Sabha Puja

Aus Yogawiki

Sabha Puja – die Festversammlung mit Dank und Verneigung ehren: Die Sabha Puja ist die rituelle Begrüßung der Menschen, die ein Familienfest oder eine religiöse Feier mittragen. Der Gastgeber erhebt sich, bietet Plätze an und würdigt Lehrer, gelehrte Gäste, Freunde und Angehörige durch Segensworte und Verneigung. Die überlieferte Schlussbitte macht diese Ehrung auch mit bescheidenen Mitteln möglich: Eine aufrichtige Verneigung darf für die Gesamtheit der kostbaren Ehrendienste stehen.

Die Sabha Puja wird in der von Parameshwar Bhatta Puttanmane zusammengestellten Sanskritfassung für Geburt, Upanayana, das erste Menstruationsfest, Hochzeit und Opferfest genannt. Sie gehört zur häuslichen Festkultur des Hindu Dharma mit vedischem Bezug. Der Hausherr beziehungsweise die gastgebende Familie führt sie aus, sobald die eingeladenen Personen versammelt sind. Ort ist traditionell das Haus; ein Festsaal kann dieselbe Funktion erfüllen. Die ursprüngliche Lobansprache gilt besonders Brahmanen und Schriftgelehrten und schließt weitere Gäste ein.

Vorbereitung

Richte genügend Sitzplätze für die Gäste her und lasse die Versammlung zur Ruhe kommen. Für die hier beschriebene, ausdrücklich erlaubte Form mit Verneigung sind keine kostbaren Opfergaben nötig. Bestimme eine Person, welche die Ansprache liest. Die vedischen Anfangsformeln kann eine mit ihrer Rezitation vertraute Person übernehmen; die übrigen Anwesenden hören zu. Die zweifache Nennung mancher Gaben in den Erläuterungsversen begründet keine zusätzlichen Pflichtgaben.

Durchführung

Erhebe dich zur Begrüßung, verneige dich vor der Versammlung und biete die Plätze an. Sprich ein persönliches Willkommen. Beginne die Rezitation mit den vedischen Formeln, wie es die Quelle mit „vedapūrvam“ vorgibt. Es folgen die vollständigen überlieferten Lob- und Erläuterungsverse. Wende dich dabei an die tatsächlich anwesenden Menschen. Am Ende führe die gemeinsame Verneigung aus. Jede Passage wird einmal gesprochen.

1. Die Versammlung unter Segen stellen
Die folgenden beiden Abschnitte sind die vedische Anrufung, im Quellentext als Verse 15–16 geführt. Ahirbudhnya ist eine vedische Gottheitsanrede.

1
oṃ nama̱ḥ sada̭se | nama̱ḥ sada̭sa̱spata̭ye |
nama̱ḥ sakhī̭nāṃ puro̱gāṇā̱ṃ cakṣṷṣe |
namo̭ di̱ve | nama̭ḥ pṛthi̱vyai | saprathasa̱bhāṃ mḙ gopāya |
ye ca̱ sabhyā̭ḥ sabhā̱sada̭ḥ | tāni̭ṃdri̱yāva̭taḥ kuru |
sarva̱māyu̱rupā̭satām || 15||

Om. Verehrung der Versammlung. Verehrung dem Herrn der Versammlung. Verehrung dem Auge der Freunde, die vorangehen. Verehrung dem Himmel, Verehrung der Erde. Weit sich Ausbreitender, behüte meine Versammlung und ihre Mitglieder. Stärke ihre Kräfte; mögen sie ihre ganze Lebensspanne erreichen.

2
ahḙbudhniya̱ mantra̭ṃ me gopāya | yamṛṣa̭yastra̱yī vi̱dā vi̱duḥ |
ṛca̱ḥ sāmā̭ni̱ yajṷ̄m̐ṣi | sā hi śrīra̱mṛtā̭ sa̱tām || 16||

Ahirbudhnya, behüte meinen heiligen Ausspruch, den die Seher durch das Wissen um die drei Veden kennen: die Rigverse, die Samangesänge und die Yajusformeln. Denn dies ist der unsterbliche Glanz der Guten.

2. Gäste, Lehrer und Freunde willkommen heißen
Die anschließenden Verse 1–5 nennen die angesprochenen Personen, die Festgelegenheiten und das Verhalten des Gastgebers. Die im Text genannten Ereignisse sind mögliche Anlässe; sie werden nicht gleichzeitig gefeiert.

