Nityotsava Rituale

Aus Yogawiki

Nityotsava Rituale führt Schritt für Schritt durch ausgewählte Verehrungen und Ritualabschnitte aus Umānandanāthas Nityotsava, einem Praxiswerk der Śrīvidyā. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von bewusster Handlung, Mantra und innerer Hingabe. Jede Anleitung nennt Zweck, Voraussetzungen und Materialien; bei den einzelnen Handlungen stehen die Sanskrit-Rezitationen mit ihrer deutschen Bedeutung.

Die Auswahl umfasst die morgendliche Hingabe des Atems, die Verehrung der Erde, Mahāgaṇapatis 444-faches Tarpaṇa, die Eröffnung seines Verehrungsraums, Darbringungen an Lalitā, den Umgang mit der Gebetskette, Vārāhīs Nyāsa und innere Verehrung sowie Parās Japa und inneres Feueropfer. Den Abschluss bilden zwei genau bestimmte Mantraläuterungen.

Welche Anleitung ist für welchen Zweck geeignet?

Anliegen Passende Anleitung Umfang
Den Tag der Göttin weihen 1 Morgendliche Ajapā-Darbringung
Dankbarkeit gegenüber der Erde 2 Kurzes Gebet mit Handlung vor dem Aufstehen
Mahāgaṇapatis Gnade erbitten 3 Tarpaṇa mit 444 einzeln gezählten Gaben
Den Pūjā-Raum eröffnen 4 Tür-, Sitz- und Lampenverehrung als Eröffnungsglieder
Lalitā Duft und Licht darbringen 5 Zwei Upacāras in einer begonnenen Pūjā
Festliche Lichtdarbringung 6 Ārārtika mit fünf Lampen; Materialanpassung gekennzeichnet
Die Gebetskette würdig verwenden 7 Vorbereitung, Zählweise und Abschlussgebet
Vārāhīs Kräfte im Körper einsetzen 8 Fünffacher Körpernyāsa
Vārāhī innerlich verehren 9 Meditation und sechs geistige Gaben
Sich im Parā-Mantra sammeln 10 Japa-Glied mit 100 Wiederholungen und Lobpreis
Die Tattvas im Bewusstsein darbringen 11 Inneres Homa-Glied mit 36 Darbringungen
Eine geweihte Mālā nach einem Missgeschick wieder aufnehmen 12 Konkrete Anwendung auf eine Parā-Mālā
Übertragenen Mantra läutern 13 Zwei Einzelglieder der zehn Saṃskāras, am Parā-Mantra erklärt

Wie dieses Praxisbuch zu verwenden ist

Vorkenntnisse: Allgemeine Puja-Praxis und Sanskritaussprache werden vorausgesetzt. Bei den tantrischen Mantrapraktiken kommt die entsprechende Diksha beziehungsweise Unterweisung hinzu. Das ist eine Voraussetzung des Werkes selbst: Der erste Ullāsa behandelt die Übertragung; der zweite unterscheidet die eigenständige Gaṇapati-Verehrung mit eigener Einweihung von ihrem Platz innerhalb des Śrīkrama; der vierte verlangt das Lernen des Mantras vom Lehrer.

Umfang: Dies ist eine Auswahl ausgearbeiteter Praxisanleitungen, keine vollständige Neuauflage sämtlicher sieben Ullāsas. Ein Abschnitt wie die Lampendarbringung ist innerhalb einer bereits begonnenen Pūjā ausführbar; er ersetzt nicht deren Eröffnung und Abschluss. Solche Abschnitte sind ausdrücklich als Ritualglied bezeichnet. Die vollständige Dīkṣā, die gesamte Navāvaraṇa-Pūjā des Śrīcakra und die äußeren Homa-Ordnungen werden hier nicht als fertig ausgearbeitete Anleitungen beansprucht.

Quellennähe: Grundlage für Handlungsfolgen, Mantras und ausdrücklich vorgeschriebene Wiederholungszahlen ist der Sanskrittext. Wo ein einmaliges Sprechen empfohlen wird, ohne dass die Quelle eine Zahl festlegt, ist dies eine redaktionelle Ausführungshilfe. Praktische Erläuterungen wie das Bereitstellen eines Auffanggefäßes oder die Beschreibung einer leichten Körperberührung sind redaktionelle Ausführungshilfen. Eine ausdrücklich als Anpassung bezeichnete häusliche Durchführung ist von der historischen Form zu unterscheiden.

Rezitation: Nur die als Rezitation gedruckten Formeln werden gesprochen. Die deutschen Bedeutungen erläutern sie. Namaḥ bedeutet „Verehrung“, svāhā ist ein Darbringungsruf. Bījas wie aiṃ, hrīṃ, śrīṃ, glauṃ und sauḥ besitzen keine gewöhnliche wörtliche Übersetzung. Sie bleiben in der Übersetzung als heilige Lautsilben stehen.

Keine Chiffren auflösen müssen: Wo die Quelle mit „2“ oder „3“ abkürzt, sind die für den jeweiligen Krama geltenden Bījas ausgeschrieben. Diese Vorsilben sind nicht überall gleich: bei Gaṇapati śrīṃ hrīṃ klīṃ, bei Lalitā aiṃ hrīṃ śrīṃ, bei Vārāhī aiṃ glauṃ, bei Parā sauḥ.

Textkritische Grenzen: Die zugrunde liegende Digitalisierung enthält einzelne fehlerhafte Lesungen. Wenige nachvollziehbare Berichtigungen sind am Ende dokumentiert. Insbesondere die unten hergestellte Gaṇapati-Rezitationsfassung ist keine anhand eines Druckscans abschließend geprüfte kritische Edition. Bei abweichender übertragener Mantraform ist die Lesung vor dem Ritual mit dem Lehrer abzugleichen.

1. Den Atem und den ganzen Tag der Göttin darbringen

Zweck: Das von selbst geschehende Atmen und das alltägliche Handeln werden als Verehrung erkannt. Diese morgendliche Ajapā-Darbringung verbindet die formelle Meditation mit dem folgenden Tag.

Wer und wann: Im Śrīkrama unterwiesene Übende; morgens innerhalb der Morgenordnung, nach dem vorausgehenden Gebet an die Göttin. Eine allgemeine Atembetrachtung ist davon zu unterscheiden.

Material: Kein äußeres Opfermaterial. Ein ruhiger Sitz auf dem Lager oder am vorbereiteten Platz genügt für diesen Abschnitt.

Fundstelle: Ullāsa III, Ajapāgāyatrībhāvanam. Der Abschnitt steht in der benutzten Edition in eckigen Klammern.

1.1 Die Absicht fassen

Bleibe ruhig sitzen. Vergegenwärtige die Gottheiten der sieben Cakras vom Mūlādhāra bis zum Brahmarandhra. Sprich die folgende Absicht. Die Zahl 21.600 ist die traditionelle Tageszahl dieser Darstellung; sie ist die symbolisch-rituelle Bemessung der Darbringung, keine nachträgliche Messung deiner tatsächlichen Atemzüge.

Rezitation:
mayā pūrvedyur ajapāṃ ṣaṭśatādhikaikaviṃśatisāhasrikāṃ niḥśvāsocchvāsarūpiṇīṃ mūlādhārādibrahmarandhrāntasaptacakranivāsinībhyo devatābhyo nivedayāmi.
Deutsche Bedeutung: Ich bringe die von mir am vergangenen Tag in Gestalt des Aus- und Einatmens vollzogene Ajapā mit einundzwanzigtausendsechshundert Wiederholungen den Gottheiten dar, die in den sieben Cakras vom Mūlādhāra bis zum Brahmarandhra wohnen.

1.2 Fünfundzwanzig Wiederholungen

Wiederhole die gesamte folgende Formel fünfundzwanzigmal. Lass den Atem dabei natürlich fließen. Der Abschnitt schreibt weder Atemanhalten noch eine festgelegte Zuordnung jeder Silbe zu einer Atemphase vor.

Rezitation:
haṃsaḥ so’ham
Deutsche Bedeutung: Haṃsaḥ; ich bin Das. „Haṃsa“ bezeichnet hier das mit dem Atem verbundene Mantra und die geistige Wirklichkeit; es wird nicht bloß als das Vogelwort „Schwan“ verstanden.

1.3 Das Handeln weihen

Vergegenwärtige Ein- und Ausatmung als Gāyatrī und sprich das folgende Gebet. Damit ist diese Darbringung beendet; fahre mit der Morgenordnung fort.

Rezitation:
prātaḥ prabhṛti sāyāntaṃ sāyādi prātarantataḥ |
yat karomi jagadyone tad astu tava pūjanam ||
Deutsche Bedeutung: Was ich vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen tue, o Ursprung der Welt, das sei deine Verehrung.

2. Vor dem Aufstehen die Erde ehren

Zweck: Die Erde wird als tragende Göttin gegrüßt. Das Auftreten mit den Füßen geschieht bewusst und dankbar.

Wer und wann: Als Gebet verständlich und verwendbar für Menschen mit Hingabe an die Erde; im Nityotsava gehört es zur Morgenordnung des Śrīkrama. Für dieses Gebet nennt der betreffende Abschnitt keine eigene Mantraeinweihung.

Material: Keines.

Fundstelle: Ullāsa III, Bhūprārthanādi …, unmittelbar nach der Ajapā-Darbringung.

2.1 Noch vor dem ersten Auftreten beten

Sprich das Gebet, bevor du vom Lager aufstehst. Vergegenwärtige die Erde als Göttin, deren Gewand die Meere und deren Brüste die Berge sind.

Rezitation:
samudravasane devi parvatastanamaṇḍite |
viṣṇupatni namas tubhyaṃ pādacāraṃ kṣamasva me ||
Deutsche Bedeutung: Göttin, deren Gewand das Meer ist und die mit den Bergen als Brüsten geschmückt ist, Gemahlin Viṣṇus, dir sei Verehrung. Verzeihe mir, dass ich mit meinen Füßen auf dir gehe.

2.2 Aufstehen

Setze nach der Anweisung des Textes zuerst den Fuß auf der Seite der gerade aktiven Atembahn auf den Boden und erhebe dich. Beobachte dafür, durch welches Nasenloch der Atem freier fließt. Der Text schreibt hier keine weitere Formel vor. Danach folgen die gewöhnlichen morgendlichen Reinigungen.

3. Mahāgaṇapatis Tarpaṇa mit 444 Wassergaben

Puja bei Yoga Vidya: Darbringung und innere Sammlung gehören zusammen.

Zweck: Bitte um die Gnade Mahāgaṇapatis und Beseitigung von Hindernissen der Verehrung. Der Wurzelmantra enthält außerdem eine traditionelle Bitte um Einfluss beziehungsweise Unterordnung, die in der Übersetzung ausdrücklich wiedergegeben wird.

Wer: Für eigenständige Gaṇapati-Upāsanā entsprechend Eingeweihte; innerhalb des Śrīkrama im Rahmen der dafür empfangenen Unterweisung. Allgemeine Pūjā-Erfahrung allein ersetzt die Übertragung des Mahāgaṇapati-Mantras nicht.

