Miesmacher

Aus Yogawiki
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Miesmacher ist jemand, der einem alles mies macht. Das Wort mies kommt aus dem Jiddischen, welches wiederum aus dem Aramäischen "meiss", widerlich, kommt. Ein Miesmacher verdirbt einem die Laune, indem er das Negative in allem sieht. Ein Miesmacher ist ein Spielverderber, jemand, der einem die Freude nimmt. Manchmal sind Miesmacher notwendig, weil sie einen aus Naivität und Überschwänglichkeit herausholen. Aber manchmal ist es auch schön, sich einfach zu freuen - da sind die Miesmacher und Miesepeter eher unerwünscht.

Lass dich von Miesmachern nicht in die Depression stürzen

Wertschätze die Miesmacher

Um Fehlentscheidungen zu vermeiden, braucht es auch die Miesmacher. Die schlimmsten Fehlentscheidungen kommen, wenn alle enthusiastisch sind oder niemand sich traut, die Bedenken offen zu legen. Man sollte kritische Menschen nicht abfällig als Miesmacher abtun. Vielmehr sollte man sie wertschätzen. Miesmacherei hat einen schon oft vor dem Verderben bewahrt.

Wenn niemand eine andere Meinung als die Mehrheitsentscheidung vertritt, dann kann es manchmal gut sein, jemanden zum Advocatus Diaboli zu machen, ihm also die Aufgabe geben, das Negative, die Gefahren aufzuzählen. So wird man vor vorschnellen Entscheidungen, Fehlentscheidungen, bewahrt.

Gib den Miesmachern nicht zu viel Macht

Umgekehrt gilt: Man sollte den Miesmachern auch nicht zuviel Macht geben. Manche Menschen machen einem alles mies, sodass man die Lust verliert. Miesmacher haben ihre Funktion - sie sollten aber auch nicht überbewertet werden.

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