Ökumene: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ökumene''' -  [[Religion]]süber[[greifen]]des wie  u.a. in  einem [[Garten der Religionen]] (unter[[teilen|teilt]] sich auch so in "Vertikale Ökumene", "Abrahamitische Ökumene"...).
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'''Ökumene''' (griech. oikos) = das eine Haus (des Glaubens)
 
Ökumene bezeichnet die Bemühung um [[Einheit]], [[Verständigung]] und gemeinsame Zusammenarbeit zwischen verschiedenen christlichen Konfessionen. Ursprünglich ging es darum, die jahrhundertealten Trennungen zwischen etwa Protestantismus, Katholizismus und Orthodoxie zu überwinden oder zumindest Brücken zu bauen, damit Gemeinden miteinander im Dialog stehen, gemeinsame Gottesdienste feiern und zusammen in sozialen Fragen handeln können. Im weiteren Sinn umfasst Ökumene auch den Austausch von theologischen Positionen, die Suche nach gemeinsamen Bekenntnissen und Versuchen, Differenzen in Lehre und Kirchenverfassung respektvoll zu klären.
 
Dabei geht es nicht zwangsläufig um eine vollständige institutionelle Vereinigung; oft reicht bereits ein wachsendes Verständnis füreinander, gemeinsame Projekte oder gegenseitige Anerkennung von [[Taufe]] und Abendmahl. Ökumenische Bewegungen haben seit dem 20. Jahrhundert an Gewicht gewonnen — etwa durch den ökumenischen Rat der Kirchen und vielfältige Dialogforen — und sie tragen dazu bei, dass Christinnen und Christen unterschiedlicher Traditionen gemeinsame Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen finden, von sozialer Gerechtigkeit bis zur Friedensarbeit.
 
In einem weiteren Sinne fallen datunter auch all die Bemühungen um den interreligiösen Dialog von Christen mit Muslimen oder [[Hindu]]s. Der[https://www.yoga-vidya.de/ Hinduimus] selber ist eh aufgeschlossen für andere Sichtweisen und eine Art Sammlung verschiedener Kulte Indiens.
 
=Siehe auch=
* [[Kirche]]
* [[Christentum]]
 
[[Kategorie:Christentum]]
[[Kategorie:Glossar]]

Version vom 1. Juni 2026, 02:09 Uhr

Ökumene

Ökumene (griech. oikos) = das eine Haus (des Glaubens)

Ökumene bezeichnet die Bemühung um Einheit, Verständigung und gemeinsame Zusammenarbeit zwischen verschiedenen christlichen Konfessionen. Ursprünglich ging es darum, die jahrhundertealten Trennungen zwischen etwa Protestantismus, Katholizismus und Orthodoxie zu überwinden oder zumindest Brücken zu bauen, damit Gemeinden miteinander im Dialog stehen, gemeinsame Gottesdienste feiern und zusammen in sozialen Fragen handeln können. Im weiteren Sinn umfasst Ökumene auch den Austausch von theologischen Positionen, die Suche nach gemeinsamen Bekenntnissen und Versuchen, Differenzen in Lehre und Kirchenverfassung respektvoll zu klären.

Dabei geht es nicht zwangsläufig um eine vollständige institutionelle Vereinigung; oft reicht bereits ein wachsendes Verständnis füreinander, gemeinsame Projekte oder gegenseitige Anerkennung von Taufe und Abendmahl. Ökumenische Bewegungen haben seit dem 20. Jahrhundert an Gewicht gewonnen — etwa durch den ökumenischen Rat der Kirchen und vielfältige Dialogforen — und sie tragen dazu bei, dass Christinnen und Christen unterschiedlicher Traditionen gemeinsame Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen finden, von sozialer Gerechtigkeit bis zur Friedensarbeit.

In einem weiteren Sinne fallen datunter auch all die Bemühungen um den interreligiösen Dialog von Christen mit Muslimen oder Hindus. DerHinduimus selber ist eh aufgeschlossen für andere Sichtweisen und eine Art Sammlung verschiedener Kulte Indiens.

Siehe auch