Sünde: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Luther: was für mich gut ist - nicht fd anderen. vgl Reclam Freiteht... nachwort linde)
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:''"Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Doch es gibt etwas, wovon Sie  lassen könnten. (..) Geben Sie den Irrglauben auf, daß Menschen im [[Bewußtsein]] sündigen. ([[Anthony de Mello]]) ?
:''"Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Doch es gibt etwas, wovon Sie  lassen könnten. (..) Geben Sie den Irrglauben auf, daß Menschen im [[Bewußtsein]] sündigen. ([[Anthony de Mello]]) ?


Luther: was für mich gut ist - nicht fd anderen.





Version vom 5. September 2011, 16:39 Uhr

Mögliche Zitate


"Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Doch es gibt etwas, wovon Sie lassen könnten. (..) Geben Sie den Irrglauben auf, daß Menschen im Bewußtsein sündigen. (Anthony de Mello) ?

Luther: was für mich gut ist - nicht fd anderen.


"In der Bhagavad Gita liest man oft von Papa, Sünden. Gerade im ersten Kapitel hat Arjuna (..) große Angst, Sünden auf sich zu laden. Und Krishna sagt zum Schluss: Sarvadharmam parityaja / Mam ekam sharanam vraja / Aham twa sarvapapebhyo / Mokshaishyami ma suksha //- Papa ebhyo = ich befreie dich von allen Sünden, sorge dich nicht.
Krishna: (...) In Menschen, die an Vergnügen und Macht hängen und deren Geist durch solche Lehren gelenkt wird, bildet sich nicht diese Bestimmtheit, die stets auf Meditation und Samadhi ausgerichtet ist. (..) Ob wir nun reich werden, indem wir vierzehn Stunden am Tag arbeiten, sieben Tage in der Woche ohne Pause oder ob wir dafür Rituale machen, das Ergebnis ist das gleiche, nämlich Bindung. (...) Es ist sicher sinnvoll, irgendwie Buße zu tun, wenn man eine schlechte Handlung begangen hat - am besten natürlich gegenüber dem betroffenen Menschen. Man kann sich entschuldigen und versuchen, die Sache gutzumachen. Manchmal ist das nicht möglich, entweder weil der Mensch so böse ist, dass er einem nicht erlaubt, etwas zu tun oder weil er nicht in der Nähe ist und man nichts mehr mit ihm zu tun hat. Dann kann man stattdessen irgendeine Sühneübung dafür machen. von der Mimamsa Philosophie lernen. Solange wir noch nicht so weit sind, vollständig egofrei zu handeln, können wir uns wenigstens zu guten Handlungen motivieren, indem wir uns sagen, Schlechtes kommt nur auf uns zurück. Und umgekehrt lernen wir auch, nicht an anderen Rache zu üben. Im Alten Testament heißt es: „ ‚Mein ist die Rache‘, spricht der Herr“. Jemand, der eine schlechte Handlung ausführt, richtet sich selbst zugrunde. So wie Jesus auch in einem der Evangelien sagt: „Es muss ja Übles kommen, aber wehe dem, durch den es kommt!“ (..) Wer uns gegenüber schlecht handelt, ist für uns zwar ein Diener des Karmas, aber er selbst wird darunter leiden müssen, wenn er es bewusst macht. Nicht umsonst sagt Jesus noch am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun“. (...) Wir sollten Mitleid mit denjenigen haben, die uns bestehlen oder ungerecht behandeln. Sie richten sich selbst zugrunde und schaffen sich ihr eigenes Leiden. Uns geben sie Gelegenheit zu wachsen und sind das Werkzeug dafür, dass wir unser eigenes Karma ausarbeiten können. Wenn man das verstanden hat, gewinnt man auch eine gewisse Gelassenheit. (....) es gibt auch keine Handlung, (.) damit es uns im späteren Leben gut geht, sondern wir tun alles für andere Menschen oder als Diener Gottes (Wenn man anderen hilft, ist es Punya.) aus: "


Vgl.: Willigis Jäger: Die Welle ist das Meer. Mystische Spiritualität. Freiburg: Herder-Verlag 2000. ISBN 3-451-05046-3, S. (folgt)


Siehe auch

Gottes Wille