Material und Ort: Die Quelle nennt einen Fluss oder ein vergleichbares Gewässer. Im Wasser wird ein Quadrat von einer Hasta, ungefähr einer Elle, Seitenlänge abgegrenzt. Für einen häuslichen Vollzug mit sauberem Wassergefäß und Auffangschale ist die Zustimmung der eigenen Überlieferung vorausgesetzt; diese Gefäßform wird hier als praktische Anpassung und nicht als ausdrückliche Vorschrift dieses Abschnitts bezeichnet. Halte eine Zählhilfe bereit. Werden die anfänglichen Gaben äußerlich dargebracht, brauchst du Sandelpaste, Blumen, Räucherwerk, Lampe, Speise und Betel. Für diese Anleitung werden die Gaben im vergegenwärtigten Yantra geistig dargebracht. Diese Ausführung orientiert sich an der im selben Ullāsa ausdrücklich genannten inneren Fünfgaben-Pūjā; der Tarpaṇa-Abschnitt selbst zählt die Gaben auf, ohne ihre äußere oder innere Ausführung eigens festzulegen.

Dauer: Abhängig vom Rezitationstempo. Plane für 444 einzelne Gaben eine zusammenhängende, ungestörte Zeit ein.

Fundstellen: Ullāsa II, Caturāvṛttitarpaṇasaṃkalpādi und Caturāvṛttitarpaṇam; die dort verwiesenen Nyāsas stehen unter Tarpaṇajapastotrāṇi und Ṣaḍaṅganyāsaḥ.

Was als eine Gabe zählt: Eine vollständige Rezitation der jeweiligen Formel mit einer kleinen Wasserdarbringung. Viermal bedeutet vier einzelne Rezitationen und vier einzelne Gaben. In der Gefäßanpassung gießt du jeweils wenig Wasser in die Auffangschale. Die genaue Fingerhaltung für das Tarpaṇa wird in diesem Abschnitt nicht festgelegt; verwende die in deiner Überlieferung gelernte Devatā-Tarpaṇa-Haltung.

3.1 Reinigung und Entschluss

Vollziehe das dir vertraute Ācamana und die bereits erlernte Atemregelung. Nenne Ort und Zeit in verständlichen Worten. Sprich dann:

Rezitation:
mama śrīmahāgaṇapatiprasādasiddhyai caturāvṛttitarpaṇaṃ kariṣye.
Deutsche Bedeutung: Um die Gnade Śrīmahāgaṇapatis zu erlangen, werde ich das vierfach wiederholte Tarpaṇa vollziehen.

3.2 Die heiligen Wasser herbeirufen

Begrenze den vorgesehenen Wasserbereich. Richte dich innerlich an die Sonne und sprich:

Rezitation:
brahmāṇḍodaratīrthāni karaiḥ spṛṣṭāni te rave |
tena satyena me deva tīrthaṃ dehi divākara ||
Deutsche Bedeutung: Die heiligen Wasserstätten im Inneren des Weltalls sind von deinen Strahlen berührt, o Sonne. Kraft dieser Wahrheit gewähre mir das heilige Wasser, o Gott, o Tagesschöpfer.

Rezitation:
āvāhayāmi tvāṃ devi tarpaṇāyeha sundari |
ehi gaṅge namas tubhyaṃ sarvatīrthasamanvite ||
Deutsche Bedeutung: Ich rufe dich hierher zum Tarpaṇa, o Göttin, du Schöne. Komm, Gaṅgā! Verehrung sei dir, die du alle heiligen Wasserstätten in dir vereinigst.

Sprich anschließend hrāṃ hrāṃ hvūṃ haiṃ hrauṃ hraḥ. Diese auffällige Lautreihe ist die Lesung der Quelle; sie wird hier nicht durch eine geläufigere Sonnenbīja-Reihe ersetzt. Zeige die dir übertragene Aṅkuśa-Mudrā, die heranziehende Hakengeste, und sprich kroṃ. Vergegenwärtige das Herbeikommen Gaṅgās und der heiligen Wasser. Besprich das Wasser danach siebenmal mit vaṃ; betrachte es als Nektar. Die Bījas haben hier eine Anrufungs- beziehungsweise Nektarisierungsfunktion, keine Satzübersetzung.

Voraussetzung dieses Schritts: Die konkrete Aṅkuśa-Mudrā muss bekannt sein; die Quelle erläutert ihre Fingerstellung an dieser Stelle nicht.

3.3 Yantra und Gottheit vergegenwärtigen

Stelle dir im Wasser das Mahāgaṇapati-Yantra vor: von außen nach innen Quadrat, achtblättriger Lotos, Sechseck und Dreieck. Du musst dieses Wasser-Yantra nicht mit Farbe aufzeichnen. Vergegenwärtige später im Zentrum Mahāgaṇapati mit seinem Gefolge.

3.4 Ṛṣi-Nyāsa

Berühre bei jeder der folgenden Formeln die genannte Stelle leicht mit der rechten Hand. Die verborgene Stelle kann über der Kleidung berührt werden. Schließe bei der letzten Formel die Hände zur Schale.

Kopf:

Rezitation:
gaṇakaṛṣaye namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung dem Seher Gaṇaka.

Mund:

Rezitation:
nicṛdgāyatrīchandase namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung dem Versmaß Nicṛd-Gāyatrī.

Herz:

Rezitation:
mahāgaṇapataye devatāyai namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung der Gottheit Mahāgaṇapati.

Geschlechtsbereich:

Rezitation:
gaṃ bījāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung der Keimsilbe gaṃ.

Füße:

Rezitation:
svāhā śaktyai namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung der Kraft svāhā.

Nabel:

Rezitation:
oṃ kīlakāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung dem Verschlusslaut oṃ.

Zusammengelegte Hände:

Rezitation:
mama abhīṣṭasiddhyai viniyogāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung der Anwendung zur Erfüllung meines erstrebten Ziels.

3.5 Hand- und Gliedernyāsa

Die Vorlage notiert Finger und Körperstellen verkürzt nebeneinander. Sie werden hier in zwei Durchgängen eingesetzt: zunächst an den Händen, danach an den sechs Körperstellen. Die ausgeschriebenen Dativformen sind redaktionelle Auflösungen dieser Kurznotation. Die sechs Schlussrufe bleiben in der Reihenfolge der Vorlage erhalten. Eine in deiner Linie abweichend gelehrte Kara-Nyāsa-Fassung ist vor der Ausführung abzugleichen.

Erster Durchgang: Handnyāsa. Berühre nacheinander die genannten Finger beider Hände. Bei der letzten Formel berühre Handflächen und Handrücken.

Daumen:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ oṃ gāṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, oṃ gāṃ. Verehrung, bezogen auf die Daumen.

Zeigefinger:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ śrīṃ gīṃ tarjanībhyāṃ svāhā.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, śrīṃ gīṃ. Darbringung, bezogen auf die Zeigefinger.

Mittelfinger:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ hrīṃ gūṃ madhyamābhyāṃ vaṣaṭ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, hrīṃ gūṃ. Weihe, bezogen auf die Mittelfinger.

Ringfinger:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ klīṃ gaiṃ anāmikābhyāṃ huṃ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, klīṃ gaiṃ. Schutzruf huṃ, bezogen auf die Ringfinger.

Kleine Finger:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gauṃ kaniṣṭhikābhyāṃ vauṣaṭ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, glauṃ gauṃ. Weihe, bezogen auf die kleinen Finger.

Handflächen und Handrücken:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ gaṃ gaḥ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ phaṭ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, gaṃ gaḥ. Abgrenzungsruf phaṭ, bezogen auf die Handflächen und Handrücken.

Zweiter Durchgang: Gliedernyāsa. Berühre Herz, Kopf und Scheitel. Für den Schutzpanzer lege die Hände an die Schultern; für die drei Augen berühre behutsam Stirn und Augenregion. Schließe mit der erlernten Waffengeste ab. Diese Gestenbeschreibungen erläutern die Ausführung der in der Quelle genannten Stellen.

Herz:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ oṃ gāṃ hṛdayāya namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, oṃ gāṃ. Verehrung, bezogen auf das Herz.

Kopf:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ śrīṃ gīṃ śirase svāhā.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, śrīṃ gīṃ. Darbringung, bezogen auf den Kopf.

Scheitel beziehungsweise Haarlocke:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ hrīṃ gūṃ śikhāyai vaṣaṭ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, hrīṃ gūṃ. Weihe, bezogen auf den Scheitel beziehungsweise die Haarlocke.

Schutzpanzer:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ klīṃ gaiṃ kavacāya huṃ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, klīṃ gaiṃ. Schutzruf huṃ, bezogen auf den Schutzpanzer.

Drei Augen:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gauṃ netratrayāya vauṣaṭ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, glauṃ gauṃ. Weihe, bezogen auf die drei Augen.

Schützende Waffe:
Rezitation: śrīṃ hrīṃ klīṃ gaṃ gaḥ astrāya phaṭ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ, gaṃ gaḥ. Abgrenzungsruf phaṭ, bezogen auf die schützende Waffe.

Lass danach dreimal den gesamten Wurzelmantra den ganzen Körper durchdringen. Führe die Hand ohne Druck über den Körper beziehungsweise vergegenwärtige seine vollständige Erfüllung mit dem Mantra:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā.

3.6 Mahāgaṇapati einladen

Vergegenwärtige Mahāgaṇapati als roten, freudvollen Gott im Herzen; Siddhalakṣmī sitzt an seiner linken Seite und umarmt ihn. Sein Haupt trägt die Mondsichel. In Händen und Rüssel trägt er Zitronenfrucht, Keule, Zuckerrohrbogen, Dreizack, Muschel, Diskus, Schlinge, blauen Lotos, Reisähren, Stoßzahn und Edelsteinkrug. Unter einmaliger Rezitation des folgenden Wurzelmantras lade ihn mit seinem Gefolge in das vergegenwärtigte Wasser-Yantra ein. Die Quelle schreibt hier keine zusätzliche, ausgeschriebene Einladungssatzformel vor.

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā.

3.7 Die fünf Gaben und Betel darbringen

Vergegenwärtige bei jeder Formel die bezeichnete Gabe vor Mahāgaṇapati. Sprich jede Formel dreimal. Bei äußerlichen Gaben bringe den betreffenden Gegenstand dar; bei geistigen Gaben behalte die Hände ruhig und vollziehe die Darbringung in der Vorstellung. Betel gehört als ergänzende Gabe zur Speisung.

Duft – dreimal:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapataye laṃ pṛthivyātmakaṃ gandhaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; Ich bereite Mahāgaṇapati Duft in Gestalt der Erde. Verehrung.

Blume – dreimal:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapataye haṃ ākāśātmakaṃ puṣpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; Ich bereite Mahāgaṇapati eine Blume in Gestalt des Raumes. Verehrung.

