Leistruper Wald

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Der Leistruper Wald ist ein sagenumwobenes Gebiet zwischen Bad Meinberg, Fissenknick, Dieselbruch und Schönemark. Der Leistruper Wald gehört zum Naturpark Eggegebirge und Teutoburger Wald. Der Name Leistrup leitet sich ab vom Gut Leistrup, das es seit dem Mittelalter gibt und das 1390 erstmals erwähnt wurde. Im Leistruper Wald befinden sich die Opfersteine, ein Waldlehrpfad sowie ein Steinhügelgrab. Opfersteine und Steinhügelgrab gelten als Kraftorte, an denen Meditation und energetische Aufladung besonders gut möglich sind.

Opfersteine im Leistruper Wald Copyright

Leistruper Wald - Auszüge aus dem Yoga Vidya Gästehandbuch

Im Yoga Vidya Bad Meinberg Gästehandbuch stehen folgende Informationen zum Leistruper Wald:

Ein aus historischer Sicht sagenumwobenes Gebiet, das eine 5-stündige Wanderung wert ist. Die Opfersteine weisen auf die Zeit vor der Christianisierung hin und liegen in dem seit alters her so bezeichneten „Alten Hain“. Dort sind der Quellteich „Steinhagen-Teich“ mit dem großen Opferstein, der Quellteich „Jackenborn“ und ein kleinerer Opferstein zu besichtigen. Das Steinhügelgrab am Immenweg stammt aus der Bronzezeit und wurde vor etwa 3500 Jahren angelegt. Hier wurde eine Bronzefibel gefunden, eine große Nadel, die das Gewand des Trägers zusammenhielt. Außerdem sind in der näheren und weiteren Umgebung noch weitere Gräber vorhanden. Die Funde aus den geöffneten Steinhügelgräbern befinden sich im Lippischen Landesmuseum in Detmold.

Wegbeschreibung Wanderung Yoga Vidya - Leistruper Wald

Fußweg/Fahrradweg vom Haus Yoga Vidya Bad Meinberg in den Leistruper Wald: Vom Hauptausgang aus links entlang der Straße, am Haupteingang des Hauses Shanti rechts in den asphaltierten Pfad einbiegen, durch den Siebenstern-Weg, die Hauptstraße überqueren, gegenüber in die Blomberger Str., rechts halten, „Am Försterberg“ hoch, vorbei an der Windmühle Fissenknick weiter, bis links der Opfersteinweg abgeht. Hier beginnen mehrere Rundwege.

Die Werrequelle befindet sich im Bad Meinberger Stadtteil Wehren im Lipper Bergland auf 245 m ü. NN. Es handelt sich nicht um eine gefasste Quelle, sondern viel mehr um den Zusammenfluss einiger kleiner Rinnsale, die fast unsichtbar in den umliegenden Sumpfgebieten entspringen. Direkt an ihrer Quelle ist die Werre noch nicht einmal einen halben Meter breit, aber bereits einige Kilometer weiter, im [[Kurpark Bad Meinberg]], ist sie zu einem stattlichen Bach herangewachsen, und wird dort seit den 1950er Jahren zu einem See, dem Kurparksee, aufgestaut. Sie mündet nach 69 km bei [[Bad Oeynhausen]] in die Weser.

Den ca. halbstündigen Spaziergang in den Leistruper Wald kann man auch bei Regen machen, denn er führt auf asphaltierten Wegen entlang des Wällenwegs und der Wehrener Strasse. An der Quelle gibt es eine Picknickmöglichkeit. Gehst du von hier noch ca. 100 m weiter, dann führt links ein autofreier Höhenweg mit herrlicher Aussicht zur Windmühle Fissenknick.

Ein weiteres steinernes Dokument aus vorchristlicher Zeit ist der „Schalenstein“ mit 4 eingeschlagenen Schalen. Die schalen- oder näpfchenartigen Vertiefungen wurden aus kultischen Gründen eingearbeitet.

Außerdem sind im Leistruper Wald noch eigenartige „Steinsetzungen“ zu finden. Nach ihnen benannte man den Leistruper Wald früher „Steinhagen“. Der „Steinhagen-Teich“ erinnert noch an diese Bezeichnung. Kilometerlange Wälle ziehen sich entlang der Südseite des Waldes. Sie haben ihr Geheimnis noch nicht preisgegeben.

Lage des Leistruper Waldes

Der Leistruper Wald befindet sich bei Distelbruch nähe Detmold und Horn-Bad Meinberg. Er ist Teil vom südlichen Teutoburger Wald und gehört zum Naturpark Eggegebirge.

Die Fläche beträgt 3,75 Quadratkilometer.

Der Name stammt vom benachbarten Gut Leistrup ab, das erstmal 1390 urkundlich erwähnt wurde.

Besondere Merkmale des Leistruper Waldes

Besonderheit sind die vielen Sandsteine, die mitten im Wald liegen. Zum Teil sind sie reihenartig, kreisartig oder hufförmig angelegt. Es gibt verschiedene Aussagen ihrer Bedeutung: Zum einen wird ein Hudewald vermutet, der für forstliche Gartenanlagen und für weidende Tiere genutzt wurde. Andererseits suchen zahlreiche Schamanen und spirituell Suchende diesen mystischen Ort mit den magischen Steinen auf, um zu meditieren und Rituale auszuführen.

Besondere mystische Kraftorte

So gibt es die Opfersteine im Leistruper Wald. Es handelt sich hier höchstwahrscheinlich um eine altgermanische Kultstätte.

Dann gibt es ca. 500 m von den Opfersteinen entfernt ein archäologisches Bodendenkmal. Es soll ein altes Hügelgrab sein. Bis heute zu sehen ist dort eine Ringmauer, in dessen Mitte man sich hinsetzen oder auch hinstellen kann. Dort ist eine außergewöhnlich hohe Energie, an der man besonders gut meditieren kann.

Manche gehen auch vom Hügelgrab etwas weiter in den Wald hinein und finden dort besondere Orte für tiefe Meditation.


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