ parjanyo varṣatu phalinyo na oṣadhayaḥ pacyantāṃ yogakṣemo naḥ kalpatām |
indraḥ sunītī saha mā punātu | somaḥ svastyā varuṇaḥ samīcyā |
yamo rājā pramṛṇābhiḥ punātu mā | jātavedā morjayantyā punātu | oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ |
tac chaṃ yor āvṛṇīmahe | gātuṃ yajñāya | gātuṃ yajñapataye |
daivī svastir astu naḥ | svastir mānuṣebhyaḥ | ūrdhvaṃ jigātu bheṣajam |
śaṃ no astu dvipade | śaṃ catuṣpade ||

Bedeutung: Möge alles Gute und jede heilsame Fülle wachsen; Wohl den Zweibeinern und den Vierbeinern, Friede, Friede, Friede. Der folgende vedische Wunsch spricht in den Bildern seiner gesellschaftlichen Welt: Mögen wissende Brahmanen, fähige Beschützer, milchgebende Kühe, tragfähige Rinder, schnelle Pferde, tatkräftige Frauen und gemeinschaftsfähige junge Menschen gedeihen. Möge Regen zur rechten Zeit fallen, mögen Pflanzen Früchte tragen und Erwerb und Bewahrung gesichert sein. Indra, Soma, Varuna, Yama und Agni mögen uns läutern. Wir erbitten das Heil und den Zugang zum Opfer und seinem Herrn: Wohlergehen den Menschen, Aufwachsen der Heilpflanzen, Wohl allen zwei- und vierbeinigen Wesen.

16. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
Die Ritualleitung spricht die erste Bitte, die Teilnehmenden die Antwort. Dann wird Varuna aus diesem Gefäß entlassen; mit dem Wasser werden Personen, Platz und Geräte leicht besprengt. Die ausgeschriebene Entlassungsformel stammt aus dem Varuna-Abschluss desselben Handbuchs, S. 20.

svāminaḥ manaḥ samādhīyatām | samāhitamanasaḥ sma |
prasīdantu bhavantaḥ | prasannāḥ sma |
varuṇāya namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato 'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||
satyaṃ śuddhaṃ tapaḥ śuddhaṃ jñānaśuddhaṃ tathaiva ca |
sarvabhūtadayāśuddhaṃ jalaśuddhaṃ ca pañcamam ||
adbhir gātrāṇi śuddhyanti buddhir jñānena śuddhyati |
vidyātapobhyāṃ bhūtātmā manaḥ satyena śuddhyati ||

Bedeutung: Sammelt euren Geist – wir sind gesammelt. Seid freundlich gestimmt – wir sind freundlich gestimmt. Verehrung Varuna: Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort, zu Wohlergehen und erneuter Wiederkehr. Ob rein oder unrein und in welcher Lage auch immer: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, wird innen und außen rein. Wahrheit, Askese, Erkenntnis und Mitgefühl mit allen Wesen läutern; Wasser ist das fünfte reinigende Mittel. Wasser reinigt den Körper, Erkenntnis den Verstand, Bildung und Übung das eigene Wesen, Wahrheit den Geist.

17. Das Ganapati-Kumbha segnen
Stelle das mit frischem Wasser gefüllte Hauptgefäß vor Ganeshas Bild. Schmücke es mit Sandelpaste, Akshata und Blumen. Berühre es mit Darbha und sprich die vollständige Kalasha-Anrufung.

kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |
mūle tatra sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtāḥ ||
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |
ṛgvedo 'tha yajurvedaḥ sāmavedo hy atharvaṇaḥ |
aṅgaiś ca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ ||
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvati |
narmade sindhu kāveri jale 'smin sannidhiṃ kuru ||
puṣkarādyāni tīrthāni gaṅgādyāḥ saritas tathā |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
atra gāyatrī sāvitrī śāntiḥ puṣṭikarī tathā |
āyantu yajamānasya duritakṣayakārakāḥ ||
imā āpaḥ śivāḥ santu śuddhāḥ śubhāś ca nirmalāḥ |
pāvanaṃ śītalaṃ caiva pūtaṃ sūryasya raśmibhiḥ ||
pūtaṃ brahmapavitreṇa pūtam indrasunītibhiḥ |
varuṇaḥ svastyā punātu yamo dharmeṇa punātu mām ||
sarvatīrthajalaṃ puṇyaṃ pāvanaṃ sarvakāraṇam |
viṣṇupādodbhavaṃ śuddhaṃ sarvamaṅgaladāyinam ||
sarvasamudrāḥ saritas tīrthāni ca nagā hradāḥ |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
āpaḥ sumitriyāḥ santu bhavantv oṣadhayas tava |
āpo rakṣantu tvāṃ nityam āpo nārāyaṇaḥ svayam ||

Bedeutung: Am Mund des Gefäßes ist Vishnu, an seinem Hals Rudra, an seiner Wurzel Brahma; in seiner Mitte wohnen die göttlichen Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Kontinenten. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda samt ihren Hilfswissenschaften ruhen im Wasser. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Alle heiligen Badeplätze und Flüsse mögen zum Frieden der Welt und zur Läuterung kommen. Gayatri, Savitri, Frieden und nährende Kraft mögen die Verfehlungen des Yajamana lösen. Dieses kühle, reine Wasser sei heilsam, von den Sonnenstrahlen geläutert. Brahmas Heiligkeit, Indras gute Führung, Varunas Wohlergehen und Yamas Dharma mögen mich reinigen. Das Wasser aller heiligen Stätten, aus Vishnus Füßen entspringend, schenke alles Gute. Alle Meere, Flüsse, heiligen Stätten, Berge und Seen mögen zum Frieden der Welt kommen. Wasser und Kräuter seien dir freundlich; das Wasser beschütze dich, denn es ist Narayana selbst.

18. Ganapatis Mantra in Händen und Körper vergegenwärtigen
Berühre bei der Handfolge jeweils beide Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleinen Finger, zuletzt Handflächen und Handrücken. Berühre bei der Körperfolge Herz, Kopf und Scheitel; kreuze die Arme zum Schutzzeichen, berühre beide Augen behutsam und klatsche abschließend leicht. Ziehe zum Richtungsverschluss einen Kreis um den Kopf. Die Bijas werden aus einer empfangenen Mantra-Unterweisung rezitiert.

asya śrīvallabheśamahāgaṇapatimahāmantrasya gaṇaka ṛṣiḥ | nicṛdgāyatrīchandaḥ | vallabheśamahāgaṇapatir devatā | glāṃ bījam | glīṃ śaktiḥ | glūṃ kīlakam | vallabheśamahāgaṇapatiprasādasiddhyarthe jape viniyogaḥ ||
glāṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ |
glīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ |
glūṃ madhyamābhyāṃ namaḥ |
glaiṃ anāmikābhyāṃ namaḥ |
glauṃ kaniṣṭhikābhyāṃ namaḥ |
glaḥ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ |
glāṃ hṛdayāya namaḥ |
glīṃ śirase svāhā |
glūṃ śikhāyai vaṣaṭ |
glaiṃ kavacāya hūṃ |
glauṃ netrābhyāṃ vauṣaṭ |
glaḥ astrāya phaṭ |
bhūr bhuvaḥ suvar om iti digbandhaḥ ||

Bedeutung: Zum Vallabhesha-Maha-Ganapati-Mantra gehören der Seher Ganaka, das Versmaß Nicrid-Gayatri und Vallabhesha Maha Ganapati als Gottheit. Glam ist sein Keimlaut, Glim seine Kraft, Glum sein Schlüssel. Die Anwendung dient dem Empfang seiner Gnade. Die folgenden Laute verehren die Finger, Handflächen und Handrücken, dann Herz, Kopf, Scheitel, Schutzpanzer, Augen und schützende Waffe. Erde, Zwischenraum und Himmel: Der heilige Raum ist umschlossen.

19. Vallabhesha Maha Ganapati betrachten
Betrachte Ganesha mit seiner Gefährtin Vallabha: Die vielen Gaben seiner Hände vereinen Nahrung, Weisheit, Schutz und Fülle.

bījāpūragadekṣukārmukarujā cakrābjapāśotpala
vrīhyagrasvaviṣāṇaratnakalaśaprodyatkarāmbhoruhaḥ |
dhyeyo vallabhayā sapadmakarayā śliṣṭojjvaladbhūṣayā
viśvotpattivipattisaṃsthitikaro vighneśa iṣṭārthadaḥ ||
gaṇānāṃ tvā gaṇapatiṃ havāmahe kaviṃ kavīnām upamaśravastamam |
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata ā naḥ śṛṇvann ūtibhiḥ sīda sādanam ||

Bedeutung: Zu betrachten ist der Herr der Hindernisse: In seinen lotushaften Händen leuchten Zitronenfrucht, Keule, Zuckerrohrbogen, Dreizack, Diskus, Lotus, Schlinge, blaue Wasserlilie, Reisähre, eigener Stoßzahn und Juwelengefäß. Vallabha, mit einem Lotus in der Hand und strahlendem Schmuck, umarmt ihn. Er wirkt Entstehen, Vergehen und Bestehen der Welt und gewährt das Ersehnte. Dich, Herrn der Scharen, rufen wir an: Seher der Seher, unvergleichlich gerühmt, höchster König der heiligen Worte. Herr des Gebets, höre uns, komm mit deinem Beistand und nimm deinen Sitz ein.

20. Die sechs elementbezogenen Gaben
Biete nacheinander Duft, Blume, Rauch, Licht, Speise und Tambula vor dem Hauptgefäß an.

Duft
oṃ laṃ pṛthivyātmane gandhaṃ parikalpayāmi |

Bedeutung: Dem Wesen der Erde widme ich Duft.

Blume
oṃ haṃ ākāśātmane puṣpaṃ parikalpayāmi |

Bedeutung: Dem Wesen des Raumes widme ich eine Blume.

Rauch
oṃ yaṃ vāyvātmane dhūpaṃ parikalpayāmi |

Bedeutung: Dem Wesen des Windes widme ich Rauch.

Licht
oṃ raṃ tejātmane dīpaṃ parikalpayāmi |

Bedeutung: Dem Wesen des Feuers widme ich Licht.

Speise
oṃ vaṃ amṛtātmane naivedyaṃ parikalpayāmi |

Bedeutung: Dem Wesen des Nektars widme ich Speise.

Tambula
oṃ saṃ sarvātmane tāmbūlaṃ parikalpayāmi |

Bedeutung: Dem Selbst von allem widme ich Tambula.

21. Ganapati im Hauptgefäß einladen
Lege eine Blüte auf das Kumbha. Die überlieferte Bitte um Einfluss wird hier mit der Absicht gesprochen, Verständigung und gute Zusammenarbeit zu fördern; die wörtliche Bedeutung bleibt im Mantra erkennbar.

asmin kumbhe vallabheśa oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
asmin kumbhe vallabheśamahāgaṇapatiṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||

Bedeutung: Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. In diesem Gefäß betrachte ich Vallabhesha Maha Ganapati und lade ihn ein.

22. Ganapati die ehrenden Dienste darbringen
Die folgenden Gaben gelten jetzt dem Ganapati-Kumbha. Reiche Wasser jeweils mit einem kleinen Löffel in die Auffangschale; das Hauptgefäß bleibt gefüllt. Akshata vertreten Gewand, Schnur und Schmuck. Duft, Kumkum und Girlande schmücken das Gefäß.

Ganesha-Gabe 1: Sitz
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir einen Sitz dar.

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser für die Füße dar.

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Ehrenwasser dar.

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser zum Spülen des Mundes dar.

Ganesha-Gabe 5: Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir ein Bad dar.

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir nach dem Bad erneut Mundwasser dar.

Ganesha-Gabe 7: Gewand
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen eines Gewandes dar.

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen der heiligen Schnur dar.

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ābharaṇārtham akṣatān samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen des Schmuckes dar.

Ganesha-Gabe 10: Duft
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | divyagandhān dhārayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir heilige Düfte dar.

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | gandhasyopari kuṅkumaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Kumkum über der Duftpaste dar.

Ganesha-Gabe 12: Girlande
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | puṣpamālāṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich bringe dir eine Blütengirlande dar.

23. Die achtzehn Namen am Kumbha
Bei jedem Namen eine Blüte oder etwas Akshata darbringen.

oṃ sumukhāya namaḥ |
oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāya namaḥ |
oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāya namaḥ |
oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ |
oṃ vināyakāya namaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ |
oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ phālacandrāya namaḥ |
oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ |
oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ |
oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ siddhivināyakāya namaḥ |
oṃ vighneśvarāya namaḥ |

Bedeutung: Verehrung dem freundlich Angesichtigen, dem Einzahnigen, dem Rötlichbraunen, dem Elefantenohrigen, dem Hängebäuchigen, dem Gewaltigen, dem König der Hindernisse, dem Führer, dem Rauchbannerträger, dem Herrn der Scharen, dem den Mond an der Stirn Tragenden, dem Elefantengesichtigen, dem mit gebogenem Rüssel, dem mit siebförmigen Ohren, Heramba, Skandas älterem Bruder, dem Führer zum Gelingen und dem Herrn der Hindernisse.

24. Rauch, Licht, Speise und Tambula am Kumbha
Nacheinander Weihrauch und Lampe vor dem Ganapati-Kumbha zeigen, Wasser anbieten, die Speise vor ihn stellen, erneut Wasser darbringen und Tambula hinlegen.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pratyakṣadīpaṃ darśayāmi |
dhūpadīpānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | naivedyaṃ nivedayāmi |
naivedyānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | tāmbūlaṃ samarpayāmi ||

Bedeutung: Ganapati, ich lasse dich den Duft des Weihrauchs empfangen, zeige dir das Licht und biete Mundwasser an. Ich bringe dir die vorbereitete Speise, danach nochmals Mundwasser und schließlich Tambula dar.

25. Die Lichtgabe für Ganapati
Mit der Arati-Lampe vor dem Ganapati-Kumbha kreisen, sie sicher abstellen und Wasser darbringen. Danach mit gefalteten Händen beten.

oṃ ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ānandakarpūranīrājanaṃ sandarśayāmi |
karpūranīrājanānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vighneśvarāya varadāya surapriyāya lambodarāya sakalāya jagaddhitāya |
nāgānanāya śrutiyajñavibhūṣitāya gaurīsutāya gaṇanātha namo namaste ||
vakratuṇḍa mahākāya koṭisūryasamaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvam eva śaraṇaṃ mama |
tasmāt kāruṇyabhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
āvāhanaṃ na jānāmi naiva jānāmi pūjanam |
visarjanaṃ na jānāmi kṣamasva puruṣottama ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ vināyaka |
yat kṛtaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||

Bedeutung: Wir erkennen den Einzahnigen und meditieren über den mit gebogenem Rüssel; der Stoßzahntragende möge unseren Geist erleuchten. Ich zeige dir das freudige Kampferlicht und reiche erneut Wasser. Verehrung dem gabenreichen, von den Göttern geliebten Ganesha, Gauris Sohn, der für das Wohl der Welt sorgt und durch Veda und Opfer verherrlicht wird. Du von großem Leib und dem Glanz unzähliger Sonnen: Mögen meine Handlungen ohne Hindernisse gelingen. Du bist meine Zuflucht; behüte mich aus Mitgefühl. Ich kenne die rechte Einladung, Verehrung und Verabschiedung nicht vollkommen: Vergib mir. Was an Mantra, Handlung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen.

26. Dreimal drei Arghya-Gaben
Halte eine Schale mit reinem Wasser bereit. Sprich jedes der drei Gebete einmal; die jeweils anschließende Arghya-Formel wird dreimal gesprochen, und jedes Mal gießt du eine kleine Gabe Wasser in die Auffangschale. Danach folgt die Widmung.

Erste Dreiergabe
namaste bhinnadantāya namaste harasūnave |
idaṃ arghyaṃ pradāsyāmi gṛhāṇa gaṇanāyaka ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ idam arghyam ||

Bedeutung: Verehrung dem mit dem abgebrochenen Stoßzahn, dem Sohn Haras. Nimm dieses Ehrenwasser an, Herr der Scharen. Verehrung Maha Ganapati; dies ist das Arghya.

Zweite Dreiergabe
namastubhyaṃ gaṇeśāya namaste vighnanāyaka |
punar arghyaṃ pradāsyāmi gṛhāṇa gaṇanāyaka ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ idam arghyam ||

Bedeutung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Hindernisse. Erneut reiche ich Ehrenwasser; nimm es an, Herr der Scharen. Verehrung Maha Ganapati; dies ist das Arghya.

Dritte Dreiergabe
gauryaṅgamalasaṃbhūta svāmijyeṣṭha vināyaka |
gaṇeśvara gṛhāṇārghyaṃ gajānana namo 'stu te ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ idam arghyam ||

Bedeutung: Aus dem Stoff von Gauris Leib Entstandener, älterer Bruder des Herrn Skanda, Vinayaka, nimm das Ehrenwasser an. Elefantengesichtiger, dir sei Verehrung. Verehrung Maha Ganapati; dies ist das Arghya.

Widmung
anena arghyapradānena bhagavān sarvātmakaḥ siddhibuddhisametaśrīvallabheśamahāgaṇapatiḥ prīyatām ||

Bedeutung: Möge diese Wasserverehrung Vallabhesha Maha Ganapati erfreuen, das Selbst von allem, mit Siddhi und Buddhi.

27. Durga in der Lampe verehren
Lade Durga in die bereits brennende Lampe ein. Lege Duft und Blumen auf einen eigenen kleinen Teller daneben; zeige Rauch und Licht und stelle eine Speisegabe dazu. Sprich zu jeder der fünf Darbietungen – Duft, Blumen, Rauch, Licht und Speise – die unten stehende Namensformel „Om Durgaparameshvaryai Namah“ einmal. Bei den acht Shakti-Namen lege jeweils eine weitere Blüte nieder.

oṃ kātyāyanāya vidmahe kanyakumāri dhīmahi tanno durgi pracodayāt |
asmin dīpamaṇḍale durgāparameśvarīṃ dhyāyāmi āvāhayāmi |
oṃ durgāparameśvaryai namaḥ |
oṃ bhavasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ śarvasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ īśānasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ paśupater devasya patnyai namaḥ |
oṃ rudrasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ ugrasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ bhīmasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ mahato devasya patnyai namaḥ |
sarvasvarūpe sarveśe sarvaśaktisamanvite |
bhayebhyas trāhi no devi durge devi namo 'stu te ||

Bedeutung: Wir erkennen Katyayani und meditieren über die jungfräuliche Göttin; Durga möge unsere Einsicht anregen. In diesem Lampenkreis betrachte ich die höchste Göttin Durga und lade sie ein. Verehrung Durga Parameshvari und der göttlichen Gefährtin Bhavas, Sharvas, Ishanas, Pashupatis, Rudras, Ugras, Bhimas und des Großen. Göttin aller Formen, Herrin von allem, erfüllt mit aller Kraft: Schütze uns vor Furcht, Durga, dir sei Verehrung.

28. Boden und Linien
Glätte den gereinigten, mit Erde oder Reismehl vorbereiteten Boden des Kunda. Ziehe mit dem Löffelstiel drei Linien von Süden nach Norden, dann drei kreuzende Linien von Westen nach Osten. Je Linie erklingt eine Anrufung. Nimm eine kleine Prise aus der Mitte und lege sie außerhalb südwestlich ab; besprenge den Boden mit einer wassergetauchten Blüte.

oṃ rudrāya namaḥ |
oṃ viṣṇave namaḥ |
oṃ indrāya namaḥ |
oṃ yamāya namaḥ |
oṃ brahmaṇe namaḥ |
oṃ somāya namaḥ ||

Bedeutung: Verehrung Rudra, Vishnu, Indra, Yama, Brahma und Soma. Die sechs Linien werden so als geordneter Platz des göttlichen Geschehens ausgezeichnet.

29. Feuer einsetzen
Lege kleine Hölzer bereit. Entzünde das Feuer in einer geeigneten kleinen Metallschale, führe sie dreimal um den vorgesehenen Feuerplatz und bringe die Flamme auf die Hölzer. Vergegenwärtige Agni als aus Vishnus Mund hervorgehend. Für dieses Götteropfer wird die im Namensanhang angegebene Feuerbenennung Havyavahana verwendet: der Träger der Opfergaben.

candramā manaso jātaḥ | cakṣoḥ sūryo ajāyata |
mukhād indraścāgniśca | prāṇād vāyur ajāyata ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ havyavāhananāmānam agniṃ sthāpayāmi ||

Bedeutung: Aus seinem Geist entstand der Mond, aus seinem Auge die Sonne; aus seinem Mund Indra und Agni, aus seinem Atem Vayu. Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Ich errichte das Feuer mit dem Namen Havyavahana, der Träger der Opfergaben.

Besprenge die für das Übertragen der Flamme benutzte Schale mit Wasser und Akshata und stelle sie südöstlich ab. Nähre das Feuer mit kleinen Hölzern. Lege Darbha-Bündel um das Kunda: im Osten und Westen zeigen die Spitzen nach Norden; im Süden und Norden zeigen sie nach Osten. Nördlich des Feuers liegen auf einer Darbha-Unterlage zunächst umgedreht und paarweise die Opferlöffel, Gefäß für Ghee (bzw. Pflanzenöl), Besprenggefäß und Pranita-Patra; dazu das mit einem Faden gebundene Bündel von zwölf Brennhölzern. Das Handbuch gestattet statt dieses Bündels auch drei Hölzer. In der hier beschriebenen Hauptfolge wird das Zwölferbündel verwendet; sein Faden wird vor dem Einlegen entfernt.

30. Brahma-Sitz
Wenn eine zweite ritualkundige Person die Brahma-Rolle übernimmt, bitte sie, auf dem Sitz südlich des Feuers Platz zu nehmen. Fehlt sie, lege dort ein Darbha-Bündel oder eine Blüte hin und sprich die zweite Formel als stellvertretende Anrufung. Diese Alternative ist im Handbuch selbst vorgesehen.

asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇi brahmāṇaṃ tvāṃ vṛṇe |
oṃ khaṃ brahmaṇe namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||

Bedeutung: Ich wähle dich für die Brahma-Aufgabe in diesem Maha-Ganapati-Homa. Om, Kham, Verehrung Brahma; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein. Bei einer anwesenden Brahma-Person wird nur die erste, beim symbolischen Sitz nur die zweite Formel gesprochen.