3
brāhmaṇebhyo mahadbhyaśca vedavidbhyo viśeṣataḥ |
purāṇaśāstra vidbhyaśca sarvebhyo vai namonamaḥ || 1||

Den Brahmanen und den Großen, besonders den Kennern der Veden, den Kennern der Puranas und der Lehrschriften: ihnen allen immer wieder Verehrung.

4
putrotsave mauñjibandhe kanyāyāḥ prathamārtave |
vivāhe yajñasamaye binnahaṃ pañcasu smṛtam || 2||

Bei fünf Gelegenheiten ist die ehrende Ansprache überliefert: bei der Geburt eines Sohnes, beim Anlegen der Munja-Schnur, bei der ersten Menstruation eines Mädchens, bei einer Hochzeit und bei einem Opferfest.

5
pūrvaṃ sabhāṃ namaskṛtya paścādāsanapūrvakam |
kṛtvopacāraṃ kālīnaṃ sabhāṃ stotuṃ samārabhet || 3||

Zuerst verneige man sich vor der Versammlung. Danach erweise man ihr die jeweils angemessenen Dienste, beginnend mit dem Anbieten eines Sitzes, und beginne, die Versammlung zu preisen.

6
varāya varaveṣāya gurūṇāṃ suhṛdāmapi |
upacārastu kartavyo maṅgalyo maṅgalāyanaiḥ || 4||

Dem Bräutigam in seiner Festkleidung, den Lehrern und den Freunden soll eine glückverheißende Ehrung durch glückverheißende Gaben erwiesen werden.

7
arcayedṛtvigācāryanṛpavidvatsuhṛdvarān |
āgatān svagṛhaṃ gehī yathā vibhavamādarāt || 5||

Der Hausherr ehre die in sein Haus gekommenen Opferpriester, Lehrer, Herrscher, Gelehrten, Freunde und vorzüglichen Gäste achtsam und nach seinen Möglichkeiten.

3. Die versammelten Menschen würdigen
Sprich die überlieferten Lobverse. Die dichterischen Vergleiche würdigen Weisheit, Standhaftigkeit und Freigebigkeit. Shantanus Sohn ist Bhishma, der Lehrer der Götter Brihaspati, der Sohn der Sonne hier Karna.

8
gāmbhīryaṃ jaladhau sthiratvamacale tejodhikaṃ bhāskare
śauryaṃ śāntanave nayassuragurau tyāgastu sūryātmaje |
ekaiko guṇa eva teṣu nihito yuṣmāsu sarveguṇāḥ
tiṣṭhantyeva dharāmarān hariparān kasstotumīśaḥ kṣitau || 6||

Tiefe liegt im Meer, Festigkeit im Berg, großer Glanz in der Sonne, Tapferkeit im Sohn Shantanus, Klugheit im Lehrer der Götter und Freigebigkeit im Sohn der Sonne. In jedem von ihnen liegt eine einzelne Eigenschaft; in euch aber wohnen sie alle. Wer auf Erden könnte euch gottgleichen, Hari hingegebenen Menschen angemessen preisen?

9
bhavantassarvajñāḥ sakalabhuvane rūḍhayaśaso
vayaṃ tāvadbālāḥ sarasavacane naiva nipuṇāḥ |
tathāpīyaṃ vāṇī viśatu bhavatāṃ karṇakuhare
kiśorasyālāpaḥ khalu bhavati pitroratimude || 7||

Ihr seid umfassend kundig und in der ganzen Welt berühmt; wir hingegen sind wie Kinder und nicht geschickt in wohlgesetzter Rede. Dennoch möge dieses Wort eure Ohren erreichen: Auch das Sprechen eines Kindes erfreut seine Eltern sehr.

10
mahatyā gadayā yuktāṃ satyabhāmāsamanvitām |
sudarśanadharāṃ vande sabhāṃ viṣṇorivākṛtim || 8||

Ich verehre die Versammlung, die wie Vishnus Gestalt erscheint: mit mächtiger Rede wie mit einer großen Keule, mit wahrhaftigem Glanz wie mit Satyabhama, von schöner Erscheinung wie der Träger des Sudarshana.

4. Den gemeinschaftlichen Segen erbitten
Die Bezeichnungen Kreis, Juwel und Meer sowie die Erinnerung an die Hochzeit von Shiva und Parvati entfalten das Bild einer segensreichen Festversammlung.

