Dvadashivrata: Unterschied zwischen den Versionen

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'''dvadashivrata''' ([[Sanskrit]]: dvādashīvrata ''n.'') Ritual welches am 12. Tag einer Halbmondsphase praktiziert wird.
'''dvadashivrata''' ([[Sanskrit]]: dvādashīvrata ''n.'') = Ritual welches am 12. Tag einer Halbmondsphase praktiziert wird.
 
Der Ausdruck "dvadashivrata" setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: "[[dvadashi]]" (zwölf) und "[[vrata]]" (Gelübde, religiöse Observanz). Gemeint ist damit ein zwölftägiges Ritual oder eine spirituelle Praxis, die oft mit [[Fasten]], [[Gebet]]en und speziellen Handlungen verbunden ist. Solche Observanzen sind im [[Hinduismus]] verbreitet, besonders in Verbindung mit bestimmten [[Fest]]en oder [[Gottheit]]en.
 
Ein Beispiel findest du in der Verehrung von [[Vishnu]]: Viele Gläubige halten das "dvadashivrata" im Monat [[Margashirsha]] (November/Dezember), indem sie zwölf Tage lang beten, fasten und fromme Geschichten lesen. Eine Legende erzählt, dass König [[Ambarisha]] durch strikte Einhaltung dieses Rituals Vishnus Segen erhielt – selbst als der wütende [[Durvasa]] ihn störte, schützte ihn das göttliche [[Sudarshana]]-[[Chakra]].
 
Wenn du so eine Praxis beginnst, geht es nicht nur um Regeln, sondern um Hingabe. Wie die [[Bhagavad Gita]] sagt: "Wer mir mit liebevollem Herzen dient, dem gebe ich die Einsicht, die zum Frieden führt." (frei nach Kapitel 10, Vers 10). Probier’s aus, aber pass auf dich auf – zwölf Tage [[Askese]] brauchen Vorbereitung!
 
=Siehe auch=
* [[Bhakti Yoga]]
* [[Festival]]


[[Kategorie:Glossar]]
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[[Kategorie:Sanskrit]]
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Version vom 6. März 2026, 06:04 Uhr

dvadashivrata (Sanskrit: dvādashīvrata n.) = Ritual welches am 12. Tag einer Halbmondsphase praktiziert wird.

Der Ausdruck "dvadashivrata" setzt sich aus zwei Sanskrit-Wörtern zusammen: "dvadashi" (zwölf) und "vrata" (Gelübde, religiöse Observanz). Gemeint ist damit ein zwölftägiges Ritual oder eine spirituelle Praxis, die oft mit Fasten, Gebeten und speziellen Handlungen verbunden ist. Solche Observanzen sind im Hinduismus verbreitet, besonders in Verbindung mit bestimmten Festen oder Gottheiten.

Ein Beispiel findest du in der Verehrung von Vishnu: Viele Gläubige halten das "dvadashivrata" im Monat Margashirsha (November/Dezember), indem sie zwölf Tage lang beten, fasten und fromme Geschichten lesen. Eine Legende erzählt, dass König Ambarisha durch strikte Einhaltung dieses Rituals Vishnus Segen erhielt – selbst als der wütende Durvasa ihn störte, schützte ihn das göttliche Sudarshana-Chakra.

Wenn du so eine Praxis beginnst, geht es nicht nur um Regeln, sondern um Hingabe. Wie die Bhagavad Gita sagt: "Wer mir mit liebevollem Herzen dient, dem gebe ich die Einsicht, die zum Frieden führt." (frei nach Kapitel 10, Vers 10). Probier’s aus, aber pass auf dich auf – zwölf Tage Askese brauchen Vorbereitung!

Siehe auch