Hanuman Puja – Hingabe mit dreizehn Knoten und einer Segensgabe erneuern

Aus Yogawiki

Hanuman Puja – Hingabe mit dreizehn Knoten und einer Segensgabe erneuern ist eine vollständige Puja mit sechzehn Hauptgaben und einem besonderen Abschluss: Eine Schnur mit dreizehn Knoten wird verehrt, angelegt und bei der Erneuerung gegen die frühere Schnur ausgetauscht. Die Verehrung stärkt die Hinwendung zu Hanuman als Vorbild mutigen, treuen Dienstes; die Gebete bitten auch um Schutz und Wohlergehen der Familie. Die von Drik Panchang veröffentlichte Fassung umfasst 35 Schritte und wird an Hanuman Jayanti sowie anderen Hanuman-Anlässen verwendet. Sie kann persönlich oder mit der Familie zuhause an einem sauberen Altarplatz vor einer geeigneten Figur ausgeführt werden. Eine empfangende Person wird für die abschließende Gabe benötigt; eine besondere Einweihung oder ein zwingend vorgeschriebener Priester wird in dieser Quellenfassung nicht genannt.

Hanuman trägt Rama und Lakshmana auf seinen Schultern: Kraft im Dienst der Hingabe.

Vorbereitung und Ablauf

Bereite eine waschbare Hanuman-Figur mit Auffangschale, Sitz und Abtrockentuch vor; außerdem Wassergefäß, Löffel, mehrere kleine Schalen und einen Trinkbecher. Lege Blüten (darunter fünf für den Sitz und eine gelbe), Bilva- und Tulsi-Blätter, ungebrochenen Reis, Kurkuma, Kumkum, Duftpaste, Räucherwerk, Lampe mit Docht, Zündmittel und Öl beziehungsweise Ghee bereit. Zur Bekleidung brauchst du einen Munja-Grasgürtel, Taillenband, Lendentuch, gelbes Obergewand und eine Yajnopavita. Eine weitere frische Schnur ist für die dreizehn Knoten bestimmt; verwechsle sie nicht mit der heiligen Schnur der Figur. Bereite Speise und Süßigkeiten für die Schlussgabe sowie Betelblatt und Betelnuss vor.

Für das Panchamrita nennt die Quelle Milch, Joghurt, Honig, Ghee und Zucker. Pflanzenmilch, pflanzlicher Joghurt, pflanzliches Fett und pflanzlicher Sirup sind mögliche heutige persönliche Anpassungen, keine behauptete historische Vorschrift. Entsprechendes gilt für rein pflanzlichen Duft anstelle des im Vers genannten Moschus. Goldgefäße, Juwelen und zahlreiche besondere Blüten erscheinen als poetische Kostbarkeit der Gabe; die Handlungsanweisung verlangt bei Schritt 25 ausdrücklich nur eine goldfarbene oder gelbe Blüte. Verwende saubere vorhandene Gefäße. Heilige Flussnamen bleiben in den Versen erhalten; bereitgestelltes reines Wasser dient der praktischen Darbringung.

Stimme vorab ab, wer die Festgabe empfängt. Die Quelle nennt für diese Rolle kein Geschlecht und keine bestimmte soziale Stellung. Die jährliche Erneuerung ist im Schnurgebet ausdrücklich angesprochen; ein für alle Orte geltendes Kalenderdatum schreibt die Schrittanleitung nicht fest. Der Sankalpa enthält anpassbare Angaben; sprich sie in der dir bekannten korrekten Form, ohne eine Abstammung zu erfinden.

1. Die Absicht fassen
Wasche die rechte Hand mit Wasser aus dem Wassergefäß. Nimm frisches Wasser, Reis und Blüten in die rechte Hand. Ersetze die Klammern durch die passenden Kalenderangaben, deine Gotra und deinen Namen; die Herkunftsangabe setzt eine bekannte Überlieferung voraus. Lege die Gaben danach auf den sauberen Platz. Die hier ausgeschriebenen Felder geben die offenen Angaben der Quelle wieder.

oṁ tatsat adya {Jahr} saṁvatsare {Monat} māsottame {Tithi} tithau {Wochentag} vāsare {Gotra} gotrotpanno’ham {Name} nāma sakalakāmanāsiddhyarthaṁ śrīhanumatpūjāṁ kariṣye |

Bedeutung: Om, Das ist die Wahrheit. Heute, im Jahr {Jahr}, im guten Monat {Monat}, am Mondtag {Tithi}, am Wochentag {Wochentag}, werde ich, aus der Gotra {Gotra} stammend und {Name} genannt, zur Erfüllung aller guten Wünsche die Verehrung Shri Hanumans ausführen.

2. Hanuman einladen
Füge die Handflächen aneinander, falte beide Daumen nach innen und halte diese einladende Mudra vor der Murti.

śrīhanumataḥ prāṇā iha prāṇā hanumato jīva iha sthitaḥ|
sarvendrayāṇi vāṅmanastvakcakṣurjihvāghrāṇapāṇipādapāyūpasthāni
hanumata ihāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā|
śrīrāmacaraṇāmbhojayugalasthiramānasam|
āvāhayāmi varadaṃ hanumantam abhīṣṭadam||
oṁ śrī hanumate namaḥ āvāhanaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Die Lebenskräfte Shri Hanumans seien hier; seine lebendige Gegenwart sei hier gegründet. All seine Fähigkeiten – Rede, Geist, Haut, Augen, Zunge, Geruch, Hände, Füße, Ausscheidungs- und Zeugungsorgan – mögen hierher kommen und lange wohl verweilen, Svaha. Ich lade Hanuman ein, den Segen und das Erwünschte Schenkenden, dessen Geist unverrückbar bei den beiden Lotusfüßen Ramas ruht. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Einladung dar.

3. Seine Gestalt betrachten
Betrachte Hanuman vor dir und vergegenwärtige dir seine freudige Tatkraft.

karṇikārasuvarṇābhaṃ varṇanīyaṃ guṇottamam|
arṇavollaṅghanodyuktaṃ tūrṇaṃ dhyāyāmi mārutim||
oṁ śrī hanumate namaḥ dhyānaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Ich meditiere sogleich über Maruti: golden wie die Karnikara-Blüte, preiswürdig und voller hervorragender Eigenschaften, bereit, den Ozean zu überspringen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Betrachtung dar.

4. Einen Sitz darbieten
Halte fünf Blüten in den aneinandergelegten Händen und lege sie vor Hanuman nieder.

navaratnamayaṃ divyaṃ caturasramanuttamam|
sauvarṇamāsanaṃ tubhyaṃ kalpaye kapināyaka||
oṁ śrī hanumate namaḥ āsanaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Dir bereite ich einen göttlichen, unvergleichlichen, viereckigen goldenen Sitz aus neun Edelsteinen, Anführer der Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe den Sitz dar.

5. Fußwasser
Gib etwas Duftwasser an die Füße der Figur in ihre Auffangschale.

suvarṇakalaśānītaṃ suṣṭhu vāsitamādarāt|
pādayoḥ pādyamanaghaṃ pratigṛhṇa prasīda me||
oṁ śrī hanumate namaḥ pādyaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Nimm dieses reine, wohl duftende Wasser für deine beiden Füße an, ehrfürchtig aus einem goldenen Krug gebracht. Sei mir gnädig. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Fußwasser dar.

6. Die Ehrengabe
Gib Wasser mit Blüten und Reis als Arghya zum Haupt der Figur.

kusumākṣatasammiśraṃ gṛhyatāṃ kapipuṅgava|
dāsyāmi te añjanīputra svamarghyaṃ ratnasaṃyutam||
oṁ śrī hanumate namaḥ arghyaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Nimm die mit Blüten und ungebrochenem Reis gemischte Gabe an, Bester der Affen! Dir, Anjanis Sohn, gebe ich meine mit Juwelen vereinte Ehrengabe. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Arghya dar.

7. Mundwasser
Reiche einen Löffel Wasser symbolisch zum Mund der Figur und lasse ihn in die Schale fließen.

mahārākṣasadarpaghna surādhipasupūjita|
vimalaṃ śamalaghna tvaṃ gṛhāṇācamanīyakam||
oṁ śrī hanumate namaḥ ācamanaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Zerstörer des Stolzes mächtiger Dämonen, von den Götterfürsten verehrt! Du, der Befleckungen beseitigt, nimm reines Mundwasser an. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Mundspülung dar.

