Dhupa

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Dhupa (Sanskrit: धूप dhūpa m.) Räucherwerk, Räucherstäbchen; der beim Räuchern (Dhupana) aufsteigende Rauch.

Über Dhupa

Dhupa gehört zu den verschiedenen Dingen, die man nutzen kann, um sich in eine meditative Stimmung zu versetzen. Natürlich: "Yogas Chitta Vritti Nirodhah. Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist, dann erfährt man sein wahres Selbst." Eigentlich braucht man nichts Äußeres, um zum Höchsten zu kommen. Dennoch, der Mensch ist ein sinnliches Lebewesen. Und so kann man verschiedene sinnliche Objekte nehmen, um sich in die meditative Stimmung zu versetzen.

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Zum Beispiel kann man Licht anzünden, wie eine Kerze oder eine Öllampe, das hilft, den Sehsinn anzusprechen. Man kann Murtis dort hinstellen, also eine Götterfigur und die Bilder von Meistern. Man kann zur Einstimmung auf die Meditation schöne Musik anstellen, man kann Mantras rezitieren oder auch Mantras hören, der Hörsinn. Und man kann Räucherwerk nehmen. Auch könnte man Duftöle nehmen, aber die älteste Form des Duftes ist vermutlich Räucherstäbchen, Räucherwerk, das ist nämlich leichter herzustellen als reine ätherische Öle, die man dann zum Beispiel für diese Öllampen nutzt, im Sinne von Duftlampen, wo die essentiellen Öle im Wasser sind und man mit einer Kerze diese essentiellen Öle warm macht.

Als Dhupa könnte man auch, weil es Duft heißt, diese Räucherlampen bezeichnen. Aber traditionellerweise ist in Indien mit Dhupa oder Dhup auf Hindi Räucherwerk, insbesondere Räucherstäbchen gemeint. Räucherstäbchen bestehen auf einer Trägersubstanz, was entweder Sandelholz oder Holzkohle oder auch Kuhdung ist. Da sind dann andere Materialien drin, manchmal auch essentielle Öle und manchmal eben Kräuter oder Blätter. Und was man dort macht, man zündet das an, solange, bis die Spitze rot ist und danach macht man das Räucherstäbchen aus, indem man es schwenkt.

Typischerweise schwenkt man danach noch dreimal das Räucherstäbchen im Uhrzeigersinn, wenn man das nämlich macht, dann kann man ein Gefühl von Ehrerbietung spüren. Dann gibt man das Räucherstäbchen eben in einen solchen Räucherstäbchenhalter. Man sollte das Räucherstäbchen nicht zu lange abbrennen lassen, denn man darf nicht vergessen, in Indien wurden Räucherstäbchen hauptsächlich im Freien verwendet. Und selbst wenn es in einem Tempel oder auch zu Hause war, traditionellerweise haben Tempel und die indischen Häuser keine Fenster, es ist also immer gut durchlüftet. Währenddessen in unseren Breiten wird man aus guten Gründen mindestens im Winter die Fenster zu haben und die Gebäude sind nicht so aufgebaut, dass man ständig Durchzug hat. Und so wäre, wenn man ein Räucherstäbchen dieser Größe in einem Zimmer anbrennen lässt und das jeden Tag, wäre das nicht so gesund.

Es gibt manchmal den Vorwurf, dass Räucherstäbchen Feinstaubbelastungen wären, wie auch irgendwelche Allergene in sich enthalten würden. All das gilt dann, wenn du Räucherstäbchen zu viel verbrennst. Normalerweise reicht es aus, so einen halben bis einen Zentimeter zu verbrennen und dann das Räucherstäbchen auszumachen. Übrigens, nimmt man nicht seine Finger in den Mund und drückt das Räucherstäbchen mit Speichel aus, das wäre nicht ehrerbietend. Es gilt ja als eine heilige Handlung, Dhupa darzubringen. Man bricht einfach die Spitze ab. Wenn man die Spritze einfach ganz langsam abbricht, dann ist nachher das Räucherstäbchen wieder aus.

Es gibt jetzt auch verschiedene Düfte und für jeden der Aspekte Gottes gibt es einen besonders geeigneten Duft, es gibt im Ayurveda auch bestimmte Aussagen, welcher Duft gut ist, um welches Dosha zu harmonisieren. Und es gibt Korrelationen von verschiedenen Dhupas, Räucherstäbchen, mit verschiedenen Planeten usw. Also, Dhupa kann auch eine große Wissenschaft werden, ähnlich wie ja auch die Duftöle und die Aromatherapie eine große Wissenschaft ist. In diesem Sinne sollte man sich überlegen, wie man Düfte nutzen kann, um seinen Geist spiritueller zu machen, um seinen Geist meditativer zu machen. Egal, ob man jetzt Duftöle nimmt, die man in eine Luftlampe gibt, oder ob man Duftöle nimmt und sie einfach im Raum versprühs, oder ob man die klassische indische Weise nimmt.

Siehe auch

Weblinks

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