Isabella Rossellini

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Isabella Rosselini wurde am 18. Juni 1952 in Rom als Tochter berühmter Eltern geboren. Ihre Mutter, Ingrid Bergmann war eine schwedische Schauspielerin und Hollywood Legende. Ihr Vater, Roberto Rosselini, italienischer Meisterregisseur und wichtigster Vertreter des Neorealismus in Italien. Sie hat zwei leibliche Geschwister, eine Zwillingsschwester Isotta und einen älteren Bruder, Roberto Ingmar. Die beiden Halbschwestern Raffaela Rossellini und Pia Lindström sind aus früheren Verbindungen der Eltern. Die Eltern trennten sich als Isabella Rossellini fünf Jahre alt war. Ihre Mutter Ingrid Bergmann kehrte zurück nach Hollywood und Isabella blieb mit ihrer Zwillingsschwester Isotta bei ihrem Vater.

Sie lebten in Rom und verbrachten später einige Jahre in Paris in dem luxuriösen Hotel “Raphael“. Als Jugendliche litt Isabella Rossellini an Skoliose, erst nach vielen langwierigen Behandlungen ging es ihr gesundheitlich wieder besser. Nach dem Besuch einer Modeschule war sie zunächst als Kostümdesignerin für ihren Vater tätig, bevor sie nach New York ging und dort als Modedesignerin und Journalistin arbeitete.

Isabella Rossellini war mehrfach verheiratet. Bei einem Interview lernte sie den Regisseur Martin Scorsese kennen. Die beiden heirateten 1979, die Ehe wurde 1984 geschieden. Die zweite Ehe ging sie mit dem Dressmann Jonathan Wiedemann ein. 1994 heiratete sie ihren Schauspiel Kollegen Gary Oldmann. Mit dem Regisseur David Lynch hatte sie eine längere Beziehung. Die Erziehung ihrer zwei Kinder war ihr sehr wichtig.

Karriere

Als Model wurde Isabella Rosselini vor allem bekannt als das Gesicht des französischen Kosmetikkonzerns Lancôme. Sie stand dort von 1982 bis 1993 unter Vertrag. Als sie 44 Jahre alt war wurde ihr Vertrag 1994, aufgrund ihres Alters nicht mehr verlängert. Daraufhin ging sie neue Wege und brachte erfolgreich ihre eigene Kosmetikserie auf den Markt. Als Schauspielerin hatte sie ihre erste Rolle gemeinsam mit ihrer Mutter in dem Film “A Matter of Time“ von Vincente Minellis. Sie bekam viel Kritik und wurde mit ihrer berühmten Mutter verglichen.

Danach hatte sie noch weitere Rollen vor allem in italienischen Komödien, bevor sie ihren ersten Erfolg mit dem Film “White Nights“ feiern konnte. International bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Nachtklubsängerin mit masochistischen Zügen in dem Film “Blue Velvet“, von David Lynch. Hier konnte sich Isabella Rossellini als ernst zu nehmende Schauspielerin beweisen und erhielt ihre Anerkennung als Protagonistin des Avantgarde-Kinos.

Sie hat ein besonderes Interesse für experimentelle Filmproduktionen und präsentierte 2008 auf der Berlinale ihr Regiedebüt “Green Porno“. Mit acht amüsanten Kurzfilmepisoden stellt sie das Sexualleben von Tieren dar. Sie selbst übernimmt dabei die Darstellung mehrerer Tiere selbst und schlüpft z.B. in die Rolle einer Spinne, einer Schnecke oder eines Fisches.