8a. Mit Panchamrita baden
Mische für das Panchamrita kleine Mengen Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Honig (bzw. pflanzlichen Sirup), Ghee (bzw. Pflanzenöl) und Zucker. Die Pflanzenzutaten sind heutige Anpassungen. Bade die Figur mit etwas von dieser Mischung und fange die Flüssigkeit auf.

madhvājyakṣīradadhibhiḥ saguḍairmantrasaṃyutaiḥ|
pañcāmṛtaiḥ pṛthak snānaiḥ siñcāmi tvāṃ kapīśvara||
oṁ śrī hanumate namaḥ pañcāmṛtasnānaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Mit Honig, Ghee, Milch, Joghurt und Zucker, verbunden mit Mantras, besprenge ich dich in den Bädern der fünf Nektare, Herr der Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Bad mit fünf Nektaren dar.

8b. Mit reinem Wasser nachspülen
Spüle die Figur mit reinem Wasser nach und trockne sie behutsam.

suvarṇakalaśānītairgaṅgādisaridudbhavaiḥ|
śuddhodakaiḥ kapīśa tvāmabhiṣiñcāmi mārute||
oṁ śrī hanumate namaḥ śuddhodakasnānaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Mit reinem Wasser aus Ganga und anderen Flüssen, in goldenen Krügen gebracht, begieße ich dich, Herr der Affen, Maruti. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar.

9. Den Grasgürtel
Lege den vorbereiteten Munja-Grasgürtel um die Figur.

grathitāṃ navabhī ratnairmekhalāṃ triguṇīkṛtām|
mauñjīṃ muñjamayīṃ pītāṃ gṛhāṇa pavanātmaja||
oṁ śrī hanumate namaḥ mauñjīmekhalāṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Nimm den gelben, dreifach gewundenen Gürtel aus Munja-Gras an, mit neun Juwelen geknüpft, Sohn des Windes. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe den Munja-Grasgürtel dar.

10. Taillenband und Lendentuch
Lege Taillenband und Lendentuch an.

kaṭisūtraṃ gṛhāṇedaṃ kaupīnaṃ brahmacāriṇaḥ|
kauśeyaṃ kapiśārdūla haridrāktaṃ sumaṅgalam||
oṁ śrī hanumate namaḥ kaṭisūtraṁ evaṁ kaupīnaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Nimm dieses Taillenband und das seidene, mit Kurkuma gefärbte, glückverheißende Lendentuch eines Brahmacharin an, Held unter den Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Taillenband und Lendentuch dar.

11. Das Obergewand
Lege das gelbe Obergewand über die Schultern der Figur.

pītāmbaraṃ suvarṇābhamuttarīyārthameva ca|
dāsyāmi jānakīprāṇatrāṇakāraṇa gṛhyatām||
oṁ śrī hanumate namaḥ uttarīyaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Ich gebe dir das goldglänzende gelbe Tuch als Obergewand. Nimm es an, du, durch den Janakis Leben gerettet wurde. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Obergewand dar.

12. Die heilige Schnur
Lege der Figur die vorbereitete heilige Schnur an.

śrautasmārtādikartṝṇāṃ sāṅgopāṅgaphalapradam|
yajñopavītamanaghaṃ dhārayānilanandana||
oṁ śrī hanumate namaḥ yajñopavītaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Trage die reine heilige Schnur, Sohn des Windes: Sie schenkt denen, die vedische und überlieferte Riten ausführen, deren Früchte mit allen Teilen und Ergänzungen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die heilige Schnur dar.

13. Duft
Gib einen kleinen Punkt Duftpaste auf die Stirn.

divyakarpūrasaṃyuktaṃ mṛganābhisamanvitam|
sakuṅkumaṃ pītagandhaṃ lalāṭe dhāraya prabho||
oṁ śrī hanumate namaḥ gandhaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Trage an der Stirn die gelbe Duftpaste mit göttlichem Kampfer, Moschus und Kumkum, Herr. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Duft dar.

14. Reiskörner
Lege wenige gefärbte Reiskörner auf die Duftpaste.

haridrāktānakṣatāṃstvaṃ kuṅkumadravyamiśritān|
dhāraya śrīgandhamadhye śubhaśobhanavṛddhaye||
oṁ śrī hanumate namaḥ akṣatān samarpayāmi |

Bedeutung: Trage die mit Kurkuma gefärbten und Kumkum vermischten ungebrochenen Körner inmitten des heiligen Duftes, zur Mehrung von Glück und Schönheit. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe ungebrochene Reiskörner dar.

15. Blüten und Blätter
Lege die bereitgelegten Blüten und Blätter nieder. Die folgenden Pflanzennamen entfalten die Fülle der poetischen Gabe.

nīlotpalaiḥ kokanadaiḥ kahlāraiḥ kamalairapi|
kumudaiḥ puṇḍarīkaistvāṃ pūjayāmi kapīśvaraḥ||
mallikājātipuṣpaiśca pāṭalaiḥ kuṭajairapi|
ketakībakulaiścūtaiḥ punnāgairnāgakesaraiḥ||
campakaiḥ śatapatraiśca karavīrairmanoharaiḥ|
pūjaye tvāṃ kapiśreṣṭha savilvaistulasīdalaiḥ||
oṁ śrī hanumate namaḥ puṣpāṇi samarpayāmi |

Bedeutung: Mit blauen, roten und weißen Wasserblumen, mit Lotus und Seerosen verehre ich dich, Herr der Affen; mit Mallika- und Jati-Jasmin, Patala, Kutaja, Ketaki, Bakula, Mangoblüten, Punnaga, Nagakesara, Champaka, hundertblättrigen Blüten und schönem Karavira. Mit Bilva und Tulsi-Blättern verehre ich dich, Bester der Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Blüten dar.

16. Die dreizehn Knoten verehren
Knote in eine frische Schnur dreizehn Knoten. Verehre diese nacheinander, etwa mit einem Blütenblatt je Knoten. Bewahre die Schnur bis Schritt 31 auf.

añjanīsūnave namaḥ prathamagranthiṁ pūjayāmi |
hanumate namaḥ dvitīyagranthiṁ pūjayāmi |
vāyuputrāya namaḥ tṛtīyagranthiṁ pūjayāmi |
mahābalāya namaḥ caturthagranthiṁ pūjayāmi |
rāmeṣṭāya namaḥ pañcamagranthiṁ pūjayāmi |
phālgunasakhāya namaḥ ṣaṣṭhagranthiṁ pūjayāmi |
piṅgākṣāya namaḥ saptamagranthiṁ pūjayāmi |
amitavikramāya namaḥ aṣṭamagranthiṁ pūjayāmi |
sītāśokavināśanāya namaḥ navamagranthiṁ pūjayāmi |
kapīśvarāya namaḥ daśamagranthiṁ pūjayāmi |
lakṣmaṇaprāṇadātre namaḥ ekādaśagranthiṁ pūjayāmi |
daśagrīvadarpaghnāya namaḥ dvādaśagranthiṁ pūjayāmi |
bhaviṣyadbrāhmaṇe namaḥ trayodaśagranthiṁ pūjayāmi |

Bedeutung: Verehrung dem Sohn Anjanis: Ich verehre den ersten Knoten. Verehrung Hanuman: den zweiten. Verehrung dem Sohn Vayus: den dritten. Dem überaus Starken: den vierten. Dem von Rama Geliebten: den fünften. Dem Freund Arjunas: den sechsten. Dem mit goldbraunen Augen: den siebten. Dem von unermesslicher Tatkraft: den achten. Dem Zerstörer von Sitas Kummer: den neunten. Dem Herrn der Affen: den zehnten. Dem Lebensspender Lakshmanas: den elften. Dem Zerstörer des Stolzes des zehnköpfigen Ravana: den zwölften. Dem künftigen Brahma: den dreizehnten.