Räucherwerk – dreimal:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapataye yaṃ vāyvātmakaṃ dhūpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; Ich bereite Mahāgaṇapati Räucherwerk in Gestalt des Windes. Verehrung.

Licht – dreimal:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapataye raṃ vahnyātmakaṃ dīpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; Ich bereite Mahāgaṇapati Licht in Gestalt des Feuers. Verehrung.

Speise – dreimal:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapataye vaṃ amṛtātmakaṃ naivedyaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; Ich bereite Mahāgaṇapati Speise in Gestalt des Nektars. Verehrung.

Betel – dreimal:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapataye saṃ sarvātmakaṃ tāmbūlaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; Ich bereite Mahāgaṇapati Betel in Gestalt des Alls. Verehrung.

3.8 Zwölf anfängliche Wassergaben

Sprich die folgende vollständige Formel zwölfmal. Bei jeder Wiederholung bringst du einmal Wasser dar. Danach sind zwölf Gaben vollzogen.

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati mit dieser Darbringung.

3.9 Die 28 Lautgruppen – 224 Wassergaben

Arbeite die folgenden 28 Gruppen in genau dieser Reihenfolge ab. In jeder Gruppe wird zuerst die Lautformel viermal mit vier Wassergaben gesprochen, danach die erneut vollständig gedruckte Wurzelformel viermal mit vier Wassergaben. Jede Gruppe umfasst also acht Gaben. Nach Gruppe 28 stehen insgesamt 236 Gaben auf deinem Zähler: zwölf anfängliche plus 224 Lautgaben. Gleiche Laute an verschiedenen Positionen dürfen nicht zusammengezogen werden.

Lautgruppe 1: oṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ oṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe oṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 2: śrīṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ śrīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe śrīṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 3: hrīṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ hrīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe hrīṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 4: klīṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ klīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe klīṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 5: glauṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe glauṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 6: gaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ gaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe gaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 7: gaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ gaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe gaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 8: ṇaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ ṇaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe ṇaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 9: paṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ paṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe paṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 10: taṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ taṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe taṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 11: yeṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ yeṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe yeṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 12: vaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ vaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe vaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 13: raṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ raṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe raṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 14: vaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ vaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe vaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 15: raṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ raṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe raṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 16: daṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ daṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe daṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 17: saṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ saṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe saṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 18: rvaṃ – acht Gaben

Textentscheidung: rvaṃ ist die aus sarvajanaṃ erschlossene Berichtigung der digitalen Lesung vai; vor dem Vollzug mit der übertragenen Fassung abgleichen. Siehe Quellenabschnitt.

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ rvaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe rvaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 19: jaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ jaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe jaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 20: naṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ naṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe naṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 21: meṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ meṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe meṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 22: vaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ vaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe vaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 23: śaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ śaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe śaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 24: māṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ māṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe māṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 25: naṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ naṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe naṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 26: yaṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ yaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe yaṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 27: svāṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ svāṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe svāṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Lautgruppe 28: hāṃ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ hāṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ; die Lautgruppe hāṃ wird dargebracht. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Bisher vollzogen Anzahl
Anfängliche Wurzelmantra-Gaben 12
28 Lautgruppen zu je acht Gaben 224
Zwischenstand 236

3.10 Die 26 Gottheiten – 208 Wassergaben

Gehe anschließend durch die dreizehn Gottheitenpaare. Die folgende Liste gibt jedes Mitglied gesondert an. Wiederum folgen auf vier Namensgaben vier Gaben mit dem vollständigen Wurzelmantra. Die Grundtextprosa richtet die Namensgabe an die jeweilige Gottheit; die ausgeschriebene Formelliste fügt ihr dennoch „mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi“ an. Die Rezitationsfassung folgt dieser ausdrücklich gedruckten Liste und erklärt beide Bestandteile.

Namensgruppe 1: Śrī/Lakṣmī – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ śriyaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Śrī/Lakṣmī. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 2: Śrīpati/Viṣṇu – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ śrīpatiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Śrīpati/Viṣṇu. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 3: Girijā/Pārvatī – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ girijāṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Girijā/Pārvatī. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 4: Girijāpati/Śiva – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ girijāpatiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Girijāpati/Śiva. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 5: Rati – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ ratiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Rati. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 6: Ratipati/Kāma – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ ratipatiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Ratipati/Kāma. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 7: Mahī, die Erde – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Mahī, die Erde. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 8: Mahīpati, der Herr der Erde – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahīpatiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Mahīpati, der Herr der Erde. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 9: Mahālakṣmī – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahālakṣmīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Mahālakṣmī. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 10: Mahāgaṇapati – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ mahāgaṇapatiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Mahāgaṇapati. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 11: Ṛddhi – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ ṛddhiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Ṛddhi. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 12: Āmoda – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ āmodaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Āmoda. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 13: Samṛddhi – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ samṛddhiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Samṛddhi. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 14: Pramoda – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ pramodaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Pramoda. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 15: Kānti – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ kāntiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Kānti. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 16: Sumukha – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ sumukhaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Sumukha. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 17: Madanāvatī – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ madanāvatīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Madanāvatī. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 18: Durmukha – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ durmukhaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Durmukha. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 19: Madadravā – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ madadravāṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Madadravā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 20: Avighna – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ avighnaṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Avighna. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 21: Drāviṇī – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ drāviṇīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Drāviṇī. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 22: Vighnakartṛ – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ vighnakartāraṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Vighnakartṛ. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 23: Vasudhārā – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ vasudhārāṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Vasudhārā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 24: Śaṅkhanidhi – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ śaṅkhanidhiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Śaṅkhanidhi. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 25: Vasumatī – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ vasumatīṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Vasumatī. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Namensgruppe 26: Padmanidhi – acht Gaben

Viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ padmanidhiṃ svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Darbringung für Padmanidhi. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

Unmittelbar danach viermal je eine Wassergabe:

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā mahāgaṇapatiṃ tarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā. Ich erquicke Mahāgaṇapati.

3.11 Abschluss des Tarpaṇa

Die Zählung ist jetzt 12 + 28 × 8 + 26 × 8 = 444. Verehre Mahāgaṇapati erneut mit den fünf geistigen Gaben: Duft, Blume, Räucherwerk, Licht und Speise. Die Abschlussanweisung nennt hierfür den Wurzelmantra. Sprich deshalb bei jeder dieser fünf Darbringungen einmal den folgenden Mantra. Vergegenwärtige anschließend, wie die im Wasser-Yantra verehrte Gottheit in dein eigenes Inneres zurückkehrt. Die Quelle nennt für diese Rücknahme keinen zusätzlichen selbstständigen Abschiedssatz. Damit ist das Caturāvṛtti-Tarpaṇa beendet.

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā
Deutsche Bedeutung: Oṃ, śrīṃ, hrīṃ, klīṃ, glauṃ, gaṃ. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā.

Ergänzende Anschauung: Das folgende Yoga-Vidya-Lernvideo erläutert eine kleine Ganesha Puja. Es zeigt eine andere Ritualfassung und dient der allgemeinen Anschauung von Pūjā-Handlungen; für das oben beschriebene Tarpaṇa gelten dessen eigene Formeln und Zahlen.

4. Den Verehrungsraum für Gaṇapati eröffnen

Zweck: Schwelle, Sitz und Licht werden zu Bestandteilen eines bewusst geheiligten Verehrungsraums.

Wer: Im Gaṇapati-Krama Unterwiesene. Stellung im Ablauf: Ritualglied zu Beginn der Pūjā, nach dem vorausgehenden Tarpaṇa. Dieser Abschnitt endet vor der anschließenden Guruverehrung und Hindernisvertreibung.

Material: Gereinigter und geschmückter Platz, Sitzunterlage, Blumen, Wasser und zwei Lampen beziehungsweise die im Raum verteilten Lampen. Die historische Vorschrift nennt das Bestreichen des Platzes mit Kuhdung sowie Bodenzeichnungen, Blumengirlanden und Baldachin. Ein gewöhnlich gereinigter Hausaltar ist eine heutige Anpassung.

Fundstelle: Ullāsa II, Yāgamandirāgamanādi vighnotsāraṇāntam.

4.1 Die Türgottheiten verehren

Bleibe vor der Tür stehen. Bringe bei jeder Formel eine Blume am entsprechenden Türbereich dar. Die Zuordnung „rechts/links“ wird hier auf deine Blickrichtung beim Eintreten bezogen; die Quelle nennt die rechte und linke Türseite ohne weitere Blickrichtungsdefinition.

Rechte Türseite:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ bhadrakālyai namaḥ
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Verehrung Bhadrakālī.

Linke Türseite:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ bhairavāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Verehrung Bhairava.

Oberer Türbalken:

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ lambodarāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Verehrung Lambodara, dem Großbäuchigen, Gaṇapati.

4.2 Eintreten und vorbereiten

Tritt ein, lege die Verehrungsgegenstände rechts von dir ab und entzünde die Lampen. Lege die saubere, weiche Sitzunterlage so hin, dass du nach Osten oder Norden schauen kannst. Die Quelle nennt Wolle. Besprich den Sitz zwölfmal mit dem dritten Bīja Bālās:

Rezitation:
sauḥ
Deutsche Bedeutung: Die heilige Keimsilbe sauḥ; hier zur Weihe des Sitzes.

4.3 Den Sitz besprengen

Besprenge die Sitzunterlage einmal mit sauberem Wasser, während du den Mahāgaṇapati-Wurzelmantra sprichst.

Rezitation:
oṃ śrīṃ hrīṃ klīṃ glauṃ gaṃ gaṇapataye varavarada sarvajanaṃ me vaśamānaya svāhā.
Deutsche Bedeutung: Oṃ und die genannten Bījas. Dem Herrn der Scharen! O Spender vorzüglicher Gaben, bringe alle Menschen unter meinen Einfluss. Svāhā.

4.4 Platz nehmen

Setze dich stabil und aufrecht hin; der Text erlaubt Padmāsana oder eine andere geeignete Sitzhaltung.

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ ādhāraśaktikamalāsanāya namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Verehrung dem Lotos-Sitz der tragenden Kraft.

4.5 Den Herrn der Leuchte verehren

Lege eine Handvoll Blumen auf den Boden am vorgesehenen Verehrungsplatz. Damit ist dieser Eröffnungsabschnitt beendet. Innerhalb der vollständigen Pūjā folgen jetzt Yoginī-, Guru- und Gottheitsverehrung, nicht bereits der Abschluss der gesamten Pūjā.

Rezitation:
śrīṃ hrīṃ klīṃ raktadvādaśaśaktiyuktāya dīpanāthāya namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Śrīṃ hrīṃ klīṃ. Verehrung Dīpanātha, dem Herrn der Leuchte, verbunden mit den zwölf roten Kräften.

5. Lalitā Räucherwerk und Licht darbringen

Zweck: Lalitā wird mit Duft und Licht geehrt. Die äußeren Gaben lassen Aufmerksamkeit und Hingabe sichtbar werden.

