Walküren

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Walküren sind in der germanischen Mythologie Naturgeister oder auch Göttinnen. Walküren gelten als Jungfrauen, haben also keinen Gatten. Sie sind meisten Kriegerinnen, die auf fliegenden Pferden durch die Lüfte reiten. Walküren greifen auch in die Schlachten ein.

Walküren haben auch etwas mit dem Leben nach dem Tod zu tun: Sie geleiten die tapfersten der gefallenen Krieger nach Walhall.

Walküren hängen zusammen mit dem Kampf des Lebens. Sie stehen für göttliche Kräfte die wirken wenn man etwas intensiv angeht. Man könnte sie als weibliche Kräfte des Mars-Prinzips der westlichen Astrologie deuten.

Die bekanntesten Walküren sind Nordhilt, Sunthilt, Osterhilt, Westrat, Dagahilt, Dagathrud, Themarhilt, Wolkandrut, Sunnihilt, Solberta, Blicdrut, Windbirg, Mistila, Rimburg, Sneoburg und Himilr.

Ursprünglich waren die Walküren Himmelskräfte, die man in den Wolken sehen konnte. Sie stehen im Dienst des Himmelsgottes Tiwaz bzw. Watanaz. Erst später wurden sie zu Dienerinnen von Wotan, um ihm in Schlachten zu helfen.

So stehen die Walküren für lichte elbengleiche Himmelswesen, die in der Not auch zu kämpferischen Kräften und schließlich zu Helfereinnen nach dem Tod werden.

Siehe auch

Übersicht von Göttinnen

Germanische Mythologie