11
vidvannadīvrātasahasrapūrṇaṃ tathā sahasraprabhuratnapūrṇam |
vedāntavākyārthataraṅgalolaṃ sabhā samudraṃ praṇamāmi mūrdhnā || 9||

Mit geneigtem Haupt verneige ich mich vor dem Meer der Versammlung: erfüllt von tausend Strömen der Gelehrsamkeit und tausend herrlichen Juwelen, bewegt von den Wellen des Sinns der Vedanta-Aussagen.

12
sabhāmaṇḍalamityeke sabhāratnaṃ tu kecana |
sabhāsamudramitare sadaso lakṣaṇatrayam || 10||

Einige nennen sie den Kreis der Versammlung, andere das Juwel der Versammlung, wieder andere das Meer der Versammlung. Dies sind drei Kennzeichnungen der Zusammenkunft.

13
āśīḥ pūrvakamityeke namaḥ pūrvaṃ tu kecana |
bhinnahaṃ vedapūrvaṃ syāditi sarvairviniścitam || 11||

Einige beginnen mit Segensworten, andere mit einer Verneigung. Dass die ehrende Ansprache mit einem vedischen Wort beginnen soll, gilt als gemeinsame Festlegung.

14
svastīti pratibhāṣito munivaraiḥ saṃstūyamānassuraiḥ
pārśve padmajapadmanābhapuruhūtādyairjayetyarcitaḥ |
agre cāpsarasāṃ gaṇairaharaharnṛtyadbhirāhlāditaḥ
santuṣṭo girijāvivāhasamaye syātsampadeno mṛḍaḥ || 12||

Möge Mrida, der Gütige, uns Wohlergehen schenken: Bei Girijas Hochzeit wünschen ihm große Seher Heil, Götter preisen ihn, Brahma, Vishnu und Indra stehen an seiner Seite und rufen „Sieg“, und die vor ihm tanzenden Apsaras erfreuen ihn.

15
sarvāśā paripūraṇakṣamakaraṃ sarvopakārodayaṃ
sanmārgābhirataṃ samastatamasaḥ pradhvaṃsi satyāspadam |
brahmāvāsamaśeṣavedanilayaṃ vidyādharārādhitaṃ
prakhyātaṃ bhuvi bhānavīyamiva vo vande sabhāmaṇḍalam || 13||

Ich verehre euren weithin berühmten Versammlungskreis, der wie die Sonne erscheint: fähig, Hoffnungen in allen Richtungen zu erfüllen, hilfreich für alle, dem guten Weg zugewandt, alle Dunkelheit auflösend, Ort der Wahrheit, Wohnstätte Brahmans, Heimat aller Veden und von Wissenskundigen verehrt.

16
viditacaturabhāṣā bhāratī bhālabhūṣā
vyapagatabahudoṣā candrikodyanmanīṣā |
hṛdayatimirapūṣā jñānavidyāviśeṣā
mama bhavatu sutoṣā bhūsurāṇāṃ sabhaiṣā || 14||

Möge diese Versammlung gottgleicher Gelehrter mir gewogen sein: kundig in geschliffener Rede, von Saraswati gekrönt, frei von vielen Fehlern, mit mondlichtheller Einsicht, Sonne gegen die Dunkelheit des Herzens und ausgezeichnet durch Wissen und Erkenntnis.

5. Die Ehrung in der Verneigung vollenden
Die Verse 17–19 nennen umfassende und kürzere Formen der Upachara. Wähle hier die von der Quelle ausdrücklich erlaubte Verneigung als vollständigen Ehrendienst. Falte die Hände vor der Brust und neige dich vor den Gästen. Sprich danach die Schlussbitte.

17
abhyutthānaṃ cāsanaṃ svāgatoktiḥ, pādyaṃ cārghyaṃ madhuparkācamau ca |
snānaṃ vāso bhūṣaṇaṃ gandhamālye dhūpo dīpassopahāraḥ praṇāmaḥ || 17||

Aufstehen, einen Sitz anbieten, willkommen heißen, Fußwasser, Ehrengabe, süßen Empfangstrunk und Mundreinigung reichen, Bad, Gewand, Schmuck, Duft und Girlanden schenken, Weihrauch, Licht und Bewirtung darbringen und sich verneigen: Dies sind die Ehrendienste.

