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'''Mahapralaya''' ([[Sanskrit]]: Mahāpralaya ''m.'') Auflösung der Welt am Ende eine großen Zeitzyklus.
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'''Mahapralaya''' ([[Sanskrit]]: Mahāpralaya ''m.'') = Auflösung der Welt am Ende eine großen Zeitzyklus.
Der Sanskrit-Ausdruck „mahapralaya“ setzt sich aus „[[maha]]“ (groß, großartig, gewaltig) und „[[pralaya]]“ (Auflösung, Untergang, Vernichtung, Aufgehen) zusammen. Wörtlich bedeutet „mahapralaya“ also etwa „große Auflösung“ oder „großer Untergang“.
In religiösen und kosmologischen Kontexten des [https://www.yoga-vidya.de/ Hinduismus] bezeichnet der Begriff das endgültige, umfassende Ende eines zyklischen Universums — ein kosmisches Auflösungsereignis, bei dem die Weltordnung, die Formen und unterscheidbaren Wesen in die ursprüngliche, formlosere Wirklichkeit zurückgehen. Dieses Ereignis steht oft im Gegensatz zu kleineren, periodischen Zerstörungen und kann als das Ende eines großen Zeitzyklus (manchmal nach Ablauf vieler [[Kalpa]]s oder Weltalter) verstanden werden, worauf eine längere Periode der Ruhe oder Nichtmanifestation folgt, bevor sich ein neuer Schöpfungszyklus beginnt.
Theologisch und [[philosophisch]] wird mahapralaya teils als notwendiger Aspekt des zyklischen Weltgeschehens gesehen, der die Vergänglichkeit aller Formen betont und zugleich die Vorstellung einer immer wieder erneuerten [[Manifestation]] zugrunde liegen lässt; in manchen Schulen wird es auch metaphorisch als inneres Auflösen der individuellen Existenz oder als spirituelle Aufhebung des individuellen Bewusstseins in das Absolute gedeutet.
=Siehe auch=
* [[Universum]]
* [[Kosmos]]


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Aktuelle Version vom 14. Januar 2026, 23:22 Uhr

Mahapralaya

Mahapralaya (Sanskrit: Mahāpralaya m.) = Auflösung der Welt am Ende eine großen Zeitzyklus.

Der Sanskrit-Ausdruck „mahapralaya“ setzt sich aus „maha“ (groß, großartig, gewaltig) und „pralaya“ (Auflösung, Untergang, Vernichtung, Aufgehen) zusammen. Wörtlich bedeutet „mahapralaya“ also etwa „große Auflösung“ oder „großer Untergang“.

In religiösen und kosmologischen Kontexten des Hinduismus bezeichnet der Begriff das endgültige, umfassende Ende eines zyklischen Universums — ein kosmisches Auflösungsereignis, bei dem die Weltordnung, die Formen und unterscheidbaren Wesen in die ursprüngliche, formlosere Wirklichkeit zurückgehen. Dieses Ereignis steht oft im Gegensatz zu kleineren, periodischen Zerstörungen und kann als das Ende eines großen Zeitzyklus (manchmal nach Ablauf vieler Kalpas oder Weltalter) verstanden werden, worauf eine längere Periode der Ruhe oder Nichtmanifestation folgt, bevor sich ein neuer Schöpfungszyklus beginnt.

Theologisch und philosophisch wird mahapralaya teils als notwendiger Aspekt des zyklischen Weltgeschehens gesehen, der die Vergänglichkeit aller Formen betont und zugleich die Vorstellung einer immer wieder erneuerten Manifestation zugrunde liegen lässt; in manchen Schulen wird es auch metaphorisch als inneres Auflösen der individuellen Existenz oder als spirituelle Aufhebung des individuellen Bewusstseins in das Absolute gedeutet.

Siehe auch