31. Wasser und Pranita-Gefäß
Fülle das Besprenggefäß. Führe zwei unbeschädigte, etwa eine Handspanne lange Darbha-Spitzen durch das Wasser, gieße es in das östlich bereitgestellte Pranita-Patra und fülle das Besprenggefäß erneut. Lege Akshata und eine Blüte ins Pranita-Patra und rufe Varuna darin an. Dieses Gefäß bleibt bis zum Abschluss stehen.

oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||

Bedeutung: Om, Vam, Verehrung Varuna; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein.

Gieße das geschmolzene Ghee (bzw. Pflanzenöl) über zwei Darbha-Spitzen ins Gefäß für Ghee (bzw. Pflanzenöl) und prüfe es auf Fremdkörper. Führe den aus zwei Halmen gebildeten Darbha-Reinigungsring mit Daumen und Ringfinger beider Hände durch das Ghee (bzw. Pflanzenöl); löse den Knoten und gib die Halme ins Feuer. Stelle das Gefäß für Ghee (bzw. Pflanzenöl) kurz über eine südöstlich herausgenommene Glut beziehungsweise an eine dort bereitgestellte Wärmequelle, führe einen brennenden Darbha-Halm oder dünnen Span darum und zeige die Dhenu-Mudra. Bilde die Dhenu-Mudra: Die Spitze des linken kleinen Fingers berührt den rechten Ringfinger, die des rechten kleinen Fingers den linken Ringfinger; der linke Zeigefinger berührt den rechten Mittelfinger und der rechte Zeigefinger den linken Mittelfinger. Die Daumen berühren sich. Halte die miteinander verschränkten Hände über das Ghee (bzw. Pflanzenöl); die vier Fingerpaare bilden das Bild eines Euters. Stelle das Gefäß wieder ab und bringe die Glut mit der Zange zurück. Wärme die Opferlöffel über dem Feuer, streife sie mit Darbha ab, wärme sie erneut, besprenge sie und lege sie rechts bereit. Lege je ein Begrenzungsholz südlich, westlich und nördlich des Feuers. Diese drei Hölzer werden im Abschluss ausdrücklich dargebracht.

32. Zustimmung der göttlichen Kräfte
Besprenge mit einer wassergetauchten Blüte zuerst den südlichen, dann den westlichen, dann den nördlichen Rand und zuletzt rings um das Feuer.

oṃ adite ’numanyasva |
oṃ anumate ’numanyasva |
oṃ sarasvate ’numanyasva |
oṃ deva savitaḥ prasuva ||

Bedeutung: Aditi, erteile deine Zustimmung. Anumati, erteile deine Zustimmung. Sarasvati, erteile deine Zustimmung. Göttlicher Savitar, setze das Opfer in Bewegung.

33. Agni-Nyasa
Betrachte den Feuerlaut Ram im Herzen. Berühre nacheinander Herz, Kopf, Scheitel, beide Schultern und die Augenpartie; bei der sechsten Zeile klatsche leicht in die Hände. Bei der letzten Zeile mit Fingerschnippen einen Kreis um den Kopf andeuten.

oṃ raṃ hṛdayāya namaḥ |
oṃ rīṃ śirase svāhā |
oṃ rūṃ śikhāyai vaṣaṭ |
oṃ raiṃ kavacāya huṃ |
oṃ rauṃ netratrayāya vauṣaṭ |
oṃ raḥ astrāya phaṭ |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar om iti digbandhaḥ ||

Bedeutung: Ram: Verehrung dem Herzen. Rim: Darbringung dem Kopf. Rum: Weihe des Scheitels. Raim: Schutzpanzer. Raum: Weihe der drei Augen. Rah: Schutzkraft. Mit Erde, Zwischenraum, Himmel und Om werden die Richtungen gesammelt und begrenzt. Die Endlaute sind rituelle Ausrufe; hier werden keine Gaben ins Feuer gegeben.

34. Agni betrachten
Sitze ruhig vor der Flamme und vergegenwärtige Agnis im Vers geschilderte Gestalt.

meṣārūḍhaṃ ca vakrāṅgaṃ jātavedasamanvayam |
dviśīrṣakaṃ saptahastaṃ tripādaṃ saptajihvakam ||
varadaṃ śaktipāṇiṃ ca bibhrāṇaṃ sruksruvau tathā |
abhītidaṃ carmadharaṃ vāme cājyadharaṃ kare ||
catvāri śṛṅgā trayo 'sya pādā dve śīrṣe sapta hastāso 'sya |
tridhā baddho vṛṣabho roravīti maho devo martyān āviveśa |
eṣa hi devaḥ pradiśo 'nu sarvāḥ pūrvo hi jātaḥ sa u garbhe antaḥ |
sa vijāyamānaḥ sa janiṣyamāṇaḥ pratyaṅmukhās tiṣṭhati viśvatomukhaḥ |
he agne prāṅmukho deva mamābhimukho bhava ||

Bedeutung: Ich betrachte Agni auf dem Widder, mit zwei Köpfen, sieben Händen, drei Füßen und sieben Zungen: Er gewährt Gaben und Furchtlosigkeit, trägt Speer, Opferlöffel, Schild und Gheegefäß. Der vedische Vers schaut das heilige Feuer als viergehörnten, dreifüßigen, zweiköpfigen, siebenhändigen Stier, dreifach gebunden und in die Sterblichen eingegangen. Die Gottheit durchdringt alle Richtungen, war vor allem Geborenen und ist in jedem werdenden Leben gegenwärtig. Agni, wende dich mir freundlich zu. Die bildreichen Verse lassen Agni als Träger der heiligen Worte und Gaben gegenwärtig werden.

35. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
Gib bei den ersten acht Namen Akshata um das Feuer, beginnend im Osten und weiter im Uhrzeigersinn. Die folgenden Verehrungen richten sich an das Opferwesen, das eigene Selbst und die Gemeinschaft.

oṃ agnaye namaḥ | oṃ jātavedase namaḥ | oṃ sahojase namaḥ | oṃ ajirāprabhave namaḥ |
oṃ vaiśvānarāya namaḥ | oṃ naryāpase namaḥ | oṃ paṅktirādhase namaḥ | oṃ visarpiṇe namaḥ |
oṃ śrīyajñapuruṣāya namaḥ | oṃ ātmane namaḥ |
sarvebhyaḥ śrīvaiṣṇavebhyo namaḥ | sarvebhyo brāhmaṇebhyo namaḥ ||

Bedeutung: Verehrung Agni, dem Kenner der Geburten, dem Machtvollen, dem rasch Aufleuchtenden, dem allen Menschen Zugehörigen, dem für die Menschen Wirkenden, dem die Opferreihe Gedeihen Lassenden und dem Sich-Ausbreitenden. Verehrung dem Opfer-Purusha, dem Atman, allen Vaishnavas und den Brahmanen.

36. Hüter der Richtungen
Lege je eine Blüte in Osten, Südosten, Süden, Südwesten, Westen, Nordwesten, Norden und Nordosten.

oṃ indrāya namaḥ | oṃ agnaye namaḥ | oṃ yamāya namaḥ | oṃ nirṛtaye namaḥ |
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ vāyave namaḥ | oṃ somāya namaḥ | oṃ īśānāya namaḥ ||

Bedeutung: Verehrung Indra, Agni, Yama, Nirriti, Varuna, Vayu, Soma und Ishana als Hütern der acht Richtungen.

37. Brennholz darbringen
Der Yajamana erhebt sich, wendet sich zum Brahma-Sitz und spricht die erste Zeile. Die anwesende Brahma-Person antwortet mit der zweiten. Beim symbolischen Sitz spricht die Ritualleitung beide Teile als Ritualdialog. Lege das vorbereitete, vom Faden gelöste Bündel behutsam ins Feuer.

asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇi brahmann idhmam ādhāsye |
ādhatsva ||

Bedeutung: Brahman, in diesem Maha-Ganapati-Homa werde ich das Brennholz einlegen. – Lege es ein.

38. Erste Ghee-Ströme und Gaben
Gieße einen dünnen Strahl Ghee (bzw. Pflanzenöl) von Nordwesten nach Südosten, während du Prajapati innerlich anrufst; den zweiten von Südwesten nach Nordosten für Indra. Danach folgen zwei kleine Gaben für Agni und Soma. Jede Gabe fällt auf svaha; die anschließende Formel spricht den Verzicht auf Eigentum an der Gabe aus.

oṃ prajāpataye svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ indrāya svāhā | indrāyedaṃ na mama |
oṃ agnaye svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ somāya svāhā | somāyedaṃ na mama ||

Bedeutung: Prajapati, Indra, Agni und Soma gilt die jeweilige Darbringung. Ihnen gehört diese Gabe, nicht mir.

39. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
Bringe eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) im südlichen, eine im nördlichen und eine im mittleren Feuerteil dar. Dann sprich den Vorsatz zur Bereinigung und bringe eine weitere Gabe in der Mitte dar; berühre anschließend sauberes Wasser.

oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama |
asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇi saṅkalpaprabhṛti etatkṣaṇaparyantaṃ madhye sambhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Erde – Agni; Zwischenraum – Vayu; Himmel – Surya: Dies ist ihnen dargebracht, nicht mein. Für mögliche Unzulänglichkeiten seit dem Vorsatz bis zu diesem Augenblick vollziehe ich die bereinigende Darbringung. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gilt diese Gabe, nicht mir.

40. Ganapati im Feuer vergegenwärtigen
Lege eine kleine Blüte am Rand des Kunda ab und vergegenwärtige die im Kumbha angerufene Gegenwart auch im Feuer.

asmin agnau asmin kumbhe vallabheśa oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
asmin agnau vallabheśamahāgaṇapatiṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||

Bedeutung: Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. In diesem Feuer und in diesem Gefäß sei Vallabhesha gegenwärtig. Im Feuer betrachte ich Maha Ganapati und lade ihn ein.

41. Dreizehn vorbereitende Ganapati-Gaben
Bringe bei jeder der ersten neun Formeln einmal Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Die zehnte Formel mit doppeltem Svaha wird viermal gesprochen, jeweils mit einer Gabe am letzten Svaha. Die abschließende Loslassungsformel folgt nach jeder Gabe. So entstehen dreizehn Gaben.

Formel 1
oṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 2
oṃ śrīṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 3
oṃ śrīṃ hrīṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 4
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 5
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 6
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 7
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Verehrung Ganapati, dem Gaben gewährenden Herrn. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 8
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Verehrung Ganapati, dem Gaben gewährenden Herrn. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 9
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha.Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 10 – vier Gaben
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

42. Acht Kokosfasergaben
Die Ritualleitung nennt zuvor Name, Geburtsstern und Tierkreiszeichen des Yajamana. Setze diese drei persönlichen Angaben in den gekennzeichneten Feldern ein. Gib acht kleine trockene Kokosfaserstücke nacheinander ins Feuer; jedes Mal erklingt die ganze Formel.

asmin [Geburtsstern] nakṣatre [Tierkreiszeichen] rāśau jātasya [Name im Genitiv] sakuṭumbasya anukūlaṃ prayaccha prayaccha pratikūlaṃ nāśaya nāśaya saṃpado vardhaya vardhaya sarvatra vijayaṃ prayaccha prayaccha |
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Für die genannte Person und ihre Familie gewähre günstige Umstände; löse das Widrige, mehre das Gedeihen und gewähre Gelingen. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Maha Ganapati gilt diese Gabe, nicht mir.

43. Die vedische Ganapati-Gabe
Bringe bei Svaha eine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.

gaṇānāṃ tvā gaṇapatiṃ havāmahe kaviṃ kavīnām upamaśravastamam |
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata ā naḥ śṛṇvann ūtibhiḥ sīda sādanaṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Dich, Herrn der Scharen, rufen wir an, Seher der Seher, unvergleichlich gerühmt, höchsten König der heiligen Worte. Herr des Gebets, höre uns, komm mit deinem Beistand und nimm deinen Sitz ein. Svaha. Maha Ganapati gilt diese Gabe, nicht mir.

44. Acht Gaben ungeschälten Reises
Bringe acht kleine Portionen ungeschälten Reises dar, jeweils mit der ganzen Formel.

oṃ uttiṣṭha puruṣa piṅgala lohitākṣa sarvābhīṣṭaṃ dehi dehi dāpaya dāpaya svāhā |
agnirūpāya śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om, erhebe dich, goldbrauner Purusha mit roten Augen. Gewähre und veranlasse die Erfüllung des Ersehnten. Svaha. Maha Ganapati in Feuergestalt gilt dies, nicht mir.

45. Die beiden Kokoshälften darbringen
Gib zuerst die Kokoshälfte mit den drei Augen, danach die andere Hälfte ins ausreichend große Feuer. Die Ritualleitung verwendet eine Zange und wartet, bis die erste Gabe sicher brennt.

Erste Hälfte
jātavedase sunavāma somam arātīyato nidahāti vedaḥ |
sa naḥ parṣad ati durgāṇi viśvā nāveva sindhuṃ duritāty agniḥ svāhā |
agnirūpāya śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Dem alles erkennenden Agni bereiten wir Soma; er verbrennt die feindliche Macht. Er führe uns durch alle Schwierigkeiten, wie ein Boot über den Strom. Svaha. Maha Ganapati in Feuergestalt gilt dies, nicht mir.

Zweite Hälfte
dhruvāsu tv āsu kṣitiṣu kṣiyanto vy asmat pāśaṃ varuṇo mumocat |
avo vanvānā aditer upasthād yūyaṃ pāta svastibhiḥ sadā naḥ svāhā |
varuṇarūpāya śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Während wir in diesen festen Wohnstätten leben, löse Varuna seine Schlinge von uns. Schutz aus Aditis Schoß erbittend: Behütet uns allezeit mit Wohlergehen. Svaha. Maha Ganapati in Varunas Gestalt gilt dies, nicht mir.

46. Acht Durva-Gaben
Tauche acht kleine Durva-Büschel jeweils leicht in Ghee (bzw. Pflanzenöl). Bringe bei jeder vollständigen Rezitation eines dar.

oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
mahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Maha Ganapati gilt diese Gabe, nicht mir.

47. Acht Gaben der achtfachen Mischung
Vermenge kleine Stücke Modaka, flache Reisflocken, Puffreis, geröstetes Getreidemehl, Zuckerrohr, Kokosfleisch, Sesam und Banane. Bringe acht der neunzehn vorbereiteten Portionen dar; jeder vollständigen Rezitation folgt eine Gabe.

oṃ namo vrātapataye namo gaṇapataye namaḥ pramathapataye namaste astu lambodarāya ekadantāya vighnavināśine śivasutāya varadamūrtaye namo namaḥ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Verehrung dem Herrn der Scharen, Ganapati, dem Herrn der Pramathas. Verehrung dem Großbäuchigen, Einzähnigen, Überwinder der Hindernisse, Sohn Shivas, Verkörperung der Gabengewährung. Wieder und wieder Verehrung, Svaha. Maha Ganapati gilt dies, nicht mir.

48. Zehn Wurzelmantra-Gaben und Ganapati-Gayatri
Sprich das vollständige Wurzelmantra zehnmal und bringe jeweils eine kleine Portion der achtfachen Mischung dar. Danach folgt einmal die Ganapati-Gayatri mit einer weiteren Gabe.

Wurzelmantra – zehnmal
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
mahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Maha Ganapati gilt dies, nicht mir.

Ganapati-Gayatri
oṃ tatpuruṣāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tanno danti pracodayāt svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Om, wir erkennen jenen höchsten Purusha und meditieren über den mit dem gebogenen Rüssel. Der Einzähnige möge unsere Einsicht anregen. Svaha. Maha Ganapati gilt dies, nicht mir.

49. Die beiden langen Schutzanrufungen
Bringe zu jeder der beiden vollständigen Anrufungen einmal Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Die kräftige Sprache richtet sich in dieser spirituellen Praxis auf die Überwindung von Todesangst, Krankheit, Feindseligkeit und hemmenden Kräften; sie wird ohne Hass auf einzelne Menschen gesprochen.

Erste Anrufung
oṃ namo mahāgaṇapataye mahāvīrāya daśabhujāya madanakālavināśāya mṛtyu hana hana yama yama mada mada kālaṃ saṃhara saṃhara sarvagrahān cūrṇaya cūrṇaya nāgān mūḍhaya mūḍhaya rudrarūpa tribhuvaneśvara sarvatomukha hūṃ phaṭ svāhā ||

Bedeutung: Om, Verehrung Maha Ganapati, dem großen Helden mit zehn Armen, Vernichter der Liebes- und Todesmacht. Schlage den Tod, bezwinge, bezwinge, berausche, berausche, löse die Zeitmacht auf, zermalme alle ergreifenden Mächte, verwirre die Nagas. Rudra-Gestalt, Herr der drei Welten, nach allen Seiten blickend: Hum, Phat, Svaha.

Zweite Anrufung
oṃ namo gaṇapataye śvetārkagaṇapataye śvetārkamūlanivāsāya vāsudevapriyāya dakṣaprajāpatirakṣakāya sūryavaradāya kumāragurave brahmādisurāsuravanditāya sarpabhūṣaṇāya śaśāṅkaśekharāya sarvamālālaṅkṛtadehāya dharmadhvajāya dharmavāhanāya |
trāhi trāhi dehi dehi avatara avatara gaṃ gaṇapataye vakratuṇḍagaṇapataye varavarada sarvapuruṣavaśaṅkara sarvaduṣṭamṛgavaśaṅkara vaśī kuru vaśī kuru sarvadoṣān bandhaya bandhaya sarvavyādhīn nikṛntaya nikṛntaya sarvaviṣāṇi saṃhara saṃhara sarvadāridryaṃ mocaya mocaya sarvavighnān chindi chindi sarvavajrāṇi sphoṭaya sphoṭaya sarvaśatrūn ucchāṭaya ucchāṭaya sarvasiddhiṃ kuru kuru sarvakāryāṇi sādhaya sādhaya gāṃ gīṃ gūṃ gaiṃ gauṃ gaṃ gaṇapataye hūṃ phaṭ svāhā ||

Bedeutung: Om, Verehrung Ganapati in der weißen Arka-Wurzel, dem Vasudeva Lieben, Beschützer Daksha-Prajapatis, Gabenverleiher der Sonne, Lehrer Kumaras, von Brahma und den Göttern und Asuras Verehrten, mit Schlangen und Mond geschmückt, mit Girlanden behängt, dessen Banner und Fahrzeug Dharma sind. Beschütze, gewähre, komme herab! Gam, Ganapati mit gebogenem Rüssel, Gaben gewährender Herr, der Menschen und wilde Tiere beeinflusst: Bringe unter deinen Einfluss; binde alle Fehler, durchschneide Krankheiten, vernichte Gifte, befreie von Armut, durchschneide Hindernisse, zersprenge alle Donnerkeile, vertreibe Feinde, gewähre Vollendung und Gelingen aller Werke. Gam, Gim, Gum, Gaim, Gaum, Gam, Ganapati, Hum, Phat, Svaha.

50. Zehn Darbringungen mit dem Ganapati-Atharvashirsha
Sprich die zehn vollständigen Abschnitte. Am abschließenden Svaha jedes Abschnitts bringe einmal Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar; im letzten Abschnitt gehört das doppelte Svaha zu derselben Gabe.

Abschnitt 1
oṃ namaste gaṇapataye | tvam eva pratyakṣaṃ tattvam asi | tvam eva kevalaṃ kartāsi | tvam eva kevalaṃ dhartāsi | tvam eva kevalaṃ hartāsi | tvam eva sarvaṃ khalv idaṃ brahmāsi | tvaṃ sākṣād ātmāsi nityam | oṃ svāhā ||

Bedeutung: Om, Verehrung Ganapati. Du bist unmittelbar die Wirklichkeit; du allein erschaffst, erhältst und löst auf. Dieses ganze All bist du als Brahman; du bist ewig das unmittelbar gegenwärtige Selbst. Om, Svaha.

Abschnitt 2
ṛtaṃ vacmi | satyaṃ vacmi | oṃ śrīṃ svāhā ||

Bedeutung: Ich spreche die kosmische Wahrheit, ich spreche das Wahre. Om, Shrim, Svaha.

Abschnitt 3
ava tvaṃ mām | ava vaktāram | ava śrotāram | ava dātāram | ava dhātāram | avānūcānam ava śiṣyam | ava paścāttāt | ava purastāt | avottarāttāt | ava dakṣiṇāttāt | ava cordhvāttāt | avādharāttāt | sarvato māṃ pāhi pāhi samantāt | oṃ śrīṃ hrīṃ svāhā ||

Bedeutung: Beschütze mich, den Sprechenden, Hörenden, Gebenden und Bewahrenden, Lehrer und Schüler. Beschütze von Westen, Osten, Norden, Süden, oben und unten; behüte mich ringsum von allen Seiten. Om, Shrim, Hrim, Svaha.

Abschnitt 4
tvaṃ vāṅmayas tvaṃ cinmayaḥ | tvam ānandamayas tvaṃ brahmamayaḥ | tvaṃ saccidānandādvitīyo 'si | tvaṃ pratyakṣaṃ brahmāsi | tvaṃ jñānamayo vijñānamayo 'si | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ svāhā ||

Bedeutung: Du bist heilige Rede und Bewusstsein, Glückseligkeit und Brahman. Du bist Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit ohne ein Zweites, das unmittelbar gegenwärtige Brahman, Wissen und unmittelbare Erkenntnis. Om, Shrim, Hrim, Klim, Svaha.

