Romapada

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Romapada ist der König von Anga, Onkel und Ziehvater von Shanta. Romapada, Sohn Vidarbhas, auch als Lomapada bekannt, war der König von Anga und ist in der Hindumythologie wegen seiner Verbindung mit Rishyasringa bekannt.

Die Königskobra

Die Legende von König Romapada und Rishyasringa

Eine Legende ist mit dem Leben Romapadas verbunden. Eines Tages ärgerte der König einige Brahmanen oder Heilige, die im Palast lebten, um die Rituale durchzuführen. Die ganze brahmanische Gemeinschaft war wütend über des Königs Benehmen und verließ den Palast aus Protest. Romapada aber nahm dieses Ereignis damals nicht ernst.

Der Hinduglauben sagt, dass die Natur ihre eigene Methode hat, Schuldige zu bestrafen und Tugendhafte zu belohnen. Indra war nicht glücklich mit König Romapada oder Lomapada, da er seinen Anteil an den Opfern nicht erhielt. Zur Strafe hielt er den Regen im ganzen Angastaat zurück, Hungersnot ud Dürre ergriffen den Staat und seine Bewohner und diese Situation beunruhigte den König, der seine Minister konsultierte. Sie schlugen vor, dass sich Indra baldmöglichst beruhigen möge. Einige Brahmanen sollten die Opferrituale vollziehen. Niemand im Lande war so fähig und religiös wie Rishyasringa. Es war jedoch sehr schwierig des jungen Weisen habhaft zu werden da sein Vater Vibhandaka es niemals gestatten würde, dass er die Einsiedelei verlässt.

Romapada oder Lomapada bekam verschiedene Vorschläge wie er den jungen Rishyasringa in den Palast bekäme. Der junge Weise kannte sich in den weltlichen Methoden nicht aus, da er vom weltlichen Leben losgelöst war. Der König bot reiche Belohnung jenen, die es schaffen würden, ihn aus den Klauen seines Vates zu befreien. Viele hätten es gerne versucht, wagten es aber nicht, den alten Weisen Vibhandaka zu provozieren.

Eine alte Kurtisane im Palast wollte es versuchen. Ein Fluss strömte durch das Angaland an Vibhandakas Einsiedelei vorbei. Die alte Kurtisane machte sich zum Wald auf in einem Boot mit einem Team junger Lehrlinge und schlug nahe der Einsiedelei ein geheimes Lager auf. In wenigen Tagen registrierten die jungen Damen die Bewegungen des alten Weisen. Gewöhnlich führte er seine Morgenrituale durch und verließ dann die Eisiedelei um Essen und Material für die Opferriten des kommenden Tages zu sammeln.

König Rompada schickte seine Tochter Shanta, um den Rishyaringaknaben in die gewöhnliche Gesellschaft einzuführen. Dies geschah und Rishyaringa gebrauchte seine übernatürlichen Kräfte später und erzeugte Regen in Fülle für das Königreich.

Romapada tat dann den letzten Schritt, den alten Weisen zu besänftigen. Er brachte ihm seine Tochter Shanta und bot sie ihm als Gattin für seinen jungen Sohn Rishyasringa an. Vibhandaka war mit dieser Geste sehr zufrieden, da er die junge Prinzessin als passende Gattin für seinen Sohn erachtete.

Siehe auch

Literatur

Seminare

Indische Schriften

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