Wer: In der Lalitā-Pūjā Unterwiesene. Stellung im Ablauf: Zwei vollständig beschriebene Darbringungsglieder innerhalb einer begonnenen Pūjā; die Gottheit ist bereits eingeladen und verehrt. Danach folgt in der Quelle die Speisedarbringung.

Material: Feuerfestes Räuchergefäß mit Glut und geeignetem Räucherwerk; Lampe mit drei oder einer anderen ungeraden Anzahl Dochten, Ghee oder geeignetem Öl; sichere Abstellflächen. Die Quelle nennt kampferhaltige Dochte.

Fundstelle: Ullāsa III, Devyā upacārāḥ, nach dem kreisenden Licht und den Gaben von Schirm, Wedel, Duft und Blumen.

5.1 Räucherwerk auflegen und darbringen

Gib das Räucherwerk auf die Glut. Halte das Räuchergefäß in die Nähe der Füße der verehrten Darstellung, ohne diese zu berühren. Sprich einmal die Formel. Stelle das Gefäß danach links von der Göttin ab, also bei einer dir gegenüber gedachten Gestalt auf deiner rechten Seite.

Rezitation:
aiṃ hrīṃ śrīṃ lalitāyai dhūpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ hrīṃ śrīṃ. Ich bereite Lalitā Räucherwerk. Verehrung.

5.2 Die Lampe zeigen

Entzünde die Dochte. Zeige das Licht auf Augenhöhe der Göttin und sprich die Formel. Stelle die Lampe anschließend rechts von der Göttin ab. Dieser Schritt ist das Zeigen der Lampe, Dīpa; die folgende Anleitung beschreibt gesondert das aufwendigere kreisende Licht, Ārārtika.

Rezitation:
aiṃ hrīṃ śrīṃ lalitāyai dīpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ hrīṃ śrīṃ. Ich bereite Lalitā Licht. Verehrung.

6. Lalitās kreisendes Licht mit fünf Lampen

Zweck: Die Göttin wird in ihrer Verbindung mit den Cakras und deren Herrinnen durch kreisendes Licht geehrt.

Wer: Im Śrīkrama Unterwiesene, denen die Cakra-Mudrā und ihr eigenes Lalitā-Wurzelmantra bekannt sind. Stellung im Ablauf: Ārārtika innerhalb der ausführlichen Darbringungsfolge, vor Schirm, Wedel und den oben beschriebenen einzelnen Duft- und Lichtgaben.

Material: Ein hitzefestes Tablett, Sandel oder Kuṅkuma zum Zeichnen eines vierblättrigen Lotos, fünf geeignete Lampen, Ghee, Dochte, Glocke, Duftstoff und Reiskörner. Hier wird die in der Quelle erlaubte Fünferanordnung gewählt: vier Lampen auf den Blättern und eine in der Mitte.

Historische Form und praktische Anpassung: Der Text beschreibt gebackene Lampenschälchen aus mit Milch und Zucker gebundenem Getreidemehl, etwa vier Fingerbreiten hoch, mit dreieckiger oberer Form, jeweils mit einem Karṣa Ghee. Er nennt außerdem eine digital unsicher überlieferte Ausstattung des Mittelfeldes. Wer gewöhnliche feuerfeste Lampenschälchen verwendet, vollzieht eine ausdrücklich bezeichnete Materialanpassung; die hier beschriebene häusliche Form ist deshalb keine vollständig wörtliche Rekonstruktion sämtlicher Geräte.

Fundstelle: Ullāsa III, Ārārtika innerhalb der Darbringungen.

6.1 Lampen anordnen und entzünden

Zeichne den vierblättrigen Lotos auf das Tablett und stelle die fünf Lampen wie beschrieben auf. Fülle Ghee ein und lege die Dochte ein. Sprich beim Entzünden Hṛllekhā:

Rezitation:
hrīṃ
Deutsche Bedeutung: Die heilige Keimsilbe hrīṃ, hier zur Weihe beim Entzünden.

6.2 Die Lampen besprechen

Sprich die folgende Formel über den Lampen. Sie enthält die einleitende Tritārī und anschließend die neun Lautglieder der Navaratneśvarī-Vidyā.

Rezitation:
aiṃ hrīṃ śrīṃ śrīṃ hrīṃ glūṃ slūṃ mlūṃ plūṃ nlūṃ hrīṃ śrīṃ.
Deutsche Bedeutung: Die drei einleitenden Bījas und die neun Lautglieder der Navaratneśvarī-Vidyā; keine wörtlich übersetzbare Satzformel.

Zeige die übertragene Cakra-Mudrā und verehre die Lampen mit deinem überlieferten Lalitā-Wurzelmantra. Der Text verweist hier auf dieses Mantra, ohne an dieser Stelle zwischen den Śrīvidyā-Fassungen neu zu entscheiden. Wer es und die Geste nicht kennt, kann diese traditionelle Ārārtika-Fassung noch nicht vollständig ausführen. Eine beliebige Kurzformel wird hier nicht als Ersatz ausgegeben.

6.3 Die Glocke verehren

Bringe der Glocke etwas Duftstoff und einige Reiskörner dar. Sprich:

Rezitation:
aiṃ hrīṃ śrīṃ jagaddhvanimantramātaḥ svāhā.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ hrīṃ śrīṃ. O Mutter der Mantras des Weltklangs, svāhā. Die Glocke wird hier als Trägerin dieses heiligen Klanges verehrt.

6.4 Das Licht darbringen

Lasse die Glocke erklingen. Knie nieder und hebe das Tablett kontrolliert bis in die Nähe der Kopfhöhe; halte die Flammen von Haaren und Kleidung entfernt. Sprich:

Rezitation:
aiṃ hrīṃ śrīṃ lalitāyai ārārtikaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ hrīṃ śrīṃ. Ich bereite Lalitā das kreisende Licht. Verehrung.

Rezitation:
samastacakracakreśīyute devi navātmike |
ārārtikam idaṃ tubhyaṃ gṛhāṇa mama siddhaye ||
Deutsche Bedeutung: O Göttin in neunfacher Gestalt, verbunden mit sämtlichen Cakras und ihren Herrinnen: Nimm dieses kreisende Licht für dich an, zu meiner Vollendung.

6.5 Neunmal kreisen und abstellen

Führe das Licht neunmal kreisend vor der ganzen Gestalt der Göttin, vom Haupt bis zu den Lotosfüßen. Die Quelle gibt hier keine Unterteilung in besondere Kreiszahlen für Füße, Nabel und Gesicht an. Stelle das Tablett rechts von der Göttin ab. Die besondere Lichtdarbringung ist damit beendet; die Pūjā geht mit den nächsten Gaben weiter.

7. Die Mālā vor dem Japa verehren und danach ablegen

Zweck: Die Mālā wird als Trägerin der Mantraśakti geehrt. Die Anleitung umfasst den Umgang mit der Kette vor, während und nach einer bereits bestimmten Japa-Praxis.

Wer: Übende mit einer für ihr Mantra geweihten Kette und entsprechender Unterweisung. Dies ist keine Erstweihe einer neuen Mālā. Das Nityotsava behandelt deren Saṃskāra gesondert im vierten Ullāsa.

Material: Geweihte Mālā, saubere Unterlage oder Schale, ein wenig sauberes Wasser, Sandelpaste und eine Blume, Tuch oder Mālābeutel. Duft und Blume sind im Text ausdrücklich als ausreichende Gaben zugelassen.

Fundstelle: Ullāsa III, Japavidhiḥ, unmittelbar vor der Beschreibung des eigentlichen Zählens sowie nach der Japa-Darbringung.

7.1 Die Kette besprengen

Lege die bedeckte Mālā in eine Schale oder in die linke Hand. Besprenge sie mit allgemeinem Arghya-Wasser oder sauberem Wasser unter dem Wurzelmantra der bevorstehenden Praxis. Für die in Anleitung 10 ausgearbeitete Parā-Praxis ist die Rezitation:

Rezitation:
sauḥ
Deutsche Bedeutung: Der Wurzelmantra Parās; eine Keimsilbe ohne gewöhnliche Wortübersetzung.

7.2 Die Mālā ansprechen

Sprich das folgende Gebet über der Kette:

Rezitation:
oṃ māṃ māle mahāmāye sarvaśaktisvarūpiṇi |
caturvargas tvayi nyastas tasmān me siddhidā bhava ||
Deutsche Bedeutung: Oṃ māṃ. O Mālā, große Māyā, Verkörperung aller Kräfte! Die vier Lebensziele sind in dir niedergelegt; darum verleihe mir Vollendung.

7.3 Duft und Blume darbringen

Bringe wenig Duftstoff und eine Blume dar. Sprich bei jeder der beiden Gaben die Formel:

Rezitation:
hrīṃ siddhyai namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Hrīṃ. Verehrung der Vollendung, Siddhi.

7.4 Die Kette aufnehmen

Nimm die Kette in die rechte Hand und sprich:

Rezitation:
aiṃ hrīṃ śrīṃ gaṃ |
avighnaṃ kuru māle tvaṃ kare gṛhṇāmi dakṣiṇe |
japakāle tu satataṃ prasīda mama siddhaye ||
Deutsche Bedeutung: Aiṃ hrīṃ śrīṃ gaṃ. O Mālā, bewirke Hindernisfreiheit. Ich nehme dich in meine rechte Hand. Sei mir während des Japa stets gnädig, zu meiner Vollendung.

7.5 Zählen

Lass die Kette auf dem mittleren Glied des rechten Mittelfingers ruhen und bewege die Perlen einzeln mit der Daumenspitze. Zeigefinger und linke Hand berühren die zählende Kette nicht. Greife jeweils nur eine Perle; vermeide Klappern, Nebengespräche und das Vorzeigen der Mālā. Rezitiere das gewählte Mantra in der vorgeschriebenen Zahl. Für Parā siehe Anleitung 10. Die Quelle nennt geistiges oder leises Japa entsprechend der Befähigung. Die Behandlung der Meruperle erfolgt nach der gelernten Zählweise; diese Stelle führt sie nicht eigens aus.

7.6 Nach der Japa-Darbringung beten

Nachdem das Japa mit dem für die Gottheit vorgesehenen Gebet dargebracht wurde, richte diese Worte an die Kette:

Rezitation:
tvaṃ māle sarvadevānāṃ prītidā śubhadā mama |
śubhaṃ kuruṣva me bhadre yaśo vīryaṃ ca sarvadā ||
Deutsche Bedeutung: O Mālā, du erfreust alle Gottheiten und verleihst mir Heil. O Glückverheißende, bewirke stets mein Wohlergehen, Ruhm und Kraft.

7.7 Ablegen

Lege die Kette geschützt und nicht offen zur Schau gestellt ab. Die anschließende Verehrung von Guru, Paramaguru und Parameṣṭhiguru wird in der Quelle mit der übertragenen Gurupādukā und den jeweiligen Namen vollzogen. Dafür kann es keine für alle Leser identische Namensformel geben.

