Yoga Vidyas dritter Streich - Bad Meinberger Stadtanzeiger

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In der Juni Ausgabe 2010 des Horn-Bad Meinberger Stadtanzeiger erschien ein umfangreicher, reich bebilderter Artikel mit einigen Fotos über Yoga Vidya und Sukadev Bretz. Der Artikel entstand aus einem Interview von Manfred Hütte mit Sukadev Volker Bretz. Anlass war der Kauf der ehemaligen Parkklinik und Eröffnung des Gebäudes als dritter Gebäudekomplex von Yoga Vidya Bad Meinberg. Am 13. Juni 2010 war der offizielle Eröffnungstermin. Ab da hieß die ehemalige Parkklinik "Seminarhaus Shanti" als Teil von Yoga Vidya Bad Meinberg.

Der Stadtanzeiger Horn-Bad Meinberg ist eine monatlich erscheinende Stadtzeitung für Horn-Bad Meinberg. Der Stadtanzeiger erfreut sich hoher Beliebtheit in der Horn-Bad Meinberger Bevölkerung und ist auch in der Förderung von Kultur und Tourismus in Bad Meinberg engagiert.

Hier also der Artikel des Stadtanzeigers Horn-Bad Meinberg:

Yoga Vidyas dritter Streich

Yoga Vidya wächst weiter und wird zur Marke. Mit der ehemaligen Klinik am Park kaufte der Verein nach der Klinik Silvaticum und der Lippe-Klinik mit der Klinik am Park auch das dritte leerstehende Gebäude und macht es für einige Millionen Euro zum Licht durchfluteten und farbenfrohen Seminar- und Tagungshaus. Es dient Gruppen als Unterkunft- und Seminarhaus und Freunden des Hauses als Zweitwohn- oder Alterssitz. Zudem sind einige Räume an Firmen und Dienstleister vermietet, wie ein Rehazentrum, ein Aurafotograf, eine Hebammenpraxis, ein Astrologe und ein Verlag. Eine psychosomatische Klinik (Parkklinik) ist in der Planung. Am Sonntag, den 13. Juni 2010 wird das „Projekt Shanti” eröffnet. Gäste sind von 10 bis 22 Uhr zum „Tag der offenen Tür” eingeladen. Auf dem Programm stehen Haus- und Geländeführungen, offene Yogastunden, Informationsveranstaltungen und die Präsentation einer neuen Photovoltaikanlage.

Yoga Vidya wächst weiter

Es ist Freitag. Im Foyer des „Projekt Shanti” (deutsch: „Friedensprojekt”) genannten Gebäudes herrscht geschäftiges aber entspanntes Treiben. Der 1. Business-Yoga-Kongress ist in vollem Gange. Nach seinem Kongressvortrag treffen wir im Raum „Himalaya” „Sukadev” Volker Bretz, den Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Unter www.wikipedia.de ist sein bisheriges Leben dokumentiert („Sukadev Volker Bretz” eingeben). Dort ist zu lesen: „Für Sukadev Volker Bretz ist Yoga ein Mittel, um Menschen zu helfen gesund zu werden, Menschen zu helfen mit sich selbst und ihrer Umwelt besser zurechtzukommen. „Ich glaube auch, dass Yoga dabei hilft, dass Menschen friedvoller werden können, so dass dieser Planet ein friedvollerer Planet werden kann”, so Sukadev Volker Bretz. Schon sein Lehrer Swami Vishnudevananda war davon überzeugt, „dass äußerer Friede ohne inneren Frieden nicht existieren kann.”

Der Yogameister hat eine Mission und liefert im Gespräch eindrucksvolle Zahlen: 123 Mitarbeiter arbeiten für Yoga Vidya, zwölf davon sind externe Mitarbeiter. Mit dem Kauf der dritten und damit letzten Klinik im Mai 2009 stellte Bretz die Weichen für ein weiteres Wachstum: 2009 waren es 55.000 Übernachtungen, 2010 werden 60.000 erwartet und bis 2012 sollen es sogar 75.000 sein. Der 47-Jährige rechnet damit, dass sich die Zahl der Menschen bei Yoga Vidya in den nächsten Jahren sogar verdoppeln wird. Eine Entwicklung, von der auch das Staatsbad profitiert, denn für jeden Gast wird nach Bretz’ Auskunft Kurtaxe abgeführt. Und auch in Hotels und Pensionen in Bad Meinberg nehmen mehr und mehr Yoga-Schüler Quartier.

Bad Meinberg ist Yogahauptstadt

Mit diesen Zahlen ist Bad Meinberg Europas Yogahauptstadt. Von hier aus wird die Organisation gelenkt und entwickelt. Yoga Vidya betreibt mit Bad Meinberg, Westerwald und Nordsee drei Seminarhäuser und rund 70 Stadtzentren. Demnächst soll noch ein Seminarhaus an den Alpen dazukommen. Als „Wachstumsreserve” hat Bretz noch die ehemalige Lippe-Klinik im Petto. Sie steht zwischen dem Yoga-Vidya Seminarhaus Silvaticum (300 Zimmer), das demnächst Chakra-Pyramide heißen wird, und dem „Projekt Shanti” (350 Zimmer). Das stabile Stahlbeton-Gebäude dürfte bei einer Sanierung Millionen verschlingen. Der geschäftstüchtige Diplomkaufmann kaufte sie 2007 und lässt sie erstmal so stehen wie sie ist. „Sie steht da so rum. Was wir mit ihr machen, hängt davon ab, wie gut sich das Projekt Shanti entwickelt”. Will heißen: Wenn Yoga Vidya weiter so wächst, wird in ein paar Jahren auch die dritte Klinik umgebaut und genutzt.