17. Die Glieder verehren
Halte Duftpaste, Reis und Blüten in der linken Hand. Lege mit der rechten Hand bei jeder Zeile eine kleine Gabe nahe der Figur nieder und richte die Aufmerksamkeit auf den genannten Körperteil.

hanumate namaḥ pādau pūjayāmi |
sugrīvasakhāya namaḥ gulphau pūjayāmi |
aṅgadamitrāya namaḥ jaṅghe pūjayāmi |
rāmadāsāya namaḥ ūrū pūjayāmi |
akṣaghnāya namaḥ kaṭiṁ pūjayāmi |
laṅkādahanāya namaḥ bālaṁ pūjayāmi |
rāmamaṇidāya namaḥ nābhiṁ pūjayāmi |
sāgarollaṅghanāya namaḥ madhyaṁ pūjayāmi |
laṅkāmardanāya namaḥ keśāvaliṁ pūjayāmi |
sañjīvanīhartre namaḥ stanau pūjayāmi |
saumitriprāṇadāya namaḥ vakṣaḥ pūjayāmi |
kuṇṭhitadaśakaṇṭhāya namaḥ kaṇṭhaṁ pūjayāmi |
rāmābhiṣekakāriṇe namaḥ hastau pūjayāmi |
mantraracitarāmāyaṇāya namaḥ vaktraṁ pūjayāmi |
prasannavadanāya namaḥ vadanaṁ pūjayāmi |
piṅganetrāya namaḥ netre pūjayāmi |
śrutipāragāya namaḥ śrutiṁ pūjayāmi |
ūrdhvapuṇḍradhāriṇe namaḥ kapolaṁ pūjayāmi |
maṇikaṇṭhamāline namaḥ śiraḥ pūjayāmi |
sarvābhīṣṭapradāya namaḥ sarvāṅgaṁ pūjayāmi |

Bedeutung: Verehrung Hanuman: Ich verehre die Füße. Verehrung dem Freund Sugrivas: Ich verehre die Knöchel. Verehrung dem Freund Angadas: Ich verehre die Unterschenkel. Verehrung dem Diener Ramas: Ich verehre die Oberschenkel. Verehrung dem Überwinder Akshas: Ich verehre die Hüfte. Verehrung dem Verbrenner Lankas: Ich verehre den Schweif. Verehrung dem Überbringer des Juwels an Rama: Ich verehre den Nabel. Verehrung dem Überspringer des Ozeans: Ich verehre die Körpermitte. Verehrung dem Bezwinger Lankas: Ich verehre das Haar. Verehrung dem Bringer der Sanjivani-Pflanze: Ich verehre die Brustwarzen. Verehrung dem Lebensspender Lakshmanas: Ich verehre die Brust. Verehrung dem Bezwinger des zehnköpfigen Ravana: Ich verehre den Hals. Verehrung dem Mitwirkenden bei Ramas Königsweihe: Ich verehre die Hände. Verehrung dem Verfasser eines aus Mantras gefügten Ramayana: Ich verehre den Mund. Verehrung dem freundlich Strahlenden: Ich verehre das Gesicht. Verehrung dem mit goldbraunen Augen: Ich verehre die Augen. Verehrung dem Kenner der heiligen Überlieferung: Ich verehre das Gehör. Verehrung dem Träger des senkrechten Stirnzeichens: Ich verehre die Wange. Verehrung dem mit der Juwelenkette: Ich verehre den Kopf. Verehrung dem Erfüller aller guten Wünsche: Ich verehre den ganzen Körper.

18. Räucherduft
Schwenke den entzündeten Räucherduft vor Hanuman.

divyaṃ saguggulaṃ sājyaṃ daśāṅgaṃ savahnikam|
gṛhāṇa mārute dhūpaṃ supriyaṃ ghrāṇatarpaṇam||
oṁ śrī hanumate namaḥ dhūpamāghrāpayāmi |

Bedeutung: Nimm den göttlichen, entzündeten Räucherduft aus zehn Bestandteilen mit Guggulu und Ghee an, Maruti: Er ist lieblich und erfreut den Geruchssinn. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich lasse dich den Räucherduft riechen.

19. Das Licht
Fülle Ghee (bzw. Pflanzenöl als heutige Alternative) in die Lampe, setze den Docht ein, lasse ihn sich vollsaugen und entzünde ihn mit dem bereitgelegten Zündmittel. Zeige Hanuman die brennende Lampe.

ghṛtapūritamujjvālaṃ sitasūryasamaprabham|
atulaṃ tava dāsyāmi vratapūrtyai sudīpakam||
oṁ śrī hanumate namaḥ dīpaṁ darśayāmi |

Bedeutung: Ich gebe dir die unvergleichliche, mit Ghee gefüllte, hell brennende Lampe, leuchtend wie die klare Sonne, zur Vollendung des Gelübdes. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich zeige das Licht.

20. Die Speise
Stelle die vorbereitete Speise vor die Figur.

saśākāpūpasūpādyapāyasāni ca yatnataḥ|
sakṣīradadhi sājyaṃ ca sapūpaṃ ghṛtapācitam||
oṁ śrī hanumate namaḥ naivedyaṁ nivedayāmi |

Bedeutung: Sorgfältig zubereitet sind Gemüse, Kuchen, Suppen und Milchreis, mit Milch, Joghurt und Ghee sowie in Ghee gebackenem Gebäck. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Speise dar.

21. Trinkwasser
Reiche klares Wasser in einem eigenen Becher.

godāvarījalaṃ śuddhaṃ svarṇapātrāhṛtaṃ priyam|
pānīyaṃ pāvanodbhūtaṃ svīkuru tvaṃ dayānidhe||
oṁ śrī hanumate namaḥ pānīyaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Nimm das geliebte, reine Wasser der Godavari an, im goldenen Gefäß herbeigebracht, heiligendes Trinkwasser, Schatz des Mitgefühls. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Trinkwasser dar.

22. Wasser nach der Speise
Reiche einen weiteren Löffel Wasser als Abschluss des Mahles und dankbare Erinnerung an den Nahrungsspender.

āpoṣaṇaṃ namaste'stu pāparāśitṛṇānalam|
kṛṣṇāveṇījalenaiva kuruṣva pavanātmaja||
oṁ śrī hanumate namaḥ uttarāpoṣaṇaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Verehrung dir! Vollziehe die rituelle Wassereinnahme mit Wasser der Krishnaveni, Sohn des Windes; wie Feuer trockenes Gras, so verbrennt sie die Menge der Verfehlungen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Wasser nach dem Mahl dar.

23. Handwasser
Gib Wasser symbolisch zu den Händen.

divākarasutānītajalena spṛśa gandhinā|
hastaprakṣālanārthāya svīkuruṣva dayānidhe||
oṁ śrī hanumate namaḥ hastau prakṣālayituṁ jalaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Berühre das duftende Wasser, hergebracht von der Sonnentochter. Nimm es zum Waschen der Hände an, Schatz des Mitgefühls. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Wasser zum Waschen beider Hände dar.

24. Reines Mundwasser
Reiche nochmals einen Löffel reines Wasser zum Mund.

raghuvīrapadanyāsasthiramānasamārute|
kāverījalapūrṇena svīkurvācamanīyakam||
oṁ śrī hanumate namaḥ śuddham ācamanīyaṁ jalaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Maruti, dessen Geist beständig bei den Fußspuren des Helden Rama ruht: Nimm die Mundspülung aus dem mit Kaveri-Wasser gefüllten Gefäß an. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe reines Mundwasser dar.

25. Eine goldfarbene Blüte
Lege eine gelbe oder goldfarbene Blüte zum Haupt der Figur.

vāyuputra namastubhyaṃ puṣpaṃ sauvarṇakaṃ priyam|
pūjayiṣyāmi te mūrdhni navaratnasamujjvalam||
oṁ śrī hanumate namaḥ suvarṇapuṣpaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Sohn des Windes, Verehrung dir! Mit der geliebten goldenen Blüte, leuchtend wie neun Juwelen, werde ich dein Haupt verehren. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die goldene Blüte dar.

26. Betelgabe
Lege das vorbereitete Betelblatt mit Betelnuss vor die Figur; die Gabe ist nicht zum verpflichtenden Verzehr bestimmt.

tāmbūlamanaghaṃ svāmin prayatnena prakalpitam|
avalokaya nityaṃ te purato racitaṃ mayā||
oṁ śrī hanumate namaḥ tāmbūlaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Herr, sieh die reine Betelgabe, die ich sorgfältig bereitet und vor dir angerichtet habe. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Betel dar.

27. Arati
Bewege die Lampe in ruhigen Kreisen vor Hanuman und vollziehe so die Lichtverehrung. Die Quelle schreibt in diesem Schritt kein bestimmtes zusätzliches Lied aus.

śatakoṭimahāratnadivyasadratnapātrake|
nīrājanamidaṃ dṛṣṭeratithīkuru mārute||
oṁ śrī hanumate namaḥ nīrājanaṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Nimm diese Lichtverehrung in einem göttlichen Gefäß voller unzähliger großer kostbarer Juwelen als Gast deiner Augen an, Maruti. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Lichtverehrung dar.

28. Pushpanjali
Nimm Blüten in beide Hände und lege sie mit dem Vers nieder. Der überlieferte vedische Vers spricht hier von Agni.

mūrdhānaṃ divo aratiṃ pṛthivyā vaiśvānaramṛta ājātamagnim|
kaviṃ samrājamatithiṃ janānāmāsannā pātraṃ janayanta devāḥ||
oṁ śrī hanumate namaḥ puṣpāñjaliṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Die Götter brachten Agni hervor: das Haupt des Himmels, den Lenker der Erde, den allen Menschen gemeinsamen, aus der Wahrheit geborenen; den Seher, den Weltherrscher, den Gast der Menschen, das nahe Gefäß ihrer Darbringung. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Blüten aus gefalteten Händen dar.