8. Vārāhīs fünffachen Nyāsa am Körper vollziehen

Zweck: Die fünf im Text genannten Mantrakräfte werden im eigenen Körper gegenwärtig gemacht. Nyāsa heißt hier „Einsetzen“; Berührung, Mantra und Vergegenwärtigung gehören zusammen.

Wer: In Vārāhīs Praxis Unterwiesene. Die Morgenordnung dieses Krama beginnt nachts; daraus wird hier keine allgemeine Tagespraxis gemacht.

Stellung im Ablauf: Dieser fünffache Körpernyāsa steht nach der Bereitung und Reinigung des Arghya, vor dem achtgliedrigen Wurzelmantra-Nyāsa. Er ist vollständig als einzelnes Ritualglied beschrieben und ersetzt nicht die übrigen Nyāsas.

Material: Keines zusätzlich zu den bereits vorbereiteten Pūjā-Gegenständen. Sitze ruhig und vergegenwärtige dich als von der Kraft der Göttin erfüllt.

Fundstelle: Ullāsa V, Saptārṇamantrapañcakanyāsaḥ. Die zwei einleitenden Bījas werden nach der ausdrücklichen Anweisung ausgeschrieben.

Bedeutung der Anrufungen: Die Namen bezeichnen Kräfte des Blendens, Hemmens, Lähmens, Verwirrens und Stillstellens. Das gehört zur historischen Sprache dieser Göttinnenpraxis. Beim hier beschriebenen Nyāsa werden diese Kräfte am eigenen Körper eingesetzt.

8.1 Kopf

Berühre deinen Kopf leicht. Sprich die Formel einmal und vergegenwärtige dort die angerufene Kraft.

Rezitation:
aiṃ glauṃ andhe andhini namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. O Blendende, o Blindmachende, Verehrung.

8.2 Gesicht

Berühre dein Gesicht leicht. Sprich die Formel einmal und vergegenwärtige dort die angerufene Kraft.

Rezitation:
aiṃ glauṃ rundhe rundhini namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. O Hemmende, o Aufhaltende, Verehrung.

8.3 Herz

Berühre deine Herzregion leicht. Sprich die Formel einmal und vergegenwärtige dort die angerufene Kraft.

Rezitation:
aiṃ glauṃ jambhe jambhini namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. O Lähmende, o Erstarrenlassende, Verehrung.

8.4 Geschlechtsbereich

Berühre den Geschlechtsbereich über der Kleidung leicht. Sprich die Formel einmal und vergegenwärtige dort die angerufene Kraft.

Rezitation:
aiṃ glauṃ mohe mohini namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. O Verwirrende, o Bezaubernde, Verehrung.

8.5 Füße

Berühre deine Füße leicht. Sprich die Formel einmal und vergegenwärtige dort die angerufene Kraft.

Rezitation:
aiṃ glauṃ stambhe stambhini namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. O Stillstellende, o Zum-Stillstand-Bringende, Verehrung.

Der fünffache Nyāsa ist damit beendet. In der vollständigen Ordnung folgt der achtgliedrige Nyāsa. Seine digital unsichere Wurzelmantrafassung wird hier nicht zu einer vermeintlich sicheren Gesamtformel zusammengesetzt.

9. Vārāhī mit sechs geistigen Gaben verehren

Zweck: Alle Elemente und die Gesamtheit der Erfahrung werden der Göttin als Gaben dargebracht. Der Übende verbindet sich in Hingabe mit ihrer schützenden Gegenwart.

Wer: In Vārāhī-Unterweisung stehende Übende. Stellung im Ablauf: Innere Pūjā im Vārāhī-Japa, nach Ṛṣi-, Hand- und Gliedernyāsa und vor dem Wurzeljapa. Diese Anleitung beschreibt die Meditation und die Gaben vollständig, nicht die gesamte Japa-Ordnung.

Material: Keine äußeren Gaben erforderlich: Die Quelle sagt ausdrücklich manasā, „im Geist“.

Fundstelle: Ullāsa V, Devīdhyānam und Vārāhīmantrajapaḥ.

9.1 Die Göttin im Herzen vergegenwärtigen

Schließe, wenn hilfreich, die Augen. Vergegenwärtige Vārtālī/Vārāhī auf einem Lotos, dunkel wie eine Regenwolke, mit gebogenen Hauern und drei gelbbraunen Augen. Sie trägt Diskus, Schwert, Stößel, Furchtlosigkeitsgeste, Muschel, Schild, Pflug und Gabe gewährende Geste. Der Text gibt folgende Meditation:

Rezitation:
pāthoruhapīṭhagatāṃ pāthodharamecakāṃ kuṭiladaṃṣṭrām |
kapilākṣitritayāṃ ghanakucakumbhāṃ praṇatavāñchitavadānyām ||
dakṣordhvato ’rikhaḍgau musalam abhītiṃ tadanyatas tadvat |
śaṅkhaṃ kheṭahalavarān karair dadhānāṃ smarāmi vārtālīm ||
Deutsche Bedeutung: Ich gedenke Vārtālīs: Sie sitzt auf einem Lotos-Sitz, dunkel wie eine Regenwolke, mit gebogenen Hauern, drei gelbbraunen Augen und vollen Brüsten; freigebig gewährt sie den sich Verneigenden das Ersehnte. Von oben an trägt sie in den rechten Händen Diskus und Schwert, Stößel und die Furchtlosigkeitsgeste; entsprechend auf der anderen Seite Muschel, Schild, Pflug und die Gabe gewährende Geste.

9.2 Duft der Erde

Stelle dir vor, dass du der Göttin wohlriechende Sandelpaste darbringst. Sprich dabei einmal:

Rezitation:
aiṃ glauṃ śrīvārāhyai laṃ pṛthivyātmakaṃ gandhaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. Ich bereite Śrīvārāhī Duft in Gestalt der Erde. Verehrung.

9.3 Blume des Raumes

Stelle dir eine frische, reine Blume vor, die du der Göttin darbringst. Sprich dabei einmal:

Rezitation:
aiṃ glauṃ śrīvārāhyai haṃ ākāśātmakaṃ puṣpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. Ich bereite Śrīvārāhī eine Blume in Gestalt des Raumes. Verehrung.

9.4 Räucherwerk des Windes

Lass im Geist wohlriechenden Rauch vor ihr aufsteigen. Sprich dabei einmal:

Rezitation:
aiṃ glauṃ śrīvārāhyai yaṃ vāyvātmakaṃ dhūpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. Ich bereite Śrīvārāhī Räucherwerk in Gestalt des Windes. Verehrung.

9.5 Licht des Feuers

Zeige ihr in der Vorstellung eine klar leuchtende Lampe. Sprich dabei einmal:

Rezitation:
aiṃ glauṃ śrīvārāhyai raṃ agnyātmakaṃ dīpaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. Ich bereite Śrīvārāhī Licht in Gestalt des Feuers. Verehrung.

9.6 Nektarspeise

Bringe ihr innerlich reine, köstliche Speise dar. Sprich dabei einmal:

Rezitation:
aiṃ glauṃ śrīvārāhyai vaṃ amṛtātmakaṃ naivedyaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. Ich bereite Śrīvārāhī Speise in Gestalt des Nektars. Verehrung.

9.7 Betel als Gabe des Alls

Reiche ihr im Geist Betel als Gabe nach der Speise; erkenne darin die Gesamtheit der Elemente. Sprich dabei einmal:

Rezitation:
aiṃ glauṃ śrīvārāhyai saṃ sarvātmakaṃ tāmbūlaṃ kalpayāmi namaḥ.
Deutsche Bedeutung: Aiṃ glauṃ. Ich bereite Śrīvārāhī Betel in Gestalt des Alls. Verehrung.

Verweile kurz in dieser inneren Gegenwart. In der vollständigen Japa-Ordnung folgen nun die Hindernisgöttin, das übertragene Wurzelmantra und die ergänzenden Mantras. Die sechs Gaben allein werden hier nicht als vollständiges Vārāhī-Japa bezeichnet.

10. Parā-Japa mit 100 Wiederholungen

Zweck: Sammlung in Parā, der höchsten Göttin als Bewusstseinskraft. Der Text verbindet die Praxis sowohl mit der Erfüllung erstrebter Ziele als auch mit dem Ruhen in der höchsten Wirklichkeit.

Wer: In den Parā-Mantra Eingeweihte. Stellung im Ablauf: Die hier ausgearbeitete Japa-Einheit steht im Parākrama nach der vorausgehenden Pūjā und Bali-Darbringung. Sie ist keine Ersatzfassung des gesamten Parākrama.

Material: Die für diesen Mantra geweihte Mālā, etwas allgemeines Arghya-Wasser und Auffanggefäß. Für die innere Pūjā sind keine äußeren Speisen oder Blumen erforderlich. Bei geistigem Zählen entfällt die Kette.

Zahl: Der Abschnitt erlaubt 1.000, 300 oder 100 Wiederholungen. Hier wird die ausdrücklich erlaubte Zahl 100 gewählt, nicht automatisch 108. Die vorbereitenden und abschließenden Rezitationen zählen nicht zu diesen hundert Wiederholungen.

Fundstelle: Ullāsa VI, Parāmanujapaḥ; Umgang mit der Mālā und Japa-Darbringung nach dem ausdrücklich herangezogenen Japavidhiḥ des dritten Ullāsa. Aus diesem Verweis werden die allgemeinen Handhabungsregeln übernommen, nicht ungekennzeichnet die spezifischen zusätzlichen Śrīvidyā-Mantras.

10.1 Seher, Versmaß und Gottheit einsetzen

Berühre die genannten Stellen mit der rechten Hand und sprich jeweils einmal die zugehörige Formel. Eine leichte Berührung über der Kleidung genügt als praktische Ausführung.

Kopf:

Rezitation:
bhairavāya ṛṣaye namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung Bhairava als Seher.

Mund:

Rezitation:
gāyatryai chandase namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung Gāyatrī als Versmaß.

Herz:

Rezitation:
parāmbāyai devatāyai namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung Mutter Parā als Gottheit.

Geschlechtsbereich:

Rezitation:
saṃ bījāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung saṃ als Keimsilbe.

Füße:

Rezitation:
auḥ śaktaye namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung auḥ als Kraft.

Nabel:

Rezitation:
kīlakāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung dem Verschluss.

Zusammengelegte Hände:

Rezitation:
mama sarvābhīṣṭasiddhaye viniyogāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Verehrung der Anwendung zur Erfüllung aller meiner erstrebten Ziele.

Die Kīlaka-Anweisung steht in der Quelle in Klammern und nennt keinen besonderen Kīlaka-Laut. Deshalb wird hier kein solcher Laut erfunden. Sprich anschließend dreimal sauḥ und vergegenwärtige den ganzen Körper als vom Mantra erfüllt.

10.2 Handnyāsa

Berühre nacheinander die Finger beider Hände. Bei der letzten Formel berühre Handflächen und Handrücken. Sprich jede Zeile einmal.

