Kreuz

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Ein Kreuz gilt als ein Symbol und Konzentrationshilfe für die Kontemplation; ähnelt so dem Om im Yoga (und es kann wohl ähnliches wie Shiva andeuten; wie genau (fehlt hier noch)...).

Ein Kreuz ist überwiegend visuell, geht auch mit den eigenen ausgebreiteten Armen... Während Om (ॐ) so etwas eher kompliziert - eingängiger zu denken und singen ist. Das körperbetonte Hatha-Yoga hat vielfältige, intensive Übungen. Die wirken umso mehr noch gezielter - geradezu medizinisch...

Zum Vergleich eine einfache Kreuzgebärde:

"Wenn Großmutter Aanakasaa zu uns sprach, öffnete sie oft ihre Arme, als seien es Flügel. (...schweigend) wir alle verstanden, sie drückte aus, wie wichtig eine gute Balance für unser Leben ist. (.) ihr zentrales Anliegen: ein Leben in Balance zu leben - bei dem wir die Unterschiede nicht ausblenden, sondern zu kraftvollem ergänzen. aus: "Angaangaq - der Schamane aus Grönland", S. 179 Leseprobe hier, lohnt (lang) [1]
"Das trefflichste Symbol für die Einheit der Gegensätze im Menschen. (..) Ganzheit, die gerade dadurch entsteht, daß der Mensch die Spannung der Gegensätze aushält und in seiner Mitte, im Kreuzungspunkt, vereinigt. Wenn ich in der Kreuzgebärde die Arme weit ausspanne, erlebe ich die Spannung der Gegensätze. (..die) können mich auseinanderreißen, sie können mich aber auch weit machen. Ich spüre auf einmal eine Weite und Freiheit. Ich fühle mich eins mit dem ganzen Kosmos." Anselm Grün: Zerrissenheit: vom Zwiespalt zur Ganzheit; Münsterschwarzacher Kleinschriften: Vier-Türme-Verlag 1998, S. 57.; ibid. "Gebetsgebärden" (mehrere Auflagen).
"...Symbol der Hoffnung, dass Gutes das Böse überwinden wird (..) noch im tiefsten Leid Gottes Nähe spürbar, (..) in der Schwachheit stark, wo das Leben zerbrechlich ist. Es gibt Menschen, die trotz aller Hoffnungslosigkeit, trotz des „objektiven Zynismus“, der uns umgibt, ihre Hoffnung nicht aufgeben. Deren Ziel nicht die Effizienz ihres Handelns ist, sondern identisches Leben in Fülle. Und es gibt eine Kraft, die in Menschen Verkrustungen aufzubrechen imstande ist, die Menschen verwandeln und vom Tod befreien kann zum Leben. (..) Wir können nur unser Bestes tun am je eigenen Ort."


Hatha-Yoga-Übungen sind oft Meditation und bereiten sie vor. Womöglich könnte man er "forschen": gerade Fortgeschrittene können das auch mit KreuzGebetsgebärden?... Das wird auch immer mal mit einem Pluszeichen gleich gesetzt...

Vgl. auch Michael von Brück, Herder-Verlag 2012, S. 199

Kreuz steht auch umgangssprachlich für den Rücken; vgl. [2] [3]. Und - man hat sein Kreuz mit der Übung - auch auf der seelischen Seite. Lebensvorhaben werden durchkreuzt - vielleicht zum besseren: aufrichtig einen Sinn zu beobachten, durchlässiger zu werden... (leicht gesagt..., indes: siehe oben, im „objektiven Zynismus“ Hoffnung - statt Effizienz ... identisches Leben in Fülle.)


Mehr dazu: Nullpunkte

"Kreuz steht für die Hilflosigkeit des Menschen. Aus eigener Kraft kann er sich nicht befreien. (..) von einer größeren getragen, über dieses körperliche Dasein, über den Tod hinaus. (...) Nullpunkt..." bhakti statt Verkopfung Vgl. Aruna Bandara, Ayurveda für die Seele, Barth-Verlag, 2006, S. 90.

Eigene Familie? - eher: "wenn mich die Oma abends zu Bett gebracht hat, machte sie mir mit (+..) auf die Stirnmitte und schob mir eine Pfefferminzkugel in den Mund.(..) Freude am rel. leben, Zähneputzen unwichtiger..." vgl. Starke Frauen aus dem Kloster im Porträt. Petra Altmann Verlag Präsenz, S. 86. = je nach dem Übereifer -"es kommt darauf an" siehe auch Prasad bzw. ohne scharfes Bonbon etc.?


Mit jemandem über Kreuz sein bedeutet sauer wegen beispielsweise falscher schwer wiegender Entscheidung; hier evtl. einer Familie, die herzlos - und sei es das hier nur nach macht; oder weil etwas womöglich ein Arzt sagte oder...

Siehe auch