29. Pradakshina
Nimm nach der vorherigen Darbringung neue Blüten zur Hand. Führe mit ihnen eine symbolische Umkreisung im Uhrzeigersinn vor Hanuman aus und lege sie nieder.

pāpo'haṃ pāpakarmāhaṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ|
trāhi māṃ puṇḍarīkākṣa sarvapāpaharo bhava||
oṁ śrī hanumate namaḥ pradakṣiṇāṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Ich bin von Verfehlung geprägt, mein Tun, mein Inneres und mein Werden sind davon berührt. Beschütze mich, Lotusäugiger; sei der, der alle Verfehlung hinwegnimmt. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die ehrfürchtige Umkreisung dar.

30. Verneigung
Verneige dich mit aneinandergelegten Händen.

namaste'stu mahāvīra namaste vāyunandana|
vilokya kṛpayā nityaṃ trāhi māṃ bhaktavatsala||
oṁ śrī hanumate namaḥ namaskāraṁ samarpayāmi |

Bedeutung: Verehrung dir, großer Held! Verehrung dir, Sohn Vayus! Blicke stets gnädig auf mich und beschütze mich, du Freund deiner Verehrer. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Verneigung dar.

31. Die neue Schnur anlegen
Binde die in Schritt 16 verehrte Schnur mit dreizehn Knoten um die rechte Hand beziehungsweise das rechte Handgelenk. Eine helfende Person kann sie locker befestigen.

ye putrapautrādisamastabhāgyam vāñchanti vāyostanayaṃ prapūjya|
trayodaśagranthiyutaṃ tadaṅgaṃ badhnanti haste varadorasūtram||
oṁ śrī hanumate namaḥ dorakagrahaṇaṁ karomi |

Bedeutung: Wer sich Glück in Kindern, Enkeln und in allem wünscht, verehrt den Sohn des Windes und bindet als Teil dieses Ritus die ausgezeichnete Segensschnur mit dreizehn Knoten an die Hand. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich nehme die Segensschnur an.

32. Die alte Schnur abnehmen
Wenn bereits eine Schnur vom vorigen Vollzug getragen wird, nimm sie jetzt ab. Beim ersten Mal entfällt diese Handlung. Die Quelle stellt das Abnehmen ausdrücklich nach das Anlegen der neuen Schnur.

añjanī garbhasambhūta rāmakāryārthasambhava|
varadorakṛtā bhāsā rakṣa māṃ prativatsaram||
oṁ śrī hanumate namaḥ pūrvadorakam uttārayāmi |

Bedeutung: Im Leib Anjanis Geborener, zum Vollbringen von Ramas Werk Erschienener: Beschütze mich Jahr für Jahr durch den Glanz der Segensschnur. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich nehme die vorherige Schnur ab.

33. Hanuman im Herzen bewahren
Lege die Hände aneinander und richte deine Bitte nach innen.

anena bhagavān kāryapratipādakavigrahaḥ|
hanūmān prīṇito bhūtvā prārthito hṛdi tiṣṭhatu||
oṁ śrī hanumate namaḥ prārthanāṁ karomi |

Bedeutung: Möge dadurch der erhabene Hanuman, dessen Gestalt gelingendes Wirken verkörpert, erfreut sein und, von uns angerufen, im Herzen wohnen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich spreche mein Gebet.

34. Eine Gabe weitergeben
Überreiche der vorbereiteten empfangenden Person die Festgabe mit Süßspeisen.

yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapoyajñakriyādiṣu|
nūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tamacyutam||
oṁ śrī hanumate namaḥ vāyanaṁ dadāmi |

Bedeutung: Ich verehre den Unerschütterlichen, durch dessen Erinnerung und Namensnennung Askese, Opfer und andere Handlungen sogleich gewiss zur Vollendung gelangen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich gebe die Festgabe.

35. Die Gabe annehmen
Die empfangende Person nimmt die Gabe an und spricht den folgenden Vers. Der abschließende Sanskritsatz der Vorlage ist wörtlich ein Veranlassen des Empfangens; die Übersetzung bewahrt diese Form.

dadāti pratigṛhṇāti hanūmāneva naḥ svayam|
vratasyāsya ca pūrtyarthaṃ pratigṛhṇātu vāyanam||
oṁ śrī hanumate namaḥ vāyanaṁ pratigrāhayāmi |

Bedeutung: Hanuman selbst ist es, der unter uns gibt und empfängt. Zur Vollendung dieses Gelübdes möge er die Festgabe annehmen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich lasse die Festgabe entgegennehmen.

Mit der Annahme der Vayana endet die überlieferte Schrittfolge. Teile die essbaren Gaben ehrfürchtig als Prasad, versorge die Figur und den Platz und bewahre die neue Schnur als Erinnerung an verlässlichen Dienst. Diese praktische Nachsorge ergänzt den Text; ein weiteres verpflichtendes Schlussmantra wird in der Quelle nicht genannt.

Rezitationsanhänge

IAST

1. Die Absicht fassen
oṁ tatsat adya {Jahr} saṁvatsare {Monat} māsottame {Tithi} tithau {Wochentag} vāsare {Gotra} gotrotpanno’ham {Name} nāma sakalakāmanāsiddhyarthaṁ śrīhanumatpūjāṁ kariṣye |

2. Hanuman einladen
śrīhanumataḥ prāṇā iha prāṇā hanumato jīva iha sthitaḥ|
sarvendrayāṇi vāṅmanastvakcakṣurjihvāghrāṇapāṇipādapāyūpasthāni
hanumata ihāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā|
śrīrāmacaraṇāmbhojayugalasthiramānasam|
āvāhayāmi varadaṃ hanumantam abhīṣṭadam||
oṁ śrī hanumate namaḥ āvāhanaṁ samarpayāmi |

3. Seine Gestalt betrachten
karṇikārasuvarṇābhaṃ varṇanīyaṃ guṇottamam|
arṇavollaṅghanodyuktaṃ tūrṇaṃ dhyāyāmi mārutim||
oṁ śrī hanumate namaḥ dhyānaṁ samarpayāmi |

4. Einen Sitz darbieten
navaratnamayaṃ divyaṃ caturasramanuttamam|
sauvarṇamāsanaṃ tubhyaṃ kalpaye kapināyaka||
oṁ śrī hanumate namaḥ āsanaṁ samarpayāmi |

5. Fußwasser
suvarṇakalaśānītaṃ suṣṭhu vāsitamādarāt|
pādayoḥ pādyamanaghaṃ pratigṛhṇa prasīda me||
oṁ śrī hanumate namaḥ pādyaṁ samarpayāmi |

6. Die Ehrengabe
kusumākṣatasammiśraṃ gṛhyatāṃ kapipuṅgava|
dāsyāmi te añjanīputra svamarghyaṃ ratnasaṃyutam||
oṁ śrī hanumate namaḥ arghyaṁ samarpayāmi |

7. Mundwasser
mahārākṣasadarpaghna surādhipasupūjita|
vimalaṃ śamalaghna tvaṃ gṛhāṇācamanīyakam||
oṁ śrī hanumate namaḥ ācamanaṁ samarpayāmi |

8a. Mit Panchamrita baden
madhvājyakṣīradadhibhiḥ saguḍairmantrasaṃyutaiḥ|
pañcāmṛtaiḥ pṛthak snānaiḥ siñcāmi tvāṃ kapīśvara||
oṁ śrī hanumate namaḥ pañcāmṛtasnānaṁ samarpayāmi |

8b. Mit reinem Wasser nachspülen
suvarṇakalaśānītairgaṅgādisaridudbhavaiḥ|
śuddhodakaiḥ kapīśa tvāmabhiṣiñcāmi mārute||
oṁ śrī hanumate namaḥ śuddhodakasnānaṁ samarpayāmi |

9. Den Grasgürtel
grathitāṃ navabhī ratnairmekhalāṃ triguṇīkṛtām|
mauñjīṃ muñjamayīṃ pītāṃ gṛhāṇa pavanātmaja||
oṁ śrī hanumate namaḥ mauñjīmekhalāṁ samarpayāmi |

10. Taillenband und Lendentuch
kaṭisūtraṃ gṛhāṇedaṃ kaupīnaṃ brahmacāriṇaḥ|
kauśeyaṃ kapiśārdūla haridrāktaṃ sumaṅgalam||
oṁ śrī hanumate namaḥ kaṭisūtraṁ evaṁ kaupīnaṁ samarpayāmi |