Daumen:

Rezitation:
sāṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ
Deutsche Bedeutung: sāṃ. Verehrung den beiden Daumen.

Zeigefinger:

Rezitation:
sīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ
Deutsche Bedeutung: sīṃ. Verehrung den beiden Zeigefingern.

Mittelfinger:

Rezitation:
sūṃ madhyamābhyāṃ namaḥ
Deutsche Bedeutung: sūṃ. Verehrung den beiden Mittelfingern.

Ringfinger:

Rezitation:
saiṃ anāmikābhyāṃ namaḥ
Deutsche Bedeutung: saiṃ. Verehrung den beiden Ringfingern.

Kleine Finger:

Rezitation:
sauṃ kaniṣṭhikābhyāṃ namaḥ
Deutsche Bedeutung: sauṃ. Verehrung den beiden kleinen Fingern.

Handflächen und Handrücken:

Rezitation:
saḥ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ
Deutsche Bedeutung: saḥ. Verehrung den Handflächen und Handrücken.

10.3 Gliedernyāsa

Berühre die jeweils genannte Stelle. Die Ausführung der Schutz- und Waffengeste folgt der erlernten Nyāsa-Praxis; die Quelle nennt hier die sechs Glieder.

Herz:

Rezitation:
sāṃ hṛdayāya namaḥ
Deutsche Bedeutung: Sāṃ. Verehrung dem Herzen.

Kopf:

Rezitation:
sīṃ śirase svāhā
Deutsche Bedeutung: Sīṃ. Darbringung an das Haupt.

Scheitel/Haarlocke:

Rezitation:
sūṃ śikhāyai vaṣaṭ
Deutsche Bedeutung: Sūṃ. Weihe der Haarlocke.

Schutzpanzer, Hände an den Schultern:

Rezitation:
saiṃ kavacāya huṃ
Deutsche Bedeutung: Saiṃ. Dem Schutzpanzer, huṃ.

Drei Augen, behutsam an der Stirn und um die Augen:

Rezitation:
sauṃ netratrayāya vauṣaṭ
Deutsche Bedeutung: Sauṃ. Weihe der drei Augen.

Schützende Waffengeste:

Rezitation:
saḥ astrāya phaṭ
Deutsche Bedeutung: Saḥ. Der schützenden Waffe, phaṭ.

10.4 Über Parā meditieren

Vergegenwärtige die Göttin leuchtend wie den makellosen Mond, dreiäugig und mit der Mondsichel geschmückt, mit der Erkenntnisgeste und einem Buch. Sprich den Meditationsvers einmal oder vergegenwärtige seinen Inhalt schweigend:

Rezitation:
akalaṅkaśaśāṅkābhā tryakṣā candrakalāvatī |
mudrāpustalasadbāhā pātu māṃ paramā kalā ||
Deutsche Bedeutung: Die höchste Kalā, dem makellosen Mond gleich, dreiäugig, mit der Mondsichel geschmückt, deren Arme mit Mudrā und Buch erstrahlen, möge mich beschützen.

10.5 Sechs geistige Gaben

Führe die folgenden sechs Darbringungen ausschließlich im Geist aus. Stelle dir die jeweilige Gabe lebendig vor und sprich ihre Formel einmal.

Sandelduft darbringen:

Rezitation:
sauḥ parādevyai laṃ pṛthivyātmakaṃ gandhaṃ samarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ, laṃ. Ich bringe der Göttin Parā Duft in Gestalt der Erde dar.

Blumen darbringen:

Rezitation:
sauḥ parādevyai haṃ ākāśātmakaṃ puṣpāṇi pūjayāmi.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ, haṃ. Ich verehre die Göttin Parā mit Blumen in Gestalt des Raumes.

Räucherduft aufsteigen lassen:

Rezitation:
sauḥ parādevyai yaṃ vāyvātmakaṃ dhūpam āghrāpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ, yaṃ. Ich lasse die Göttin Parā den Duft des Räucherwerks in Gestalt des Windes genießen.

Licht zeigen:

Rezitation:
sauḥ parādevyai raṃ agnyātmakaṃ dīpaṃ darśayāmi.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ, raṃ. Ich zeige der Göttin Parā Licht in Gestalt des Feuers.

Nektarspeise reichen:

Rezitation:
sauḥ parādevyai vaṃ amṛtātmakaṃ naivedyaṃ nivedayāmi.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ, vaṃ. Ich biete der Göttin Parā Speise in Gestalt des Nektars an.

Betel und sämtliche Gaben darbringen:

Rezitation:
sauḥ parādevyai saṃ sarvātmakaṃ tāmbūlādisarvopacārān samarpayāmi.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ, saṃ. Ich bringe der Göttin Parā Betel und alle übrigen Gaben in Gestalt des Alls dar.

10.6 Die Kette vorbereiten

Wenn du mit einer Mālā zählst, vollziehe jetzt Anleitung 7.1 · 7.2 · 7.3 · 7.4. Diese konkrete Querverweisung umfasst vier unmittelbar ausführbare Schritte mit allen Formeln. Halte anschließend die Kette wie in 7.5 beschrieben.

10.7 Hundertmal den Wurzelmantra wiederholen

Wiederhole den folgenden Mantra hundertmal, leise oder geistig. Bleibe bei der Gegenwart Parās. Bei einer 108er-Kette halte nach der hundertsten gezählten Wiederholung an; die gewählte Vorschrift lautet hier hundert.

Rezitation:
sauḥ
Deutsche Bedeutung: Parās Wurzelmantra. Seine Bedeutung wird in der Praxis als Gegenwart der höchsten Bewusstseinskraft vergegenwärtigt; es ist keine wörtlich übersetzbare Satzformel.

10.8 Nyāsa und innere Verehrung erneuern

Vollziehe nochmals die bereits vollständig ausgeschriebenen Schritte 10.1 · 10.2 · 10.3 · 10.4 · 10.5. Die allgemeine Japa-Ordnung des Śrīkrama schreibt die erneute Folge von Ṛṣi-Nyāsa bis zur geistigen Verehrung vor.

10.9 Das Japa der Göttin übergeben

Nimm wenig Arghya-Wasser. Vergegenwärtige die linke Hand Parās. Gieße das Wasser in das bereitstehende Gefäß beziehungsweise an die entsprechende Stelle des verehrten Yantra und denke, dass du der Göttin die Frucht des Japa übergibst. Sprich:

Rezitation:
guhyātiguhyagoptrī tvaṃ gṛhāṇāsmatkṛtaṃ japam |
siddhir bhavatu me devi tvatprasādān mayi sthirā ||
Deutsche Bedeutung: Du Hüterin des verborgensten Geheimnisses, nimm unser vollzogenes Japa an. Durch deine Gnade, o Göttin, möge die Vollendung in mir beständig sein.

10.10 Die Kette ablegen und den Lobpreis anschließen

Vollziehe Anleitung 7.6 · 7.7. Im Parākrama folgt nun der neunversige Lobpreis Parās. Damit die Japa-Einheit nicht an einem bloßen Titelverweis endet, steht der gesamte Lobpreis hier mit Übersetzung. Die Rezitation der Strophen zählt nicht zu den hundert Japa-Wiederholungen.

Parāstuti, Strophe 1:

Rezitation:
yā'ghorādibhiretaiḥ pāramparyakramāgatairnāthaiḥ|
prathate tāṃ viśvamayīṃ viśvātītāṃ svasaṃvidaṃ naumi||1||
Deutsche Bedeutung: Ich preise mein eigenes Bewusstsein, das durch die in der Überlieferungsfolge stehenden Nāthas, angefangen mit Aghora, offenbar wird: Es erfüllt die Welt und ist jenseits der Welt.

Parāstuti, Strophe 2:

Rezitation:
ānandacaraṇakamalāmakaḻaṅkaśaśāṅkamaṇḍalacchāyām|
tanmaṇḍalādhirūḍhāṃ tatkalayā kalitacitkalāṃ naumi||2||
Deutsche Bedeutung: Ich preise sie, deren Lotosfüße Glückseligkeit sind, deren Glanz dem makellosen Mondkreis gleicht, die auf diesem Kreis thront und deren Bewusstseinskraft durch seine Kalā gestaltet ist.

Parāstuti, Strophe 3:

Rezitation:
icchādiśaktiśūlāṃbujamūlāṃ mūlakuṇḍalīrūpām|
nityāmapyaṇurūpāmaṇośca mahato mahīyasīṃ naumi||3||
Deutsche Bedeutung: Ich preise sie als Wurzel des Lotos des Dreizacks der Kräfte, angefangen mit dem Willen, als ursprüngliche Kuṇḍalinī: ewig, von feinster Gestalt, feiner als das Kleine und größer als das Große.

Parāstuti, Strophe 4:

Rezitation:
mauktikamaṇigaṇarucirāṃ śaśāṅkanirmokanirmalaṃ kṣaumam|
nivasānāṃ parameśīṃ namāmi sauvarṇasampuṭāntaḥsthām||4||
Deutsche Bedeutung: Ich verneige mich vor der höchsten Herrin, schön durch Scharen von Perlen und Edelsteinen, bekleidet mit Leinen, rein wie der von seiner Hülle befreite Mond, im Inneren eines goldenen Behältnisses wohnend.

Parāstuti, Strophe 5:

Rezitation:
bhaktajanabhedabhañjanacinmudrākalitadakṣapāṇitalām|
pūrṇāhantākāraṇapustakavaryeṇa ruciravāmakarām||5||
Deutsche Bedeutung: Ihre rechte Hand zeigt die Bewusstseinsgeste, welche die Getrenntheit ihrer Verehrenden aufbricht; ihre schöne linke Hand trägt das vorzügliche Buch, das die Fülle des Ich-Bewusstseins hervorbringt.

Parāstuti, Strophe 6:

Rezitation:
sṛṣṭisthitilayakṛdbhirnayanāmbhojaiśśaśīnadahanākhyaiḥ|
mauktikatāṭaṅkābhyāṃ maṇḍitamukhamaṇḍalāṃ parāṃ naumi||6||
Deutsche Bedeutung: Ich preise Parā, deren Lotosaugen, genannt Mond, Sonne und Feuer, Schöpfung, Bestand und Auflösung bewirken und deren Gesicht mit zwei Perlenohrringen geschmückt ist.

Parāstuti, Strophe 7:

Rezitation:
ṣaḍgatiṣaḍūrmiṣaḍarīn dhikkṛtyāśu svabhaktavargasya|
kañcukapañcakanodanasañcitasaṃvitprakāśinīṃ naumi||7||
Deutsche Bedeutung: Ich preise sie, die für die Schar ihrer Verehrenden die sechs Daseinswege, die sechs Wogen und die sechs Feinde rasch überwindet und das Bewusstsein durch das Entfernen der fünf Hüllen zum Leuchten bringt.