Der fünfte Versuch

Die ehemalige Klinik am Park hat bereits eine Reihe an gescheiterten Bewirtschaftungsversuchen hinter sich. Nach dem Boomjahr 1992 mit 38.000 Gästen ging die Zahl der Kurgäste rapide bergab und die drei Kliniken in Meinbergs Osten schlossen der Reihe nach. Nach Jahren des Leerstandes scheiterten Projekte wie ein Arthotel, ein Hotel für holländische Bustouristen und das medizinische Zentrum „Artrium Vita”. Auf den ersten Blick keine guten Startvoraussetzungen für einen fünften Versuch. Aber Volker Bretz ist zuversichtlich. Und setzt auf fernöstliches Wissen: Die Potsdamer Feng-Shui-Beraterin Petra Coll-Exposito und indische Ayurveda-Vastu-Spezialisten nahmen das Gebäude unter die Lupe und stellten schnell fest, dass der Energiefluss aus Feng-Shui-Sicht stockte. Foyer und Eingang wurden verändert und ein Überdach für Gäste abgerissen. Farben wie kiwi, magenta und pflaume vertreiben die kalte Klinikatmosphäre. Surya Thelen ist Projektleiterin vom „Projekt Shanti” und wurde von Jeannette Schabbing (Farbkonzept) und Christa Rokahr (Künstlerin) unterstützt. Die Verbreitung von Friedensenergie ist eines der wichtigsten Ziele des Projektes Shanti, so Thelen. Aus dem Block A wird das „Haus Ananda” (Freude). Die anderen Häuser werden in Bhava (Liebe), Chaitanya (Bewusstheit) und Devi (Leuchtend) umbenannt. In einem Atrium zwischen den Gebäudeteilen ist jetzt ein Zen-Garten zu finden. Ein Angebot, das anzieht. Demnächst sollen 200 tibetische Buddhisten (Rinpoches) hier eine Akademie abhalten. Bereits jetzt haben sich zahlreiche Gästegruppen von Lachyoga über Fasten bis Qigong mit teilweise 200 bis 300 Teilnehmern angesagt. 2010 sind allein sieben Kongresse oder Festivals geplant.

Kann Yoga Krankheiten heilen?

Auch aus medizinischer Sicht kommt Yoga weiter voran. Yoga hat eine durch Studien belegte Wirkung zur Vorbeugung (Prävention) von Krankheiten. Dass Yoga auch mithilft, Krankheiten zu heilen, soll in den nächsten Jahren bewiesen werden. Bretz hofft, in den nächsten fünf bis zehn Jahren das Verfahren abgeschlossen zu haben, um hier eine Anerkennung der Krankenkassen zu erreichen. Und er will das Thema Yoga für immer mehr Zielgruppen öffnen: Kinder, Senioren, Geschäftsleute, Gruppen, Menschen mit Erkrankungen sollen durch Yoga besser leben können.

Yoga Vidya als Marke

Seit sieben Jahren ist Yoga Vidya in Bad Meinberg. Die spirituelle Gemeinschaft, die der Yogameister Volker Bretz selbst als Ashram (Ort der Anstrengung) bezeichnet, ist auch als konsumierende Gruppe interessant. Der Yoga Vidya-Verlag und der Yoga-Vidya-Versand vertreiben in einem Internetshop á la Amazon europaweit CDs, DVDs, Bücher, Klangschalen und Räucherwerk sowie Duftöle, Haarwaschmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Demnächst soll noch eine Yoga-Vidya-Kleidungslinie hinzukommen, verrät Bretz dem Stadt-Anzeiger. Kleidung, bequem und aus Baumwolle, die zudem noch gut aussehe. Ganz nach der Maxime „Probieren, verwerfen, gestalten” werden neue Angebote in den wachsenden Markt eingeführt. Und Geld in die Kassen gespült, um die Ziele Yoga Vidyas zu erreichen: Es sollen viele Menschen die Techniken des Yoga kennen lernen, um in sich selbst die Momente von Stille, Frieden, Verbundenheit zu erfahren, in der Hoffnung zu einer friedvolleren Welt beitragen zu können (Zitat: wikipedia.de).”

Quelle

Leider ist der Artikel nicht mehr auf den Internetseiten des Stadtanzeigers Horn-Bad Meinberg aufzurufen. Er exististiert noch auf dem Yoga Vidya Blog unter der Überschrift Yoga Vidyas Dritter Streich - Zeitungsbericht

Weblinks

Siehe auch

  • Sukadev Volker Bretz - unten auf der Seite Verzeichnis mit weiteren Zeitungsinterviews und Zeitungsberichten