18
abhyutthānamathāsikā vitaraṇaṃ bhūyo vacassvāgatam |
pādyaṃ vyājanamakṣataṃ kramavaśādarghyaṃ nirarghakriyam ||
kecitprāhurimān ṣaḍuttamatamānatropacārān pare |
brūyādvandanamekamarhaṇavidhiṃ yanmādṛśā tatkṣamam || 18||

Aufstehen, einen Sitz geben, erneut willkommen heißen, Fußwasser, Fächer, ungebrochenen Reis und eine wertvolle Ehrengabe darbringen: Manche nennen eine verkürzte Folge vorzüglicher Dienste. Andere erklären schon die Verneigung allein zur angemessenen Verehrung; dazu ist jemand wie ich fähig.

19
nāsti satyātparo dharmassantuṣṭirnātmajātparā |
nānnadānātparaṃ dānaṃ vandanānnopacārakam || 19||

Es gibt keinen höheren Dharma als Wahrhaftigkeit, keine größere Freude als über das eigene Kind, keine größere Gabe als Nahrung und keinen höheren Ehrendienst als die Verneigung.

20
satyādadhiko dharmo nāsti | putrotsavādaparaḥ santoṣo nāsti |
annadānādadhikadānaṃ na vidyate | vandanādadhika upacāro nāsti |
tasmādvandanopacāreṇaiva sarvepyupacārāḥ kṛtāssantviti madīyā
vijñāpanā || sarvebhyo namaskārāḥ ||

Es gibt keinen Dharma über der Wahrheit, keine Freude über dem Fest für ein Kind, keine größere Gabe als Nahrung und keinen höheren Ehrendienst als die Verneigung. Daher lautet meine Bitte: Mögen allein durch den Dienst der Verneigung sämtliche Ehrendienste als vollzogen gelten. Verehrung euch allen!

Abschluss und Vertiefung

Lasse die Gäste die Verneigung nach ihrer eigenen Gewohnheit erwidern. Damit ist die Sabha Puja abgeschlossen; anschließend beginnt oder setzt sich das eigentliche Familienfest fort. Wenn eine Mahlzeit vorgesehen ist, kann die im Schlussvers gepriesene Nahrungsgabe durch die gastliche Bewirtung Gestalt annehmen.

Devanagari-Rezitation

Die folgende Fassung enthält sämtliche Sanskrittexte der Durchführung.

ओं नमः॒ सद॑से । नमः॒ सद॑स॒स्पत॑ये ।
नमः॒ सखी॑नां पुरो॒गाणां॒ चक्षु॑षे ।
नमो॑ दि॒वे । नमः॑ पृथि॒व्यै । सप्रथस॒भां मे॑ गोपाय ।
ये च॒ सभ्याः॑ सभा॒सदः॑ । तानिं॑द्रि॒याव॑तः कुरु ।
सर्व॒मायु॒रुपा॑सताम् ॥ १५॥

अहे॑बुध्निय॒ मन्त्रं॑ मे गोपाय । यमृष॑यस्त्र॒यी वि॒दा वि॒दुः ।
ऋचः॒ सामा॑नि॒ यजू॑ꣳषि । सा हि श्रीर॒मृता॑ स॒ताम् ॥ १६॥

ब्राह्मणेभ्यो महद्भ्यश्च वेदविद्भ्यो विशेषतः ।
पुराणशास्त्र विद्भ्यश्च सर्वेभ्यो वै नमोनमः ॥ १॥

पुत्रोत्सवे मौञ्जिबन्धे कन्यायाः प्रथमार्तवे ।
विवाहे यज्ञसमये बिन्नहं पञ्चसु स्मृतम् ॥ २॥

पूर्वं सभां नमस्कृत्य पश्चादासनपूर्वकम् ।
कृत्वोपचारं कालीनं सभां स्तोतुं समारभेत् ॥ ३॥

वराय वरवेषाय गुरूणां सुहृदामपि ।
उपचारस्तु कर्तव्यो मङ्गल्यो मङ्गलायनैः ॥ ४॥

अर्चयेदृत्विगाचार्यनृपविद्वत्सुहृद्वरान् ।
आगतान् स्वगृहं गेही यथा विभवमादरात् ॥ ५॥

गाम्भीर्यं जलधौ स्थिरत्वमचले तेजोधिकं भास्करे
शौर्यं शान्तनवे नयस्सुरगुरौ त्यागस्तु सूर्यात्मजे ।
एकैको गुण एव तेषु निहितो युष्मासु सर्वेगुणाः
तिष्ठन्त्येव धरामरान् हरिपरान् कस्स्तोतुमीशः क्षितौ ॥ ६॥