Abschnitt 5
sarvaṃ jagad idaṃ tvatto jāyate | sarvaṃ jagad idaṃ tvattas tiṣṭhati | sarvaṃ jagad idaṃ tvayi layam eṣyati | sarvaṃ jagad idaṃ tvayi pratyeti | tvaṃ bhūmir āpo 'nalo 'nilo nabhaḥ | tvaṃ catvāri vākpadāni | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ svāhā ||

Bedeutung: Aus dir entsteht die ganze Welt, durch dich besteht sie, in dir vergeht sie und zu dir kehrt sie zurück. Du bist Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum und die vier Stufen der Rede. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Svaha.

Abschnitt 6
tvaṃ guṇatrayātītaḥ | tvam avasthātrayātītaḥ | tvaṃ dehatrayātītaḥ | tvaṃ kālatrayātītaḥ | tvaṃ mūlādhārasthito 'si nityam | tvaṃ śaktitrayātmakaḥ | tvāṃ yogino dhyāyanti nityam | tvaṃ brahmā tvaṃ viṣṇus tvaṃ rudras tvam indras tvam agnis tvaṃ vāyus tvaṃ sūryas tvaṃ candramās tvaṃ brahma bhūr bhuvaḥ svar om | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ svāhā ||

Bedeutung: Du gehst über die drei Eigenschaften, drei Bewusstseinszustände, drei Körper und drei Zeiten hinaus. Du wohnst ewig im Muladhara und bist das Wesen der drei Kräfte. Yogis meditieren beständig über dich. Du bist Brahma, Vishnu, Rudra, Indra, Agni, Vayu, Surya und Chandra, Brahman, Erde, Zwischenraum, Himmel und Om. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Gam, Svaha.

Abschnitt 7
gaṇādiṃ pūrvam uccārya varṇādiṃs tad anantaram | anusvāraḥ parataraḥ | ardhendulasitam | tāreṇa ṛddham | etat tava manusvarūpam | gakāraḥ pūrvarūpam | akāro madhyamarūpam | anusvāraś cāntyarūpam | bindur uttararūpam | nādaḥ sandhānam | saṃhitā sandhiḥ | saiṣā gaṇeśavidyā | gaṇaka ṛṣiḥ | nicṛdgāyatrīchandaḥ | gaṇapatir devatā | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye svāhā ||

Bedeutung: Zuerst spricht man den Anfang von Gana, dann den Anfang der Laute, darauf den Nasallaut, vom Halbmond geschmückt und durch Om erfüllt. Das ist deine Mantragestalt: Ga am Anfang, A in der Mitte, Anusvara am Ende, Bindu darüber; Klang verbindet, die Zusammenfügung vereint. Dies ist die Ganesha-Vidya. Ganaka ist der Seher, Nicrid-Gayatri das Versmaß, Ganapati die Gottheit. Om Gam Ganapataye Namah. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Gam, Ganapati, Svaha.

Abschnitt 8
ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada svāhā ||

Bedeutung: Wir erkennen den Einzähnigen und meditieren über den mit dem gebogenen Rüssel. Der Einzähnige möge unsere Einsicht anregen. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Gam, Ganapati, edler Gabenverleiher, Svaha.

Abschnitt 9
ekadantaṃ caturhastaṃ pāśam aṅkuśadhāriṇam | radaṃ ca varadaṃ hastair bibhrāṇaṃ mūṣakadhvajam ||
raktaṃ lambodaraṃ śūrpakarṇakaṃ raktavāsasam | raktagandhānuliptāṅgaṃ raktapuṣpaiḥ supūjitam ||
bhaktānukampinaṃ devaṃ jagatkāraṇam acyutam | āvirbhūtaṃ ca sṛṣṭyādau prakṛteḥ puruṣāt param ||
evaṃ dhyāyati yo nityaṃ sa yogī yogināṃ varaḥ | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā ||

Bedeutung: Er hat einen Stoßzahn und vier Hände, trägt Schlinge, Stachel und Stoßzahn und zeigt die Geste der Gabengewährung. Die Maus steht auf seinem Banner. Er ist rot, großbäuchig, mit breiten Ohren und rotem Gewand; mit rotem Duft gesalbt und roten Blumen verehrt. Er erbarmt sich seiner Verehrer, ist unwandelbare Ursache der Welt, am Beginn der Schöpfung erschienen, jenseits von Prakriti und Purusha. Wer ihn so beständig betrachtet, ist ein vortrefflicher Yogi. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha.

Abschnitt 10
namo vrātapataye | namo gaṇapataye | namaḥ pramathapataye | namaste 'stu lambodarāyaikadantāya vighnanāśine śivasutāya varadamūrtaye namaḥ | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā svāhā ||

Bedeutung: Verehrung dem Herrn der Scharen, Ganapati und dem Herrn der Pramathas, dem Großbäuchigen, Einzähnigen, Überwinder der Hindernisse, Sohn Shivas und Verkörperung der Gabengewährung. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha.

51. Prajapati und die drei Welten
Bringe zuerst Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Prajapati dar; danach folgen drei kleine Gaben Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni, Vayu und Surya.

prajāpate na tvad etāny anyo viśvā jātāni pari tā babhūva |
yatkāmās te juhumas tan no astu vayaṃ syāma patayo rayīṇāṃ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama ||

Bedeutung: Prajapati, niemand außer dir umfasst alle diese entstandenen Wesen. Was wir mit dieser Darbringung erbitten, möge uns zuteilwerden; mögen wir über die für unser Leben nötigen Güter verfügen. Diese Gabe gilt dir, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Die weiteren Gaben gelten Agni, Vayu und Surya, nicht mir.

52. Svishtakrit
Bringe bei svaha eine weitere kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) ins Feuer dar. Die in diesem Homa gewählte Opfersubstanz wird auch für Svishtakrit verwendet.

yad asya karmaṇo 'tyarīricaṃ yad vā nyūnam ihākaram |
agniṣ ṭat sviṣṭakṛd vidvān sarvaṃ sviṣṭaṃ suhutaṃ karotu svāhā |
agnaye sviṣṭakṛta idaṃ na mama ||

Bedeutung: Was ich bei dieser Handlung übermäßig oder unvollständig getan habe: Agni, der alles weiß und die Opfergabe gut vollendet, möge es zu einer wohl dargebrachten Gabe machen. Agni Svishtakrit gehört diese Gabe, nicht mir.

53. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
Bestreiche die drei Begrenzungshölzer mit etwas Ghee (bzw. Pflanzenöl). Gib zuerst das mittlere, westliche Holz ins Feuer, dann die beiden anderen. Fülle den größeren Opferlöffel mit vier kleinen Schöpflöffeln Ghee (bzw. Pflanzenöl), halte den kleinen darüber und lasse einen ruhigen Strom ins Feuer fließen. Danach folgt die zweite, einzelne Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl).

svāhā | vasubhyo rudrebhya ādityebhyaḥ saṃsrāvabhāgebhya idaṃ na mama |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Svaha: Den Vasus, Rudras und Adityas als Empfängern des gemeinsamen Ghee-Stroms gehört diese Gabe, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gehört diese Gabe, nicht mir.

54. Nicht bemerkte Fehler übergeben
Der Yajamana spricht den Vorsatz; die Ritualleitung vollzieht danach bei jedem svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl).

asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇy avijñātaprāyaścittādīni kariṣye |
anājñātaṃ yad ajñātaṃ yajñasya kriyate mithu |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
puruṣasaṃmito yajño yajñaḥ puruṣasaṃmitaḥ |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
yat pākatra manasā dīnadakṣā na yajñasya manvate martāsaḥ |
agniṣ ṭad dhotā kratuvid vijānan yajiṣṭho devān kratuśo yajāti svāhā | agnaya idaṃ na mama ||

Bedeutung: In diesem Maha-Ganapati-Homa vollziehe ich die Bereinigung für nicht erkannte Unzulänglichkeiten. Was beim Opfer wissentlich oder unwissentlich verkehrt geschieht, bringe du, Agni, in Ordnung; du kennst es, wie es wirklich ist. Das Opfer entspricht dem Purusha und der Purusha dem Opfer. Was wir Sterblichen mit unreifem Geist und begrenztem Können nicht richtig verstehen, möge Agni als kundiger Opfernder zur rechten Zeit den Göttern darbringen. Jede dieser Gaben gilt Agni, nicht mir.

55. Abschließende Bereinigungsgaben
Bringe zu den ersten drei Zeilen je Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Sprich dann den Vorsatz und vollziehe die drei weiteren Gaben. Berühre anschließend sauberes Wasser.

oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama |
asmin homakarmaṇi madhye sambhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ śrīviṣṇave svāhā | viṣṇave paramātmana idaṃ na mama |
oṃ rudrāya paśupataye svāhā | rudrāya paśupataya idaṃ na mama ||

Bedeutung: Erde, Zwischenraum und Himmel: Die Gaben gelten Agni, Vayu und Surya. Zur Bereinigung möglicher Unzulänglichkeiten im Verlauf des Homa bringe ich die abschließenden Gaben dar: an Prajapati, an Vishnu als höchstes Selbst und an Rudra als Herrn der Wesen. Diese Gaben sind nicht mein.

56. Purnahuti
Fülle den größeren Opferlöffel mit der abschließenden Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl). Sprich den Text und bringe die Gabe einmal bei agnaye vauṣaṭ dar; beim vorausgehenden svāhā wird nicht schon eine zweite Gabe gegossen.

asya mahāgaṇapatihomakarmaṇaḥ sampūrṇaphalaprāptyarthaṃ havyavāhananāmāgnau pūrṇāhutiṃ hoṣyāmi |
tadanantaraṃ sāṅgatasiddhyarthaṃ vasordhārāṃ hoṣyāmi |
oṃ pūrṇāhutim uttamāṃ juhoti | sarvaṃ vai pūrṇāhutiḥ | sarvam evāpnoti |
atho iyaṃ vai pūrṇāhutiḥ | asyām eva pratitiṣṭhati svāhā | agnaye vauṣaṭ ||

Bedeutung: Für die vollständige Frucht dieses Maha-Ganapati-Homa bringe ich im Feuer Havyavahana die volle Schlussgabe dar; danach den Ghee-Strom zur Ganzheit des Rituals. Die höchste volle Gabe wird dargebracht. Die volle Gabe ist das Ganze; sie erreicht das Ganze, und in ihr gründet die Vollendung. Svaha; dem Agni die Darbringung!

57. Alles Brahman hingeben
Mit einer letzten kleinen Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) übergib auch Denken, Sprechen und Handeln der göttlichen Wirklichkeit.

oṃ itaḥ pūrvaṃ prāṇabuddhidehadharmādhikārato jāgratsvapnasuṣuptyavasthāsu manasā vācā karmaṇā hastābhyāṃ padbhyām udareṇa śiśnā yat smṛtaṃ yad uktaṃ yat kṛtaṃ tat sarvaṃ brahmārpaṇaṃ bhavatu svāhā |
brahmārpaṇaṃ brahma havir brahmāgnau brahmaṇā hutam |
brahmaiva tena gantavyaṃ brahmakarmasamādhinā ||

Bedeutung: Was bisher durch Lebenskraft, Verstand, Körper, Pflichten und Befugnisse, im Wachen, Träumen und Tiefschlaf, mit Geist, Worten, Handlungen, Händen, Füßen, Bauch und Geschlechtsorgan erinnert, gesprochen oder getan wurde, sei ganz Brahman hingegeben. Svaha. Das Darbringen ist Brahman, die Gabe Brahman; durch Brahman wird sie im Feuer Brahmans dargebracht. Brahman erreicht, wer ganz in diesem Handeln als Brahman gesammelt ist.

58. Vasordhara
Lasse mit dem folgenden Vers einen dünnen, gleichmäßigen Strom Ghee (bzw. Pflanzenöl) ins Feuer fließen; beende ihn mit svaha.

oṃ sapta te agne samidhaḥ sapta jihvāḥ sapta ṛṣayaḥ sapta dhāma priyāṇi |
sapta hotrāḥ saptadhā tvā yajanti sapta yonīr āpṛṇasva ghṛtena svāhā |
agnaye saptavata idaṃ na mama ||

Bedeutung: Sieben sind deine Brennhölzer, Agni, sieben deine Zungen, sieben die Seher und sieben die geliebten Stätten. Sieben Opfernde verehren dich siebenfach; erfülle die sieben Ursprungsstätten mit Ghee. Dem siebenfachen Agni gilt diese Gabe, nicht mir.

59. Abschließendes Besprengen
Sammle den Atem ruhig, ohne erzwungenes Anhalten. Besprenge mit einer Blüte den südlichen, westlichen und nördlichen Rand und zuletzt rings um das Feuer.

adite 'nvamaṃsthāḥ |
anumate 'nvamaṃsthāḥ |
sarasvate 'nvamaṃsthāḥ |
deva savitaḥ prāsāvīḥ ||

Bedeutung: Aditi, du hast zugestimmt. Anumati, du hast zugestimmt. Sarasvati, du hast zugestimmt. Göttlicher Savitar, du hast das Opfer in Bewegung gesetzt.

60. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
Lege eine Blüte zum Pranita-Gefäß und sprich die Entlassung.

varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam |
yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

Bedeutung: Verehrung Varuna; möge die Verehrung angenommen sein. Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

61. Wasser in die Richtungen geben
Gieße jeweils ein wenig Pranita-Wasser nach Osten, Süden, Westen und Norden in geeignete Auffangschalen oder auf sauberen Boden. Bei der fünften Formel sprenge etwas nach oben, ohne andere zu treffen. Die praktische Verwendung von Auffangschalen dient dem sauberen Ablauf.

prācyāṃ diśi devā ṛtvijo mārjayantām |
dakṣiṇasyāṃ diśi māsāḥ pitaro mārjayantām |
pratīcyāṃ diśi gṛhāḥ paśavo mārjayantām |
udīcyāṃ diśy āpa oṣadhayo mārjayantām |
ūrdhvāyāṃ diśi yajñaḥ saṃvatsaro yajñapatir mārjayantām ||

Bedeutung: Im Osten mögen Götter und Opferpriester läutern; im Süden die Monate und Ahnen; im Westen die Häuser und Tiere; im Norden Wasser und Pflanzen; in der oberen Richtung das Opfer, das Jahr und der Herr des Opfers.

62. Agni danken und nach innen zurücknehmen
Schaue noch einmal auf das Feuer. Sprich Agnis Gayatri und das Gebet um den guten Weg; führe dann die Hände zum Herzen.

oṃ vaiśvānarāya vidmahe lālīlāya dhīmahi tan no 'gniḥ pracodayāt |
agne naya supathā rāye asmān viśvāni deva vayunāni vidvan |
yuyodhy asmaj juhurāṇam eno bhūyiṣṭhāṃ te nama uktiṃ vidhema ||
oṃ agnaye namaḥ | agnim ātmany udvāsayāmi ||

Bedeutung: Wir erkennen Vaishvanara, den allen Wesen gegenwärtigen Agni, und meditieren über den Flammenden; Agni möge uns erleuchten. Agni, führe uns auf gutem Weg zur Fülle; du kennst alle Wege. Halte die krumme Verfehlung von uns fern; dir bringen wir reichen Dank dar. Verehrung Agni: Ich nehme deine rituell angerufene Gegenwart in mein Inneres zurück.

63. Die Schlussgebete
Mit gefalteten Händen sprechen.

namaste gārhapatyāya namaste dakṣiṇāgnaye |
nama āhavanīyāya mahāvedyai namo namaḥ ||
kāṇḍadvayopapādyāya karmabrahmasvarūpiṇe |
svargāpavargarūpāya yajñeśāya namo namaḥ ||
yajñeśācyuta govinda mādhavānanta keśava |
kṛṣṇa viṣṇo hṛṣīkeśa vāsudeva namo 'stu te ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ hutāśana |
yad dhutaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||
prāyaścittāny aśeṣāṇi tapaḥkarmātmakāni vai |
yāni teṣām aśeṣāṇāṃ kṛṣṇānusmaraṇaṃ param ||
pramādāt kurvatāṃ karma pracyavetādhvareṣu yat |
smaraṇād eva tad viṣṇoḥ sampūrṇaṃ syād iti śrutiḥ ||
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapoyajñakriyādiṣu |
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tam acyutam ||

Bedeutung: Verehrung dem Hausfeuer, dem südlichen Feuer, dem Opferfeuer und dem großen Altar. Verehrung dem Herrn des Opfers, den die beiden Bereiche des Veda – Handlung und Erkenntnis – erschließen, der Himmel und Befreiung bedeutet. Herr des Opfers, Achyuta, Govinda, Madhava, Ananta, Keshava, Krishna, Vishnu, Hrishikesha und Vasudeva: Dir meine Verehrung. Feuer, was an Mantra, Ausführung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen. Unter allen bereinigenden Übungen gilt das Gedenken an Krishna als höchste. Was durch Unachtsamkeit misslingt, findet im Gedenken an Vishnu seine Vollendung. Achyuta verehre ich, dessen Erinnerung und Namensnennung das Unvollständige in Übung und Opfer zur Ganzheit führen.

64. Letzte Gaben und Blumenwidmung
Zeige am Ganapati-Kumbha nochmals Rauch und Licht, stelle die Speisegabe und Tambula hin und lege eine Handvoll Blumen nieder. Sprich zum Abschluss die Hingabeformel.

oṃ mahāgaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | puṣpāñjaliṃ samarpayāmi |
guhyātiguhyagoptā tvaṃ gṛhāṇāsmatkṛtaṃ havan |
siddhir bhavatu me deva tvatprasādān mayi sthiram ||

Bedeutung: Verehrung Maha Ganapati. Ich biete Rauch, Licht, Speise, Tambula und die Handvoll Blumen dar. Hüter des tiefsten Geheimnisses, nimm mein Feueropfer an. Möge durch deine Gnade Vollendung in mir beständig werden.

65. Die angerufenen Gottheiten verabschieden
Lege zum Dank eine letzte Blüte an die zugehörigen Plätze und falte die Hände. Die folgende Brahma-Verabschiedung gilt für einen symbolischen Sitz; einer Person in dieser Rolle danke mit eigenen Worten.

Maha Ganapati
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

Bedeutung: Verehrung Maha Ganapati. Ich verabschiede die angerufene Gegenwart an ihren eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

Durga
oṃ durgāyai namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

Bedeutung: Verehrung Durga. Ich verabschiede die angerufene Gegenwart an ihren eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

Brahma
oṃ brahmaṇe namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

Bedeutung: Verehrung Brahma. Ich verabschiede die angerufene Gegenwart an ihren eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

66. Segen und Dank
Die Ritualleitung oder eine geachtete anwesende Person spricht den folgenden allgemein passenden Segensvers aus dem Segensanhang. Der Yajamana überreicht anschließend die vereinbarte Dakshina.

akṣataṃ cāstu te puṇyaṃ dīrgham āyur yaśo balam |
yad yac chreyaskaraṃ loke tat tad astu sadā tava ||

Bedeutung: Dein heilsames Verdienst möge unversehrt bleiben; langes Leben, Anerkennung und Kraft seien dir geschenkt. Was in der Welt zu deinem wahren Wohl beiträgt, möge dir immer zuteilwerden.

Nachklang
Lass Feuer und Lampen unter Aufsicht ausbrennen. Asche wird erst nach vollständigem Erkalten entnommen. Teile die unversehrten Speisegaben als Prasad. Unvermischtes reines Ritualwasser kann an eine Pflanze oder auf sauberen Boden gegeben werden; Auffangwasser mit Asche, Öl oder anderen Rückständen wird getrennt entsorgt und nicht getrunken. Reinige die Gefäße und bewahre die Kultgegenstände für die nächste Verehrung auf.

Setze dich für einige Augenblicke in Meditation. Stelle dir eine konkrete Aufgabe vor, die nun vor dir liegt. Nimm Ganeshas Klarheit mit in den ersten freundlichen, entschlossenen Schritt; die empfangene Kraft soll auch den Menschen zugutekommen, mit denen du zusammenarbeitest.

Zusammenhängende Rezitation

IAST
Die Reihenfolge entspricht den Handlungsschritten; Wiederholungszahlen und bedingte Formeln stehen jeweils im Ablauf.

