Tamoghna: Unterschied zwischen den Versionen

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'''tamoghna''': ([[Sanskrit]]: tamoghna ''adj. und m.'') die Dunkelheit vertreibend, vernichtend; Bezeichnung für [[Sonne]], Mond und verschiedene [[Gott]]heiten.
[[Datei:Wald Nebel Sonnenaufgang.jpg|mini|tamoghna]]
 
'''tamoghna''': ([[Sanskrit]]: tamoghna ''adj. und m.'') = die Dunkelheit vertreibend
 
Der Sanskrit-Ausdruck “Tamoghna” setzt sich aus zwei Teilen zusammen: “[[Tamas]]” bedeutet Dunkelheit, Unwissenheit oder Trägheit, und “[[ghna]]” bedeutet Zerstörer oder Vernichter. Zusammen beschreibt Tamoghna also etwas oder jemanden, der die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt. In der indischen [[Philosophie]] und im [[Hinduismus]] steht Tamas für eine der drei [[Gunas]] (Eigenschaften der Natur), die für Schwere, Verwirrung und geistige Trägheit steht. Tamoghna ist daher ein kraftvoller Begriff für das Licht der [[Erkenntnis]], das diese Dunkelheit auflöst.
 
Im [[Yoga]] begegnet dir dieser Ausdruck oft in Verbindung mit [[Mantra]]s oder als Name für bestimmte [[Asana]]s, die helfen, den Geist zu klären und aus lethargischen Zuständen zu befreien. In der [[Meditation]] kannst du dir Tamoghna als eine innere Sonne vorstellen, die mit jedem Atemzug trübe Gedanken und alte Muster wegbrennt. Ein konkretes Beispiel für die Yogastunde: Du beginnst die Praxis mit einer tiefen Atmung und rezitierst innerlich das Mantra “[[Om]] Tamoghna” – stelle dir dabei vor, wie sich mit jeder Ausatmung ein Nebel aus deinem Geist löst und Klarheit einkehrt. Diese Übung eignet sich besonders am Morgen oder wenn du dich müde oder unkonzentriert fühlst.
 
Dazu ein Zitat von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda]: “Meditation ist der Schlüssel, der die Dunkelheit des Unwissens öffnet und das Licht der Weisheit hereinlässt.”
 
=Siehe auch=
* [[Jnana Yoga]]
* [[Tag]]


[[Kategorie:Glossar]]
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Aktuelle Version vom 1. Juli 2026, 01:55 Uhr

tamoghna

tamoghna: (Sanskrit: tamoghna adj. und m.) = die Dunkelheit vertreibend

Der Sanskrit-Ausdruck “Tamoghna” setzt sich aus zwei Teilen zusammen: “Tamas” bedeutet Dunkelheit, Unwissenheit oder Trägheit, und “ghna” bedeutet Zerstörer oder Vernichter. Zusammen beschreibt Tamoghna also etwas oder jemanden, der die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt. In der indischen Philosophie und im Hinduismus steht Tamas für eine der drei Gunas (Eigenschaften der Natur), die für Schwere, Verwirrung und geistige Trägheit steht. Tamoghna ist daher ein kraftvoller Begriff für das Licht der Erkenntnis, das diese Dunkelheit auflöst.

Im Yoga begegnet dir dieser Ausdruck oft in Verbindung mit Mantras oder als Name für bestimmte Asanas, die helfen, den Geist zu klären und aus lethargischen Zuständen zu befreien. In der Meditation kannst du dir Tamoghna als eine innere Sonne vorstellen, die mit jedem Atemzug trübe Gedanken und alte Muster wegbrennt. Ein konkretes Beispiel für die Yogastunde: Du beginnst die Praxis mit einer tiefen Atmung und rezitierst innerlich das Mantra “Om Tamoghna” – stelle dir dabei vor, wie sich mit jeder Ausatmung ein Nebel aus deinem Geist löst und Klarheit einkehrt. Diese Übung eignet sich besonders am Morgen oder wenn du dich müde oder unkonzentriert fühlst.

Dazu ein Zitat von Swami Sivananda: “Meditation ist der Schlüssel, der die Dunkelheit des Unwissens öffnet und das Licht der Weisheit hereinlässt.”

Siehe auch