11. Das Obergewand
pītāmbaraṃ suvarṇābhamuttarīyārthameva ca|
dāsyāmi jānakīprāṇatrāṇakāraṇa gṛhyatām||
oṁ śrī hanumate namaḥ uttarīyaṁ samarpayāmi |

12. Die heilige Schnur
śrautasmārtādikartṝṇāṃ sāṅgopāṅgaphalapradam|
yajñopavītamanaghaṃ dhārayānilanandana||
oṁ śrī hanumate namaḥ yajñopavītaṁ samarpayāmi |

13. Duft
divyakarpūrasaṃyuktaṃ mṛganābhisamanvitam|
sakuṅkumaṃ pītagandhaṃ lalāṭe dhāraya prabho||
oṁ śrī hanumate namaḥ gandhaṁ samarpayāmi |

14. Reiskörner
haridrāktānakṣatāṃstvaṃ kuṅkumadravyamiśritān|
dhāraya śrīgandhamadhye śubhaśobhanavṛddhaye||
oṁ śrī hanumate namaḥ akṣatān samarpayāmi |

15. Blüten und Blätter
nīlotpalaiḥ kokanadaiḥ kahlāraiḥ kamalairapi|
kumudaiḥ puṇḍarīkaistvāṃ pūjayāmi kapīśvaraḥ||
mallikājātipuṣpaiśca pāṭalaiḥ kuṭajairapi|
ketakībakulaiścūtaiḥ punnāgairnāgakesaraiḥ||
campakaiḥ śatapatraiśca karavīrairmanoharaiḥ|
pūjaye tvāṃ kapiśreṣṭha savilvaistulasīdalaiḥ||
oṁ śrī hanumate namaḥ puṣpāṇi samarpayāmi |

16. Die dreizehn Knoten verehren
añjanīsūnave namaḥ prathamagranthiṁ pūjayāmi |
hanumate namaḥ dvitīyagranthiṁ pūjayāmi |
vāyuputrāya namaḥ tṛtīyagranthiṁ pūjayāmi |
mahābalāya namaḥ caturthagranthiṁ pūjayāmi |
rāmeṣṭāya namaḥ pañcamagranthiṁ pūjayāmi |
phālgunasakhāya namaḥ ṣaṣṭhagranthiṁ pūjayāmi |
piṅgākṣāya namaḥ saptamagranthiṁ pūjayāmi |
amitavikramāya namaḥ aṣṭamagranthiṁ pūjayāmi |
sītāśokavināśanāya namaḥ navamagranthiṁ pūjayāmi |
kapīśvarāya namaḥ daśamagranthiṁ pūjayāmi |
lakṣmaṇaprāṇadātre namaḥ ekādaśagranthiṁ pūjayāmi |
daśagrīvadarpaghnāya namaḥ dvādaśagranthiṁ pūjayāmi |
bhaviṣyadbrāhmaṇe namaḥ trayodaśagranthiṁ pūjayāmi |

17. Die Glieder verehren
hanumate namaḥ pādau pūjayāmi |
sugrīvasakhāya namaḥ gulphau pūjayāmi |
aṅgadamitrāya namaḥ jaṅghe pūjayāmi |
rāmadāsāya namaḥ ūrū pūjayāmi |
akṣaghnāya namaḥ kaṭiṁ pūjayāmi |
laṅkādahanāya namaḥ bālaṁ pūjayāmi |
rāmamaṇidāya namaḥ nābhiṁ pūjayāmi |
sāgarollaṅghanāya namaḥ madhyaṁ pūjayāmi |
laṅkāmardanāya namaḥ keśāvaliṁ pūjayāmi |
sañjīvanīhartre namaḥ stanau pūjayāmi |
saumitriprāṇadāya namaḥ vakṣaḥ pūjayāmi |
kuṇṭhitadaśakaṇṭhāya namaḥ kaṇṭhaṁ pūjayāmi |
rāmābhiṣekakāriṇe namaḥ hastau pūjayāmi |
mantraracitarāmāyaṇāya namaḥ vaktraṁ pūjayāmi |
prasannavadanāya namaḥ vadanaṁ pūjayāmi |
piṅganetrāya namaḥ netre pūjayāmi |
śrutipāragāya namaḥ śrutiṁ pūjayāmi |
ūrdhvapuṇḍradhāriṇe namaḥ kapolaṁ pūjayāmi |
maṇikaṇṭhamāline namaḥ śiraḥ pūjayāmi |
sarvābhīṣṭapradāya namaḥ sarvāṅgaṁ pūjayāmi |

18. Räucherduft
divyaṃ saguggulaṃ sājyaṃ daśāṅgaṃ savahnikam|
gṛhāṇa mārute dhūpaṃ supriyaṃ ghrāṇatarpaṇam||
oṁ śrī hanumate namaḥ dhūpamāghrāpayāmi |

19. Das Licht
ghṛtapūritamujjvālaṃ sitasūryasamaprabham|
atulaṃ tava dāsyāmi vratapūrtyai sudīpakam||
oṁ śrī hanumate namaḥ dīpaṁ darśayāmi |

20. Die Speise
saśākāpūpasūpādyapāyasāni ca yatnataḥ|
sakṣīradadhi sājyaṃ ca sapūpaṃ ghṛtapācitam||
oṁ śrī hanumate namaḥ naivedyaṁ nivedayāmi |

21. Trinkwasser
godāvarījalaṃ śuddhaṃ svarṇapātrāhṛtaṃ priyam|
pānīyaṃ pāvanodbhūtaṃ svīkuru tvaṃ dayānidhe||
oṁ śrī hanumate namaḥ pānīyaṁ samarpayāmi |

22. Wasser nach der Speise
āpoṣaṇaṃ namaste'stu pāparāśitṛṇānalam|
kṛṣṇāveṇījalenaiva kuruṣva pavanātmaja||
oṁ śrī hanumate namaḥ uttarāpoṣaṇaṁ samarpayāmi |

23. Handwasser
divākarasutānītajalena spṛśa gandhinā|
hastaprakṣālanārthāya svīkuruṣva dayānidhe||
oṁ śrī hanumate namaḥ hastau prakṣālayituṁ jalaṁ samarpayāmi |

24. Reines Mundwasser
raghuvīrapadanyāsasthiramānasamārute|
kāverījalapūrṇena svīkurvācamanīyakam||
oṁ śrī hanumate namaḥ śuddham ācamanīyaṁ jalaṁ samarpayāmi |

25. Eine goldfarbene Blüte
vāyuputra namastubhyaṃ puṣpaṃ sauvarṇakaṃ priyam|
pūjayiṣyāmi te mūrdhni navaratnasamujjvalam||
oṁ śrī hanumate namaḥ suvarṇapuṣpaṁ samarpayāmi |

26. Betelgabe
tāmbūlamanaghaṃ svāmin prayatnena prakalpitam|
avalokaya nityaṃ te purato racitaṃ mayā||
oṁ śrī hanumate namaḥ tāmbūlaṁ samarpayāmi |

27. Arati
śatakoṭimahāratnadivyasadratnapātrake|
nīrājanamidaṃ dṛṣṭeratithīkuru mārute||
oṁ śrī hanumate namaḥ nīrājanaṁ samarpayāmi |

28. Pushpanjali
mūrdhānaṃ divo aratiṃ pṛthivyā vaiśvānaramṛta ājātamagnim|
kaviṃ samrājamatithiṃ janānāmāsannā pātraṃ janayanta devāḥ||
oṁ śrī hanumate namaḥ puṣpāñjaliṁ samarpayāmi |

29. Pradakshina
pāpo'haṃ pāpakarmāhaṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ|
trāhi māṃ puṇḍarīkākṣa sarvapāpaharo bhava||
oṁ śrī hanumate namaḥ pradakṣiṇāṁ samarpayāmi |

30. Verneigung
namaste'stu mahāvīra namaste vāyunandana|
vilokya kṛpayā nityaṃ trāhi māṃ bhaktavatsala||
oṁ śrī hanumate namaḥ namaskāraṁ samarpayāmi |

31. Die neue Schnur anlegen
ye putrapautrādisamastabhāgyam vāñchanti vāyostanayaṃ prapūjya|
trayodaśagranthiyutaṃ tadaṅgaṃ badhnanti haste varadorasūtram||
oṁ śrī hanumate namaḥ dorakagrahaṇaṁ karomi |

32. Die alte Schnur abnehmen
añjanī garbhasambhūta rāmakāryārthasambhava|
varadorakṛtā bhāsā rakṣa māṃ prativatsaram||
oṁ śrī hanumate namaḥ pūrvadorakam uttārayāmi |