1. Guru und Frieden
gurur brahmā gurur viṣṇur gurur devo maheśvaraḥ |
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devā bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ |
sthirair aṅgais tuṣṭuvāṃsas tanūbhir vyaśema devahitaṃ yad āyuḥ ||
svasti na indro vṛddhaśravāḥ | svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ |
svasti nas tārkṣyo ariṣṭanemiḥ | svasti no bṛhaspatir dadhātu ||
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ ||

2. Zustimmung der Versammlung
namaḥ sadase namaḥ sadasaspataye namaḥ sakhīnām |
purogāṇāṃ cakṣuṣe namo dive namaḥ pṛthivyai ||
saprathā sabhāṃ me gopāya | ye ca sabhyāḥ sabhāsadaḥ |
tān indriyāvataḥ kuru | sarvam āyur upāsatām ||
aśeṣa he pariṣad bhavatpādamūle mayā samarpitām imāṃ sauvarṇīṃ yatkiñcid dakṣiṇām api yathoktadakṣiṇām iva svīkṛtya mahāgaṇapatihomakarma kartuṃ yogyatāsiddhim anugṛhāṇa ||

3. Den Vorsatz aussprechen
tad eva lagnaṃ sudinaṃ tad eva tārābalaṃ candrabalaṃ tad eva |
vidyābalaṃ daivabalaṃ tad eva lakṣmīpate te 'ṅghriyugaṃ smarāmi ||
hariḥ oṃ tat sat | śrīgovinda śrīgovinda śrīgovinda |
mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyarthaṃ mama saha kuṭumbasya sakalavighnanivṛttidvārā cintitamanorathaphalāvāptyarthaṃ mahāgaṇapatihavanākhyaṃ karma kariṣye |
tadaṅgatvena nirvighnena parisamāptyartham ādau vighneśvarapūjāṃ kariṣye |
tadaṅgatvenāntaḥkaraṇaśuddhyarthaṃ śarīraśuddhyarthaṃ maṇḍapaśuddhyarthaṃ sarvopakaraṇaśuddhyarthaṃ svastipuṇyāhavācanaṃ kariṣye ||

4. Ganesha betrachten und einladen
4. Ganesha betrachten und einladen
gajānanaṃ bhūtagaṇādisevitaṃ kapitthajambūphalasārabhakṣaṇam |
umāsutaṃ śokavināśakāraṇaṃ namāmi vighneśvarapādapaṅkajam ||
ekadantaṃ śūrpakarṇaṃ gajavaktraṃ mahodaram |
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ dhyāyet siddhivināyakam ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ śrīmahāgaṇapataye namaḥ |
dhyāyāmi āvāhayāmi sthāpayāmi gandhākṣatapuṣpāṇi samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 1: Sitz
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 5: Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 7: Gewand
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ābharaṇārtham akṣatān samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 10: Duft
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | divyagandhān dhārayāmi ||

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | gandhasyopari kuṅkumaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 12: Girlande
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | puṣpamālāṃ samarpayāmi ||

5. Ganeshas Namen
oṃ sumukhāya namaḥ |
oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāya namaḥ |
oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāya namaḥ |
oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ |
oṃ vināyakāya namaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ |
oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ bālacandrāya namaḥ |
oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ |
oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ |
oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ siddhivināyakāya namaḥ |
oṃ vighneśvarāya namaḥ |

6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pratyakṣadīpaṃ darśayāmi |
dhūpadīpānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | naivedyaṃ nivedayāmi |
naivedyānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | tāmbūlaṃ samarpayāmi ||

7. Lichtkreis und Gebet
oṃ ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ānandakarpūranīrājanaṃ sandarśayāmi |
karpūranīrājanānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vighneśvarāya varadāya surapriyāya lambodarāya sakalāya jagaddhitāya |
nāgānanāya śrutiyajñavibhūṣitāya gaurīsutāya gaṇanātha namo namaste ||
vakratuṇḍa mahākāya koṭisūryasamaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvam eva śaraṇaṃ mama |
tasmāt kāruṇyabhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
āvāhanaṃ na jānāmi naiva jānāmi pūjanam |
visarjanaṃ na jānāmi kṣamasva puruṣottama ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ vināyaka |
yat kṛtaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||

8. Varuna anrufen
imaṃ me varuṇa śrudhī havam adyā ca mṛḍaya | tvām avasyur ā cake |
tat tvā yāmi brahmaṇā vandamānas tad ā śāste yajamāno havirbhiḥ |
aheḍamāno varuṇeha bodhy uruśaṃsa mā na āyuḥ pra moṣīḥ ||
asmin kumbhe puṇḍarīkākṣarūpaṃ varuṇaṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||

9. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | snānaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | gandhaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | puṣpaṃ samarpayāmi ||

10. Varunas Namen und letzte Gaben
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ pracetase namaḥ | oṃ surūpiṇe namaḥ |
oṃ apāṃpataye namaḥ | oṃ makaravāhanāya namaḥ | oṃ jalādhipataye namaḥ |
oṃ pāśahastāya namaḥ | oṃ śvetachatrāya namaḥ | oṃ anekamaṇibhūṣitāya namaḥ | oṃ jhaṣāsanāya namaḥ |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | karpūranīrājanaṃ darśayāmi |
oṃ jalabimbāya vidmahe nīlapuruṣāya dhīmahi tan no varuṇaḥ pracodayāt |
oṃ namo namaste astu sphaṭikaprabhāya suśvetavastrāya sumaṅgalāya |
supāśahastāya jhaṣāsanāya jalādhināthāya varuṇāya namo namaḥ ||

11. Die Anwesenden stimmen ein
śivā āpaḥ santu | santu śivā āpaḥ |
saumanasyam astu | astu saumanasyam |
akṣataṃ cāriṣṭam astu | astv akṣatam ariṣṭam |
bhavadbhir anujñātaḥ puṇyāhaṃ vācayiṣye | vācyatām ||

12. Punyaha, Svasti und Riddhi
punas tvādityā rudrā vasavaḥ samindhatām | punar brahmāṇo vasunītha yajñaiḥ |
ghṛtena tvaṃ tanvaṃ vardhayasva | satyāḥ santu yajamānasya kāmāḥ ||
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya puṇyāhaṃ bhavanto bruvantu |
oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu |
svasti mitrāvaruṇā svasti pathye revati | svasti na indraścāgniśca svasti no adite kṛdhi |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya svasti bhavanto bruvantu |
oṃ svastir astu | oṃ svastir astu | oṃ svastir astu |
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya ṛddhiṃ bhavanto bruvantu |
oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu ||

13. Segenswünsche über dem Gefäß
śāntir astu | puṣṭir astu | tuṣṭir astu | vṛddhir astu | avighnam astu | āyuṣyam astu | ārogyam astu |
oṃ śivam astu | oṃ śivaṃ karmāstu | oṃ karmasamṛddhir astu | oṃ dharmasamṛddhir astu |
oṃ vedasamṛddhir astu | oṃ śāstrasamṛddhir astu | oṃ dhanadhānyasamṛddhir astu |
oṃ putrapautrasampad astu | oṃ iṣṭasampad astu ||

14. Belastendes abgeben
oṃ sakalāriṣṭanirasanam astu |
oṃ yat pāpaṃ rogaṃ śokam akalyāṇaṃ tad dūre pratihatam astu ||

15. Die Segnung weitet sich
sarvaśobhanam astu | sarvāḥ sampadaḥ santu |
oṃ śaṃ no astu dvipade śaṃ catuṣpade | oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |
ā brahman brāhmaṇo brahmavarcasī jāyatām asmin rāṣṭre rājanya iṣavyaḥ śūro mahāratho jāyatām |
dogdhrī dhenur voḍhānaḍvān āśuḥ saptiḥ purandhir yoṣā jiṣṇū ratheṣṭhāḥ sabheyo yuvāsya yajamānasya vīro jāyatām |
nikāme nikāme naḥ parjanyo varṣatu phalinyo na oṣadhayaḥ pacyantāṃ yogakṣemo naḥ kalpatām |
indraḥ sunītī saha mā punātu | somaḥ svastyā varuṇaḥ samīcyā |
yamo rājā pramṛṇābhiḥ punātu mā | jātavedā morjayantyā punātu | oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ |
tac chaṃ yor āvṛṇīmahe | gātuṃ yajñāya | gātuṃ yajñapataye |
daivī svastir astu naḥ | svastir mānuṣebhyaḥ | ūrdhvaṃ jigātu bheṣajam |
śaṃ no astu dvipade | śaṃ catuṣpade ||

16. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
svāminaḥ manaḥ samādhīyatām | samāhitamanasaḥ sma |
prasīdantu bhavantaḥ | prasannāḥ sma |
varuṇāya namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato 'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||
satyaṃ śuddhaṃ tapaḥ śuddhaṃ jñānaśuddhaṃ tathaiva ca |
sarvabhūtadayāśuddhaṃ jalaśuddhaṃ ca pañcamam ||
adbhir gātrāṇi śuddhyanti buddhir jñānena śuddhyati |
vidyātapobhyāṃ bhūtātmā manaḥ satyena śuddhyati ||

17. Das Ganapati-Kumbha segnen
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |
mūle tatra sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtāḥ ||
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |
ṛgvedo 'tha yajurvedaḥ sāmavedo hy atharvaṇaḥ |
aṅgaiś ca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ ||
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvati |
narmade sindhu kāveri jale 'smin sannidhiṃ kuru ||
puṣkarādyāni tīrthāni gaṅgādyāḥ saritas tathā |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
atra gāyatrī sāvitrī śāntiḥ puṣṭikarī tathā |
āyantu yajamānasya duritakṣayakārakāḥ ||
imā āpaḥ śivāḥ santu śuddhāḥ śubhāś ca nirmalāḥ |
pāvanaṃ śītalaṃ caiva pūtaṃ sūryasya raśmibhiḥ ||
pūtaṃ brahmapavitreṇa pūtam indrasunītibhiḥ |
varuṇaḥ svastyā punātu yamo dharmeṇa punātu mām ||
sarvatīrthajalaṃ puṇyaṃ pāvanaṃ sarvakāraṇam |
viṣṇupādodbhavaṃ śuddhaṃ sarvamaṅgaladāyinam ||
sarvasamudrāḥ saritas tīrthāni ca nagā hradāḥ |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
āpaḥ sumitriyāḥ santu bhavantv oṣadhayas tava |
āpo rakṣantu tvāṃ nityam āpo nārāyaṇaḥ svayam ||

18. Ganapatis Mantra in Händen und Körper vergegenwärtigen
asya śrīvallabheśamahāgaṇapatimahāmantrasya gaṇaka ṛṣiḥ | nicṛdgāyatrīchandaḥ | vallabheśamahāgaṇapatir devatā | glāṃ bījam | glīṃ śaktiḥ | glūṃ kīlakam | vallabheśamahāgaṇapatiprasādasiddhyarthe jape viniyogaḥ ||
glāṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ |
glīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ |
glūṃ madhyamābhyāṃ namaḥ |
glaiṃ anāmikābhyāṃ namaḥ |
glauṃ kaniṣṭhikābhyāṃ namaḥ |
glaḥ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ |
glāṃ hṛdayāya namaḥ |
glīṃ śirase svāhā |
glūṃ śikhāyai vaṣaṭ |
glaiṃ kavacāya hūṃ |
glauṃ netrābhyāṃ vauṣaṭ |
glaḥ astrāya phaṭ |
bhūr bhuvaḥ suvar om iti digbandhaḥ ||

19. Vallabhesha Maha Ganapati betrachten
bījāpūragadekṣukārmukarujā cakrābjapāśotpala
vrīhyagrasvaviṣāṇaratnakalaśaprodyatkarāmbhoruhaḥ |
dhyeyo vallabhayā sapadmakarayā śliṣṭojjvaladbhūṣayā
viśvotpattivipattisaṃsthitikaro vighneśa iṣṭārthadaḥ ||
gaṇānāṃ tvā gaṇapatiṃ havāmahe kaviṃ kavīnām upamaśravastamam |
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata ā naḥ śṛṇvann ūtibhiḥ sīda sādanam ||

20. Die sechs elementbezogenen Gaben
Duft
oṃ laṃ pṛthivyātmane gandhaṃ parikalpayāmi |

Blume
oṃ haṃ ākāśātmane puṣpaṃ parikalpayāmi |

Rauch
oṃ yaṃ vāyvātmane dhūpaṃ parikalpayāmi |

Licht
oṃ raṃ tejātmane dīpaṃ parikalpayāmi |

Speise
oṃ vaṃ amṛtātmane naivedyaṃ parikalpayāmi |

Tambula
oṃ saṃ sarvātmane tāmbūlaṃ parikalpayāmi |

21. Ganapati im Hauptgefäß einladen
asmin kumbhe vallabheśa oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
asmin kumbhe vallabheśamahāgaṇapatiṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||

22. Ganapati die ehrenden Dienste darbringen
Ganesha-Gabe 1: Sitz
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 5: Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 7: Gewand
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ābharaṇārtham akṣatān samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 10: Duft
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | divyagandhān dhārayāmi ||

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | gandhasyopari kuṅkumaṃ samarpayāmi ||

Ganesha-Gabe 12: Girlande
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | puṣpamālāṃ samarpayāmi ||

23. Die achtzehn Namen am Kumbha
oṃ sumukhāya namaḥ |
oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāya namaḥ |
oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāya namaḥ |
oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ |
oṃ vināyakāya namaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ |
oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ phālacandrāya namaḥ |
oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ |
oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ |
oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ siddhivināyakāya namaḥ |
oṃ vighneśvarāya namaḥ |

24. Rauch, Licht, Speise und Tambula am Kumbha
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pratyakṣadīpaṃ darśayāmi |
dhūpadīpānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | naivedyaṃ nivedayāmi |
naivedyānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | tāmbūlaṃ samarpayāmi ||

25. Die Lichtgabe für Ganapati
oṃ ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ānandakarpūranīrājanaṃ sandarśayāmi |
karpūranīrājanānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vighneśvarāya varadāya surapriyāya lambodarāya sakalāya jagaddhitāya |
nāgānanāya śrutiyajñavibhūṣitāya gaurīsutāya gaṇanātha namo namaste ||
vakratuṇḍa mahākāya koṭisūryasamaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvam eva śaraṇaṃ mama |
tasmāt kāruṇyabhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
āvāhanaṃ na jānāmi naiva jānāmi pūjanam |
visarjanaṃ na jānāmi kṣamasva puruṣottama ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ vināyaka |
yat kṛtaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||

26. Dreimal drei Arghya-Gaben
Erste Dreiergabe
namaste bhinnadantāya namaste harasūnave |
idaṃ arghyaṃ pradāsyāmi gṛhāṇa gaṇanāyaka ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ idam arghyam ||

Zweite Dreiergabe
namastubhyaṃ gaṇeśāya namaste vighnanāyaka |
punar arghyaṃ pradāsyāmi gṛhāṇa gaṇanāyaka ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ idam arghyam ||

Dritte Dreiergabe
gauryaṅgamalasaṃbhūta svāmijyeṣṭha vināyaka |
gaṇeśvara gṛhāṇārghyaṃ gajānana namo 'stu te ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ idam arghyam ||

Widmung
anena arghyapradānena bhagavān sarvātmakaḥ siddhibuddhisametaśrīvallabheśamahāgaṇapatiḥ prīyatām ||

27. Durga in der Lampe verehren
oṃ kātyāyanāya vidmahe kanyakumāri dhīmahi tanno durgi pracodayāt |
asmin dīpamaṇḍale durgāparameśvarīṃ dhyāyāmi āvāhayāmi |
oṃ durgāparameśvaryai namaḥ |
oṃ bhavasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ śarvasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ īśānasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ paśupater devasya patnyai namaḥ |
oṃ rudrasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ ugrasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ bhīmasya devasya patnyai namaḥ |
oṃ mahato devasya patnyai namaḥ |
sarvasvarūpe sarveśe sarvaśaktisamanvite |
bhayebhyas trāhi no devi durge devi namo 'stu te ||

28. Boden und Linien
oṃ rudrāya namaḥ |
oṃ viṣṇave namaḥ |
oṃ indrāya namaḥ |
oṃ yamāya namaḥ |
oṃ brahmaṇe namaḥ |
oṃ somāya namaḥ ||

29. Feuer einsetzen
candramā manaso jātaḥ | cakṣoḥ sūryo ajāyata |
mukhād indraścāgniśca | prāṇād vāyur ajāyata ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ havyavāhananāmānam agniṃ sthāpayāmi ||

30. Brahma-Sitz
asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇi brahmāṇaṃ tvāṃ vṛṇe |
oṃ khaṃ brahmaṇe namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||

31. Wasser und Pranita-Gefäß
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||

32. Zustimmung der göttlichen Kräfte
oṃ adite 'numanyasva |
oṃ anumate 'numanyasva |
oṃ sarasvate 'numanyasva |
oṃ deva savitaḥ prasuva ||

33. Agni-Nyasa
oṃ raṃ hṛdayāya namaḥ |
oṃ rīṃ śirase svāhā |
oṃ rūṃ śikhāyai vaṣaṭ |
oṃ raiṃ kavacāya huṃ |
oṃ rauṃ netratrayāya vauṣaṭ |
oṃ raḥ astrāya phaṭ |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar om iti digbandhaḥ ||

34. Agni betrachten
meṣārūḍhaṃ ca vakrāṅgaṃ jātavedasamanvayam |
dviśīrṣakaṃ saptahastaṃ tripādaṃ saptajihvakam ||
varadaṃ śaktipāṇiṃ ca bibhrāṇaṃ sruksruvau tathā |
abhītidaṃ carmadharaṃ vāme cājyadharaṃ kare ||
catvāri śṛṅgā trayo 'sya pādā dve śīrṣe sapta hastāso 'sya |
tridhā baddho vṛṣabho roravīti maho devo martyān āviveśa |
eṣa hi devaḥ pradiśo 'nu sarvāḥ pūrvo hi jātaḥ sa u garbhe antaḥ |
sa vijāyamānaḥ sa janiṣyamāṇaḥ pratyaṅmukhās tiṣṭhati viśvatomukhaḥ |
he agne prāṅmukho deva mamābhimukho bhava ||

35. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
oṃ agnaye namaḥ | oṃ jātavedase namaḥ | oṃ sahojase namaḥ | oṃ ajirāprabhave namaḥ |
oṃ vaiśvānarāya namaḥ | oṃ naryāpase namaḥ | oṃ paṅktirādhase namaḥ | oṃ visarpiṇe namaḥ |
oṃ śrīyajñapuruṣāya namaḥ | oṃ ātmane namaḥ |
sarvebhyaḥ śrīvaiṣṇavebhyo namaḥ | sarvebhyo brāhmaṇebhyo namaḥ ||

36. Hüter der Richtungen
oṃ indrāya namaḥ | oṃ agnaye namaḥ | oṃ yamāya namaḥ | oṃ nirṛtaye namaḥ |
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ vāyave namaḥ | oṃ somāya namaḥ | oṃ īśānāya namaḥ ||

37. Brennholz darbringen
asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇi brahmann idhmam ādhāsye |
ādhatsva ||

38. Erste Ghee-Ströme und Gaben
oṃ prajāpataye svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ indrāya svāhā | indrāyedaṃ na mama |
oṃ agnaye svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ somāya svāhā | somāyedaṃ na mama ||

39. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama |
asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇi saṅkalpaprabhṛti etatkṣaṇaparyantaṃ madhye sambhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||

40. Ganapati im Feuer vergegenwärtigen
asmin agnau asmin kumbhe vallabheśa oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
asmin agnau vallabheśamahāgaṇapatiṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||

41. Dreizehn vorbereitende Ganapati-Gaben
Formel 1
oṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 2
oṃ śrīṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 3
oṃ śrīṃ hrīṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 4
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 5
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 6
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 7
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 8
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 9
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Formel 10 – vier Gaben
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

42. Acht Kokosfasergaben
asmin [Geburtsstern] nakṣatre [Tierkreiszeichen] rāśau jātasya [Name im Genitiv] sakuṭumbasya anukūlaṃ prayaccha prayaccha pratikūlaṃ nāśaya nāśaya saṃpado vardhaya vardhaya sarvatra vijayaṃ prayaccha prayaccha |
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

43. Die vedische Ganapati-Gabe
gaṇānāṃ tvā gaṇapatiṃ havāmahe kaviṃ kavīnām upamaśravastamam |
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata ā naḥ śṛṇvann ūtibhiḥ sīda sādanaṃ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

44. Acht Gaben ungeschälten Reises
oṃ uttiṣṭha puruṣa piṅgala lohitākṣa sarvābhīṣṭaṃ dehi dehi dāpaya dāpaya svāhā |
agnirūpāya śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

45. Die beiden Kokoshälften darbringen
Erste Hälfte
jātavedase sunavāma somam arātīyato nidahāti vedaḥ |
sa naḥ parṣad ati durgāṇi viśvā nāveva sindhuṃ duritāty agniḥ svāhā |
agnirūpāya śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Zweite Hälfte
dhruvāsu tv āsu kṣitiṣu kṣiyanto vy asmat pāśaṃ varuṇo mumocat |
avo vanvānā aditer upasthād yūyaṃ pāta svastibhiḥ sadā naḥ svāhā |
varuṇarūpāya śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

46. Acht Durva-Gaben
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
mahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

47. Acht Gaben der achtfachen Mischung
oṃ namo vrātapataye namo gaṇapataye namaḥ pramathapataye namaste astu lambodarāya ekadantāya vighnavināśine śivasutāya varadamūrtaye namo namaḥ svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

48. Zehn Wurzelmantra-Gaben und Ganapati-Gayatri
Wurzelmantra – zehnmal
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā |
mahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

Ganapati-Gayatri
oṃ tatpuruṣāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tanno danti pracodayāt svāhā |
śrīmahāgaṇapataya idaṃ na mama ||

49. Die beiden langen Schutzanrufungen
Erste Anrufung
oṃ namo mahāgaṇapataye mahāvīrāya daśabhujāya madanakālavināśāya mṛtyu hana hana yama yama mada mada kālaṃ saṃhara saṃhara sarvagrahān cūrṇaya cūrṇaya nāgān mūḍhaya mūḍhaya rudrarūpa tribhuvaneśvara sarvatomukha hūṃ phaṭ svāhā ||

Zweite Anrufung
oṃ namo gaṇapataye śvetārkagaṇapataye śvetārkamūlanivāsāya vāsudevapriyāya dakṣaprajāpatirakṣakāya sūryavaradāya kumāragurave brahmādisurāsuravanditāya sarpabhūṣaṇāya śaśāṅkaśekharāya sarvamālālaṅkṛtadehāya dharmadhvajāya dharmavāhanāya |
trāhi trāhi dehi dehi avatara avatara gaṃ gaṇapataye vakratuṇḍagaṇapataye varavarada sarvapuruṣavaśaṅkara sarvaduṣṭamṛgavaśaṅkara vaśī kuru vaśī kuru sarvadoṣān bandhaya bandhaya sarvavyādhīn nikṛntaya nikṛntaya sarvaviṣāṇi saṃhara saṃhara sarvadāridryaṃ mocaya mocaya sarvavighnān chindi chindi sarvavajrāṇi sphoṭaya sphoṭaya sarvaśatrūn ucchāṭaya ucchāṭaya sarvasiddhiṃ kuru kuru sarvakāryāṇi sādhaya sādhaya gāṃ gīṃ gūṃ gaiṃ gauṃ gaṃ gaṇapataye hūṃ phaṭ svāhā ||

50. Zehn Darbringungen mit dem Ganapati-Atharvashirsha
Abschnitt 1
oṃ namaste gaṇapataye | tvam eva pratyakṣaṃ tattvam asi | tvam eva kevalaṃ kartāsi | tvam eva kevalaṃ dhartāsi | tvam eva kevalaṃ hartāsi | tvam eva sarvaṃ khalv idaṃ brahmāsi | tvaṃ sākṣād ātmāsi nityam | oṃ svāhā ||

