Amsumati

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Amsumati

Amsumati: (Sanskrit: अम्शुमती amśumatī f.) = aufmerksam, konzentriert

Der Sanskrit-Ausdruck „Amsumati“ ist zusammengesetzt aus den Teilen „amsu“ und „mati“.

  • Amsu“ bedeutet wörtlich „Tropfen“ oder „Träne“ (im weiteren Sinn auch ein winziges Teilchen), während
  • mati“ auf Verstand, Geist, Denkvermögen oder eine innere Eigenschaft hinweist — oft im Sinne von „Befähigung zu denken“ oder „Geistesverfassung“.

Zusammengenommen lässt sich „Amsumati“ daher annähernd als „Geist wie ein Tropfen“ oder „der tropfenhafte Verstand“ übersetzen; in der Praxis wird der Begriff jedoch in verschiedenen Kontexten leicht unterschiedlich verstanden.

In religiösen und philosophischen Zusammenhängen kann Amsumati eine feine, subtile Form des Bewusstseins oder der Aufmerksamkeit bezeichnen — ein zartes, konzentriertes Wahrnehmen, vergleichbar mit einem einzelnen Tropfen, der aus einer großen Masse hervorgehoben ist. Poetisch kann der Ausdruck auch Mitgefühl oder Zärtlichkeit im Sinne einer „Träne des Mitgefühls“ andeuten: eine feinfühlige, bewegte Gemütsverfassung, die sich in Tränen oder innerer Rührung äußert.

Je nach Texttradition kann Amsumati außerdem als Personenname auftreten (etwa bei mythologischen oder spirituellen Figuren) und dort Charakterzüge wie Feinfühligkeit, Empfindsamkeit oder eine besondere geistige Schärfe symbolisieren. Insgesamt trägt der Begriff die Nuance von etwas Kleinem und Kostbarem im Bereich des Geistes — eine feine, berührbare Form von Bewusstsein oder Gefühl.

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