Parāstuti, Strophe 8:

Rezitation:
adhvātītaṃ buddhvā budhāḥ prabuddhāḥ paraṃ padaṃ yasyāḥ|
kaivalyaṃ yānti haṭhāt kaṭākṣapātena tāṃ parāṃ naumi||8||
Deutsche Bedeutung: Ich preise Parā: Indem die Weisen ihre höchste, jenseits der Weltbahnen liegende Stätte erkennen, erwachen sie und gelangen durch ihren Gnadenblick unvermittelt zur Befreiung.

Parāstuti, Strophe 9:

Rezitation:
yaḥ paṭhatīdaṃ stotraṃ pātraṃ sa bhavecca pañcavargasya|
gurucaraṇakamalabhājā sahajānandena yoginā'bhihitam||9||
Deutsche Bedeutung: Wer diesen Hymnus liest, wird zum geeigneten Gefäß für die fünf Gruppen. Er wurde von dem Yogin Sahajānanda gesprochen, der die Lotosfüße des Guru verehrt. Die genaue Zuordnung der „fünf Gruppen“ wird hier nicht festgelegt.

Leseklärung zu Vers 6: śaśīnadahanākhyaiḥ lässt sich als śaśi–ina–dahana–ākhyaiḥ verstehen: „mit den Namen Mond, Sonne und Feuer“. Ina bedeutet hier Sonne; śaśi und ina ergeben im Sandhi śaśīna. Die frühere Kennzeichnung dieser Folge als beschädigt war daher nicht erforderlich.

Nach dem Hymnus geht die vollständige Parā-Pūjā mit der Annahme des Opferrestes und der Verabschiedung weiter. Wer nur diese Japa-Einheit innerhalb seiner unterwiesenen Praxis vollzieht, beendet sie mit deren gelerntem Abschluss. Dieses Kapitel beansprucht keine vollständige Parā-Pūjā samt Arghya- und Bali-Bereitung.

11. Die 36 Tattvas im inneren Feuer Parās darbringen

Zweck: Alles Erfahrbare wird im Bewusstsein der Göttin dargebracht. Die Differenzierung der Welt in 36 Tattvas kehrt in ihre bewusste Grundlage zurück.

Wer: In Parās innere Verehrung und Tattva-Bhāvanā Unterwiesene.

Stellung im Ablauf: Dieses innere Opfer ist im Parākrama selbst das Homa. Es steht vor den Lehrerströmen, Bali und dem Japa der vorigen Anleitung. Die Nummerierung dieses Handbuchs ist eine thematische Auswahl, nicht die ununterbrochene Zeitfolge des gesamten Krama.

Material: Kein äußeres Feuer, keine äußere Opfergabe. Das Opfer geschieht manasā, im Geist.

Vorausgehender Zustand: Im vollständigen Krama sind die Tattvas zuvor am Nabel vergegenwärtigt, im Bewusstseinsfeuer aufgelöst und im Herzenslotos angesiedelt worden; das Parācakra ist errichtet, die Göttin darin eingeladen und verehrt. Dieses Kapitel beginnt an der Stelle des anschließenden inneren Homa. Es ersetzt diese vorausgehende Ordnung nicht durch eine frei erfundene Kurz-Pūjā.

Fundstellen: Ullāsa VI, Tattvakadambasya hṛtpadmasthāpanam, Parācakranirmāṇam und Devyām akhilatattvahomabhāvanam. Die Quelle schreibt die ersten beiden Opferformeln aus und verlangt ausdrücklich die Fortsetzung für alle 36 Tattvas. Die nachfolgenden Formeln sind grammatisch aus diesem vorgegebenen Muster ausgeführt, keine zusätzlich entdeckten Einzelmantras.

11.1 Das Bewusstseinsfeuer schauen

Vergegenwärtige Parā im Herzen strahlend wie unzählige Feuer der Weltauflösung. Betrachte dieses Feuer als Bewusstsein, nicht als körperlich zu erzeugende Hitze. Das folgende Opfer verlangt keine äußere Flamme und kein hier neu angeordnetes Atemanhalten.

11.2 Ein Tattva nach dem anderen darbringen

Lass bei jeder Formel das benannte Wirklichkeitsprinzip im Licht der Göttin aufgehen. Sprich jede Formel einmal. Die jeweils beigefügte Handlung beschreibt die innere Darbringung; es werden keine Körperteile verletzt und keine Gegenstände ins Feuer geworfen.

1. Die Erde

Bringe innerlich Festigkeit und körperliche Stofflichkeit im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ pṛthvīṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Erde. Svāhā.

2. Die Wasser

Bringe innerlich Flüssigkeit und Fließen im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ apo juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Wasser. Svāhā.

3. Das Feuer

Bringe innerlich Wärme und Leuchtkraft im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ tejo juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Feuer. Svāhā.

4. Den Wind

Bringe innerlich Bewegung und Luft im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ vāyuṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere den Wind. Svāhā.

5. Den Raum

Bringe innerlich das Raumgebende im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ ākāśaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere den Raum. Svāhā.

6. Den Geruch

Bringe innerlich den feinen Gegenstand des Riechens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ gandhaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere den Geruch. Svāhā.

7. Den Geschmack

Bringe innerlich den feinen Gegenstand des Schmeckens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ rasaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere den Geschmack. Svāhā.

8. Die sichtbare Gestalt

Bringe innerlich den feinen Gegenstand des Sehens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ rūpaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die sichtbare Gestalt. Svāhā.

9. Die Berührung

Bringe innerlich den feinen Gegenstand des Tastens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ sparśaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Berührung. Svāhā.

10. Den Klang

Bringe innerlich den feinen Gegenstand des Hörens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ śabdaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere den Klang. Svāhā.

11. Das Zeugungsorgan

Bringe innerlich das Vermögen der Fortpflanzung im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ upasthaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Zeugungsorgan. Svāhā.

12. Das Ausscheidungsorgan

Bringe innerlich das Vermögen der Ausscheidung im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ pāyuṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Ausscheidungsorgan. Svāhā.

13. Das Gehvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit zur Fortbewegung im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ pādaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Gehvermögen. Svāhā.

14. Das Greifvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit des Zugreifens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ pāṇiṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Greifvermögen. Svāhā.

15. Die Sprache

Bringe innerlich das Vermögen des Sprechens im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ vācaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Sprache. Svāhā.

16. Das Riechvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit zu riechen im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ ghrāṇaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Riechvermögen. Svāhā.

17. Das Schmeckvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit zu schmecken im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ jihvāṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Schmeckvermögen. Svāhā.

18. Das Sehvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit zu sehen im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ cakṣur juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Sehvermögen. Svāhā.

19. Das Tastvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit zu fühlen im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ tvacaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Tastvermögen. Svāhā.

20. Das Hörvermögen

Bringe innerlich die Fähigkeit zu hören im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ śrotraṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Hörvermögen. Svāhā.

21. Die Ichbildung

Bringe innerlich das begrenzende „Ich bin dies“ im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ ahaṅkāraṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Ichbildung. Svāhā.

22. Die unterscheidende Intelligenz

Bringe innerlich Urteil und Bestimmung im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ buddhiṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die unterscheidende Intelligenz. Svāhā.

23. Den denkenden Geist

Bringe innerlich Denken und inneres Abwägen im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ mano juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere den denkenden Geist. Svāhā.

24. Die Urnatur

Bringe innerlich die Grundlage der drei Guṇas im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ prakṛtiṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Urnatur. Svāhā.

25. Das individuelle bewusste Wesen

Bringe innerlich die Erfahrung des begrenzten Erkennenden im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ puruṣaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das individuelle bewusste Wesen. Svāhā.

26. Die Begrenzung durch Ordnung

Bringe innerlich das Gebundensein an bestimmte Zusammenhänge im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ niyatiṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Begrenzung durch Ordnung. Svāhā.

27. Die Zeit

Bringe innerlich die Begrenzung durch Früher und Später im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ kālaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die Zeit. Svāhā.

28. Das begrenzte Wissen

Bringe innerlich das nur teilweise Erkennen im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ vidyāṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das begrenzte Wissen. Svāhā.

29. Die begrenzte Handlungsmacht

Bringe innerlich das nur teilweise Können im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ kalāṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere die begrenzte Handlungsmacht. Svāhā.

30. Das Verlangen

Bringe innerlich das Begehren aufgrund empfundener Unvollständigkeit im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ rāgaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das Verlangen. Svāhā.

31. Māyā

Bringe innerlich das Erscheinen von Getrenntheit im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ māyāṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere Māyā. Svāhā.

32. Das reine Wissen

Bringe innerlich das reine Verhältnis von Ich und Dies im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ śuddhavidyāṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere das reine Wissen. Svāhā.

33. Īśvara

Bringe innerlich das göttliche Erkennen der Welt als Dies im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ īśvaraṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere Īśvara. Svāhā.

34. Sadāśiva

Bringe innerlich das göttliche Erkennen der Welt im Ich im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ sadāśivaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere Sadāśiva. Svāhā.

35. Śakti

Bringe innerlich die göttliche Kraft im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ śaktiṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere Śakti. Svāhā.

36. Śiva

Bringe innerlich das höchste Prinzip dieser Tattvafolge im Bewusstsein Parās dar.

Rezitation:
sauḥ śivaṃ juhomi svāhā.
Deutsche Bedeutung: Sauḥ. Ich opfere Śiva. Svāhā.

11.3 Im Bewusstsein verweilen

Bleibe einen Augenblick gesammelt, ohne ein neues Objekt hinzuzufügen. In der Quelle ist dieses innere Darbringen selbst das Homa dieses Krama. Anschließend wird die Guruverehrung fortgesetzt. Ein zusätzliches äußeres Feueropfer wird an dieser Stelle nicht verlangt.

12. Eine beschädigte oder heruntergefallene Mālā rituell wieder aufnehmen

Zweck: Wiederherstellung der rituellen Verwendbarkeit einer bereits geweihten Gebetskette nach Fadenverschleiß oder einem Missgeschick beim Japa.

Wer: Der für das betreffende Mantra unterwiesene Benutzer der Kette. Eine Kette erhält dadurch keine erstmalige Weihe für ein beliebiges neues Mantra.

Material: Die Kette; bei Fadenverschleiß ein geeigneter neuer Faden. Für das Zählen der folgenden 108 Wiederholungen gegebenenfalls eine zweite Zählhilfe.

Fundstelle: Ullāsa IV, Abschnitt über Sūtrajīrṇatādau prāyaścittam, in der Projektübersetzung „Beschädigung oder Verunreinigung der Kette“.

Konkretes Beispiel: Die folgende Fassung gilt für eine bereits dem Parā-Mantra sauḥ gewidmete Mālā. Bei einer anders geweihten Mālā muss deren tatsächlich übertragener Wurzelmantra verwendet werden.

12.1 Das Missgeschick beheben

Ist nur die Kette zu Boden gefallen, hebe sie auf und entferne äußeren Schmutz. Ist der Faden verschlissen oder gerissen, reihe die Perlen in ihrer vorgesehenen Ordnung neu. Diese handwerkliche beziehungsweise hygienische Vorbereitung ist eine praktische Erläuterung; die rituelle Zahl folgt dem Text.

