Ausruhen

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Ausruhen - Gedanken und Überlegungen. Ausruhen bedeutet sich durch Ruhe zu erholen. Nach getaner Arbeit ist gut ruhen. Nach jeder Anstrengung gilt es auch sich auszuruhen. Leben ist Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung. Wer sich ausruhen kann, sammelt Kräfte um sich wieder anzustrengen. Man sollte sich aber nicht zu lange auf seiner faulen Haut ausruhen. Man sollte sich nicht auf seinen Lorbeeren zu lange ausruhen. Denn in einer sich schnell verändernden Welt kann man schnell überholt werden, wenn man sich zu lange ausruht.

Wer sich jedoch zu wenig Zeit zum Ausruhen nimmt, kann ins Stresssyndrom abgleiten oder gar ins Burnout, in die Erschöpfungsdepression. Durch Yoga und Meditation bekommt man schnell wieder neue Energie, neue Inspiration und Lebensfreude. Man kann auch einzelne Körperteile ausruhen lassen. Wenn man merkt, dass ein Körperteil überanstrengt ist, dann sollte man diesen eine Weile ausruhen lassen. Wenn man das schnell genug macht, vermeidet man diverseste Erkrankungen, die auf Überlastung beruhen.

Fleiß, ein Gegenpol zu Ausruhen

Umgang mit Ausruhen anderer

Vortrag von Sukadev

Manchmal erscheint es so, dass du viel arbeitest und andere Menschen sich mehr Zeit zum ruhen und entspannen nehmen. Wie gehst du damit um? Eine Möglichkeit wäre zu erkennen, dass der Mensch es vielleicht gerade im Moment wirklich braucht, weil er vielleicht eine geraume Zeit viel gearbeitet hat. Vielleicht braucht er eine Phase des Ausruhens. Dann gönne sie ihm. Die zweite Möglichkeit wäre, dass es dem Menschen gar nicht bewußt ist, dass er auch ein wichtiger Teil des Teams ist und das andere seinen Beitrag benötigen. Vielleicht ruht er sich nicht aus, sondern fühlt sich ausgeschlossen. Vielleicht müsstest du schauen, wie du ihn oder sie ins Team integrieren kannst.

Die nächste Möglichkeit wäre, dass der Mensch auf die beste Gelegenheit wartet, aktiv zu werden. Er ruht sich nicht wirklich aus, sondern er ist auf dem Sprung. Er braucht einen Tipp, wie er jetzt loslegen kann. Vielleicht weiß er gar nicht, was zu tun ist. Vielleicht müsstest du schauen, wie du ihn motivieren oder coachen könntest.

Die nächste Möglichkeit wäre, dass es dich gar nichts angeht. Du machst deine Sache, der Andere macht seine Sache. Du bist nicht der Vorgesetzte oder Aufpasser des anderen. Vielleicht bist du sogar in einem anderen Team. Anstatt dich aufzuregen, dass jemand anderes sich ausruht, engagiere dich für das, was zu tun ist. Du weißt nicht, was die Prioritäten des Anderen sind.

Natürlich, wenn sich zu viele Menschen ausruhen und keine Diziplin mehr haben und du der Einzige bist, der noch was aktiv beiträgt und sich aufopfert, dann muss man mal ein offenes Wort sprechen bzw. einen Vorgesetzten einschalten und die Aufgaben anders verteilen. Dann sollte auch der Teamgeist wieder gefördert werden durch Einzel- und Gruppengespräche.

Ausruhen in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Ausruhen gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Ausruhen - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Ausruhen sind zum Beispiel Faulenzertum, Trägheit, Passivität, Entspannen, Ausruhen, Pausieren .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Ausruhen - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Ausruhen sind zum Beispiel Betriebsamkeit, Tätigkeit, Eifer, Burnout, Selbstüberschätzung, Hyperaktivität . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Ausruhen, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Ausruhen, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Ausruhen stehen:

Eigenschaftsgruppe

Ausruhen kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Ausruhen sind zum Beispiel das Adjektiv ruhig, das Verb ausruhen, sowie das Substantiv Ausruher.

Wer Ausruhen hat, der ist ruhig beziehungsweise ein Ausruher.

Siehe auch

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