Abschnitt 2
ṛtaṃ vacmi | satyaṃ vacmi | oṃ śrīṃ svāhā ||

Abschnitt 3
ava tvaṃ mām | ava vaktāram | ava śrotāram | ava dātāram | ava dhātāram | avānūcānam ava śiṣyam | ava paścāttāt | ava purastāt | avottarāttāt | ava dakṣiṇāttāt | ava cordhvāttāt | avādharāttāt | sarvato māṃ pāhi pāhi samantāt | oṃ śrīṃ hrīṃ svāhā ||

Abschnitt 4
tvaṃ vāṅmayas tvaṃ cinmayaḥ | tvam ānandamayas tvaṃ brahmamayaḥ | tvaṃ saccidānandādvitīyo 'si | tvaṃ pratyakṣaṃ brahmāsi | tvaṃ jñānamayo vijñānamayo 'si | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ svāhā ||

Abschnitt 5
sarvaṃ jagad idaṃ tvatto jāyate | sarvaṃ jagad idaṃ tvattas tiṣṭhati | sarvaṃ jagad idaṃ tvayi layam eṣyati | sarvaṃ jagad idaṃ tvayi pratyeti | tvaṃ bhūmir āpo 'nalo 'nilo nabhaḥ | tvaṃ catvāri vākpadāni | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ svāhā ||

Abschnitt 6
tvaṃ guṇatrayātītaḥ | tvam avasthātrayātītaḥ | tvaṃ dehatrayātītaḥ | tvaṃ kālatrayātītaḥ | tvaṃ mūlādhārasthito 'si nityam | tvaṃ śaktitrayātmakaḥ | tvāṃ yogino dhyāyanti nityam | tvaṃ brahmā tvaṃ viṣṇus tvaṃ rudras tvam indras tvam agnis tvaṃ vāyus tvaṃ sūryas tvaṃ candramās tvaṃ brahma bhūr bhuvaḥ svar om | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ svāhā ||

Abschnitt 7
gaṇādiṃ pūrvam uccārya varṇādiṃs tad anantaram | anusvāraḥ parataraḥ | ardhendulasitam | tāreṇa ṛddham | etat tava manusvarūpam | gakāraḥ pūrvarūpam | akāro madhyamarūpam | anusvāraś cāntyarūpam | bindur uttararūpam | nādaḥ sandhānam | saṃhitā sandhiḥ | saiṣā gaṇeśavidyā | gaṇaka ṛṣiḥ | nicṛdgāyatrīchandaḥ | gaṇapatir devatā | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye svāhā ||

Abschnitt 8
ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada svāhā ||

Abschnitt 9
ekadantaṃ caturhastaṃ pāśam aṅkuśadhāriṇam | radaṃ ca varadaṃ hastair bibhrāṇaṃ mūṣakadhvajam ||
raktaṃ lambodaraṃ śūrpakarṇakaṃ raktavāsasam | raktagandhānuliptāṅgaṃ raktapuṣpaiḥ supūjitam ||
bhaktānukampinaṃ devaṃ jagatkāraṇam acyutam | āvirbhūtaṃ ca sṛṣṭyādau prakṛteḥ puruṣāt param ||
evaṃ dhyāyati yo nityaṃ sa yogī yogināṃ varaḥ | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā ||

Abschnitt 10
namo vrātapataye | namo gaṇapataye | namaḥ pramathapataye | namaste 'stu lambodarāyaikadantāya vighnanāśine śivasutāya varadamūrtaye namaḥ | oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye vara varada sarvajanaṃ me vaśam ānaya svāhā svāhā ||

51. Prajapati und die drei Welten
prajāpate na tvad etāny anyo viśvā jātāni pari tā babhūva |
yatkāmās te juhumas tan no astu vayaṃ syāma patayo rayīṇāṃ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama ||

52. Svishtakrit
yad asya karmaṇo 'tyarīricaṃ yad vā nyūnam ihākaram |
agniṣ ṭat sviṣṭakṛd vidvān sarvaṃ sviṣṭaṃ suhutaṃ karotu svāhā |
agnaye sviṣṭakṛta idaṃ na mama ||

53. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
svāhā | vasubhyo rudrebhya ādityebhyaḥ saṃsrāvabhāgebhya idaṃ na mama |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||

54. Nicht bemerkte Fehler übergeben
asmin mahāgaṇapatihomakarmaṇy avijñātaprāyaścittādīni kariṣye |
anājñātaṃ yad ajñātaṃ yajñasya kriyate mithu |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
puruṣasaṃmito yajño yajñaḥ puruṣasaṃmitaḥ |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
yat pākatra manasā dīnadakṣā na yajñasya manvate martāsaḥ |
agniṣ ṭad dhotā kratuvid vijānan yajiṣṭho devān kratuśo yajāti svāhā | agnaya idaṃ na mama ||

55. Abschließende Bereinigungsgaben
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama |
asmin homakarmaṇi madhye sambhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ śrīviṣṇave svāhā | viṣṇave paramātmana idaṃ na mama |
oṃ rudrāya paśupataye svāhā | rudrāya paśupataya idaṃ na mama ||

56. Purnahuti
asya mahāgaṇapatihomakarmaṇaḥ sampūrṇaphalaprāptyarthaṃ havyavāhananāmāgnau pūrṇāhutiṃ hoṣyāmi |
tadanantaraṃ sāṅgatasiddhyarthaṃ vasordhārāṃ hoṣyāmi |
oṃ pūrṇāhutim uttamāṃ juhoti | sarvaṃ vai pūrṇāhutiḥ | sarvam evāpnoti |
atho iyaṃ vai pūrṇāhutiḥ | asyām eva pratitiṣṭhati svāhā | agnaye vauṣaṭ ||

57. Alles Brahman hingeben
oṃ itaḥ pūrvaṃ prāṇabuddhidehadharmādhikārato jāgratsvapnasuṣuptyavasthāsu manasā vācā karmaṇā hastābhyāṃ padbhyām udareṇa śiśnā yat smṛtaṃ yad uktaṃ yat kṛtaṃ tat sarvaṃ brahmārpaṇaṃ bhavatu svāhā |
brahmārpaṇaṃ brahma havir brahmāgnau brahmaṇā hutam |
brahmaiva tena gantavyaṃ brahmakarmasamādhinā ||

58. Vasordhara
oṃ sapta te agne samidhaḥ sapta jihvāḥ sapta ṛṣayaḥ sapta dhāma priyāṇi |
sapta hotrāḥ saptadhā tvā yajanti sapta yonīr āpṛṇasva ghṛtena svāhā |
agnaye saptavata idaṃ na mama ||

59. Abschließendes Besprengen
adite 'nvamaṃsthāḥ |
anumate 'nvamaṃsthāḥ |
sarasvate 'nvamaṃsthāḥ |
deva savitaḥ prāsāvīḥ ||

60. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam |
yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

61. Wasser in die Richtungen geben
prācyāṃ diśi devā ṛtvijo mārjayantām |
dakṣiṇasyāṃ diśi māsāḥ pitaro mārjayantām |
pratīcyāṃ diśi gṛhāḥ paśavo mārjayantām |
udīcyāṃ diśy āpa oṣadhayo mārjayantām |
ūrdhvāyāṃ diśi yajñaḥ saṃvatsaro yajñapatir mārjayantām ||

62. Agni danken und nach innen zurücknehmen
oṃ vaiśvānarāya vidmahe lālīlāya dhīmahi tan no 'gniḥ pracodayāt |
agne naya supathā rāye asmān viśvāni deva vayunāni vidvan |
yuyodhy asmaj juhurāṇam eno bhūyiṣṭhāṃ te nama uktiṃ vidhema ||
oṃ agnaye namaḥ | agnim ātmany udvāsayāmi ||

63. Die Schlussgebete
namaste gārhapatyāya namaste dakṣiṇāgnaye |
nama āhavanīyāya mahāvedyai namo namaḥ ||
kāṇḍadvayopapādyāya karmabrahmasvarūpiṇe |
svargāpavargarūpāya yajñeśāya namo namaḥ ||
yajñeśācyuta govinda mādhavānanta keśava |
kṛṣṇa viṣṇo hṛṣīkeśa vāsudeva namo 'stu te ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ hutāśana |
yad dhutaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||
prāyaścittāny aśeṣāṇi tapaḥkarmātmakāni vai |
yāni teṣām aśeṣāṇāṃ kṛṣṇānusmaraṇaṃ param ||
pramādāt kurvatāṃ karma pracyavetādhvareṣu yat |
smaraṇād eva tad viṣṇoḥ sampūrṇaṃ syād iti śrutiḥ ||
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapoyajñakriyādiṣu |
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tam acyutam ||

64. Letzte Gaben und Blumenwidmung
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | puṣpāñjaliṃ samarpayāmi |
guhyātiguhyagoptā tvaṃ gṛhāṇāsmatkṛtaṃ havan |
siddhir bhavatu me deva tvatprasādān mayi sthiram ||

65. Die angerufenen Gottheiten verabschieden
Maha Ganapati
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

Durga
oṃ durgāyai namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

Brahma
oṃ brahmaṇe namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||

66. Segen und Dank
akṣataṃ cāstu te puṇyaṃ dīrgham āyur yaśo balam |
yad yac chreyaskaraṃ loke tat tad astu sadā tava ||


Devanagari
Die Reihenfolge entspricht den Handlungsschritten; Wiederholungszahlen und bedingte Formeln stehen jeweils im Ablauf.

1. Guru und Frieden
गुरुर् ब्रह्मा गुरुर् विष्णुर् गुरुर् देवो महेश्वरः ।
गुरुः साक्षात् परं ब्रह्म तस्मै श्रीगुरवे नमः ॥
भद्रं कर्णेभिः शृणुयाम देवा भद्रं पश्येमाक्षभिर् यजत्राः ।
स्थिरैर् अङ्गैस् तुष्टुवांसस् तनूभिर् व्यशेम देवहितं यद् आयुः ॥
स्वस्ति न इन्द्रो वृद्धश्रवाः । स्वस्ति नः पूषा विश्ववेदाः ।
स्वस्ति नस् तार्क्ष्यो अरिष्टनेमिः । स्वस्ति नो बृहस्पतिर् दधातु ॥
ऋध्यास्म हव्यैर् नमसोपसद्य । मित्रं देवं मित्रधेयं नो अस्तु ।
अनुराधान् हविषा वर्धयन्तः । शतं जीवेम शरदः सवीराः ॥

2. Zustimmung der Versammlung
नमः सदसे नमः सदसस्पतये नमः सखीनाम् ।
पुरोगाणां चक्षुषे नमो दिवे नमः पृथिव्यै ॥
सप्रथा सभां मे गोपाय । ये च सभ्याः सभासदः ।
तान् इन्द्रियावतः कुरु । सर्वम् आयुर् उपासताम् ॥
अशेष हे परिषद् भवत्पादमूले मया समर्पिताम् इमां सौवर्णीं यत्किञ्चिद् दक्षिणाम् अपि यथोक्तदक्षिणाम् इव स्वीकृत्य महागणपतिहोमकर्म कर्तुं योग्यतासिद्धिम् अनुगृहाण ॥

3. Den Vorsatz aussprechen
तद् एव लग्नं सुदिनं तद् एव ताराबलं चन्द्रबलं तद् एव ।
विद्याबलं दैवबलं तद् एव लक्ष्मीपते ते ऽङ्घ्रियुगं स्मरामि ॥
हरिः ॐ तत् सत् । श्रीगोविन्द श्रीगोविन्द श्रीगोविन्द ।
ममोपात्तसमस्तदुरितक्षयद्वारा श्रीपरमेश्वरप्रीत्यर्थं मम सह कुटुम्बस्य सकलविघ्ननिवृत्तिद्वारा चिन्तितमनोरथफलावाप्त्यर्थं महागणपतिहवनाख्यं कर्म करिष्ये ।
तदङ्गत्वेन निर्विघ्नेन परिसमाप्त्यर्थम् आदौ विघ्नेश्वरपूजां करिष्ये ।
तदङ्गत्वेनान्तःकरणशुद्ध्यर्थं शरीरशुद्ध्यर्थं मण्डपशुद्ध्यर्थं सर्वोपकरणशुद्ध्यर्थं स्वस्तिपुण्याहवाचनं करिष्ये ॥

4. Ganesha betrachten und einladen
4. Ganesha betrachten und einladen
गजाननं भूतगणादिसेवितं कपित्थजम्बूफलसारभक्षणम् ।
उमासुतं शोकविनाशकारणं नमामि विघ्नेश्वरपादपङ्कजम् ॥
एकदन्तं शूर्पकर्णं गजवक्त्रं महोदरम् ।
पाशाङ्कुशधरं देवं ध्यायेत् सिद्धिविनायकम् ॥
ॐ भूर् भुवः सुवः श्रीमहागणपतये नमः ।
ध्यायामि आवाहयामि स्थापयामि गन्धाक्षतपुष्पाणि समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 1: Sitz
ॐ गं गणपतये नमः । आसनं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
ॐ गं गणपतये नमः । पाद्यं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
ॐ गं गणपतये नमः । अर्घ्यं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
ॐ गं गणपतये नमः । आचमनीयं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 5: Bad
ॐ गं गणपतये नमः । स्नानं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
ॐ गं गणपतये नमः । स्नानानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 7: Gewand
ॐ गं गणपतये नमः । वस्त्रार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
ॐ गं गणपतये नमः । उपवीतार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
ॐ गं गणपतये नमः । आभरणार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 10: Duft
ॐ गं गणपतये नमः । दिव्यगन्धान् धारयामि ॥

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
ॐ गं गणपतये नमः । गन्धस्योपरि कुङ्कुमं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 12: Girlande
ॐ गं गणपतये नमः । पुष्पमालां समर्पयामि ॥

5. Ganeshas Namen
ॐ सुमुखाय नमः ।
ॐ एकदन्ताय नमः ।
ॐ कपिलाय नमः ।
ॐ गजकर्णकाय नमः ।
ॐ लम्बोदराय नमः ।
ॐ विकटाय नमः ।
ॐ विघ्नराजाय नमः ।
ॐ विनायकाय नमः ।
ॐ धूमकेतवे नमः ।
ॐ गणाध्यक्षाय नमः ।
ॐ बालचन्द्राय नमः ।
ॐ गजाननाय नमः ।
ॐ वक्रतुण्डाय नमः ।
ॐ शूर्पकर्णाय नमः ।
ॐ हेरम्बाय नमः ।
ॐ स्कन्दपूर्वजाय नमः ।
ॐ सिद्धिविनायकाय नमः ।
ॐ विघ्नेश्वराय नमः ।

6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
ॐ गं गणपतये नमः । धूपम् आघ्रापयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । प्रत्यक्षदीपं दर्शयामि ।
धूपदीपानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । नैवेद्यं निवेदयामि ।
नैवेद्यानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । ताम्बूलं समर्पयामि ॥

7. Lichtkreis und Gebet
ॐ एकदन्ताय विद्महे वक्रतुण्डाय धीमहि तन् नो दन्तिः प्रचोदयात् ।
ॐ गं गणपतये नमः । आनन्दकर्पूरनीराजनं सन्दर्शयामि ।
कर्पूरनीराजनानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ विघ्नेश्वराय वरदाय सुरप्रियाय लम्बोदराय सकलाय जगद्धिताय ।
नागाननाय श्रुतियज्ञविभूषिताय गौरीसुताय गणनाथ नमो नमस्ते ॥
वक्रतुण्ड महाकाय कोटिसूर्यसमप्रभ ।
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्वकार्येषु सर्वदा ॥
अन्यथा शरणं नास्ति त्वम् एव शरणं मम ।
तस्मात् कारुण्यभावेन रक्ष रक्ष गणाधिप ॥
आवाहनं न जानामि नैव जानामि पूजनम् ।
विसर्जनं न जानामि क्षमस्व पुरुषोत्तम ॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं विनायक ।
यत् कृतं तु मया देव परिपूर्णं तद् अस्तु ते ॥

8. Varuna anrufen
इमं मे वरुण श्रुधी हवम् अद्या च मृडय । त्वाम् अवस्युर् आ चके ।
तत् त्वा यामि ब्रह्मणा वन्दमानस् तद् आ शास्ते यजमानो हविर्भिः ।
अहेडमानो वरुणेह बोध्य् उरुशंस मा न आयुः प्र मोषीः ॥
अस्मिन् कुम्भे पुण्डरीकाक्षरूपं वरुणं ध्यायामि आवाहयामि ॥

9. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः । आसनं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । अर्घ्यं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । पाद्यं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । स्नानं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । वस्त्रार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । उपवीतार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । गन्धं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । पुष्पं समर्पयामि ॥

10. Varunas Namen und letzte Gaben
ॐ वरुणाय नमः । ॐ प्रचेतसे नमः । ॐ सुरूपिणे नमः ।
ॐ अपांपतये नमः । ॐ मकरवाहनाय नमः । ॐ जलाधिपतये नमः ।
ॐ पाशहस्ताय नमः । ॐ श्वेतछत्राय नमः । ॐ अनेकमणिभूषिताय नमः । ॐ झषासनाय नमः ।
ॐ वं वरुणाय नमः । धूपम् आघ्रापयामि । दीपं दर्शयामि । नैवेद्यं निवेदयामि । ताम्बूलं समर्पयामि । कर्पूरनीराजनं दर्शयामि ।
ॐ जलबिम्बाय विद्महे नीलपुरुषाय धीमहि तन् नो वरुणः प्रचोदयात् ।
ॐ नमो नमस्ते अस्तु स्फटिकप्रभाय सुश्वेतवस्त्राय सुमङ्गलाय ।
सुपाशहस्ताय झषासनाय जलाधिनाथाय वरुणाय नमो नमः ॥

11. Die Anwesenden stimmen ein
शिवा आपः सन्तु । सन्तु शिवा आपः ।
सौमनस्यम् अस्तु । अस्तु सौमनस्यम् ।
अक्षतं चारिष्टम् अस्तु । अस्त्व् अक्षतम् अरिष्टम् ।
भवद्भिर् अनुज्ञातः पुण्याहं वाचयिष्ये । वाच्यताम् ॥

12. Punyaha, Svasti und Riddhi
पुनस् त्वादित्या रुद्रा वसवः समिन्धताम् । पुनर् ब्रह्माणो वसुनीथ यज्ञैः ।
घृतेन त्वं तन्वं वर्धयस्व । सत्याः सन्तु यजमानस्य कामाः ॥
भो ब्राह्मणाः अस्य यजमानस्य पुण्याहं भवन्तो ब्रुवन्तु ।
ॐ पुण्याहम् अस्तु । ॐ पुण्याहम् अस्तु । ॐ पुण्याहम् अस्तु ।
स्वस्ति मित्रावरुणा स्वस्ति पथ्ये रेवति । स्वस्ति न इन्द्रश्चाग्निश्च स्वस्ति नो अदिते कृधि ।
भो ब्राह्मणाः अस्य यजमानस्य स्वस्ति भवन्तो ब्रुवन्तु ।
ॐ स्वस्तिर् अस्तु । ॐ स्वस्तिर् अस्तु । ॐ स्वस्तिर् अस्तु ।
ऋध्यास्म हव्यैर् नमसोपसद्य । मित्रं देवं मित्रधेयं नो अस्तु ।
अनुराधान् हविषा वर्धयन्तः । शतं जीवेम शरदः सवीराः ।
भो ब्राह्मणाः अस्य यजमानस्य ऋद्धिं भवन्तो ब्रुवन्तु ।
ॐ ऋद्धिर् अस्तु । ॐ ऋद्धिर् अस्तु । ॐ ऋद्धिर् अस्तु ॥

13. Segenswünsche über dem Gefäß
शान्तिर् अस्तु । पुष्टिर् अस्तु । तुष्टिर् अस्तु । वृद्धिर् अस्तु । अविघ्नम् अस्तु । आयुष्यम् अस्तु । आरोग्यम् अस्तु ।
ॐ शिवम् अस्तु । ॐ शिवं कर्मास्तु । ॐ कर्मसमृद्धिर् अस्तु । ॐ धर्मसमृद्धिर् अस्तु ।
ॐ वेदसमृद्धिर् अस्तु । ॐ शास्त्रसमृद्धिर् अस्तु । ॐ धनधान्यसमृद्धिर् अस्तु ।
ॐ पुत्रपौत्रसम्पद् अस्तु । ॐ इष्टसम्पद् अस्तु ॥

14. Belastendes abgeben
ॐ सकलारिष्टनिरसनम् अस्तु ।
ॐ यत् पापं रोगं शोकम् अकल्याणं तद् दूरे प्रतिहतम् अस्तु ॥

15. Die Segnung weitet sich
सर्वशोभनम् अस्तु । सर्वाः सम्पदः सन्तु ।
ॐ शं नो अस्तु द्विपदे शं चतुष्पदे । ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ।
आ ब्रह्मन् ब्राह्मणो ब्रह्मवर्चसी जायताम् अस्मिन् राष्ट्रे राजन्य इषव्यः शूरो महारथो जायताम् ।
दोग्ध्री धेनुर् वोढानड्वान् आशुः सप्तिः पुरन्धिर् योषा जिष्णू रथेष्ठाः सभेयो युवास्य यजमानस्य वीरो जायताम् ।
निकामे निकामे नः पर्जन्यो वर्षतु फलिन्यो न ओषधयः पच्यन्तां योगक्षेमो नः कल्पताम् ।
इन्द्रः सुनीती सह मा पुनातु । सोमः स्वस्त्या वरुणः समीच्या ।
यमो राजा प्रमृणाभिः पुनातु मा । जातवेदा मोर्जयन्त्या पुनातु । ॐ भूर् भुवः सुवः ।
तच् छं योर् आवृणीमहे । गातुं यज्ञाय । गातुं यज्ञपतये ।
दैवी स्वस्तिर् अस्तु नः । स्वस्तिर् मानुषेभ्यः । ऊर्ध्वं जिगातु भेषजम् ।
शं नो अस्तु द्विपदे । शं चतुष्पदे ॥

16. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
स्वामिनः मनः समाधीयताम् । समाहितमनसः स्म ।
प्रसीदन्तु भवन्तः । प्रसन्नाः स्म ।
वरुणाय नमः । यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ।
अपवित्रः पवित्रो वा सर्वावस्थां गतो ऽपि वा ।
यः स्मरेत् पुण्डरीकाक्षं स बाह्याभ्यन्तरः शुचिः ॥
सत्यं शुद्धं तपः शुद्धं ज्ञानशुद्धं तथैव च ।
सर्वभूतदयाशुद्धं जलशुद्धं च पञ्चमम् ॥
अद्भिर् गात्राणि शुद्ध्यन्ति बुद्धिर् ज्ञानेन शुद्ध्यति ।
विद्यातपोभ्यां भूतात्मा मनः सत्येन शुद्ध्यति ॥

17. Das Ganapati-Kumbha segnen
कलशस्य मुखे विष्णुः कण्ठे रुद्रः समाश्रितः ।
मूले तत्र स्थितो ब्रह्मा मध्ये मातृगणाः स्मृताः ॥
कुक्षौ तु सागराः सर्वे सप्तद्वीपा वसुन्धरा ।
ऋग्वेदो ऽथ यजुर्वेदः सामवेदो ह्य् अथर्वणः ।
अङ्गैश् च सहिताः सर्वे कलशाम्बु समाश्रिताः ॥
गङ्गे च यमुने चैव गोदावरी सरस्वति ।
नर्मदे सिन्धु कावेरि जले ऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
पुष्कराद्यानि तीर्थानि गङ्गाद्याः सरितस् तथा ।
आयन्तु लोकशान्त्यर्थं दुरितक्षयकारकाः ॥
अत्र गायत्री सावित्री शान्तिः पुष्टिकरी तथा ।
आयन्तु यजमानस्य दुरितक्षयकारकाः ॥
इमा आपः शिवाः सन्तु शुद्धाः शुभाश् च निर्मलाः ।
पावनं शीतलं चैव पूतं सूर्यस्य रश्मिभिः ॥
पूतं ब्रह्मपवित्रेण पूतम् इन्द्रसुनीतिभिः ।
वरुणः स्वस्त्या पुनातु यमो धर्मेण पुनातु माम् ॥
सर्वतीर्थजलं पुण्यं पावनं सर्वकारणम् ।
विष्णुपादोद्भवं शुद्धं सर्वमङ्गलदायिनम् ॥
सर्वसमुद्राः सरितस् तीर्थानि च नगा ह्रदाः ।
आयन्तु लोकशान्त्यर्थं दुरितक्षयकारकाः ॥
आपः सुमित्रियाः सन्तु भवन्त्व् ओषधयस् तव ।
आपो रक्षन्तु त्वां नित्यम् आपो नारायणः स्वयम् ॥

18. Ganapatis Mantra in Händen und Körper vergegenwärtigen
अस्य श्रीवल्लभेशमहागणपतिमहामन्त्रस्य गणक ऋषिः । निचृद्गायत्रीछन्दः । वल्लभेशमहागणपतिर् देवता । ग्लां बीजम् । ग्लीं शक्तिः । ग्लूं कीलकम् । वल्लभेशमहागणपतिप्रसादसिद्ध्यर्थे जपे विनियोगः ॥
ग्लां अङ्गुष्ठाभ्यां नमः ।
ग्लीं तर्जनीभ्यां नमः ।
ग्लूं मध्यमाभ्यां नमः ।
ग्लैं अनामिकाभ्यां नमः ।
ग्लौं कनिष्ठिकाभ्यां नमः ।
ग्लः करतलकरपृष्ठाभ्यां नमः ।
ग्लां हृदयाय नमः ।
ग्लीं शिरसे स्वाहा ।
ग्लूं शिखायै वषट् ।
ग्लैं कवचाय हूं ।
ग्लौं नेत्राभ्यां वौषट् ।
ग्लः अस्त्राय फट् ।
भूर् भुवः सुवर् ॐ इति दिग्बन्धः ॥

19. Vallabhesha Maha Ganapati betrachten
बीजापूरगदेक्षुकार्मुकरुजा चक्राब्जपाशोत्पल
व्रीह्यग्रस्वविषाणरत्नकलशप्रोद्यत्कराम्भोरुहः ।
ध्येयो वल्लभया सपद्मकरया श्लिष्टोज्ज्वलद्भूषया
विश्वोत्पत्तिविपत्तिसंस्थितिकरो विघ्नेश इष्टार्थदः ॥
गणानां त्वा गणपतिं हवामहे कविं कवीनाम् उपमश्रवस्तमम् ।
ज्येष्ठराजं ब्रह्मणां ब्रह्मणस्पत आ नः शृण्वन्न् ऊतिभिः सीद सादनम् ॥

20. Die sechs elementbezogenen Gaben
Duft
ॐ लं पृथिव्यात्मने गन्धं परिकल्पयामि ।

Blume
ॐ हं आकाशात्मने पुष्पं परिकल्पयामि ।

Rauch
ॐ यं वाय्वात्मने धूपं परिकल्पयामि ।

Licht
ॐ रं तेजात्मने दीपं परिकल्पयामि ।

Speise
ॐ वं अमृतात्मने नैवेद्यं परिकल्पयामि ।

Tambula
ॐ सं सर्वात्मने ताम्बूलं परिकल्पयामि ।

21. Ganapati im Hauptgefäß einladen
अस्मिन् कुम्भे वल्लभेश ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ।
अस्मिन् कुम्भे वल्लभेशमहागणपतिं ध्यायामि आवाहयामि ॥

22. Ganapati die ehrenden Dienste darbringen
Ganesha-Gabe 1: Sitz
ॐ गं गणपतये नमः । आसनं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
ॐ गं गणपतये नमः । पाद्यं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
ॐ गं गणपतये नमः । अर्घ्यं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
ॐ गं गणपतये नमः । आचमनीयं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 5: Bad
ॐ गं गणपतये नमः । स्नानं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
ॐ गं गणपतये नमः । स्नानानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 7: Gewand
ॐ गं गणपतये नमः । वस्त्रार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
ॐ गं गणपतये नमः । उपवीतार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
ॐ गं गणपतये नमः । आभरणार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 10: Duft
ॐ गं गणपतये नमः । दिव्यगन्धान् धारयामि ॥

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
ॐ गं गणपतये नमः । गन्धस्योपरि कुङ्कुमं समर्पयामि ॥

Ganesha-Gabe 12: Girlande
ॐ गं गणपतये नमः । पुष्पमालां समर्पयामि ॥

23. Die achtzehn Namen am Kumbha
ॐ सुमुखाय नमः ।
ॐ एकदन्ताय नमः ।
ॐ कपिलाय नमः ।
ॐ गजकर्णकाय नमः ।
ॐ लम्बोदराय नमः ।
ॐ विकटाय नमः ।
ॐ विघ्नराजाय नमः ।
ॐ विनायकाय नमः ।
ॐ धूमकेतवे नमः ।
ॐ गणाध्यक्षाय नमः ।
ॐ फालचन्द्राय नमः ।
ॐ गजाननाय नमः ।
ॐ वक्रतुण्डाय नमः ।
ॐ शूर्पकर्णाय नमः ।
ॐ हेरम्बाय नमः ।
ॐ स्कन्दपूर्वजाय नमः ।
ॐ सिद्धिविनायकाय नमः ।
ॐ विघ्नेश्वराय नमः ।

24. Rauch, Licht, Speise und Tambula am Kumbha
ॐ गं गणपतये नमः । धूपम् आघ्रापयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । प्रत्यक्षदीपं दर्शयामि ।
धूपदीपानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । नैवेद्यं निवेदयामि ।
नैवेद्यानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । ताम्बूलं समर्पयामि ॥

25. Die Lichtgabe für Ganapati
ॐ एकदन्ताय विद्महे वक्रतुण्डाय धीमहि तन् नो दन्तिः प्रचोदयात् ।
ॐ गं गणपतये नमः । आनन्दकर्पूरनीराजनं सन्दर्शयामि ।
कर्पूरनीराजनानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ विघ्नेश्वराय वरदाय सुरप्रियाय लम्बोदराय सकलाय जगद्धिताय ।
नागाननाय श्रुतियज्ञविभूषिताय गौरीसुताय गणनाथ नमो नमस्ते ॥
वक्रतुण्ड महाकाय कोटिसूर्यसमप्रभ ।
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्वकार्येषु सर्वदा ॥
अन्यथा शरणं नास्ति त्वम् एव शरणं मम ।
तस्मात् कारुण्यभावेन रक्ष रक्ष गणाधिप ॥
आवाहनं न जानामि नैव जानामि पूजनम् ।
विसर्जनं न जानामि क्षमस्व पुरुषोत्तम ॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं विनायक ।
यत् कृतं तु मया देव परिपूर्णं तद् अस्तु ते ॥

26. Dreimal drei Arghya-Gaben
Erste Dreiergabe
नमस्ते भिन्नदन्ताय नमस्ते हरसूनवे ।
इदं अर्घ्यं प्रदास्यामि गृहाण गणनायक ॥
ॐ महागणपतये नमः इदम् अर्घ्यम् ॥

Zweite Dreiergabe
नमस्तुभ्यं गणेशाय नमस्ते विघ्ननायक ।
पुनर् अर्घ्यं प्रदास्यामि गृहाण गणनायक ॥
ॐ महागणपतये नमः इदम् अर्घ्यम् ॥

Dritte Dreiergabe
गौर्यङ्गमलसंभूत स्वामिज्येष्ठ विनायक ।
गणेश्वर गृहाणार्घ्यं गजानन नमो ऽस्तु ते ॥
ॐ महागणपतये नमः इदम् अर्घ्यम् ॥

Widmung
अनेन अर्घ्यप्रदानेन भगवान् सर्वात्मकः सिद्धिबुद्धिसमेतश्रीवल्लभेशमहागणपतिः प्रीयताम् ॥

27. Durga in der Lampe verehren
ॐ कात्यायनाय विद्महे कन्यकुमारि धीमहि तन्नो दुर्गि प्रचोदयात् ।
अस्मिन् दीपमण्डले दुर्गापरमेश्वरीं ध्यायामि आवाहयामि ।
ॐ दुर्गापरमेश्वर्यै नमः ।
ॐ भवस्य देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ शर्वस्य देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ ईशानस्य देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ पशुपतेर् देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ रुद्रस्य देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ उग्रस्य देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ भीमस्य देवस्य पत्न्यै नमः ।
ॐ महतो देवस्य पत्न्यै नमः ।
सर्वस्वरूपे सर्वेशे सर्वशक्तिसमन्विते ।
भयेभ्यस् त्राहि नो देवि दुर्गे देवि नमो ऽस्तु ते ॥

28. Boden und Linien
ॐ रुद्राय नमः ।
ॐ विष्णवे नमः ।
ॐ इन्द्राय नमः ।
ॐ यमाय नमः ।
ॐ ब्रह्मणे नमः ।
ॐ सोमाय नमः ॥

29. Feuer einsetzen
चन्द्रमा मनसो जातः । चक्षोः सूर्यो अजायत ।
मुखाद् इन्द्रश्चाग्निश्च । प्राणाद् वायुर् अजायत ॥
ॐ भूर् भुवः सुवः हव्यवाहननामानम् अग्निं स्थापयामि ॥

30. Brahma-Sitz
अस्मिन् महागणपतिहोमकर्मणि ब्रह्माणं त्वां वृणे ।
ॐ खं ब्रह्मणे नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ॥

31. Wasser und Pranita-Gefäß
ॐ वं वरुणाय नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ॥

32. Zustimmung der göttlichen Kräfte
ॐ अदिते ऽनुमन्यस्व ।
ॐ अनुमते ऽनुमन्यस्व ।
ॐ सरस्वते ऽनुमन्यस्व ।
ॐ देव सवितः प्रसुव ॥

33. Agni-Nyasa
ॐ रं हृदयाय नमः ।
ॐ रीं शिरसे स्वाहा ।
ॐ रूं शिखायै वषट् ।
ॐ रैं कवचाय हुं ।
ॐ रौं नेत्रत्रयाय वौषट् ।
ॐ रः अस्त्राय फट् ।
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ इति दिग्बन्धः ॥

34. Agni betrachten
मेषारूढं च वक्राङ्गं जातवेदसमन्वयम् ।
द्विशीर्षकं सप्तहस्तं त्रिपादं सप्तजिह्वकम् ॥
वरदं शक्तिपाणिं च बिभ्राणं स्रुक्स्रुवौ तथा ।
अभीतिदं चर्मधरं वामे चाज्यधरं करे ॥
चत्वारि शृङ्गा त्रयो ऽस्य पादा द्वे शीर्षे सप्त हस्तासो ऽस्य ।
त्रिधा बद्धो वृषभो रोरवीति महो देवो मर्त्यान् आविवेश ।
एष हि देवः प्रदिशो ऽनु सर्वाः पूर्वो हि जातः स उ गर्भे अन्तः ।
स विजायमानः स जनिष्यमाणः प्रत्यङ्मुखास् तिष्ठति विश्वतोमुखः ।
हे अग्ने प्राङ्मुखो देव ममाभिमुखो भव ॥

35. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
ॐ अग्नये नमः । ॐ जातवेदसे नमः । ॐ सहोजसे नमः । ॐ अजिराप्रभवे नमः ।
ॐ वैश्वानराय नमः । ॐ नर्यापसे नमः । ॐ पङ्क्तिराधसे नमः । ॐ विसर्पिणे नमः ।
ॐ श्रीयज्ञपुरुषाय नमः । ॐ आत्मने नमः ।
सर्वेभ्यः श्रीवैष्णवेभ्यो नमः । सर्वेभ्यो ब्राह्मणेभ्यो नमः ॥

36. Hüter der Richtungen
ॐ इन्द्राय नमः । ॐ अग्नये नमः । ॐ यमाय नमः । ॐ निरृतये नमः ।
ॐ वरुणाय नमः । ॐ वायवे नमः । ॐ सोमाय नमः । ॐ ईशानाय नमः ॥

37. Brennholz darbringen
अस्मिन् महागणपतिहोमकर्मणि ब्रह्मन्न् इध्मम् आधास्ये ।
आधत्स्व ॥

38. Erste Ghee-Ströme und Gaben
ॐ प्रजापतये स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ।
ॐ इन्द्राय स्वाहा । इन्द्रायेदं न मम ।
ॐ अग्नये स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
ॐ सोमाय स्वाहा । सोमायेदं न मम ॥

39. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
ॐ भूः स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायव इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्यायेदं न मम ।
अस्मिन् महागणपतिहोमकर्मणि सङ्कल्पप्रभृति एतत्क्षणपर्यन्तं मध्ये सम्भावितसमस्तदोषप्रायश्चित्तार्थं सर्वप्रायश्चित्तं होष्यामि ।
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ॥

40. Ganapati im Feuer vergegenwärtigen
अस्मिन् अग्नौ अस्मिन् कुम्भे वल्लभेश ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ।
अस्मिन् अग्नौ वल्लभेशमहागणपतिं ध्यायामि आवाहयामि ॥

41. Dreizehn vorbereitende Ganapati-Gaben
Formel 1
ॐ स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 2
ॐ श्रीं स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 3
ॐ श्रीं ह्रीं स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 4
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 5
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 6
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 7
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 8
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वरवरद स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 9
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Formel 10 – vier Gaben
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

42. Acht Kokosfasergaben
अस्मिन् [Geburtsstern] नक्षत्रे [Tierkreiszeichen] राशौ जातस्य [Name im Genitiv] सकुटुम्बस्य अनुकूलं प्रयच्छ प्रयच्छ प्रतिकूलं नाशय नाशय संपदो वर्धय वर्धय सर्वत्र विजयं प्रयच्छ प्रयच्छ ।
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

43. Die vedische Ganapati-Gabe
गणानां त्वा गणपतिं हवामहे कविं कवीनाम् उपमश्रवस्तमम् ।
ज्येष्ठराजं ब्रह्मणां ब्रह्मणस्पत आ नः शृण्वन्न् ऊतिभिः सीद सादनं स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

44. Acht Gaben ungeschälten Reises
ॐ उत्तिष्ठ पुरुष पिङ्गल लोहिताक्ष सर्वाभीष्टं देहि देहि दापय दापय स्वाहा ।
अग्निरूपाय श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

45. Die beiden Kokoshälften darbringen
Erste Hälfte
जातवेदसे सुनवाम सोमम् अरातीयतो निदहाति वेदः ।
स नः पर्षद् अति दुर्गाणि विश्वा नावेव सिन्धुं दुरितात्य् अग्निः स्वाहा ।
अग्निरूपाय श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

Zweite Hälfte
ध्रुवासु त्व् आसु क्षितिषु क्षियन्तो व्य् अस्मत् पाशं वरुणो मुमोचत् ।
अवो वन्वाना अदितेर् उपस्थाद् यूयं पात स्वस्तिभिः सदा नः स्वाहा ।
वरुणरूपाय श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

46. Acht Durva-Gaben
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ।
महागणपतय इदं न मम ॥

47. Acht Gaben der achtfachen Mischung
ॐ नमो व्रातपतये नमो गणपतये नमः प्रमथपतये नमस्ते अस्तु लम्बोदराय एकदन्ताय विघ्नविनाशिने शिवसुताय वरदमूर्तये नमो नमः स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

48. Zehn Wurzelmantra-Gaben und Ganapati-Gayatri
Wurzelmantra – zehnmal
ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ।
महागणपतय इदं न मम ॥

Ganapati-Gayatri
ॐ तत्पुरुषाय विद्महे वक्रतुण्डाय धीमहि तन्नो दन्ति प्रचोदयात् स्वाहा ।
श्रीमहागणपतय इदं न मम ॥

49. Die beiden langen Schutzanrufungen
Erste Anrufung
ॐ नमो महागणपतये महावीराय दशभुजाय मदनकालविनाशाय मृत्यु हन हन यम यम मद मद कालं संहर संहर सर्वग्रहान् चूर्णय चूर्णय नागान् मूढय मूढय रुद्ररूप त्रिभुवनेश्वर सर्वतोमुख हूं फट् स्वाहा ॥

Zweite Anrufung
ॐ नमो गणपतये श्वेतार्कगणपतये श्वेतार्कमूलनिवासाय वासुदेवप्रियाय दक्षप्रजापतिरक्षकाय सूर्यवरदाय कुमारगुरवे ब्रह्मादिसुरासुरवन्दिताय सर्पभूषणाय शशाङ्कशेखराय सर्वमालालङ्कृतदेहाय धर्मध्वजाय धर्मवाहनाय ।
त्राहि त्राहि देहि देहि अवतर अवतर गं गणपतये वक्रतुण्डगणपतये वरवरद सर्वपुरुषवशङ्कर सर्वदुष्टमृगवशङ्कर वशी कुरु वशी कुरु सर्वदोषान् बन्धय बन्धय सर्वव्याधीन् निकृन्तय निकृन्तय सर्वविषाणि संहर संहर सर्वदारिद्र्यं मोचय मोचय सर्वविघ्नान् छिन्दि छिन्दि सर्ववज्राणि स्फोटय स्फोटय सर्वशत्रून् उच्छाटय उच्छाटय सर्वसिद्धिं कुरु कुरु सर्वकार्याणि साधय साधय गां गीं गूं गैं गौं गं गणपतये हूं फट् स्वाहा ॥

50. Zehn Darbringungen mit dem Ganapati-Atharvashirsha
Abschnitt 1
ॐ नमस्ते गणपतये । त्वम् एव प्रत्यक्षं तत्त्वम् असि । त्वम् एव केवलं कर्तासि । त्वम् एव केवलं धर्तासि । त्वम् एव केवलं हर्तासि । त्वम् एव सर्वं खल्व् इदं ब्रह्मासि । त्वं साक्षाद् आत्मासि नित्यम् । ॐ स्वाहा ॥

Abschnitt 2
ऋतं वच्मि । सत्यं वच्मि । ॐ श्रीं स्वाहा ॥

Abschnitt 3
अव त्वं माम् । अव वक्तारम् । अव श्रोतारम् । अव दातारम् । अव धातारम् । अवानूचानम् अव शिष्यम् । अव पश्चात्तात् । अव पुरस्तात् । अवोत्तरात्तात् । अव दक्षिणात्तात् । अव चोर्ध्वात्तात् । अवाधरात्तात् । सर्वतो मां पाहि पाहि समन्तात् । ॐ श्रीं ह्रीं स्वाहा ॥

Abschnitt 4
त्वं वाङ्मयस् त्वं चिन्मयः । त्वम् आनन्दमयस् त्वं ब्रह्ममयः । त्वं सच्चिदानन्दाद्वितीयो ऽसि । त्वं प्रत्यक्षं ब्रह्मासि । त्वं ज्ञानमयो विज्ञानमयो ऽसि । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं स्वाहा ॥

Abschnitt 5
सर्वं जगद् इदं त्वत्तो जायते । सर्वं जगद् इदं त्वत्तस् तिष्ठति । सर्वं जगद् इदं त्वयि लयम् एष्यति । सर्वं जगद् इदं त्वयि प्रत्येति । त्वं भूमिर् आपो ऽनलो ऽनिलो नभः । त्वं चत्वारि वाक्पदानि । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं स्वाहा ॥

Abschnitt 6
त्वं गुणत्रयातीतः । त्वम् अवस्थात्रयातीतः । त्वं देहत्रयातीतः । त्वं कालत्रयातीतः । त्वं मूलाधारस्थितो ऽसि नित्यम् । त्वं शक्तित्रयात्मकः । त्वां योगिनो ध्यायन्ति नित्यम् । त्वं ब्रह्मा त्वं विष्णुस् त्वं रुद्रस् त्वम् इन्द्रस् त्वम् अग्निस् त्वं वायुस् त्वं सूर्यस् त्वं चन्द्रमास् त्वं ब्रह्म भूर् भुवः स्वर् ॐ । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं स्वाहा ॥

Abschnitt 7
गणादिं पूर्वम् उच्चार्य वर्णादिंस् तद् अनन्तरम् । अनुस्वारः परतरः । अर्धेन्दुलसितम् । तारेण ऋद्धम् । एतत् तव मनुस्वरूपम् । गकारः पूर्वरूपम् । अकारो मध्यमरूपम् । अनुस्वारश् चान्त्यरूपम् । बिन्दुर् उत्तररूपम् । नादः सन्धानम् । संहिता सन्धिः । सैषा गणेशविद्या । गणक ऋषिः । निचृद्गायत्रीछन्दः । गणपतिर् देवता । ॐ गं गणपतये नमः । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये स्वाहा ॥

