Shashti: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Shashti''' ([[Sanskrit]]: षष्टि ''f.'') = sechzig, Name einer Göttin. | |||
Shashti ist ein Sanskrit-Ausdruck, der wörtlich „die Sechste“ bedeutet. Im [[Hinduismus]] und in der indischen [[Spiritualität]] bezieht sich Shashti meist auf den sechsten Tag eines Mondzyklus – sowohl der hellen als auch der dunklen Monatshälfte. Dieser Tag gilt als besonders günstig für bestimmte [[Ritual]]e und [[Verehrung]]en. Shashti wird oft mit der [[Göttin]] Shashti assoziiert, einer Beschützerin von [[Kinder]]n und [[Mütter]]n, die vor allem in ländlichen Regionen Indiens verehrt wird. Im weiteren Sinne symbolisiert die Sechs auch das sechste [[Chakra]], das [[Ajna Chakra]] (Stirnchakra), das mit Intuition, Weisheit und innerer Führung verbunden ist. | |||
In der Yogapraxis kannst du Shashti nutzen, um dich auf das Ajna-Chakra zu konzentrieren. Eine einfache Übung: Setze dich in eine bequeme [[Meditationshaltung]], schließe die Augen und bringe deine [[Aufmerksamkeit]] sanft auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Atme tief ein und aus, und stelle dir dabei ein helles, violettes oder indigo Licht an dieser Stelle vor. Wiederhole innerlich das Mantra „[[OM]]“ oder ein [[Bija Mantra]] für das Stirnchakra. Diese kurze Meditation von etwa 5–10 Minuten kann dir helfen, Klarheit und innere Ruhe zu finden – besonders an einem Shashti-Tag, der traditionell für geistige Fokussierung steht. | |||
Ein passendes Zitat von [https://www.yoga-vidya.de/ Swami Sivananda]: „Meditation ist der Schlüssel zur Weisheit. Konzentriere deinen Geist auf das Licht zwischen den Augenbrauen, und du wirst die Wahrheit in dir selbst erkennen.“ | |||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
*[[Shashtika]] | *[[Shashtika]] | ||
*[[Shashthi]] | *[[Shashthi]] | ||
*[[Sanskrit Kurs Lektion 106]] | |||
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Aktuelle Version vom 29. Juni 2026, 02:04 Uhr

Shashti (Sanskrit: षष्टि f.) = sechzig, Name einer Göttin.
Shashti ist ein Sanskrit-Ausdruck, der wörtlich „die Sechste“ bedeutet. Im Hinduismus und in der indischen Spiritualität bezieht sich Shashti meist auf den sechsten Tag eines Mondzyklus – sowohl der hellen als auch der dunklen Monatshälfte. Dieser Tag gilt als besonders günstig für bestimmte Rituale und Verehrungen. Shashti wird oft mit der Göttin Shashti assoziiert, einer Beschützerin von Kindern und Müttern, die vor allem in ländlichen Regionen Indiens verehrt wird. Im weiteren Sinne symbolisiert die Sechs auch das sechste Chakra, das Ajna Chakra (Stirnchakra), das mit Intuition, Weisheit und innerer Führung verbunden ist.
In der Yogapraxis kannst du Shashti nutzen, um dich auf das Ajna-Chakra zu konzentrieren. Eine einfache Übung: Setze dich in eine bequeme Meditationshaltung, schließe die Augen und bringe deine Aufmerksamkeit sanft auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Atme tief ein und aus, und stelle dir dabei ein helles, violettes oder indigo Licht an dieser Stelle vor. Wiederhole innerlich das Mantra „OM“ oder ein Bija Mantra für das Stirnchakra. Diese kurze Meditation von etwa 5–10 Minuten kann dir helfen, Klarheit und innere Ruhe zu finden – besonders an einem Shashti-Tag, der traditionell für geistige Fokussierung steht.
Ein passendes Zitat von Swami Sivananda: „Meditation ist der Schlüssel zur Weisheit. Konzentriere deinen Geist auf das Licht zwischen den Augenbrauen, und du wirst die Wahrheit in dir selbst erkennen.“