Prakanti: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Prakanti''' ([[Sanskrit]]: prakānti ''f.'') = ursprüngliche Natur
'''Prakanti''' ([[Sanskrit]]: prakānti ''f.'') = ursprüngliche Natur


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In vielen [https://www.yoga-vidya.de/ hinduistischen] und yogischen Lehren ist das Ziel der Praxis, diesen Zustand wiederzuerlangen oder zu erkennen: durch [[Meditation]], [[Selbstbeobachtung]] und [[Disziplin]] werden die Schleier von [[Ahamkara]] (Ich-Gefühl) und [[Samskaras]] (geprägte Eindrücke) gelichtet, sodass die ursprüngliche Natur offenbar wird. Prakanti ist also weniger ein erreichbares „Etwas“ als vielmehr das wiedererkannte oder enthüllte Gewahrsein, das immer schon vorhanden war.
In vielen [https://www.yoga-vidya.de/ hinduistischen] und yogischen Lehren ist das Ziel der Praxis, diesen Zustand wiederzuerlangen oder zu erkennen: durch [[Meditation]], [[Selbstbeobachtung]] und [[Disziplin]] werden die Schleier von [[Ahamkara]] (Ich-Gefühl) und [[Samskaras]] (geprägte Eindrücke) gelichtet, sodass die ursprüngliche Natur offenbar wird. Prakanti ist also weniger ein erreichbares „Etwas“ als vielmehr das wiedererkannte oder enthüllte Gewahrsein, das immer schon vorhanden war.


„Wenn du still wirst und nichts mehr festhalten musst, offenbart sich die prakanti — die reine Stille, die du immer gewesen bist.“
„Wenn du still wirst und nichts mehr festhalten musst, offenbart sich die prakanti — die reine Stille, die du immer gewesen bist.“ So könnte man es auch ausdrücken.


=Siehe auch=
=Siehe auch=

Aktuelle Version vom 21. April 2026, 08:21 Uhr

Prakanti

Prakanti (Sanskrit: prakānti f.) = ursprüngliche Natur

Prakānti ist ein Sanskrit-Begriff, der wörtlich mit „ursprüngliche Natur“ oder „angeborene Reinheit“ übersetzt werden kann. Im spirituellen und yogischen Kontext bezeichnet prakanti den natürlichen, unverfälschten Zustand des Geistes oder der Seele — jenen Grundzustand jenseits von Gedanken, Gefühlen und konditionierten Mustern. Während das tägliche Bewusstsein oft von Wünschen, Ängsten und Identifikationen geprägt ist, steht prakanti für eine innewohnende Ruhe und Klarheit, die nicht durch äußere Umstände berührt wird.

In vielen hinduistischen und yogischen Lehren ist das Ziel der Praxis, diesen Zustand wiederzuerlangen oder zu erkennen: durch Meditation, Selbstbeobachtung und Disziplin werden die Schleier von Ahamkara (Ich-Gefühl) und Samskaras (geprägte Eindrücke) gelichtet, sodass die ursprüngliche Natur offenbar wird. Prakanti ist also weniger ein erreichbares „Etwas“ als vielmehr das wiedererkannte oder enthüllte Gewahrsein, das immer schon vorhanden war.

„Wenn du still wirst und nichts mehr festhalten musst, offenbart sich die prakanti — die reine Stille, die du immer gewesen bist.“ So könnte man es auch ausdrücken.

Siehe auch