33. Hanuman im Herzen bewahren
anena bhagavān kāryapratipādakavigrahaḥ|
hanūmān prīṇito bhūtvā prārthito hṛdi tiṣṭhatu||
oṁ śrī hanumate namaḥ prārthanāṁ karomi |

34. Eine Gabe weitergeben
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapoyajñakriyādiṣu|
nūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tamacyutam||
oṁ śrī hanumate namaḥ vāyanaṁ dadāmi |

35. Die Gabe annehmen
dadāti pratigṛhṇāti hanūmāneva naḥ svayam|
vratasyāsya ca pūrtyarthaṃ pratigṛhṇātu vāyanam||
oṁ śrī hanumate namaḥ vāyanaṁ pratigrāhayāmi |

Devanagari

1. Die Absicht fassen
ओं तत्सत् अद्य {Jahr} संवत्सरे {Monat} मासोत्तमे {Tithi} तिथौ {Wochentag} वासरे {Gotra} गोत्रोत्पन्नो’हम् {Name} नाम सकलकामनासिद्ध्यर्थं श्रीहनुमत्पूजां करिष्ये ।

2. Hanuman einladen
श्रीहनुमतः प्राणा इह प्राणा हनुमतो जीव इह स्थितः।
सर्वेन्द्रयाणि वाङ्मनस्त्वक्चक्षुर्जिह्वाघ्राणपाणिपादपायूपस्थानि
हनुमत इहागत्य सुखं चिरं तिष्ठन्तु स्वाहा।
श्रीरामचरणाम्भोजयुगलस्थिरमानसम्।
आवाहयामि वरदं हनुमन्तम् अभीष्टदम्॥
ओं श्री हनुमते नमः आवाहनं समर्पयामि ।

3. Seine Gestalt betrachten
कर्णिकारसुवर्णाभं वर्णनीयं गुणोत्तमम्।
अर्णवोल्लङ्घनोद्युक्तं तूर्णं ध्यायामि मारुतिम्॥
ओं श्री हनुमते नमः ध्यानं समर्पयामि ।

4. Einen Sitz darbieten
नवरत्नमयं दिव्यं चतुरस्रमनुत्तमम्।
सौवर्णमासनं तुभ्यं कल्पये कपिनायक॥
ओं श्री हनुमते नमः आसनं समर्पयामि ।

5. Fußwasser
सुवर्णकलशानीतं सुष्ठु वासितमादरात्।
पादयोः पाद्यमनघं प्रतिगृह्ण प्रसीद मे॥
ओं श्री हनुमते नमः पाद्यं समर्पयामि ।

6. Die Ehrengabe
कुसुमाक्षतसम्मिश्रं गृह्यतां कपिपुङ्गव।
दास्यामि ते अञ्जनीपुत्र स्वमर्घ्यं रत्नसंयुतम्॥
ओं श्री हनुमते नमः अर्घ्यं समर्पयामि ।

7. Mundwasser
महाराक्षसदर्पघ्न सुराधिपसुपूजित।
विमलं शमलघ्न त्वं गृहाणाचमनीयकम्॥
ओं श्री हनुमते नमः आचमनं समर्पयामि ।

8a. Mit Panchamrita baden
मध्वाज्यक्षीरदधिभिः सगुडैर्मन्त्रसंयुतैः।
पञ्चामृतैः पृथक् स्नानैः सिञ्चामि त्वां कपीश्वर॥
ओं श्री हनुमते नमः पञ्चामृतस्नानं समर्पयामि ।

8b. Mit reinem Wasser nachspülen
सुवर्णकलशानीतैर्गङ्गादिसरिदुद्भवैः।
शुद्धोदकैः कपीश त्वामभिषिञ्चामि मारुते॥
ओं श्री हनुमते नमः शुद्धोदकस्नानं समर्पयामि ।

9. Den Grasgürtel
ग्रथितां नवभी रत्नैर्मेखलां त्रिगुणीकृताम्।
मौञ्जीं मुञ्जमयीं पीतां गृहाण पवनात्मज॥
ओं श्री हनुमते नमः मौञ्जीमेखलां समर्पयामि ।

10. Taillenband und Lendentuch
कटिसूत्रं गृहाणेदं कौपीनं ब्रह्मचारिणः।
कौशेयं कपिशार्दूल हरिद्राक्तं सुमङ्गलम्॥
ओं श्री हनुमते नमः कटिसूत्रं एवं कौपीनं समर्पयामि ।

11. Das Obergewand
पीताम्बरं सुवर्णाभमुत्तरीयार्थमेव च।
दास्यामि जानकीप्राणत्राणकारण गृह्यताम्॥
ओं श्री हनुमते नमः उत्तरीयं समर्पयामि ।

12. Die heilige Schnur
श्रौतस्मार्तादिकर्तॄणां साङ्गोपाङ्गफलप्रदम्।
यज्ञोपवीतमनघं धारयानिलनन्दन॥
ओं श्री हनुमते नमः यज्ञोपवीतं समर्पयामि ।

13. Duft
दिव्यकर्पूरसंयुक्तं मृगनाभिसमन्वितम्।
सकुङ्कुमं पीतगन्धं ललाटे धारय प्रभो॥
ओं श्री हनुमते नमः गन्धं समर्पयामि ।

14. Reiskörner
हरिद्राक्तानक्षतांस्त्वं कुङ्कुमद्रव्यमिश्रितान्।
धारय श्रीगन्धमध्ये शुभशोभनवृद्धये॥
ओं श्री हनुमते नमः अक्षतान् समर्पयामि ।

15. Blüten und Blätter
नीलोत्पलैः कोकनदैः कह्लारैः कमलैरपि।
कुमुदैः पुण्डरीकैस्त्वां पूजयामि कपीश्वरः॥
मल्लिकाजातिपुष्पैश्च पाटलैः कुटजैरपि।
केतकीबकुलैश्चूतैः पुन्नागैर्नागकेसरैः॥
चम्पकैः शतपत्रैश्च करवीरैर्मनोहरैः।
पूजये त्वां कपिश्रेष्ठ सविल्वैस्तुलसीदलैः॥
ओं श्री हनुमते नमः पुष्पाणि समर्पयामि ।

16. Die dreizehn Knoten verehren
अञ्जनीसूनवे नमः प्रथमग्रन्थिं पूजयामि ।
हनुमते नमः द्वितीयग्रन्थिं पूजयामि ।
वायुपुत्राय नमः तृतीयग्रन्थिं पूजयामि ।
महाबलाय नमः चतुर्थग्रन्थिं पूजयामि ।
रामेष्टाय नमः पञ्चमग्रन्थिं पूजयामि ।
फाल्गुनसखाय नमः षष्ठग्रन्थिं पूजयामि ।
पिङ्गाक्षाय नमः सप्तमग्रन्थिं पूजयामि ।
अमितविक्रमाय नमः अष्टमग्रन्थिं पूजयामि ।
सीताशोकविनाशनाय नमः नवमग्रन्थिं पूजयामि ।
कपीश्वराय नमः दशमग्रन्थिं पूजयामि ।
लक्ष्मणप्राणदात्रे नमः एकादशग्रन्थिं पूजयामि ।
दशग्रीवदर्पघ्नाय नमः द्वादशग्रन्थिं पूजयामि ।
भविष्यद्ब्राह्मणे नमः त्रयोदशग्रन्थिं पूजयामि ।

17. Die Glieder verehren
हनुमते नमः पादौ पूजयामि ।
सुग्रीवसखाय नमः गुल्फौ पूजयामि ।
अङ्गदमित्राय नमः जङ्घे पूजयामि ।
रामदासाय नमः ऊरू पूजयामि ।
अक्षघ्नाय नमः कटिं पूजयामि ।
लङ्कादहनाय नमः बालं पूजयामि ।
राममणिदाय नमः नाभिं पूजयामि ।
सागरोल्लङ्घनाय नमः मध्यं पूजयामि ।
लङ्कामर्दनाय नमः केशावलिं पूजयामि ।
सञ्जीवनीहर्त्रे नमः स्तनौ पूजयामि ।
सौमित्रिप्राणदाय नमः वक्षः पूजयामि ।
कुण्ठितदशकण्ठाय नमः कण्ठं पूजयामि ।
रामाभिषेककारिणे नमः हस्तौ पूजयामि ।
मन्त्ररचितरामायणाय नमः वक्त्रं पूजयामि ।
प्रसन्नवदनाय नमः वदनं पूजयामि ।
पिङ्गनेत्राय नमः नेत्रे पूजयामि ।
श्रुतिपारगाय नमः श्रुतिं पूजयामि ।
ऊर्ध्वपुण्ड्रधारिणे नमः कपोलं पूजयामि ।
मणिकण्ठमालिने नमः शिरः पूजयामि ।
सर्वाभीष्टप्रदाय नमः सर्वाङ्गं पूजयामि ।

