Parameshwari: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Parameshwari''' ist eine alternative Schreibweise für Sanskrit Parameshvari, höchste Göttin. Mehr zu Parameshwari findest du unter dem Hauptstichwort '''[[Parameshvari]]'''.
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'''Parameshwari''' (Sanskrit Parameshvari) = höchste Göttin, ist eine alternative Schreibweise.
 
Parameshvari bedeutet so viel wie „die höchste Herrin“ oder „die oberste Göttin“. Das Wort setzt sich aus „[[parama]]“ für „höchste, oberste“ und „[[ishvari]]“ für „Herrin, Göttin, weibliche göttliche Macht“ zusammen. Gemeint ist damit in der indischen [[Spiritualität]] meist die göttliche Mutter in ihrer höchsten Form: nicht nur eine persönliche Göttin, sondern das Prinzip der schöpferischen, lenkenden und schützenden Kraft des Göttlichen. Im [[Hinduismus]] ist das eng mit der Vorstellung verbunden, dass das [[Absolut]]e nicht nur als stilles [[Bewusstsein]], sondern auch als lebendige, wirkende Energie erscheint. Darum klingt in „Parameshvari“ gleichzeitig Majestät, Hingabe und innere Macht mit.
 
Im [[Yoga]] kann der Begriff eine sehr tiefe Bedeutung haben. Yoga ist nicht nur Körperübung, sondern ein Weg der Sammlung, Reinigung und Ausrichtung auf das Höhere. Wenn du Parameshvari als spirituelles Bild verwendest, richtest du dich innerlich auf die göttliche Führung aus, statt alles nur aus dem kleinen Ich heraus steuern zu wollen. Das passt gut zu [https://www.yoga-vidya.de/ Bhakti Yoga], dem Yoga der Hingabe, und auch zu [[Kundalini]]- oder [[Mantra]]-Praxis, wo der Name einer Gottheit als Fokus dient. In Indien sind solche Namen nicht bloß religiöse Etiketten, sondern lebendige Symbole für Bewusstseinszustände: Schutz, Kraft, Weisheit, Mitgefühl und Hingabe.
 
Ein praktisches Beispiel wäre eine kurze Morgenpraxis: Du sitzt still, atmest ruhig und wiederholst innerlich „[[Om]] Parameshvari“ oder ein verwandtes Mantra mit ehrfürchtiger Haltung. Dabei stellst du dir vor, dass du nicht aus [[Anspannung]], sondern aus Vertrauen handelst. So wird aus dem Begriff eine Übung: Du übst, dich getragen zu fühlen und dein Denken zu klären, bevor der Tag beginnt.
 
Dazu passt aus der [[Bhagavad Gita]] sinngemäß: „Wer zu mir kommt, den erreiche ich leicht; ich bin für den, der mich in Hingabe sucht, der höchste Halt.
 
=Siehe auch=
* [[Devi]]
* [[Shakti]]


[[Kategorie:Sanskrit Alternative Schreibweise]]
[[Kategorie:Sanskrit Alternative Schreibweise]]
[[Kategorie:Glossar]]

Aktuelle Version vom 29. Juli 2026, 02:29 Uhr

Parameshwari

Parameshwari (Sanskrit Parameshvari) = höchste Göttin, ist eine alternative Schreibweise.

Parameshvari bedeutet so viel wie „die höchste Herrin“ oder „die oberste Göttin“. Das Wort setzt sich aus „parama“ für „höchste, oberste“ und „ishvari“ für „Herrin, Göttin, weibliche göttliche Macht“ zusammen. Gemeint ist damit in der indischen Spiritualität meist die göttliche Mutter in ihrer höchsten Form: nicht nur eine persönliche Göttin, sondern das Prinzip der schöpferischen, lenkenden und schützenden Kraft des Göttlichen. Im Hinduismus ist das eng mit der Vorstellung verbunden, dass das Absolute nicht nur als stilles Bewusstsein, sondern auch als lebendige, wirkende Energie erscheint. Darum klingt in „Parameshvari“ gleichzeitig Majestät, Hingabe und innere Macht mit.

Im Yoga kann der Begriff eine sehr tiefe Bedeutung haben. Yoga ist nicht nur Körperübung, sondern ein Weg der Sammlung, Reinigung und Ausrichtung auf das Höhere. Wenn du Parameshvari als spirituelles Bild verwendest, richtest du dich innerlich auf die göttliche Führung aus, statt alles nur aus dem kleinen Ich heraus steuern zu wollen. Das passt gut zu Bhakti Yoga, dem Yoga der Hingabe, und auch zu Kundalini- oder Mantra-Praxis, wo der Name einer Gottheit als Fokus dient. In Indien sind solche Namen nicht bloß religiöse Etiketten, sondern lebendige Symbole für Bewusstseinszustände: Schutz, Kraft, Weisheit, Mitgefühl und Hingabe.

Ein praktisches Beispiel wäre eine kurze Morgenpraxis: Du sitzt still, atmest ruhig und wiederholst innerlich „Om Parameshvari“ oder ein verwandtes Mantra mit ehrfürchtiger Haltung. Dabei stellst du dir vor, dass du nicht aus Anspannung, sondern aus Vertrauen handelst. So wird aus dem Begriff eine Übung: Du übst, dich getragen zu fühlen und dein Denken zu klären, bevor der Tag beginnt.

Dazu passt aus der Bhagavad Gita sinngemäß: „Wer zu mir kommt, den erreiche ich leicht; ich bin für den, der mich in Hingabe sucht, der höchste Halt.“

Siehe auch