Shuklambaradhara: Unterschied zwischen den Versionen

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'''shuklambaradhara''' ([[Sanskrit]]: shuklāmbaradhara ''adj.'') = weiße Kleidung tragend
'''shuklambaradhara''' ([[Sanskrit]]: shuklāmbaradhara ''adj.'') = weiße Kleidung tragend


Der Sanskrit-Ausdruck „shuklambaradhara“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: „[[shukla]]“ bedeutet „weiß“, „[[ambara]]m“ heißt „Gewand“ oder „Himmel/Äther“ (in Zusammensetzungen oft zu „ambara“ verkürzt) und „dhara“ bedeutet „tragend“ oder „derjenige, der trägt“. Zusammengesetzt beschreibt shuklambaradhara daher wörtlich „der mit weißem Gewand“ oder „der den weißen Mantel trägt“. In [[religiös]]em und bildlichem Gebrauch ist das eine poetische Bezeichnung für eine göttliche Gestalt, deren äußeres Erscheinen durch ein reines, helles Gewand betont wird — [[Reinheit]], [[Licht]] und [[Transzendenz]] werden dadurch symbolisiert. Man denke an den auferstandenen [[Jesus]].  
Der Sanskrit-Ausdruck „shuklambaradhara“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: „[[shukla]]“ bedeutet „weiß“, „[[ambara]]m“ heißt „Gewand“ oder „Himmel/Äther“ (in Zusammensetzungen oft zu „ambara“ verkürzt) und „dhara“ bedeutet „tragend“ oder „derjenige, der trägt“. Zusammengesetzt beschreibt shuklambaradhara daher wörtlich „der mit weißem Gewand“ oder „der den weißen Mantel trägt“. In [[religiös]]em und bildlichem Gebrauch ist das eine poetische Bezeichnung für eine göttliche Gestalt, deren äußeres Erscheinen durch ein reines, helles Gewand betont wird — [[Reinheit]], [[Licht]] und [[Transzendenz]] werden dadurch symbolisiert. Man denke an typische Bilder des auferstandenen [[Jesus]].  


=Bezug zu Yoga und indischer Spiritualität=
=Bezug zu Yoga und indischer Spiritualität=

Aktuelle Version vom 31. Mai 2026, 09:18 Uhr

shuklambaradhara bei Sukadev

shuklambaradhara (Sanskrit: shuklāmbaradhara adj.) = weiße Kleidung tragend

Der Sanskrit-Ausdruck „shuklambaradhara“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: „shukla“ bedeutet „weiß“, „ambaram“ heißt „Gewand“ oder „Himmel/Äther“ (in Zusammensetzungen oft zu „ambara“ verkürzt) und „dhara“ bedeutet „tragend“ oder „derjenige, der trägt“. Zusammengesetzt beschreibt shuklambaradhara daher wörtlich „der mit weißem Gewand“ oder „der den weißen Mantel trägt“. In religiösem und bildlichem Gebrauch ist das eine poetische Bezeichnung für eine göttliche Gestalt, deren äußeres Erscheinen durch ein reines, helles Gewand betont wird — Reinheit, Licht und Transzendenz werden dadurch symbolisiert. Man denke an typische Bilder des auferstandenen Jesus.

Bezug zu Yoga und indischer Spiritualität

In der hinduistischen Ikonografie und in spirituellen Beschreibungen steht weiße Kleidung oft für Reinheit, Sattva-Qualität (Klarheit, Ruhe, Harmonie) und spirituelle Erhebung. Einen Ausdruck wie shuklambaradhara findest du in Lobgesängen, Bhajans oder Beschreibungen von Gottheiten und Heiligen: das weiße Gewand markiert jemanden als von weltlichen Verunreinigungen gelöst und in eine reine, erleuchtete Haltung eingetreten. In yogischer Terminologie passt das gut zur Idee von sattva als Grundlage für Meditation und inneres Licht; ein sattviges Gemüt erleichtert das ruhige Gewahrsein und die Kontemplation.

Beispiel aus der Yogapraxis

In der Yogapraxis kann shuklambaradhara als symbolische Orientierung dienen: vor einer Puja oder Satsang ziehst du ein einfaches, helles Gewand an oder visualisierst selbst ein weißes Gewand um dich, um innerlich auf Ruhe und Klarheit einzustimmen. Eine kurze Praxis: Setze dich aufrecht, atme einige Minuten ruhig und stelle dir vor, wie mit jedem Ausatmen ein weißes Lichtgewand dich umhüllt — spüre die Absicht, Gedanken und Spannungen loszulassen und in eine sattvige Haltung zu kommen. Diese symbolische Handlung unterstützt Konzentration und innere Kühle, zwei Qualitäten, die im Yoga die Praxis vertiefen.

Siehe auch