Mahaganapati Puja der sechs Ganesha Shakti Paare
Mahaganapati Puja der sechs Ganesha Shakti Paare stellt sechs im Brihat Tantrasara genannte Ganesha-Shakti-Paare in den Mittelpunkt einer eigenständigen Blütenandacht. Jede Formel nennt das jeweilige Paar zusammen.
Umfang: Sechs vollständige Paaranrufungen mit je zwei Blüten.
Anlass und spirituelle Ausrichtung
Die Paarverehrung lädt dazu ein, Kraft und ihre Entfaltung gemeinsam zu betrachten. Freude, Gelingen und Hindernisse gehören zum menschlichen Weg; die Andacht kann helfen, ihnen mit gesammelter Hingabe zu begegnen.
Voraussetzungen und Material
Für Praktizierende mit Erfahrung in einfacher Puja. Die Folge ist eine Namensandacht zu den sechs Paaren; für eine vollständige Mahaganapati-Sadhana ist die entsprechende Unterweisung nötig.
Ganesha-Bild, zwölf Blüten und sechs kleine Ablageteller; etwa zehn Minuten.
Verwandte Ritualanleitungen sind Ganesha Puja und Gananam Tva Ganapatim.
1. Den sechs Gaben einen Platz geben
Stelle das Ganesha-Bild in die Mitte. Lege sechs kleine Ablageteller in einer Reihe davor und lege daneben zwölf Blüten bereit. Die lineare Anordnung macht die Paarverehrung übersichtlich. Sie bildet nicht das sechseckige Yantra der vollständigen Mahaganapati-Puja nach.
2. Mahaganapati grüßen
Falte die Hände und sprich dreimal:
oṃ gaṇeśāya namaḥ
Om. Verehrung Ganesha.
Vergegenwärtige Ganesha als Mitte der nachfolgenden sechs Paare.
3. Sechs Gottheitspaare verehren
Nimm für jede Zeile zwei Blüten gemeinsam. Rezitiere die ganze Formel einmal und lege beide Blüten zusammen auf den nächsten Teller. Die beiden Blüten ehren die im Mantra vereinten Gottheiten; es wird kein zusätzlicher Mantra dazwischen gesprochen.
| Paar und Gabe | Rezitation und Bedeutung |
|---|---|
| 1. Paar – zwei Blüten | oṃ siddhisahitāmodāya namaḥ Om. Verehrung Amoda zusammen mit Siddhi, der Vollendung. |
| 2. Paar – zwei Blüten | oṃ samṛddhisahitapramodāya namaḥ Om. Verehrung Pramoda zusammen mit Samriddhi, der Fülle. |
| 3. Paar – zwei Blüten | oṃ kāntisahitasumukhāya namaḥ Om. Verehrung Sumukha, dem Schöngesichtigen, zusammen mit Kanti, dem Glanz. |
| 4. Paar – zwei Blüten | oṃ madanāvatīsahitadurmukhāya namaḥ Om. Verehrung Durmukha zusammen mit Madanavati. |
| 5. Paar – zwei Blüten | oṃ madadravāsahitavighnāya namaḥ Om. Verehrung Vighna zusammen mit Madadrava. |
| 6. Paar – zwei Blüten | oṃ drāviṇīsahitavighnakartre namaḥ Om. Verehrung Vighnakartri, dem Urheber von Hindernissen, zusammen mit Dravini. |
Sukadev erläutert Ganesha als Gott des Anfangs. Das Video vertieft die Haltung der Praxis; die konkrete Ritualfolge steht in dieser Anleitung.
4. Die Gegensätze aufnehmen
Betrachte die sechs Paare still. Die Namen umfassen Freude, Vollendung und Glanz, aber auch Hindernisse. Lass die Gegenwart eines Hindernisses zu, ohne es vorschnell zu verurteilen. Diese persönliche Betrachtung ist eine heutige Anwendung des Namenskreises.
5. Zur Mitte zurückkehren
Falte die Hände und sprich einmal:
oṃ gaṇeśāya namaḥ
Om. Verehrung Ganesha.
Neige den Kopf vor der Mitte. Lasse die Blüten als Gabe liegen und schließe mit einem Augenblick Stille.
Siehe auch
- Ganesha Puja
- Gananam Tva Ganapatim
- Mangalacharana
- Große Yoga Vidya Puja
- Mantramahodadhi
- Brihat Tantrasara
- Puja
- Mantra
- Japa
- Dhyana
- Bhakti
Quellen und redaktionelle Hinweise
Brihat Tantrasara von Krishnananda Agamavagisha, Sanskrit-IAST-Projektfassung nach dem elektronischen Text M00013 auf Grundlage des Drucks Calcutta 1896. Die Verszählung beginnt in den einzelnen Abschnitten neu. Teil 1, Mahaganesha-Abschnitt, Vers 72. Die Prosa nennt Amoda mit Siddhi, Pramoda mit Samriddhi, Sumukha mit Kanti, Durmukha mit Madanavati, Vighna mit Madadrava und Vighnakartri mit Dravini. Die verbundenen Dativformeln schreiben diese Namen nach dem Om-Namah-Muster aus. Vighna folgt der Prosaliste, ohne die abweichende metrische Bezeichnung ganasyādhināyaka einzumischen. Die Reihenfolge der Liste bleibt erhalten; die räumliche Reihe und die zwölf Blüten sind eine redaktionelle Vereinfachung. Das allgemeine Ganesha-Namaskara ist in der allgemeinen Puja-Paddhati, Vers 43, belegt.
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