Amsia: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Amsia''' ([[Veda|Vedisch]]) und '''Amsya''' ([[Sanskrit]] ''adj.'') an den Schultern ([[Amsa]]) befindlich.
[[Datei:Jain Ghat Varanasi India.jpg|mini|Amsia]]


'''Amsia''' ([[Sanskrit]] f.) = Teil


[[Kategorie: Glossar]]  
Der Sanskrit-Ausdruck "Amsia" (अंश) bedeutet wörtlich "Teil", "Anteil" oder auch "Fragment". In der indischen Spiritualität, besonders im Hinduismus und Yoga, wird dieser Begriff oft verwendet, um die [[Verbindung]] zwischen dem [[Individuum]] und dem Göttlichen zu beschreiben.
[[Kategorie: Sanskrit]]
 
Du kannst dir das so vorstellen: Wie ein [[Tropfen]] [[Wasser]] Teil des [[Ozean]]s ist, so ist auch die individuelle Seele ([[Atman]]) ein Teil des universellen Bewusstseins ([[Brahman]]). Diese Idee findest du in den [https://www.yoga-vidya.de/ Upanishaden], wo es heißt: "Wie die Funken eines [[Feuer]]s entspringen, so gehen alle [[Wesen]] aus dem Göttlichen hervor."
 
Im [[Yoga]] spielt das Konzept eine Rolle, wenn es darum geht, deine wahre [[Natur]] zu erkennen – nicht als getrenntes Ich, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Wenn du meditierst oder [[Mantra]]s wiederholst, kann dir diese Vorstellung helfen, dich mit dem Göttlichen verbunden zu fühlen.
 
Ein schönes Beispiel ist die [[Bhagavad Gita]] (7.17), wo Krishna sagt: "Von allen Wesen bin ich der Glanz, der aus ihnen strahlt." Hier zeigt sich, wie das Göttliche in jedem als Teil (Amsia) gegenwärtig ist.
 
=Siehe auch=
* [[Krishna]]
* [[Hanuman]]
 
[[Kategorie:Glossar]]  
[[Kategorie:Sanskrit]]

Aktuelle Version vom 4. April 2026, 02:19 Uhr

Amsia

Amsia (Sanskrit f.) = Teil

Der Sanskrit-Ausdruck "Amsia" (अंश) bedeutet wörtlich "Teil", "Anteil" oder auch "Fragment". In der indischen Spiritualität, besonders im Hinduismus und Yoga, wird dieser Begriff oft verwendet, um die Verbindung zwischen dem Individuum und dem Göttlichen zu beschreiben.

Du kannst dir das so vorstellen: Wie ein Tropfen Wasser Teil des Ozeans ist, so ist auch die individuelle Seele (Atman) ein Teil des universellen Bewusstseins (Brahman). Diese Idee findest du in den Upanishaden, wo es heißt: "Wie die Funken eines Feuers entspringen, so gehen alle Wesen aus dem Göttlichen hervor."

Im Yoga spielt das Konzept eine Rolle, wenn es darum geht, deine wahre Natur zu erkennen – nicht als getrenntes Ich, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Wenn du meditierst oder Mantras wiederholst, kann dir diese Vorstellung helfen, dich mit dem Göttlichen verbunden zu fühlen.

Ein schönes Beispiel ist die Bhagavad Gita (7.17), wo Krishna sagt: "Von allen Wesen bin ich der Glanz, der aus ihnen strahlt." Hier zeigt sich, wie das Göttliche in jedem als Teil (Amsia) gegenwärtig ist.

Siehe auch