Abschnitt 8
एकदन्ताय विद्महे वक्रतुण्डाय धीमहि तन् नो दन्तिः प्रचोदयात् । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वरवरद स्वाहा ॥

Abschnitt 9
एकदन्तं चतुर्हस्तं पाशम् अङ्कुशधारिणम् । रदं च वरदं हस्तैर् बिभ्राणं मूषकध्वजम् ॥
रक्तं लम्बोदरं शूर्पकर्णकं रक्तवाससम् । रक्तगन्धानुलिप्ताङ्गं रक्तपुष्पैः सुपूजितम् ॥
भक्तानुकम्पिनं देवं जगत्कारणम् अच्युतम् । आविर्भूतं च सृष्ट्यादौ प्रकृतेः पुरुषात् परम् ॥
एवं ध्यायति यो नित्यं स योगी योगिनां वरः । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा ॥

Abschnitt 10
नमो व्रातपतये । नमो गणपतये । नमः प्रमथपतये । नमस्ते ऽस्तु लम्बोदरायैकदन्ताय विघ्ननाशिने शिवसुताय वरदमूर्तये नमः । ॐ श्रीं ह्रीं क्लीं ग्लौं गं गणपतये वर वरद सर्वजनं मे वशम् आनय स्वाहा स्वाहा ॥

51. Prajapati und die drei Welten
प्रजापते न त्वद् एतान्य् अन्यो विश्वा जातानि परि ता बभूव ।
यत्कामास् ते जुहुमस् तन् नो अस्तु वयं स्याम पतयो रयीणां स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ।
ॐ भूः स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायव इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्यायेदं न मम ॥

52. Svishtakrit
यद् अस्य कर्मणो ऽत्यरीरिचं यद् वा न्यूनम् इहाकरम् ।
अग्निष् टत् स्विष्टकृद् विद्वान् सर्वं स्विष्टं सुहुतं करोतु स्वाहा ।
अग्नये स्विष्टकृत इदं न मम ॥

53. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
स्वाहा । वसुभ्यो रुद्रेभ्य आदित्येभ्यः संस्रावभागेभ्य इदं न मम ।
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ॥

54. Nicht bemerkte Fehler übergeben
अस्मिन् महागणपतिहोमकर्मण्य् अविज्ञातप्रायश्चित्तादीनि करिष्ये ।
अनाज्ञातं यद् अज्ञातं यज्ञस्य क्रियते मिथु ।
अग्ने तद् अस्य कल्पय त्वं हि वेत्थ यथातथं स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
पुरुषसंमितो यज्ञो यज्ञः पुरुषसंमितः ।
अग्ने तद् अस्य कल्पय त्वं हि वेत्थ यथातथं स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
यत् पाकत्र मनसा दीनदक्षा न यज्ञस्य मन्वते मर्तासः ।
अग्निष् टद् धोता क्रतुविद् विजानन् यजिष्ठो देवान् क्रतुशो यजाति स्वाहा । अग्नय इदं न मम ॥

55. Abschließende Bereinigungsgaben
ॐ भूः स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायव इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्यायेदं न मम ।
अस्मिन् होमकर्मणि मध्ये सम्भावितसमस्तदोषप्रायश्चित्तार्थं सर्वप्रायश्चित्तं होष्यामि ।
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ।
ॐ श्रीविष्णवे स्वाहा । विष्णवे परमात्मन इदं न मम ।
ॐ रुद्राय पशुपतये स्वाहा । रुद्राय पशुपतय इदं न मम ॥

56. Purnahuti
अस्य महागणपतिहोमकर्मणः सम्पूर्णफलप्राप्त्यर्थं हव्यवाहननामाग्नौ पूर्णाहुतिं होष्यामि ।
तदनन्तरं साङ्गतसिद्ध्यर्थं वसोर्धारां होष्यामि ।
ॐ पूर्णाहुतिम् उत्तमां जुहोति । सर्वं वै पूर्णाहुतिः । सर्वम् एवाप्नोति ।
अथो इयं वै पूर्णाहुतिः । अस्याम् एव प्रतितिष्ठति स्वाहा । अग्नये वौषट् ॥

57. Alles Brahman hingeben
ॐ इतः पूर्वं प्राणबुद्धिदेहधर्माधिकारतो जाग्रत्स्वप्नसुषुप्त्यवस्थासु मनसा वाचा कर्मणा हस्ताभ्यां पद्भ्याम् उदरेण शिश्ना यत् स्मृतं यद् उक्तं यत् कृतं तत् सर्वं ब्रह्मार्पणं भवतु स्वाहा ।
ब्रह्मार्पणं ब्रह्म हविर् ब्रह्माग्नौ ब्रह्मणा हुतम् ।
ब्रह्मैव तेन गन्तव्यं ब्रह्मकर्मसमाधिना ॥

58. Vasordhara
ॐ सप्त ते अग्ने समिधः सप्त जिह्वाः सप्त ऋषयः सप्त धाम प्रियाणि ।
सप्त होत्राः सप्तधा त्वा यजन्ति सप्त योनीर् आपृणस्व घृतेन स्वाहा ।
अग्नये सप्तवत इदं न मम ॥

59. Abschließendes Besprengen
अदिते ऽन्वमंस्थाः ।
अनुमते ऽन्वमंस्थाः ।
सरस्वते ऽन्वमंस्थाः ।
देव सवितः प्रासावीः ॥

60. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
वरुणाय नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ।
यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ॥

61. Wasser in die Richtungen geben
प्राच्यां दिशि देवा ऋत्विजो मार्जयन्ताम् ।
दक्षिणस्यां दिशि मासाः पितरो मार्जयन्ताम् ।
प्रतीच्यां दिशि गृहाः पशवो मार्जयन्ताम् ।
उदीच्यां दिश्य् आप ओषधयो मार्जयन्ताम् ।
ऊर्ध्वायां दिशि यज्ञः संवत्सरो यज्ञपतिर् मार्जयन्ताम् ॥

62. Agni danken und nach innen zurücknehmen
ॐ वैश्वानराय विद्महे लालीलाय धीमहि तन् नो ऽग्निः प्रचोदयात् ।
अग्ने नय सुपथा राये अस्मान् विश्वानि देव वयुनानि विद्वन् ।
युयोध्य् अस्मज् जुहुराणम् एनो भूयिष्ठां ते नम उक्तिं विधेम ॥
ॐ अग्नये नमः । अग्निम् आत्मन्य् उद्वासयामि ॥

63. Die Schlussgebete
नमस्ते गार्हपत्याय नमस्ते दक्षिणाग्नये ।
नम आहवनीयाय महावेद्यै नमो नमः ॥
काण्डद्वयोपपाद्याय कर्मब्रह्मस्वरूपिणे ।
स्वर्गापवर्गरूपाय यज्ञेशाय नमो नमः ॥
यज्ञेशाच्युत गोविन्द माधवानन्त केशव ।
कृष्ण विष्णो हृषीकेश वासुदेव नमो ऽस्तु ते ॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं हुताशन ।
यद् धुतं तु मया देव परिपूर्णं तद् अस्तु ते ॥
प्रायश्चित्तान्य् अशेषाणि तपःकर्मात्मकानि वै ।
यानि तेषाम् अशेषाणां कृष्णानुस्मरणं परम् ॥
प्रमादात् कुर्वतां कर्म प्रच्यवेताध्वरेषु यत् ।
स्मरणाद् एव तद् विष्णोः सम्पूर्णं स्याद् इति श्रुतिः ॥
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या तपोयज्ञक्रियादिषु ।
न्यूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे तम् अच्युतम् ॥

64. Letzte Gaben und Blumenwidmung
ॐ महागणपतये नमः । धूपम् आघ्रापयामि । दीपं दर्शयामि । नैवेद्यं निवेदयामि । ताम्बूलं समर्पयामि । पुष्पाञ्जलिं समर्पयामि ।
गुह्यातिगुह्यगोप्ता त्वं गृहाणास्मत्कृतं हवन् ।
सिद्धिर् भवतु मे देव त्वत्प्रसादान् मयि स्थिरम् ॥

65. Die angerufenen Gottheiten verabschieden
Maha Ganapati
ॐ महागणपतये नमः । यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ॥

Durga
ॐ दुर्गायै नमः । यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ॥

Brahma
ॐ ब्रह्मणे नमः । यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ॥

66. Segen und Dank
अक्षतं चास्तु ते पुण्यं दीर्घम् आयुर् यशो बलम् ।
यद् यच् छ्रेयस्करं लोके तत् तद् अस्तु सदा तव ॥


Deutsche Gesamtbedeutung
Die Reihenfolge entspricht den Handlungsschritten; Wiederholungszahlen und bedingte Formeln stehen jeweils im Ablauf.

1. Guru und Frieden
Verehrung dem Guru, in dem Schöpfer, Erhalter und Verwandler und unmittelbar das höchste Brahman verehrt werden. Ihr Götter: Mögen wir Gutes hören und sehen; mit festen Gliedern und Körpern mögen wir, euch preisend, die zugedachte Lebenszeit erfüllen. Indra, Pushan, Tarkshya und Brihaspati mögen uns Wohlergehen schenken. Mit Gaben und Verehrung nähern wir uns dem göttlichen Mitra: Möge er uns Freundschaft gewähren; mögen wir mit unseren Menschen hundert Herbste leben.

2. Zustimmung der Versammlung
Verehrung der Versammlung, ihrem Vorsteher und den vorangehenden Freunden; Verehrung dem Himmel und der Erde. Weitreichende Versammlung, beschütze mich und stärke die hier Sitzenden, damit sie ihre volle Lebenszeit erfüllen. Geehrte Versammlung, nehmt diese nach meinen Möglichkeiten dargebrachte Dakshina an und gewährt mir eure Zustimmung, das Maha-Ganapati-Homa auszuführen.

3. Den Vorsatz aussprechen
Herr der Lakshmi, das Gedenken deiner Füße ist mir günstige Zeit, Kraft der Sterne und des Mondes, Wissen und göttliche Kraft. Hari, Om, das ist die Wirklichkeit; Govinda, Govinda, Govinda. Zur Läuterung meiner Verfehlungen und zur Freude des höchsten Herrn vollziehe ich mit meiner Familie das Maha-Ganapati-Homa: mit der Bitte um Überwindung der Hindernisse und Erfüllung des bedachten Anliegens. Zur unbehinderten Vollendung verehre ich zunächst Ganesha; zur Reinigung von Herz, Körper, Platz und Geräten segne ich das Wasser.

4. Ganesha betrachten und einladen
4. Ganesha betrachten und einladen
Ich verehre die Lotusfüße des Herrn der Hindernisse: den Elefantengesichtigen, von den Scharen der Wesen Bedienten, den Genießer der Kapittha- und Jambufrüchte, Umas Sohn, der Kummer lindert. Ich betrachte Siddhivinayaka mit einem Stoßzahn, weiten Ohren und großem Leib, Schlinge und Stachel tragend. Verehrung dem großen Ganapati: Ich betrachte dich, lade dich ein, richte dir einen Platz ein und bringe Duft, Reis und Blumen dar.

Ganesha-Gabe 1: Sitz
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir einen Sitz dar.

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser für die Füße dar.

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Ehrenwasser dar.

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser zum Spülen des Mundes dar.

Ganesha-Gabe 5: Bad
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir ein Bad dar.

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir nach dem Bad erneut Mundwasser dar.

Ganesha-Gabe 7: Gewand
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen eines Gewandes dar.

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen der heiligen Schnur dar.

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen des Schmuckes dar.

Ganesha-Gabe 10: Duft
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir heilige Düfte dar.

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Kumkum über der Duftpaste dar.

Ganesha-Gabe 12: Girlande
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir eine Blütengirlande dar.

5. Ganeshas Namen
Verehrung dem freundlich Angesichtigen, dem Einzahnigen, dem Rötlichbraunen, dem Elefantenohrigen, dem Hängebäuchigen, dem Gewaltigen, dem König der Hindernisse, dem Führer, dem Rauchbannerträger, dem Herrn der Scharen, dem den jungen Mond Tragenden, dem Elefantengesichtigen, dem mit gebogenem Rüssel, dem mit siebförmigen Ohren, Heramba, Skandas älterem Bruder, dem Führer zum Gelingen und dem Herrn der Hindernisse.

6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
Ganapati, ich lasse dich den Duft des Weihrauchs empfangen, zeige dir das Licht und biete Mundwasser an. Ich bringe dir die vorbereitete Speise, danach nochmals Mundwasser und schließlich Tambula dar.

7. Lichtkreis und Gebet
Wir erkennen den Einzahnigen und meditieren über den mit gebogenem Rüssel; der Stoßzahntragende möge unseren Geist erleuchten. Ich zeige dir das freudige Kampferlicht und reiche erneut Wasser. Verehrung dem gabenreichen, von den Göttern geliebten Ganesha, Gauris Sohn, der für das Wohl der Welt sorgt und durch Veda und Opfer verherrlicht wird. Du von großem Leib und dem Glanz unzähliger Sonnen: Mögen meine Handlungen ohne Hindernisse gelingen. Du bist meine Zuflucht; behüte mich aus Mitgefühl. Ich kenne die rechte Einladung, Verehrung und Verabschiedung nicht vollkommen: Vergib mir. Was an Mantra, Handlung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen.

8. Varuna anrufen
Varuna, höre heute meinen Ruf und sei gnädig; ich suche deinen Schutz. Mit Gebet und Gaben nähere ich mich dir. Sei uns ohne Zorn gegenwärtig, Weitgepriesener, und verkürze unser Leben nicht. In diesem Gefäß betrachte und rufe ich Varuna in der Gestalt des Lotusäugigen an.

9. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
Verehrung Varuna. Ich bringe dir einen Sitz, Ehrenwasser, Fußwasser, Mundwasser und Badewasser dar; Reiskörner als Gewand und heilige Schnur, Duft und Blumen.

10. Varunas Namen und letzte Gaben
Verehrung Varuna, dem Weisen, Schöngestaltigen, Herrn der Gewässer, auf dem Makara Reitenden, Wasserherrn, Schlingenträger, mit weißem Schirm und vielen Juwelen Geschmückten, auf dem Wassertier Sitzenden. Ich bringe Rauch, Licht, Speise, Tambula und das kreisende Licht dar. Wir betrachten den im Wasser Erscheinenden und meditieren über den blauen Purusha; Varuna möge uns erleuchten. Wiederholte Verehrung dem kristallhellen, weißgekleideten, glückverheißenden Herrn des Wassers.

11. Die Anwesenden stimmen ein
Mögen die Wasser segensreich sein – sie seien segensreich. Möge freundlicher Sinn herrschen – freundlicher Sinn herrsche. Möge Unversehrtheit und Wohlergehen sein – Unversehrtheit und Wohlergehen seien. Mit eurer Zustimmung werde ich den heilsamen Tag ausrufen – rufe ihn aus.

12. Punyaha, Svasti und Riddhi
Adityas, Rudras, Vasus und die kundigen Opfernden mögen dich erneut entzünden, o Wohlstandsbringer. Durch Ghee mögest du wachsen; des Yajamanas Wünsche mögen wahr werden. Sprecht diesem Yajamana einen segensreichen Tag zu: Om, es sei ein segensreicher Tag. Mitra, Varuna, Pathya, Indra, Agni und Aditi mögen Wohlergehen schenken: Om, Wohlergehen sei. Mit verehrenden Gaben mögen wir gedeihen und hundert Herbste mit unseren Menschen leben: Om, Gedeihen sei.

13. Segenswünsche über dem Gefäß
Friede, Nahrung, Zufriedenheit, Wachstum, Hindernisfreiheit, Lebenskraft und Gesundheit seien. Mögen Wohl und heilsames Handeln, Gelingen des Werks, Wachstum des Dharma, des Veda und der Lehre, Wohlstand an Geld und Getreide, Wohlergehen von Kindern und Enkeln und das Ersehnte gedeihen.

14. Belastendes abgeben
Mögen alle Widrigkeiten weichen. Mögen Verfehlung, Krankheit, Kummer und Unheil ferngehalten werden.

15. Die Segnung weitet sich
Möge alles Gute und jede heilsame Fülle wachsen; Wohl den Zweibeinern und den Vierbeinern, Friede, Friede, Friede. Der folgende vedische Wunsch spricht in den Bildern seiner gesellschaftlichen Welt: Mögen wissende Brahmanen, fähige Beschützer, milchgebende Kühe, tragfähige Rinder, schnelle Pferde, tatkräftige Frauen und gemeinschaftsfähige junge Menschen gedeihen. Möge Regen zur rechten Zeit fallen, mögen Pflanzen Früchte tragen und Erwerb und Bewahrung gesichert sein. Indra, Soma, Varuna, Yama und Agni mögen uns läutern. Wir erbitten das Heil und den Zugang zum Opfer und seinem Herrn: Wohlergehen den Menschen, Aufwachsen der Heilpflanzen, Wohl allen zwei- und vierbeinigen Wesen.

16. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
Sammelt euren Geist – wir sind gesammelt. Seid freundlich gestimmt – wir sind freundlich gestimmt. Verehrung Varuna: Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort, zu Wohlergehen und erneuter Wiederkehr. Ob rein oder unrein und in welcher Lage auch immer: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, wird innen und außen rein. Wahrheit, Askese, Erkenntnis und Mitgefühl mit allen Wesen läutern; Wasser ist das fünfte reinigende Mittel. Wasser reinigt den Körper, Erkenntnis den Verstand, Bildung und Übung das eigene Wesen, Wahrheit den Geist.

17. Das Ganapati-Kumbha segnen
Am Mund des Gefäßes ist Vishnu, an seinem Hals Rudra, an seiner Wurzel Brahma; in seiner Mitte wohnen die göttlichen Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Kontinenten. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda samt ihren Hilfswissenschaften ruhen im Wasser. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Alle heiligen Badeplätze und Flüsse mögen zum Frieden der Welt und zur Läuterung kommen. Gayatri, Savitri, Frieden und nährende Kraft mögen die Verfehlungen des Yajamana lösen. Dieses kühle, reine Wasser sei heilsam, von den Sonnenstrahlen geläutert. Brahmas Heiligkeit, Indras gute Führung, Varunas Wohlergehen und Yamas Dharma mögen mich reinigen. Das Wasser aller heiligen Stätten, aus Vishnus Füßen entspringend, schenke alles Gute. Alle Meere, Flüsse, heiligen Stätten, Berge und Seen mögen zum Frieden der Welt kommen. Wasser und Kräuter seien dir freundlich; das Wasser beschütze dich, denn es ist Narayana selbst.

18. Ganapatis Mantra in Händen und Körper vergegenwärtigen
Zum Vallabhesha-Maha-Ganapati-Mantra gehören der Seher Ganaka, das Versmaß Nicrid-Gayatri und Vallabhesha Maha Ganapati als Gottheit. Glam ist sein Keimlaut, Glim seine Kraft, Glum sein Schlüssel. Die Anwendung dient dem Empfang seiner Gnade. Die folgenden Laute verehren die Finger, Handflächen und Handrücken, dann Herz, Kopf, Scheitel, Schutzpanzer, Augen und schützende Waffe. Erde, Zwischenraum und Himmel: Der heilige Raum ist umschlossen.

19. Vallabhesha Maha Ganapati betrachten
Zu betrachten ist der Herr der Hindernisse: In seinen lotushaften Händen leuchten Zitronenfrucht, Keule, Zuckerrohrbogen, Dreizack, Diskus, Lotus, Schlinge, blaue Wasserlilie, Reisähre, eigener Stoßzahn und Juwelengefäß. Vallabha, mit einem Lotus in der Hand und strahlendem Schmuck, umarmt ihn. Er wirkt Entstehen, Vergehen und Bestehen der Welt und gewährt das Ersehnte. Dich, Herrn der Scharen, rufen wir an: Seher der Seher, unvergleichlich gerühmt, höchster König der heiligen Worte. Herr des Gebets, höre uns, komm mit deinem Beistand und nimm deinen Sitz ein.

20. Die sechs elementbezogenen Gaben
Duft
Dem Wesen der Erde widme ich Duft.

Blume
Dem Wesen des Raumes widme ich eine Blume.

Rauch
Dem Wesen des Windes widme ich Rauch.

Licht
Dem Wesen des Feuers widme ich Licht.

Speise
Dem Wesen des Nektars widme ich Speise.

Tambula
Dem Selbst von allem widme ich Tambula.

21. Ganapati im Hauptgefäß einladen
Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. In diesem Gefäß betrachte ich Vallabhesha Maha Ganapati und lade ihn ein.

22. Ganapati die ehrenden Dienste darbringen
Ganesha-Gabe 1: Sitz
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir einen Sitz dar.

Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser für die Füße dar.

Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Ehrenwasser dar.

Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser zum Spülen des Mundes dar.

Ganesha-Gabe 5: Bad
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir ein Bad dar.

Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir nach dem Bad erneut Mundwasser dar.

Ganesha-Gabe 7: Gewand
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen eines Gewandes dar.

Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen der heiligen Schnur dar.

Ganesha-Gabe 9: Schmuck
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen des Schmuckes dar.

Ganesha-Gabe 10: Duft
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir heilige Düfte dar.

Ganesha-Gabe 11: Kumkum
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Kumkum über der Duftpaste dar.

Ganesha-Gabe 12: Girlande
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir eine Blütengirlande dar.

23. Die achtzehn Namen am Kumbha
Verehrung dem freundlich Angesichtigen, dem Einzahnigen, dem Rötlichbraunen, dem Elefantenohrigen, dem Hängebäuchigen, dem Gewaltigen, dem König der Hindernisse, dem Führer, dem Rauchbannerträger, dem Herrn der Scharen, dem den Mond an der Stirn Tragenden, dem Elefantengesichtigen, dem mit gebogenem Rüssel, dem mit siebförmigen Ohren, Heramba, Skandas älterem Bruder, dem Führer zum Gelingen und dem Herrn der Hindernisse.

