Moshayishyami: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ausdruck "Mokshayishyami" kommt aus dem Sanskrit und setzt sich aus zwei Teilen zusammen:  
Der Ausdruck "Mokshayishyami" kommt aus dem Sanskrit und setzt sich aus zwei Teilen zusammen:  
* "[[Moksha]]" bedeutet Befreiung oder Erlösung – im spirituellen Sinne die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt ([[Samsara]]).  
* "[[Moksha]]" bedeutet Befreiung oder [[Erlösung]] – im spirituellen Sinne die Befreiung aus dem [[Kreislauf]] der [[Wiedergeburt]] ([[Samsara]]).  
* "[[Ish]]yami leitet sich vom Verb "ish" ab, das "wünschen" oder "ersehnen" bedeutet.  
* "[[Ish]]yami leitet sich vom Verb "ish" ab, das "[[wünschen]]" oder "ersehnen" bedeutet.  


Zusammengenommen heißt es also etwa "Ich wünsche mir Befreiung" oder "Ich strebe nach Moksha".
Zusammengenommen heißt es also etwa "Ich wünsche mir Befreiung" oder "Ich strebe nach Moksha".

Aktuelle Version vom 3. März 2026, 06:49 Uhr

Mokshayishyami

Mokshayishyami (Sanskrit: mokshaishyāmi wörtl.)= "Ich wünsche mir die Befreiung."

Der Ausdruck "Mokshayishyami" kommt aus dem Sanskrit und setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

Zusammengenommen heißt es also etwa "Ich wünsche mir Befreiung" oder "Ich strebe nach Moksha".

In der indischen Philosophie und im Yoga ist Moksha das höchste Ziel – die Loslösung von allen weltlichen Bindungen und die Erkenntnis der wahren Natur des Selbst (Atman). Ein schönes Beispiel findest du in der Bhagavad Gita, wo Krishna zu Arjuna sagt: "Wer seinen Geist durch Yoga übt und frei von Verlangen wird, erreicht den höchsten Frieden – die Befreiung in Brahman." (etwa Kapitel 6, Vers 15).

Wenn du also "Mokshayishyami" sagst, drückst du ein tiefes spirituelles Verlangen aus – den Wunsch, frei zu sein von allem, was die Seele bindet. Vielleicht kennst du auch den Satz "Tat Tvam Asi" ("Das bist du") aus den Upanishaden, der diese Einheit mit dem Göttlichen beschreibt – Moksha ist letztlich genau diese Erfahrung.

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