भवन्तस्सर्वज्ञाः सकलभुवने रूढयशसो
वयं तावद्बालाः सरसवचने नैव निपुणाः ।
तथापीयं वाणी विशतु भवतां कर्णकुहरे
किशोरस्यालापः खलु भवति पित्रोरतिमुदे ॥ ७॥

महत्या गदया युक्तां सत्यभामासमन्विताम् ।
सुदर्शनधरां वन्दे सभां विष्णोरिवाकृतिम् ॥ ८॥

विद्वन्नदीव्रातसहस्रपूर्णं तथा सहस्रप्रभुरत्नपूर्णम् ।
वेदान्तवाक्यार्थतरङ्गलोलं सभा समुद्रं प्रणमामि मूर्ध्ना ॥ ९॥

सभामण्डलमित्येके सभारत्नं तु केचन ।
सभासमुद्रमितरे सदसो लक्षणत्रयम् ॥ १०॥

आशीः पूर्वकमित्येके नमः पूर्वं तु केचन ।
भिन्नहं वेदपूर्वं स्यादिति सर्वैर्विनिश्चितम् ॥ ११॥

स्वस्तीति प्रतिभाषितो मुनिवरैः संस्तूयमानस्सुरैः
पार्श्वे पद्मजपद्मनाभपुरुहूताद्यैर्जयेत्यर्चितः ।
अग्रे चाप्सरसां गणैरहरहर्नृत्यद्भिराह्लादितः
सन्तुष्टो गिरिजाविवाहसमये स्यात्सम्पदेनो मृडः ॥ १२॥

सर्वाशा परिपूरणक्षमकरं सर्वोपकारोदयं
सन्मार्गाभिरतं समस्ततमसः प्रध्वंसि सत्यास्पदम् ।
ब्रह्मावासमशेषवेदनिलयं विद्याधराराधितं
प्रख्यातं भुवि भानवीयमिव वो वन्दे सभामण्डलम् ॥ १३॥

विदितचतुरभाषा भारती भालभूषा
व्यपगतबहुदोषा चन्द्रिकोद्यन्मनीषा ।
हृदयतिमिरपूषा ज्ञानविद्याविशेषा
मम भवतु सुतोषा भूसुराणां सभैषा ॥ १४॥

अभ्युत्थानं चासनं स्वागतोक्तिः, पाद्यं चार्घ्यं मधुपर्काचमौ च ।
स्नानं वासो भूषणं गन्धमाल्ये धूपो दीपस्सोपहारः प्रणामः ॥ १७॥

अभ्युत्थानमथासिका वितरणं भूयो वचस्स्वागतम् ।
पाद्यं व्याजनमक्षतं क्रमवशादर्घ्यं निरर्घक्रियम् ॥
केचित्प्राहुरिमान् षडुत्तमतमानत्रोपचारान् परे ।
ब्रूयाद्वन्दनमेकमर्हणविधिं यन्मादृशा तत्क्षमम् ॥ १८॥

नास्ति सत्यात्परो धर्मस्सन्तुष्टिर्नात्मजात्परा ।
नान्नदानात्परं दानं वन्दनान्नोपचारकम् ॥ १९॥

सत्यादधिको धर्मो नास्ति । पुत्रोत्सवादपरः सन्तोषो नास्ति ।
अन्नदानादधिकदानं न विद्यते । वन्दनादधिक उपचारो नास्ति ।
तस्माद्वन्दनोपचारेणैव सर्वेप्युपचाराः कृतास्सन्त्विति मदीया
विज्ञापना ॥ सर्वेभ्यो नमस्काराः ॥

Quellen und verwandte Artikel

  • Sabha Puja, Sanskritzusammenstellung von Parameshwar Bhatta Puttanmane, Verse 1–19 und Schlussbitte; Sanskrit Documents.
  • Vedischer Wortlaut der Anrufung „sapratha sabhāṃ me gopāya“ und „ahe budhniya“: Taittiriya Brahmana 1.2.1.26.
  • Die praktische Folge stellt die vedischen Formeln gemäß der Anweisung des Textes voran. Die Kurzform betrifft die äußeren Ehrendienste; die vollständige Ansprache ist enthalten.

Siehe auch: Sabha, Atithi, Vandana, Vivaha, Annadana.

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