Bhakshika: Unterschied zwischen den Versionen

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*  [[Tamasig]]es Bhakshika – altes, aufgewärmtes, frittiertes oder fleischliches Essen – führt zu Trägheit, Verwirrung und Stumpfheit.
*  [[Tamasig]]es Bhakshika – altes, aufgewärmtes, frittiertes oder fleischliches Essen – führt zu Trägheit, Verwirrung und Stumpfheit.


Im [[Hinduismus]] wird Bhakshika zudem oft mit der Idee von Prasadam verbunden – also Nahrung, die zuerst einer Gottheit geopfert und dann als gesegnete Gabe empfangen wird. Dadurch wird das bloße Essen zu einem heiligen Akt.
Im [[Hinduismus]] wird Bhakshika zudem oft mit der Idee von [[Prasad]]am verbunden – also Nahrung, die zuerst einer [[Gottheit]] geopfert und dann als gesegnete Gabe empfangen wird. Dadurch wird das bloße Essen zu einem [[heilig]]en Akt.


"Du bist, was du isst. Reine Nahrung bringt einen reinen Geist. Ein reiner Geist führt zur Verwirklichung des Selbst. Darum achte auf dein Bhakshika.” – [[Swami Sivananda]]  
"Du bist, was du isst. Reine Nahrung bringt einen reinen Geist. Ein reiner Geist führt zur Verwirklichung des Selbst. Darum achte auf dein Bhakshika.” – [[Swami Sivananda]]  

Aktuelle Version vom 20. Juli 2026, 02:31 Uhr

Bhakshika

Bhakshika (Sanskrit: भक्षिका bhakṣikā f.) = das Kauen; Speise.

Der Sanskrit-Ausdruck Bhakshika (auch Bhakshya oder Bhakshana genannt) leitet sich von der Wortwurzel “bhaksh” ab, die „essen“, „verzehren“ oder „genießen“ bedeutet. Im Kern bezeichnet Bhakshika alles, was gegessen oder gekaut werden kann – also Nahrung, Speisen oder Esswaren. Doch wie so oft im Sanskrit steckt weit mehr dahinter als nur die buchstäbliche Bedeutung.

Im spirituellen Kontext Indiens ist Bhakshika kein neutraler Begriff für „Futter“. Er trägt eine starke ethische und bewusstseinsbezogene Dimension in sich. Denn was du isst, formt nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist. Im Yoga und Ayurveda gilt Nahrung als eine Form von Prana (Lebensenergie). Bhakshika ist demnach nicht einfach Materie, sondern Träger von Qualitäten (Gunas).

  • Sattvisches Bhakshika – reine, leichte, frische Nahrung (Obst, Gemüse, Vollkorn, Milchprodukte) – fördert Klarheit, Meditation und spirituelles Wachstum.
  • Rajasiges Bhakshika – scharfe, bittere, zu heiße oder stimulierende Speisen – erzeugt Unruhe und Getriebenheit.
  • Tamasiges Bhakshika – altes, aufgewärmtes, frittiertes oder fleischliches Essen – führt zu Trägheit, Verwirrung und Stumpfheit.

Im Hinduismus wird Bhakshika zudem oft mit der Idee von Prasadam verbunden – also Nahrung, die zuerst einer Gottheit geopfert und dann als gesegnete Gabe empfangen wird. Dadurch wird das bloße Essen zu einem heiligen Akt.

"Du bist, was du isst. Reine Nahrung bringt einen reinen Geist. Ein reiner Geist führt zur Verwirklichung des Selbst. Darum achte auf dein Bhakshika.” – Swami Sivananda

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