18. Räucherduft
दिव्यं सगुग्गुलं साज्यं दशाङ्गं सवह्निकम्।
गृहाण मारुते धूपं सुप्रियं घ्राणतर्पणम्॥
ओं श्री हनुमते नमः धूपमाघ्रापयामि ।

19. Das Licht
घृतपूरितमुज्ज्वालं सितसूर्यसमप्रभम्।
अतुलं तव दास्यामि व्रतपूर्त्यै सुदीपकम्॥
ओं श्री हनुमते नमः दीपं दर्शयामि ।

20. Die Speise
सशाकापूपसूपाद्यपायसानि च यत्नतः।
सक्षीरदधि साज्यं च सपूपं घृतपाचितम्॥
ओं श्री हनुमते नमः नैवेद्यं निवेदयामि ।

21. Trinkwasser
गोदावरीजलं शुद्धं स्वर्णपात्राहृतं प्रियम्।
पानीयं पावनोद्भूतं स्वीकुरु त्वं दयानिधे॥
ओं श्री हनुमते नमः पानीयं समर्पयामि ।

22. Wasser nach der Speise
आपोषणं नमस्तेऽस्तु पापराशितृणानलम्।
कृष्णावेणीजलेनैव कुरुष्व पवनात्मज॥
ओं श्री हनुमते नमः उत्तरापोषणं समर्पयामि ।

23. Handwasser
दिवाकरसुतानीतजलेन स्पृश गन्धिना।
हस्तप्रक्षालनार्थाय स्वीकुरुष्व दयानिधे॥
ओं श्री हनुमते नमः हस्तौ प्रक्षालयितुं जलं समर्पयामि ।

24. Reines Mundwasser
रघुवीरपदन्यासस्थिरमानसमारुते।
कावेरीजलपूर्णेन स्वीकुर्वाचमनीयकम्॥
ओं श्री हनुमते नमः शुद्धम् आचमनीयं जलं समर्पयामि ।

25. Eine goldfarbene Blüte
वायुपुत्र नमस्तुभ्यं पुष्पं सौवर्णकं प्रियम्।
पूजयिष्यामि ते मूर्ध्नि नवरत्नसमुज्ज्वलम्॥
ओं श्री हनुमते नमः सुवर्णपुष्पं समर्पयामि ।

26. Betelgabe
ताम्बूलमनघं स्वामिन् प्रयत्नेन प्रकल्पितम्।
अवलोकय नित्यं ते पुरतो रचितं मया॥
ओं श्री हनुमते नमः ताम्बूलं समर्पयामि ।

27. Arati
शतकोटिमहारत्नदिव्यसद्रत्नपात्रके।
नीराजनमिदं दृष्टेरतिथीकुरु मारुते॥
ओं श्री हनुमते नमः नीराजनं समर्पयामि ।

28. Pushpanjali
मूर्धानं दिवो अरतिं पृथिव्या वैश्वानरमृत आजातमग्निम्।
कविं सम्राजमतिथिं जनानामासन्ना पात्रं जनयन्त देवाः॥
ओं श्री हनुमते नमः पुष्पाञ्जलिं समर्पयामि ।

29. Pradakshina
पापोऽहं पापकर्माहं पापात्मा पापसम्भवः।
त्राहि मां पुण्डरीकाक्ष सर्वपापहरो भव॥
ओं श्री हनुमते नमः प्रदक्षिणां समर्पयामि ।

30. Verneigung
नमस्तेऽस्तु महावीर नमस्ते वायुनन्दन।
विलोक्य कृपया नित्यं त्राहि मां भक्तवत्सल॥
ओं श्री हनुमते नमः नमस्कारं समर्पयामि ।

31. Die neue Schnur anlegen
ये पुत्रपौत्रादिसमस्तभाग्यम् वाञ्छन्ति वायोस्तनयं प्रपूज्य।
त्रयोदशग्रन्थियुतं तदङ्गं बध्नन्ति हस्ते वरदोरसूत्रम्॥
ओं श्री हनुमते नमः दोरकग्रहणं करोमि ।

32. Die alte Schnur abnehmen
अञ्जनी गर्भसम्भूत रामकार्यार्थसम्भव।
वरदोरकृता भासा रक्ष मां प्रतिवत्सरम्॥
ओं श्री हनुमते नमः पूर्वदोरकम् उत्तारयामि ।

33. Hanuman im Herzen bewahren
अनेन भगवान् कार्यप्रतिपादकविग्रहः।
हनूमान् प्रीणितो भूत्वा प्रार्थितो हृदि तिष्ठतु॥
ओं श्री हनुमते नमः प्रार्थनां करोमि ।

34. Eine Gabe weitergeben
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या तपोयज्ञक्रियादिषु।
नूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे तमच्युतम्॥
ओं श्री हनुमते नमः वायनं ददामि ।

35. Die Gabe annehmen
ददाति प्रतिगृह्णाति हनूमानेव नः स्वयम्।
व्रतस्यास्य च पूर्त्यर्थं प्रतिगृह्णातु वायनम्॥
ओं श्री हनुमते नमः वायनं प्रतिग्राहयामि ।

Deutsch

1. Die Absicht fassen
Om, Das ist die Wahrheit. Heute, im Jahr {Jahr}, im guten Monat {Monat}, am Mondtag {Tithi}, am Wochentag {Wochentag}, werde ich, aus der Gotra {Gotra} stammend und {Name} genannt, zur Erfüllung aller guten Wünsche die Verehrung Shri Hanumans ausführen.

2. Hanuman einladen
Die Lebenskräfte Shri Hanumans seien hier; seine lebendige Gegenwart sei hier gegründet. All seine Fähigkeiten – Rede, Geist, Haut, Augen, Zunge, Geruch, Hände, Füße, Ausscheidungs- und Zeugungsorgan – mögen hierher kommen und lange wohl verweilen, Svaha. Ich lade Hanuman ein, den Segen und das Erwünschte Schenkenden, dessen Geist unverrückbar bei den beiden Lotusfüßen Ramas ruht. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Einladung dar.

3. Seine Gestalt betrachten
Ich meditiere sogleich über Maruti: golden wie die Karnikara-Blüte, preiswürdig und voller hervorragender Eigenschaften, bereit, den Ozean zu überspringen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Betrachtung dar.

4. Einen Sitz darbieten
Dir bereite ich einen göttlichen, unvergleichlichen, viereckigen goldenen Sitz aus neun Edelsteinen, Anführer der Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe den Sitz dar.

5. Fußwasser
Nimm dieses reine, wohl duftende Wasser für deine beiden Füße an, ehrfürchtig aus einem goldenen Krug gebracht. Sei mir gnädig. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Fußwasser dar.

6. Die Ehrengabe
Nimm die mit Blüten und ungebrochenem Reis gemischte Gabe an, Bester der Affen! Dir, Anjanis Sohn, gebe ich meine mit Juwelen vereinte Ehrengabe. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Arghya dar.

7. Mundwasser
Zerstörer des Stolzes mächtiger Dämonen, von den Götterfürsten verehrt! Du, der Befleckungen beseitigt, nimm reines Mundwasser an. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Mundspülung dar.

8a. Mit Panchamrita baden
Mit Honig, Ghee, Milch, Joghurt und Zucker, verbunden mit Mantras, besprenge ich dich in den Bädern der fünf Nektare, Herr der Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Bad mit fünf Nektaren dar.

8b. Mit reinem Wasser nachspülen
Mit reinem Wasser aus Ganga und anderen Flüssen, in goldenen Krügen gebracht, begieße ich dich, Herr der Affen, Maruti. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar.

9. Den Grasgürtel
Nimm den gelben, dreifach gewundenen Gürtel aus Munja-Gras an, mit neun Juwelen geknüpft, Sohn des Windes. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe den Munja-Grasgürtel dar.

10. Taillenband und Lendentuch
Nimm dieses Taillenband und das seidene, mit Kurkuma gefärbte, glückverheißende Lendentuch eines Brahmacharin an, Held unter den Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Taillenband und Lendentuch dar.

11. Das Obergewand
Ich gebe dir das goldglänzende gelbe Tuch als Obergewand. Nimm es an, du, durch den Janakis Leben gerettet wurde. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Obergewand dar.

12. Die heilige Schnur
Trage die reine heilige Schnur, Sohn des Windes: Sie schenkt denen, die vedische und überlieferte Riten ausführen, deren Früchte mit allen Teilen und Ergänzungen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die heilige Schnur dar.

