Shaam

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Shaam

Shaam (aus dem Hindi)= der Abend, die Abenddämmerung.

Shaam (शाम) ist ein sehr stimmungsvoller und romantischer Begriff. Im Hindi, Urdu und auch im Persischen bedeutet Shaam ganz einfach “Abend” oder “Abenddämmerung”. Es bezeichnet die Zeit zwischen Sonnenuntergang und der völligen Dunkelheit der Nacht, diese magische, sanfte Übergangsphase des Tages.

In der spirituellen und yogischen Tradition hat der Abend eine ganz besondere Bedeutung. Shaam ist nicht einfach nur eine Tageszeit, sondern eine Einladung. Es ist die Zeit, in der die Hektik des Tages langsam zur Ruhe kommt, die Geräusche der Welt leiser werden und die Natur in eine tiefe Stille eintaucht. In der hinduistischen Lehre wird der Abend oft mit der Anbetung des Göttlichen verbunden. Viele Hindus praktizieren die Sandhya Vandana, ein rituelles Gebet, das genau in dieser Dämmerungszeit – dem Schnittpunkt zwischen Tag und Nacht – verrichtet wird. Es ist eine Zeit der Besinnung, des Rückzugs und der inneren Einkehr.

In deiner Yogapraxis kannst du die Energie von Shaam wunderbar nutzen. Stell dir vor, du rollst am späten Nachmittag oder frühen Abend deine Matte aus. Die Sonne steht tief, das Licht wird weicher. Du beginnst vielleicht mit sanften, erdenden Asanas, die dir helfen, den Tag loszulassen. Dein Atem wird tiefer, dein Geist ruhiger. Du bereitest dich darauf vor, in den Zustand der Ruhe und des Friedens einzutreten, den die Nacht bringt. Shaam ist die perfekte Zeit für eine restaurative Yogapraxis, für Yin Yoga oder für eine geführte Meditation beim Satsang, bei der du dich von den Eindrücken des Tages löst und in deine innere Stille eintauchst.

“Shaam ist der Atemzug des Tages, der Moment, in dem die Welt innehält, um die Stille zu hören.” Wenn du das nächste Mal am Abend auf deiner Yogamatte stehst, lade dich ein, diesen Moment bewusst zu zelebrieren. Spüre, wie die Energie des Tages nachlässt und ein Gefühl von tiefer Geborgenheit und Frieden in dir aufsteigt.

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