Khid

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Vyasa Maharishi, der legendäre Autor der ältesten Sanskrit Werke, die Veden und die Mahabharata

khid (Sanskrit खिद् khid) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet drücken, niederdrücken, betrüben; sich gedrückt fühlen, niedergeschlagen sein, sich etwas zu Herzen nehmen, eine Qual empfinden; eine Ermüdung oder eine Erschlaffung verspüren. Das PPP dieser Wurzel lautet Khinna.

khid ist ein Wortstamm, eine Verbalwurzel

khid ist eine Sanskrit Verbalwurzel. Eine Verbalwurzel ist im Sanskrit ein Verb, das meistens aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen und Hintenanstellen von Suffixen neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Aus diesen Grundelementen, Dhatus, werden die meisten Sanskritwörter gebildet.

Unterschiedliche Schreibweisen für khid

Sanskrit wird klassischerweise in der Devanagari Schrift geschrieben. Devanagari hat andere Buchstaben als die römische Schrift, also die Schrift, in der auch das Deutsche geschrieben wird. Es gibt verschiedene Weisen, wie Sanskrit Wörter mit römischen Schriftzeichen geschrieben werden können. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist khid. Im Devanagari Original schreibt man खिद्. In der IAST Transliteration, die auch als wissenschaftliche Transkription bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man khid. In der Velthuis Umschrift sieht das so aus: khid. Harvard-Kyoto Transliteration ist khid. In der im Internet viel gebrauchten Itrans Transkription wird geschrieben khid.


Siehe auch

Einige weitere Sanskrit Verben bzw. Wortstämme


Quelle

  • P.V. Upadhya, Dhaturupa Chandrika with the Dathupatha of Panini containing all irregular and noteworthy forms, Bombay, 1927.