12.2 Hundertachtmal besprechen

Halte oder lege die wiederhergestellte Kette vor dich. Sprich den folgenden Mantra 108-mal über ihr. Bei Fadenverschleiß nennt die Quelle das Besprechen der neu gereihten Kette; bei Herunterfallen, Zerreißen oder unzulässiger Berührung nennt sie 108 Wiederholungen als Prāyaścitta.

Rezitation:
sauḥ
Deutsche Bedeutung: Der übertragene Parā-Wurzelmantra; eine Keimsilbe ohne wörtliche Satzübersetzung.

12.3 Die gewöhnliche Verwendung fortsetzen

Nach den 108 Wiederholungen ist diese vorgeschriebene Korrekturhandlung beendet. Für eine anschließende Japa-Sitzung folgen die gewöhnlichen Mālā-Gebete aus Anleitung 7. Eine zusätzliche frei erfundene „Reparaturformel“ ist nicht nötig.

13. Einen übertragenen Mantra entzünden und bewahren

Zweck: Dīpana und Gopana sind zwei der zehn im Nityotsava beschriebenen Mantra-Saṃskāras: rituelle Läuterungs- und Belebungsverfahren. Dīpana heißt „Entzünden“, Gopana „Bewahren“ beziehungsweise „Verbergen“.

Wer: Für das betreffende Mantra Eingeweihte, deren Lehrer diese Saṃskāras anordnet. Sie sind weder eine Selbst-Einweihung noch automatisch vor jedem täglichen Japa erforderlich.

Stellung im Ablauf: Zwei einzelne Glieder der zehnfachen Mantraläuterung. Wer die vollständige Zehnerfolge ausführen soll, darf die übrigen acht Glieder nicht durch diese beiden ersetzen.

Material: Geweihte Mālā oder andere erlernte Zählweise; ruhiger Sitz.

Konkrete Ausführung: Damit keine unrezitierbaren Platzhalter stehen bleiben, wird das Quellenmuster hier am im sechsten Ullāsa belegten Parā-Mantra sauḥ gezeigt. Die Anwendung auf sauḥ ist eine redaktionell ausgeführte Anwendung der allgemeinen Regel, kein im siebten Ullāsa eigens ausgeschriebenes Parā-Sonderritual.

Fundstelle: Ullāsa VII, Mantrāṇāṃ saṃskārāḥ, dort Dīpana und Gopana.

13.1 Dīpana – tausend vollständige Wiederholungen

Nach den für deine Saṃskāra-Praxis erlernten Vorbereitungen wiederhole die gesamte folgende Formel tausendmal. Jede Wiederholung beginnt mit haṃsaḥ und endet mit so’ham. Zähle nicht nur die mittlere Silbe.

Rezitation:
haṃsaḥ sauḥ so’ham.
Deutsche Bedeutung: Haṃsaḥ – der Parā-Mantra sauḥ – ich bin Das. Der Mantra wird von der Haṃsa-Formel umschlossen; das ist hier das „Entzünden“.

13.2 Gopana – tausend vollständige Wiederholungen

Wenn Gopana im vorgesehenen Ablauf an der Reihe ist, wiederhole die gesamte folgende Formel tausendmal. Die einleitende Aufzählung und die anschließenden Einzelerläuterungen des Sanskrittextes geben die zehn Saṃskāras in unterschiedlicher Reihenfolge wieder. Dieses Kapitel beschreibt zwei Verfahren; ihre Einordnung in einen vollständigen Vollzug folgt der empfangenen Unterweisung.

Rezitation:
hrīṃ sauḥ hrīṃ.
Deutsche Bedeutung: Der Parā-Mantra sauḥ wird von hrīṃ, dem Māyā-Bīja, umschlossen. Diese Umhüllung ist das „Bewahren“; die Silben bilden keinen wörtlich übersetzbaren Satz.

13.3 Den angewiesenen Saṃskāra-Ablauf fortsetzen

Nach jeder abgeschlossenen Tausenderzahl ist das jeweilige Einzelglied erfüllt. Gehe zum nächsten in deiner Unterweisung vorgesehenen Glied über. Die beiden Verfahren gehören zur besonderen Mantraläuterung.

Quellen und redaktionelle Entscheidungen

Hauptgrundlage: Umānandanātha: Nityotsava, herausgegeben von A. Mahadeva Sastri, revidiert und erweitert von Swami Trivikrama Tirtha, dritte Ausgabe, Wiederauflage, Oriental Institute, Baroda 1948. Verwendet wurden die im Quellenarchiv erhaltene Digitalisierung nityotsava_source2_full.txt sowie die IAST-Ausgabe und deutschen Arbeitsfassungen des Projekts. Die Fundstellen beziehen sich auf die jeweiligen Ullāsas und Sanskrit-Abschnittstitel.

Die Prosaabschnitte werden über ihre Überschriften nachgewiesen. Die vorliegende Redaktion umfasst keinen vollständigen Vergleich mit dem gedruckten Buch.

Einzelne Lesungen und Auflösungen:

  • Gaṇapati-Wurzelmantra: varavarada statt digital baravarada ist eine redaktionelle Berichtigung, gestützt durch die anschließende Lautzerlegung vaṃ raṃ vaṃ raṃ daṃ. Sie wurde nicht an einem Druckscan kollationiert.
  • 18. Lautgruppe des Tarpaṇa: Die Digitalisierung hat vai. Hier wird rvaṃ als begründete Konjektur aus sarvajanaṃ und der Anweisung zur Lautzerlegung verwendet. Dies ist ausdrücklich eine editorisch hergestellte Rezitationslesung und sollte vor traditionellem Vollzug mit der übertragenen Fassung abgeglichen werden.
  • Mahālakṣmī im Tarpaṇa: mahālakṣmīṃ statt digital mahālakṣmī folgt der ausdrücklichen Vorschrift, die Namen im Akkusativ zu verwenden.
  • Gaṇapati-Nyāsa: Die Kurznotation von Finger- und Körperstellen wird in zwei Durchgänge aufgelöst. Die Dativformen der Finger sind redaktionell ausgeschrieben; die sechs Schlussrufe folgen der Vorlage. Die frühere Zusammenziehung zu einem gleichzeitig an Finger und Körperstelle gerichteten Mantra ist berichtigt.
  • Mantra-Saṃskāras: Die unterschiedliche Reihenfolge in Aufzählung und Einzelerläuterungen wird ausdrücklich benannt; aus der Reihenfolge der Erläuterungen wird keine allein verbindliche Vollzugsfolge abgeleitet.
  • Tritārī und Dvitārī: Numerische Abkürzungen wurden nach den jeweiligen einleitenden Vorschriften ausgeschrieben. Sie dürfen nicht von einem Krama auf einen anderen übertragen werden.
  • Sonnenbījas des Gaṇapati-Tarpaṇa: Die ungewöhnliche Folge hrāṃ hrāṃ hvūṃ haiṃ hrauṃ hraḥ bleibt sichtbar als Quellenlesung stehen. Ihre endgültige Lautgestalt wird hier nicht durch Vermutung geändert.
  • Ārārtika-Gebet: Digital samastacakacakeśīyute wurde nachvollziehbar zu samastacakracakreśīyute berichtigt, „verbunden mit sämtlichen Cakras und Cakra-Herrinnen“; kein behaupteter Druckabgleich.
  • Parā-Dhyāna: In mudrāpustalasadbāhā wird die fehlerhafte digitale Form mit vāhā zu bāhā, „Arme“, berichtigt. Pusta bedeutet Buch, lasat leuchtend. Die regionale Schreibung ḻ wurde außerhalb der diplomatisch übernommenen Parāstuti regelmäßig zu l vereinheitlicht.
  • Parāstuti 6: śaśīna ist als Sandhi aus śaśi und ina verständlich. Die Lesung wurde zusätzlich mit der Parāstuti-Ausgabe von Tripurā Tallikā, 2025 verglichen. Die deutsche Übersetzung stammt aus eigener Übertragung des Sanskrits; die englische Übersetzung dieser Ausgabe wurde nicht übernommen.
  • 36 Opferformeln: Der Quelltext nennt das Muster und die vollständige Tattvareihe. Die einzelnen Akkusativformen sind redaktionell ausgeführt. Apo, tejo, cakṣur und mano sind Sandhiformen vor juhomi.
  • Variable Mantras: Gurupādukā-Namen und die individuell übertragene Śrīvidyā-Fassung sind nicht durch fiktive Namen oder eine vermeintliche Universalformel ersetzt. Wo solche Kenntnisse erforderlich bleiben, steht dies in der jeweiligen Anleitung.

Was diese Auswahl nicht leistet: Die ausführlichen Einweihungen, sämtliche Āvaraṇas aller Gottheiten, alle Nyāsas, sämtliche Festordnungen und die vollständige Feuerbereitung sind nicht in praktische Einzelanweisungen umgearbeitet. Die vorliegende Datei darf deshalb nicht als vollständiges Ritualhandbuch des gesamten Nityotsava ausgegeben werden. Sie liefert die oben bezeichneten, konkret ausgearbeiteten Rituale und Ritualglieder.

Hingabe und bewusstes Handeln

Die Praxis gewinnt ihre Tiefe dadurch, dass Handlung, Mantra und innere Ausrichtung zusammenfinden. Eine Blume wird bewusst dargebracht, ein Laut aufmerksam wiederholt, eine Geste mit ihrer Bedeutung verbunden. Besonders deutlich spricht dies das morgendliche Gebet aus: Möge das Handeln des ganzen Tages Verehrung sein. So können die formellen Rituale in Dankbarkeit, Wachheit und ein vom Göttlichen getragenes Leben münden.

Siehe auch

Yoga und Meditation bieten weitere Zugänge zu Sammlung, Hingabe und bewusster Lebensführung.

Seminare

Mantra und Musik

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21:10 - 22:00 Uhr
Gruppe Mudita
06.11.2026 - 08.11.2026 Asana Intensiv - Musikalisch-Meditativ

Yoga und Musik ergänzen sich ideal. Jede Asana wird von Musik, Mantra Gesang und anderen Klängen auf deiner Reise nach innen begleitet! Die Yoga Stell…
Gopi Jana Kretschmer da Conceição

Meditation

04.11.2026 - 16.12.2026 Meditation Sieben Wochen mit Körperwahrnehmung, Atem, Stille und Herzensgebet - Online Kursreihe

Termine: 7x mittwochs: 4.11., 11.11., 18.11., 25.11., 2.12., 9.12., 16.12.2026
jeweils 19:30 bis 20:30 Uhr

Online-Meditationskurs
Sieben Wochen mit …
Meike Griese-Storck
06.11.2026 - 08.11.2026 Meditation Grundtechniken

Erfahre, wie du mit Meditation deine Gedanken zur Ruhe bringst, neue Energie schöpfst und inneren Frieden findest. Lerne, wie du Hindernisse in der Med…
Madhuka Kuhnle