Vidhuta: Unterschied zwischen den Versionen

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'''vidhuta''' ([[Sanskrit]]: vidhūta ''adj.'' und ''n'') geschüttelt, in Schwingung versetzt; Name einer Waffe.
[[Datei:Yoga Atmung Pranayama Natur Freiheit Glücklich Freude Liebe.jpg|mini|Vidhuta]]
 
'''vidhuta''' ([[Sanskrit]]: vidhūta ''adj.'' und ''n'') = abgeschüttelt, beseitigt
 
Der Sanskrit-Ausdruck "vidhuta" (विधुत) bedeutet wörtlich "abgeschüttelt", "beseitigt" oder "vertrieben". Im übertragenen Sinn beschreibt er etwas, das losgelassen oder überwunden wurde – oft im Kontext von negativen Eigenschaften, [[Illusion]]en oder störenden Einflüssen.
 
In der [[Yoga Philosophie]] und indischen [[Spiritualität]] steht vidhuta für den Zustand der Reinigung, wenn ein Mensch durch [[Selbsterkenntnis]] oder spirituelle Praxis (z. B. [https://www.yoga-vidya.de/ Meditation], Selbstreflexion) Unwissenheit (avidya), Begierden oder Ängste "abgeschüttelt" hat. Es ist ein Schritt zur inneren Freiheit ([[moksha]]).
 
Beispiel aus der [[Bhagavad Gita]] (inspiriert):
"Wer vidhuta wird – also Anhaftung und Ego abschüttelt –, handelt ohne Verstrickung, wie ein [[Lotus]]blatt, das vom Wasser nicht benetzt wird." (Sinngemäße Anlehnung an Kapitel 5, Verse 10–12).
 
Stell dir vor, du sitzt im [[Meditationssitz]] ([[sukhasana]]) und beobachtest störende Gedanken. Anstatt sie festzuhalten, lässt du sie ziehen – sie werden vidhuta. Dieses Loslassen ist Schlüssel zur Klarheit.
 
=Siehe auch=
* [[Anhaftung]]
* [[Armut]]
 
[[Kategorie:Glossar]]
[[Kategorie:Spiritualität]]
[[Kategorie:Sanskrit]]

Aktuelle Version vom 8. April 2026, 07:57 Uhr

Vidhuta

vidhuta (Sanskrit: vidhūta adj. und n) = abgeschüttelt, beseitigt

Der Sanskrit-Ausdruck "vidhuta" (विधुत) bedeutet wörtlich "abgeschüttelt", "beseitigt" oder "vertrieben". Im übertragenen Sinn beschreibt er etwas, das losgelassen oder überwunden wurde – oft im Kontext von negativen Eigenschaften, Illusionen oder störenden Einflüssen.

In der Yoga Philosophie und indischen Spiritualität steht vidhuta für den Zustand der Reinigung, wenn ein Mensch durch Selbsterkenntnis oder spirituelle Praxis (z. B. Meditation, Selbstreflexion) Unwissenheit (avidya), Begierden oder Ängste "abgeschüttelt" hat. Es ist ein Schritt zur inneren Freiheit (moksha).

Beispiel aus der Bhagavad Gita (inspiriert): "Wer vidhuta wird – also Anhaftung und Ego abschüttelt –, handelt ohne Verstrickung, wie ein Lotusblatt, das vom Wasser nicht benetzt wird." (Sinngemäße Anlehnung an Kapitel 5, Verse 10–12).

Stell dir vor, du sitzt im Meditationssitz (sukhasana) und beobachtest störende Gedanken. Anstatt sie festzuhalten, lässt du sie ziehen – sie werden vidhuta. Dieses Loslassen ist Schlüssel zur Klarheit.

Siehe auch