24. Rauch, Licht, Speise und Tambula am Kumbha
Ganapati, ich lasse dich den Duft des Weihrauchs empfangen, zeige dir das Licht und biete Mundwasser an. Ich bringe dir die vorbereitete Speise, danach nochmals Mundwasser und schließlich Tambula dar.

25. Die Lichtgabe für Ganapati
Wir erkennen den Einzahnigen und meditieren über den mit gebogenem Rüssel; der Stoßzahntragende möge unseren Geist erleuchten. Ich zeige dir das freudige Kampferlicht und reiche erneut Wasser. Verehrung dem gabenreichen, von den Göttern geliebten Ganesha, Gauris Sohn, der für das Wohl der Welt sorgt und durch Veda und Opfer verherrlicht wird. Du von großem Leib und dem Glanz unzähliger Sonnen: Mögen meine Handlungen ohne Hindernisse gelingen. Du bist meine Zuflucht; behüte mich aus Mitgefühl. Ich kenne die rechte Einladung, Verehrung und Verabschiedung nicht vollkommen: Vergib mir. Was an Mantra, Handlung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen.

26. Dreimal drei Arghya-Gaben
Erste Dreiergabe
Verehrung dem mit dem abgebrochenen Stoßzahn, dem Sohn Haras. Nimm dieses Ehrenwasser an, Herr der Scharen. Verehrung Maha Ganapati; dies ist das Arghya.

Zweite Dreiergabe
Verehrung Ganesha, dem Herrn der Hindernisse. Erneut reiche ich Ehrenwasser; nimm es an, Herr der Scharen. Verehrung Maha Ganapati; dies ist das Arghya.

Dritte Dreiergabe
Aus dem Stoff von Gauris Leib Entstandener, älterer Bruder des Herrn Skanda, Vinayaka, nimm das Ehrenwasser an. Elefantengesichtiger, dir sei Verehrung. Verehrung Maha Ganapati; dies ist das Arghya.

Widmung
Möge diese Wasserverehrung Vallabhesha Maha Ganapati erfreuen, das Selbst von allem, mit Siddhi und Buddhi.

27. Durga in der Lampe verehren
Wir erkennen Katyayani und meditieren über die jungfräuliche Göttin; Durga möge unsere Einsicht anregen. In diesem Lampenkreis betrachte ich die höchste Göttin Durga und lade sie ein. Verehrung Durga Parameshvari und der göttlichen Gefährtin Bhavas, Sharvas, Ishanas, Pashupatis, Rudras, Ugras, Bhimas und des Großen. Göttin aller Formen, Herrin von allem, erfüllt mit aller Kraft: Schütze uns vor Furcht, Durga, dir sei Verehrung.

28. Boden und Linien
Verehrung Rudra, Vishnu, Indra, Yama, Brahma und Soma. Die sechs Linien werden so als geordneter Platz des göttlichen Geschehens ausgezeichnet.

29. Feuer einsetzen
Aus seinem Geist entstand der Mond, aus seinem Auge die Sonne; aus seinem Mund Indra und Agni, aus seinem Atem Vayu. Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Ich errichte das Feuer mit dem Namen Havyavahana, der Träger der Opfergaben.

30. Brahma-Sitz
Ich wähle dich für die Brahma-Aufgabe in diesem Maha-Ganapati-Homa. Om, Kham, Verehrung Brahma; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein. Bei einer anwesenden Brahma-Person wird nur die erste, beim symbolischen Sitz nur die zweite Formel gesprochen.

31. Wasser und Pranita-Gefäß
Om, Vam, Verehrung Varuna; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein.

32. Zustimmung der göttlichen Kräfte
Aditi, erteile deine Zustimmung. Anumati, erteile deine Zustimmung. Sarasvati, erteile deine Zustimmung. Göttlicher Savitar, setze das Opfer in Bewegung.

33. Agni-Nyasa
Ram: Verehrung dem Herzen. Rim: Darbringung dem Kopf. Rum: Weihe des Scheitels. Raim: Schutzpanzer. Raum: Weihe der drei Augen. Rah: Schutzkraft. Mit Erde, Zwischenraum, Himmel und Om werden die Richtungen gesammelt und begrenzt. Die Endlaute sind rituelle Ausrufe; hier werden keine Gaben ins Feuer gegeben.

34. Agni betrachten
Ich betrachte Agni auf dem Widder, mit zwei Köpfen, sieben Händen, drei Füßen und sieben Zungen: Er gewährt Gaben und Furchtlosigkeit, trägt Speer, Opferlöffel, Schild und Gheegefäß. Der vedische Vers schaut das heilige Feuer als viergehörnten, dreifüßigen, zweiköpfigen, siebenhändigen Stier, dreifach gebunden und in die Sterblichen eingegangen. Die Gottheit durchdringt alle Richtungen, war vor allem Geborenen und ist in jedem werdenden Leben gegenwärtig. Agni, wende dich mir freundlich zu. Die bildreichen Verse lassen Agni als Träger der heiligen Worte und Gaben gegenwärtig werden.

35. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
Verehrung Agni, dem Kenner der Geburten, dem Machtvollen, dem rasch Aufleuchtenden, dem allen Menschen Zugehörigen, dem für die Menschen Wirkenden, dem die Opferreihe Gedeihen Lassenden und dem Sich-Ausbreitenden. Verehrung dem Opfer-Purusha, dem Atman, allen Vaishnavas und den Brahmanen.

36. Hüter der Richtungen
Verehrung Indra, Agni, Yama, Nirriti, Varuna, Vayu, Soma und Ishana als Hütern der acht Richtungen.

37. Brennholz darbringen
Brahman, in diesem Maha-Ganapati-Homa werde ich das Brennholz einlegen. – Lege es ein.

38. Erste Ghee-Ströme und Gaben
Prajapati, Indra, Agni und Soma gilt die jeweilige Darbringung. Ihnen gehört diese Gabe, nicht mir.

39. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
Erde – Agni; Zwischenraum – Vayu; Himmel – Surya: Dies ist ihnen dargebracht, nicht mein. Für mögliche Unzulänglichkeiten seit dem Vorsatz bis zu diesem Augenblick vollziehe ich die bereinigende Darbringung. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gilt diese Gabe, nicht mir.

40. Ganapati im Feuer vergegenwärtigen
Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. In diesem Feuer und in diesem Gefäß sei Vallabhesha gegenwärtig. Im Feuer betrachte ich Maha Ganapati und lade ihn ein.

41. Dreizehn vorbereitende Ganapati-Gaben
Formel 1
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 2
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 3
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 4
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 5
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 6
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Die Keimlaute werden als heilige Laute verehrt. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 7
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Verehrung Ganapati, dem Gaben gewährenden Herrn. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 8
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Verehrung Ganapati, dem Gaben gewährenden Herrn. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 9
Om und die schrittweise entfalteten Keimlaute des Ganapati-Mantras. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha.Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

Formel 10 – vier Gaben
Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Diese Gabe gilt Maha Ganapati, nicht mir.

42. Acht Kokosfasergaben
Für die genannte Person und ihre Familie gewähre günstige Umstände; löse das Widrige, mehre das Gedeihen und gewähre Gelingen. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Maha Ganapati gilt diese Gabe, nicht mir.

43. Die vedische Ganapati-Gabe
Dich, Herrn der Scharen, rufen wir an, Seher der Seher, unvergleichlich gerühmt, höchsten König der heiligen Worte. Herr des Gebets, höre uns, komm mit deinem Beistand und nimm deinen Sitz ein. Svaha. Maha Ganapati gilt diese Gabe, nicht mir.

44. Acht Gaben ungeschälten Reises
Om, erhebe dich, goldbrauner Purusha mit roten Augen. Gewähre und veranlasse die Erfüllung des Ersehnten. Svaha. Maha Ganapati in Feuergestalt gilt dies, nicht mir.

45. Die beiden Kokoshälften darbringen
Erste Hälfte
Dem alles erkennenden Agni bereiten wir Soma; er verbrennt die feindliche Macht. Er führe uns durch alle Schwierigkeiten, wie ein Boot über den Strom. Svaha. Maha Ganapati in Feuergestalt gilt dies, nicht mir.

Zweite Hälfte
Während wir in diesen festen Wohnstätten leben, löse Varuna seine Schlinge von uns. Schutz aus Aditis Schoß erbittend: Behütet uns allezeit mit Wohlergehen. Svaha. Maha Ganapati in Varunas Gestalt gilt dies, nicht mir.

46. Acht Durva-Gaben
Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Maha Ganapati gilt diese Gabe, nicht mir.

47. Acht Gaben der achtfachen Mischung
Verehrung dem Herrn der Scharen, Ganapati, dem Herrn der Pramathas. Verehrung dem Großbäuchigen, Einzähnigen, Überwinder der Hindernisse, Sohn Shivas, Verkörperung der Gabengewährung. Wieder und wieder Verehrung, Svaha. Maha Ganapati gilt dies, nicht mir.

48. Zehn Wurzelmantra-Gaben und Ganapati-Gayatri
Wurzelmantra – zehnmal
Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha. Maha Ganapati gilt dies, nicht mir.

Ganapati-Gayatri
Om, wir erkennen jenen höchsten Purusha und meditieren über den mit dem gebogenen Rüssel. Der Einzähnige möge unsere Einsicht anregen. Svaha. Maha Ganapati gilt dies, nicht mir.

49. Die beiden langen Schutzanrufungen
Erste Anrufung
Om, Verehrung Maha Ganapati, dem großen Helden mit zehn Armen, Vernichter der Liebes- und Todesmacht. Schlage den Tod, bezwinge, bezwinge, berausche, berausche, löse die Zeitmacht auf, zermalme alle ergreifenden Mächte, verwirre die Nagas. Rudra-Gestalt, Herr der drei Welten, nach allen Seiten blickend: Hum, Phat, Svaha.

Zweite Anrufung
Om, Verehrung Ganapati in der weißen Arka-Wurzel, dem Vasudeva Lieben, Beschützer Daksha-Prajapatis, Gabenverleiher der Sonne, Lehrer Kumaras, von Brahma und den Göttern und Asuras Verehrten, mit Schlangen und Mond geschmückt, mit Girlanden behängt, dessen Banner und Fahrzeug Dharma sind. Beschütze, gewähre, komme herab! Gam, Ganapati mit gebogenem Rüssel, Gaben gewährender Herr, der Menschen und wilde Tiere beeinflusst: Bringe unter deinen Einfluss; binde alle Fehler, durchschneide Krankheiten, vernichte Gifte, befreie von Armut, durchschneide Hindernisse, zersprenge alle Donnerkeile, vertreibe Feinde, gewähre Vollendung und Gelingen aller Werke. Gam, Gim, Gum, Gaim, Gaum, Gam, Ganapati, Hum, Phat, Svaha.

50. Zehn Darbringungen mit dem Ganapati-Atharvashirsha
Abschnitt 1
Om, Verehrung Ganapati. Du bist unmittelbar die Wirklichkeit; du allein erschaffst, erhältst und löst auf. Dieses ganze All bist du als Brahman; du bist ewig das unmittelbar gegenwärtige Selbst. Om, Svaha.

Abschnitt 2
Ich spreche die kosmische Wahrheit, ich spreche das Wahre. Om, Shrim, Svaha.

Abschnitt 3
Beschütze mich, den Sprechenden, Hörenden, Gebenden und Bewahrenden, Lehrer und Schüler. Beschütze von Westen, Osten, Norden, Süden, oben und unten; behüte mich ringsum von allen Seiten. Om, Shrim, Hrim, Svaha.

Abschnitt 4
Du bist heilige Rede und Bewusstsein, Glückseligkeit und Brahman. Du bist Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit ohne ein Zweites, das unmittelbar gegenwärtige Brahman, Wissen und unmittelbare Erkenntnis. Om, Shrim, Hrim, Klim, Svaha.

Abschnitt 5
Aus dir entsteht die ganze Welt, durch dich besteht sie, in dir vergeht sie und zu dir kehrt sie zurück. Du bist Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum und die vier Stufen der Rede. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Svaha.

Abschnitt 6
Du gehst über die drei Eigenschaften, drei Bewusstseinszustände, drei Körper und drei Zeiten hinaus. Du wohnst ewig im Muladhara und bist das Wesen der drei Kräfte. Yogis meditieren beständig über dich. Du bist Brahma, Vishnu, Rudra, Indra, Agni, Vayu, Surya und Chandra, Brahman, Erde, Zwischenraum, Himmel und Om. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Gam, Svaha.

Abschnitt 7
Zuerst spricht man den Anfang von Gana, dann den Anfang der Laute, darauf den Nasallaut, vom Halbmond geschmückt und durch Om erfüllt. Das ist deine Mantragestalt: Ga am Anfang, A in der Mitte, Anusvara am Ende, Bindu darüber; Klang verbindet, die Zusammenfügung vereint. Dies ist die Ganesha-Vidya. Ganaka ist der Seher, Nicrid-Gayatri das Versmaß, Ganapati die Gottheit. Om Gam Ganapataye Namah. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Gam, Ganapati, Svaha.

Abschnitt 8
Wir erkennen den Einzähnigen und meditieren über den mit dem gebogenen Rüssel. Der Einzähnige möge unsere Einsicht anregen. Om, Shrim, Hrim, Klim, Glaum, Gam, Ganapati, edler Gabenverleiher, Svaha.

Abschnitt 9
Er hat einen Stoßzahn und vier Hände, trägt Schlinge, Stachel und Stoßzahn und zeigt die Geste der Gabengewährung. Die Maus steht auf seinem Banner. Er ist rot, großbäuchig, mit breiten Ohren und rotem Gewand; mit rotem Duft gesalbt und roten Blumen verehrt. Er erbarmt sich seiner Verehrer, ist unwandelbare Ursache der Welt, am Beginn der Schöpfung erschienen, jenseits von Prakriti und Purusha. Wer ihn so beständig betrachtet, ist ein vortrefflicher Yogi. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha.

Abschnitt 10
Verehrung dem Herrn der Scharen, Ganapati und dem Herrn der Pramathas, dem Großbäuchigen, Einzähnigen, Überwinder der Hindernisse, Sohn Shivas und Verkörperung der Gabengewährung. Om. Mit den heiligen Keimlauten Shri, Hri, Kli, Glau und Gam rufe ich Ganapati an: Edler, Gaben gewährender Herr, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svaha.

51. Prajapati und die drei Welten
Prajapati, niemand außer dir umfasst alle diese entstandenen Wesen. Was wir mit dieser Darbringung erbitten, möge uns zuteilwerden; mögen wir über die für unser Leben nötigen Güter verfügen. Diese Gabe gilt dir, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Die weiteren Gaben gelten Agni, Vayu und Surya, nicht mir.

52. Svishtakrit
Was ich bei dieser Handlung übermäßig oder unvollständig getan habe: Agni, der alles weiß und die Opfergabe gut vollendet, möge es zu einer wohl dargebrachten Gabe machen. Agni Svishtakrit gehört diese Gabe, nicht mir.

53. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
Svaha: Den Vasus, Rudras und Adityas als Empfängern des gemeinsamen Ghee-Stroms gehört diese Gabe, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gehört diese Gabe, nicht mir.

54. Nicht bemerkte Fehler übergeben
In diesem Maha-Ganapati-Homa vollziehe ich die Bereinigung für nicht erkannte Unzulänglichkeiten. Was beim Opfer wissentlich oder unwissentlich verkehrt geschieht, bringe du, Agni, in Ordnung; du kennst es, wie es wirklich ist. Das Opfer entspricht dem Purusha und der Purusha dem Opfer. Was wir Sterblichen mit unreifem Geist und begrenztem Können nicht richtig verstehen, möge Agni als kundiger Opfernder zur rechten Zeit den Göttern darbringen. Jede dieser Gaben gilt Agni, nicht mir.

55. Abschließende Bereinigungsgaben
Erde, Zwischenraum und Himmel: Die Gaben gelten Agni, Vayu und Surya. Zur Bereinigung möglicher Unzulänglichkeiten im Verlauf des Homa bringe ich die abschließenden Gaben dar: an Prajapati, an Vishnu als höchstes Selbst und an Rudra als Herrn der Wesen. Diese Gaben sind nicht mein.

56. Purnahuti
Für die vollständige Frucht dieses Maha-Ganapati-Homa bringe ich im Feuer Havyavahana die volle Schlussgabe dar; danach den Ghee-Strom zur Ganzheit des Rituals. Die höchste volle Gabe wird dargebracht. Die volle Gabe ist das Ganze; sie erreicht das Ganze, und in ihr gründet die Vollendung. Svaha; dem Agni die Darbringung!

57. Alles Brahman hingeben
Was bisher durch Lebenskraft, Verstand, Körper, Pflichten und Befugnisse, im Wachen, Träumen und Tiefschlaf, mit Geist, Worten, Handlungen, Händen, Füßen, Bauch und Geschlechtsorgan erinnert, gesprochen oder getan wurde, sei ganz Brahman hingegeben. Svaha. Das Darbringen ist Brahman, die Gabe Brahman; durch Brahman wird sie im Feuer Brahmans dargebracht. Brahman erreicht, wer ganz in diesem Handeln als Brahman gesammelt ist.

58. Vasordhara
Sieben sind deine Brennhölzer, Agni, sieben deine Zungen, sieben die Seher und sieben die geliebten Stätten. Sieben Opfernde verehren dich siebenfach; erfülle die sieben Ursprungsstätten mit Ghee. Dem siebenfachen Agni gilt diese Gabe, nicht mir.

59. Abschließendes Besprengen
Aditi, du hast zugestimmt. Anumati, du hast zugestimmt. Sarasvati, du hast zugestimmt. Göttlicher Savitar, du hast das Opfer in Bewegung gesetzt.

60. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
Verehrung Varuna; möge die Verehrung angenommen sein. Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

61. Wasser in die Richtungen geben
Im Osten mögen Götter und Opferpriester läutern; im Süden die Monate und Ahnen; im Westen die Häuser und Tiere; im Norden Wasser und Pflanzen; in der oberen Richtung das Opfer, das Jahr und der Herr des Opfers.

62. Agni danken und nach innen zurücknehmen
Wir erkennen Vaishvanara, den allen Wesen gegenwärtigen Agni, und meditieren über den Flammenden; Agni möge uns erleuchten. Agni, führe uns auf gutem Weg zur Fülle; du kennst alle Wege. Halte die krumme Verfehlung von uns fern; dir bringen wir reichen Dank dar. Verehrung Agni: Ich nehme deine rituell angerufene Gegenwart in mein Inneres zurück.

63. Die Schlussgebete
Verehrung dem Hausfeuer, dem südlichen Feuer, dem Opferfeuer und dem großen Altar. Verehrung dem Herrn des Opfers, den die beiden Bereiche des Veda – Handlung und Erkenntnis – erschließen, der Himmel und Befreiung bedeutet. Herr des Opfers, Achyuta, Govinda, Madhava, Ananta, Keshava, Krishna, Vishnu, Hrishikesha und Vasudeva: Dir meine Verehrung. Feuer, was an Mantra, Ausführung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen. Unter allen bereinigenden Übungen gilt das Gedenken an Krishna als höchste. Was durch Unachtsamkeit misslingt, findet im Gedenken an Vishnu seine Vollendung. Achyuta verehre ich, dessen Erinnerung und Namensnennung das Unvollständige in Übung und Opfer zur Ganzheit führen.

64. Letzte Gaben und Blumenwidmung
Verehrung Maha Ganapati. Ich biete Rauch, Licht, Speise, Tambula und die Handvoll Blumen dar. Hüter des tiefsten Geheimnisses, nimm mein Feueropfer an. Möge durch deine Gnade Vollendung in mir beständig werden.

65. Die angerufenen Gottheiten verabschieden
Maha Ganapati
Verehrung Maha Ganapati. Ich verabschiede die angerufene Gegenwart an ihren eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

Durga
Verehrung Durga. Ich verabschiede die angerufene Gegenwart an ihren eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

Brahma
Verehrung Brahma. Ich verabschiede die angerufene Gegenwart an ihren eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.

66. Segen und Dank
Dein heilsames Verdienst möge unversehrt bleiben; langes Leben, Anerkennung und Kraft seien dir geschenkt. Was in der Welt zu deinem wahren Wohl beiträgt, möge dir immer zuteilwerden.

Quellen und verwandte Anleitungen

  • Die Schlusswidmung bewahrt die ungewöhnlichen Lesarten havan und mayi sthiram des Handbuchs S. 30.
  • Pandit Srirama Ramanuja Achari (Sri Ram Sivan): Homa Sangraha – Based on Krishna Yajur Veda, Simha Publications, 7. November 2024: S. 22–30, „Shri Maha Ganapati Homah (Vaidika)“; vollständige Vorriten S. 3–13, Feuerordnung und Schlussfolge S. 13–21. Die im Ganapati-Kapitel vorausgesetzten ehrenden Dienste sind aus der dortigen Ganesha-Puja S. 5–7 ausgeschrieben. Die Sanskrittexte erscheinen ohne Akzentzeichen; die persönliche Orts- und Zeitangabe erfolgt deutsch.
  • Die 18 Namensanrufungen, das Ganapati-Atharvashirsha mit seinen zehn Homa-Einheiten sowie beide Mala-Mantras gehören zur gewählten Hauptfassung. Die deutlich getrennte tantrische Parallelfassung S. 31–35 und moderne Hausfassungen werden hier nicht zusätzlich eingeschoben.
  • Devipuram: Shri Mahaganapati Navaratri 2025, Dhyana-Shloka S. 12, zum Bild des Dreizacks; Rigveda 7.88.7 (Varuna-Sukta), zur zweiten Kokosgabe.
  • Natha-Tradition, „Dhenu-Mudra“: ergänzende Beschreibung der im Handbuch genannten Fingerkontakte.
  • Ganesha · Homa · Ganesha Chaturthi mit Festpuja und Visarjana · Ganesha-Hauspuja in der Shaiva-Siddhanta-Tradition

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