Segurundaka: Unterschied zwischen den Versionen
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Segurundaka ist ein Sanskrit-Begriff, der sich aus „segu“ (folgen, begleiten) und „[[rundaka]]“ (rund, kreisförmig) zusammensetzt und in etwa „der dem Kreis Folgende“ oder „der sich im Kreislauf Bewegende“ bedeutet. | Segurundaka ist ein Sanskrit-Begriff, der sich aus „segu“ (folgen, begleiten) und „[[rundaka]]“ (rund, kreisförmig) zusammensetzt und in etwa „der dem Kreis Folgende“ oder „der sich im Kreislauf Bewegende“ bedeutet. | ||
Aktuelle Version vom 21. Juni 2026, 09:06 Uhr

Segurundaka (Sanskrit: सेगुरुन्दक segurundaka m.) = im Kreislauf bewegen, auch Mohrenhirse (Jurnahvaya).
Segurundaka ist ein Sanskrit-Begriff, der sich aus „segu“ (folgen, begleiten) und „rundaka“ (rund, kreisförmig) zusammensetzt und in etwa „der dem Kreis Folgende“ oder „der sich im Kreislauf Bewegende“ bedeutet.
Im spirituellen und hinduistischen Kontext Indiens beschreibt Segurundaka das Prinzip des ewigen Kreislaufs von Werden und Vergehen – den Zyklus von Geburt, Tod und Wiedergeburt, der auch als Samsara bekannt ist. Es verweist auf die Dynamik des Lebens, in der alles in ständiger Bewegung und Wiederholung ist, ähnlich den Jahreszeiten oder den Atemzügen. Im Yoga lernst du, dich nicht von diesem Kreislauf mitreißen zu lassen, sondern ihn bewusst zu beobachten und letztlich zu transzendieren.
Ein Beispiel aus der Praxis des Yoga: Wenn du während einer dynamischen Asana-Abfolge wie dem Sonnengruß die fließenden Bewegungen ausführst – Vorbeuge, Rückbeuge, wieder Vorbeuge –, erfährst du Segurundaka hautnah. Dein Atem und dein Körper folgen einem rhythmischen Kreislauf, den du achtsam begleitest, ohne ihn zu erzwingen. So übst du dich darin, im ständigen Wandel innere Stille zu bewahren.
Ein passendes Zitat des bekannten indischen Gurus Osho lautet: „Der Kreislauf des Lebens ist kein Gefängnis, wenn du ihn mit Bewusstsein durchschreitest. Dann wird selbst die Wiederholung zu einem Tanz der Freiheit.“