Nityaklinna Mantra

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Nityaklinna Mantra (Sanskrit: ह्रीं नित्यक्लिन्ने मदद्रवे स्वाहा hrīṃ nityaklinne madadrave svāhā) ist ein Mantra zur Verehrung von Nityaklinna, einer der Nityas in der Shri Vidya. Es verbindet das Bija-Mantra Hrim mit der Anrufung der Göttin und der abschließenden Hingabeformel Svaha.

Das Shri Yantra als Symbol der Shri Vidya, zu der die Verehrung Nityaklinnas gehört.

Das Mantra

Vereinfachte Schrift
Hrim Nityaklinne Madadrave Svaha

IAST
hrīṃ nityaklinne madadrave svāhā

Devanagari
ह्रीं नित्यक्लिन्ने मदद्रवे स्वाहा

Wofür rezitiert: Zur Verehrung Nityaklinnas.
Devata: Nityaklinna.

Bedeutung und spirituelle Ausrichtung

Die Worte nityaklinne und madadrave sprechen die Göttin unmittelbar an. Sinngemäß lassen sie sich als „Du ewig Erweichte, du in der Wonne Zerfließende“ verstehen. Hrim bleibt als Bija-Mantra in seiner Klanggestalt erhalten. Svaha verleiht der Anrufung den Charakter einer Darbringung.

In der Chinmantramalini erscheint Nityaklinna rot, mit rotem Gewand, einem sanft lächelnden Gesicht und drei Augen. Sie sitzt auf einem Lotus und hält in ihren vier Händen Schlinge, Stachelstock, ein Gefäß und die Geste der Furchtlosigkeit. Die Quelle verbindet diese Betrachtung ausdrücklich mit Mantrawiederholung. Auch das Shri Vidyarnava Tantra überliefert denselben vollständigen Mantrawortlaut.

Für eine hingebungsvolle Betrachtung bietet besonders die Geste der Furchtlosigkeit einen Zugang: Du kannst dich der Göttin mit Vertrauen zuwenden. Die Anrufung darf zu einem Ausdruck von Offenheit und Hingabe werden.

Aussprache und Praxis

In hrīṃ ist das ī lang; ṃ bezeichnet den Anusvara. Sprich nitya-klinne und mada-drave aufmerksam als zusammengehörige Wörter. Bei svāhā sind beide ā lang. Die IAST-Schreibweise und Devanagari helfen, diese Vokallängen zu bewahren.

Praxisanregung
Setze dich aufrecht und bequem hin. Vergegenwärtige dir Nityaklinna auf dem Lotus mit ihrem freundlichen Gesicht und ihrer Geste der Furchtlosigkeit. Wiederhole die vollständige Formel ruhig. Wenn Gedanken auftauchen, kehre mit Geduld zum Klang zurück. Lass die Rezitation in einen kurzen Moment der Stille münden. Eine erhaltene persönliche Unterweisung gibt deiner Übung ihre konkrete Form.

Die Chinmantramalini beschreibt die Verehrung Nityaklinnas am dritten Mondtag. Diese Einordnung gehört zum dortigen Zyklus der Nitya-Verehrung; für eine persönliche Japa-Praxis ist eine beständige, vertraute Übungsweise hilfreich.

Verwandte Mantras und Quellen

Siehe auch Hrim, Kulasundari Bija Mantra, Vahnivasini Mantra, Shri Vidya und Japa.

Quellen: Chinmantramalini, S. 42; Shri Vidyarnava Tantra, S. 136.

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