Madhucchandas: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Madhucchandas''' ([[Sanskrit]]: Madhucchandas ''m.'') = süßes Metrum, Seher aus der Zeit der [[Veden]] und Sohn des [[Vishvamitra]]. | |||
Madhucchandas ist ein zusammengesetzter Sanskrit-Name, der sich aus den Elementen madhu und chandas zusammensetzt. | |||
* [[Madhu]] bedeutet wörtlich „[[Honig]]“, wird aber auch im übertragenen Sinn gebraucht für „süß“, „lieblich“, „wohlgefällig“ oder als Beiname für etwas Angenehmes und Kostbares. | |||
* [[Chandas]] bezeichnet den [[Vers]]bau, das Metrum oder die poetische Rhythmik – im klassischen Sanskrit die kunstvoll geordneten Silbenmaße, aus denen Hymnen und [[Gedicht]]e aufgebaut sind. | |||
Zusammengefügt kann Madhucchandas also als „süßes Metrum“, „honigsüßer Vers“ oder poetisch als „der mit dem lieblichen Versmaß“ übersetzt werden. | |||
Der Name ist in der vedischen Literatur bekannt: Madhucchandas wird in einigen Quellen als Name eines [[Rishi]]s oder Hymnenschreibers genannt und steht damit im Zusammenhang mit dichterischer [[Kunst]] und ritueller [[Rezitation]]. In dieser Deutung verweist der Name nicht nur auf angenehmen Klang und wohlgestaltete Dichtung, sondern auch auf die [https://www.yoga-vidya.de/ spirituelle] Wirkung wohlkomponierter Mantras: so wie Honig schmeichelt und nährt, sollen wohlklingende Verse Geist und Herz erfreuen und Kraft verleihen. Je nach Kontext kann Madhucchandas also eine Person bezeichnen, die für schöne, wohlstrukturierte Hymnen steht, oder allgemein auf die Qualität eines lieblich klingenden, harmonischen Versmaßes hinweisen. | |||
=Siehe auch= | |||
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2026, 06:36 Uhr

Madhucchandas (Sanskrit: Madhucchandas m.) = süßes Metrum, Seher aus der Zeit der Veden und Sohn des Vishvamitra.
Madhucchandas ist ein zusammengesetzter Sanskrit-Name, der sich aus den Elementen madhu und chandas zusammensetzt.
- Madhu bedeutet wörtlich „Honig“, wird aber auch im übertragenen Sinn gebraucht für „süß“, „lieblich“, „wohlgefällig“ oder als Beiname für etwas Angenehmes und Kostbares.
- Chandas bezeichnet den Versbau, das Metrum oder die poetische Rhythmik – im klassischen Sanskrit die kunstvoll geordneten Silbenmaße, aus denen Hymnen und Gedichte aufgebaut sind.
Zusammengefügt kann Madhucchandas also als „süßes Metrum“, „honigsüßer Vers“ oder poetisch als „der mit dem lieblichen Versmaß“ übersetzt werden.
Der Name ist in der vedischen Literatur bekannt: Madhucchandas wird in einigen Quellen als Name eines Rishis oder Hymnenschreibers genannt und steht damit im Zusammenhang mit dichterischer Kunst und ritueller Rezitation. In dieser Deutung verweist der Name nicht nur auf angenehmen Klang und wohlgestaltete Dichtung, sondern auch auf die spirituelle Wirkung wohlkomponierter Mantras: so wie Honig schmeichelt und nährt, sollen wohlklingende Verse Geist und Herz erfreuen und Kraft verleihen. Je nach Kontext kann Madhucchandas also eine Person bezeichnen, die für schöne, wohlstrukturierte Hymnen steht, oder allgemein auf die Qualität eines lieblich klingenden, harmonischen Versmaßes hinweisen.