13. Duft
Trage an der Stirn die gelbe Duftpaste mit göttlichem Kampfer, Moschus und Kumkum, Herr. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Duft dar.

14. Reiskörner
Trage die mit Kurkuma gefärbten und Kumkum vermischten ungebrochenen Körner inmitten des heiligen Duftes, zur Mehrung von Glück und Schönheit. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe ungebrochene Reiskörner dar.

15. Blüten und Blätter
Mit blauen, roten und weißen Wasserblumen, mit Lotus und Seerosen verehre ich dich, Herr der Affen; mit Mallika- und Jati-Jasmin, Patala, Kutaja, Ketaki, Bakula, Mangoblüten, Punnaga, Nagakesara, Champaka, hundertblättrigen Blüten und schönem Karavira. Mit Bilva und Tulsi-Blättern verehre ich dich, Bester der Affen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Blüten dar.

16. Die dreizehn Knoten verehren
Verehrung dem Sohn Anjanis: Ich verehre den ersten Knoten. Verehrung Hanuman: den zweiten. Verehrung dem Sohn Vayus: den dritten. Dem überaus Starken: den vierten. Dem von Rama Geliebten: den fünften. Dem Freund Arjunas: den sechsten. Dem mit goldbraunen Augen: den siebten. Dem von unermesslicher Tatkraft: den achten. Dem Zerstörer von Sitas Kummer: den neunten. Dem Herrn der Affen: den zehnten. Dem Lebensspender Lakshmanas: den elften. Dem Zerstörer des Stolzes des zehnköpfigen Ravana: den zwölften. Dem künftigen Brahma: den dreizehnten.

17. Die Glieder verehren
Verehrung Hanuman: Ich verehre die Füße. Verehrung dem Freund Sugrivas: Ich verehre die Knöchel. Verehrung dem Freund Angadas: Ich verehre die Unterschenkel. Verehrung dem Diener Ramas: Ich verehre die Oberschenkel. Verehrung dem Überwinder Akshas: Ich verehre die Hüfte. Verehrung dem Verbrenner Lankas: Ich verehre den Schweif. Verehrung dem Überbringer des Juwels an Rama: Ich verehre den Nabel. Verehrung dem Überspringer des Ozeans: Ich verehre die Körpermitte. Verehrung dem Bezwinger Lankas: Ich verehre das Haar. Verehrung dem Bringer der Sanjivani-Pflanze: Ich verehre die Brustwarzen. Verehrung dem Lebensspender Lakshmanas: Ich verehre die Brust. Verehrung dem Bezwinger des zehnköpfigen Ravana: Ich verehre den Hals. Verehrung dem Mitwirkenden bei Ramas Königsweihe: Ich verehre die Hände. Verehrung dem Verfasser eines aus Mantras gefügten Ramayana: Ich verehre den Mund. Verehrung dem freundlich Strahlenden: Ich verehre das Gesicht. Verehrung dem mit goldbraunen Augen: Ich verehre die Augen. Verehrung dem Kenner der heiligen Überlieferung: Ich verehre das Gehör. Verehrung dem Träger des senkrechten Stirnzeichens: Ich verehre die Wange. Verehrung dem mit der Juwelenkette: Ich verehre den Kopf. Verehrung dem Erfüller aller guten Wünsche: Ich verehre den ganzen Körper.

18. Räucherduft
Nimm den göttlichen, entzündeten Räucherduft aus zehn Bestandteilen mit Guggulu und Ghee an, Maruti: Er ist lieblich und erfreut den Geruchssinn. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich lasse dich den Räucherduft riechen.

19. Das Licht
Ich gebe dir die unvergleichliche, mit Ghee gefüllte, hell brennende Lampe, leuchtend wie die klare Sonne, zur Vollendung des Gelübdes. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich zeige das Licht.

20. Die Speise
Sorgfältig zubereitet sind Gemüse, Kuchen, Suppen und Milchreis, mit Milch, Joghurt und Ghee sowie in Ghee gebackenem Gebäck. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Speise dar.

21. Trinkwasser
Nimm das geliebte, reine Wasser der Godavari an, im goldenen Gefäß herbeigebracht, heiligendes Trinkwasser, Schatz des Mitgefühls. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Trinkwasser dar.

22. Wasser nach der Speise
Verehrung dir! Vollziehe die rituelle Wassereinnahme mit Wasser der Krishnaveni, Sohn des Windes; wie Feuer trockenes Gras, so verbrennt sie die Menge der Verfehlungen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe das Wasser nach dem Mahl dar.

23. Handwasser
Berühre das duftende Wasser, hergebracht von der Sonnentochter. Nimm es zum Waschen der Hände an, Schatz des Mitgefühls. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Wasser zum Waschen beider Hände dar.

24. Reines Mundwasser
Maruti, dessen Geist beständig bei den Fußspuren des Helden Rama ruht: Nimm die Mundspülung aus dem mit Kaveri-Wasser gefüllten Gefäß an. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe reines Mundwasser dar.

25. Eine goldfarbene Blüte
Sohn des Windes, Verehrung dir! Mit der geliebten goldenen Blüte, leuchtend wie neun Juwelen, werde ich dein Haupt verehren. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die goldene Blüte dar.

26. Betelgabe
Herr, sieh die reine Betelgabe, die ich sorgfältig bereitet und vor dir angerichtet habe. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe Betel dar.

27. Arati
Nimm diese Lichtverehrung in einem göttlichen Gefäß voller unzähliger großer kostbarer Juwelen als Gast deiner Augen an, Maruti. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Lichtverehrung dar.

28. Pushpanjali
Die Götter brachten Agni hervor: das Haupt des Himmels, den Lenker der Erde, den allen Menschen gemeinsamen, aus der Wahrheit geborenen; den Seher, den Weltherrscher, den Gast der Menschen, das nahe Gefäß ihrer Darbringung. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Blüten aus gefalteten Händen dar.

29. Pradakshina
Ich bin von Verfehlung geprägt, mein Tun, mein Inneres und mein Werden sind davon berührt. Beschütze mich, Lotusäugiger; sei der, der alle Verfehlung hinwegnimmt. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die ehrfürchtige Umkreisung dar.

30. Verneigung
Verehrung dir, großer Held! Verehrung dir, Sohn Vayus! Blicke stets gnädig auf mich und beschütze mich, du Freund deiner Verehrer. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich bringe die Verneigung dar.

31. Die neue Schnur anlegen
Wer sich Glück in Kindern, Enkeln und in allem wünscht, verehrt den Sohn des Windes und bindet als Teil dieses Ritus die ausgezeichnete Segensschnur mit dreizehn Knoten an die Hand. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich nehme die Segensschnur an.

32. Die alte Schnur abnehmen
Im Leib Anjanis Geborener, zum Vollbringen von Ramas Werk Erschienener: Beschütze mich Jahr für Jahr durch den Glanz der Segensschnur. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich nehme die vorherige Schnur ab.

33. Hanuman im Herzen bewahren
Möge dadurch der erhabene Hanuman, dessen Gestalt gelingendes Wirken verkörpert, erfreut sein und, von uns angerufen, im Herzen wohnen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich spreche mein Gebet.

34. Eine Gabe weitergeben
Ich verehre den Unerschütterlichen, durch dessen Erinnerung und Namensnennung Askese, Opfer und andere Handlungen sogleich gewiss zur Vollendung gelangen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich gebe die Festgabe.

35. Die Gabe annehmen
Hanuman selbst ist es, der unter uns gibt und empfängt. Zur Vollendung dieses Gelübdes möge er die Festgabe annehmen. Om, Verehrung dem erhabenen Hanuman! Ich lasse die Festgabe entgegennehmen.

Quellen und weiterführende Hinweise

  • Drik Panchang: Hanuman Puja Vidhi, vollständige Folge 1–35 einschließlich Schnur- und Vayana-Riten. Sanskrit nach der Devanagari-Vorlage; eigene deutsche Übersetzung. Die Quelle ist eine moderne Zusammenstellung traditioneller Gebete, nicht ein nachgewiesenes einzelnes altes Textkapitel.
  • Die sprachlich auffälligen Lesarten „navabhī“, „kapīśvaraḥ“, „sarvendrayāṇi“ und „bālaṁ“ bleiben als Quellenlesarten erkennbar. Bei „bālaṁ“ in der Körperverehrung ist dem Zusammenhang nach der Schweif gemeint; das übliche Sanskritwort wäre „vāla“. Beim Vayana-Schlusssatz wird das überlieferte „pratigrāhayāmi“ nicht stillschweigend in „pratigṛhṇāmi“ geändert.

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