Narayanatattva: Unterschied zwischen den Versionen
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In [[philosophisch]]en und [[theologisch]]-[[spirituell]]en Kontexten wird Narayanatattva oft nicht nur als persönlicher Gott im anthropomorphen Sinn gesehen, sondern als das metaphysische Prinzip, das allem zugrunde liegt: die göttliche Gegenwart, die die Welt erhält und durchdringt. In manchen Traditionen steht Narayanatattva für die [[Einheit]] von zeitlosem [[Bewusstsein]] und schöpferischer [[Macht]]; in anderen Hervorhebungen wird betont, dass die individuelle [[Seele]] in ihrer wahren Natur mit diesem Prinzip eins ist. Texte und Kommentare, die sich auf tattva-Lehren beziehen, verwenden den Begriff, um Aspekte der kosmischen [[Ordnung]], der göttlichen Natur und der Wege zur Vereinigung mit dem Höchsten zu beschreiben. | In [[philosophisch]]en und [[theologisch]]-[[spirituell]]en Kontexten wird Narayanatattva oft nicht nur als persönlicher Gott im anthropomorphen Sinn gesehen, sondern als das metaphysische Prinzip, das allem zugrunde liegt: die göttliche [[Gegenwart]], die die Welt erhält und durchdringt. In manchen Traditionen steht Narayanatattva für die [[Einheit]] von zeitlosem [[Bewusstsein]] und schöpferischer [[Macht]]; in anderen Hervorhebungen wird betont, dass die individuelle [[Seele]] in ihrer wahren Natur mit diesem Prinzip eins ist. Texte und Kommentare, die sich auf tattva-Lehren beziehen, verwenden den Begriff, um Aspekte der kosmischen [[Ordnung]], der göttlichen [https://www.yoga-vidya.de/ Natur] und der Wege zur Vereinigung mit dem Höchsten zu beschreiben. | ||
Kurzes Beispiel: Du betrachtest dein eigenes Bewusstsein nicht als getrenntes Ich, sondern als Teil derselben grundlegenden Wirklichkeit, die Narayanatattva genannt wird — die innere Quelle, die im ganzen Universum gegenwärtig ist. | Kurzes Beispiel: Du betrachtest dein eigenes Bewusstsein nicht als getrenntes Ich, sondern als Teil derselben grundlegenden Wirklichkeit, die Narayanatattva genannt wird — die innere Quelle, die im ganzen Universum gegenwärtig ist. | ||
Aktuelle Version vom 12. Februar 2026, 06:17 Uhr
Narayanatattva (Sanskrit: nārāyanatattva m.) = die Wirklichkeit; das Wesen des Urwesens Narayana.
Der Ausdruck Narayanatattva setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
- Narayana, ein Name für die höchste göttliche Wirklichkeit oder Vishnu in der hinduistischen Tradition, und
- tattva, was so viel bedeutet wie Prinzip, Wirklichkeit oder Wesen.
Zusammengenommen bezeichnet Narayanatattva also das Prinzip oder die Essenz, die mit Narayana verbunden ist — die grundlegende, transzendente Wirklichkeit, die als Quelle, Bewahrer oder höchste Seinsgrundlage verstanden wird.
In philosophischen und theologisch-spirituellen Kontexten wird Narayanatattva oft nicht nur als persönlicher Gott im anthropomorphen Sinn gesehen, sondern als das metaphysische Prinzip, das allem zugrunde liegt: die göttliche Gegenwart, die die Welt erhält und durchdringt. In manchen Traditionen steht Narayanatattva für die Einheit von zeitlosem Bewusstsein und schöpferischer Macht; in anderen Hervorhebungen wird betont, dass die individuelle Seele in ihrer wahren Natur mit diesem Prinzip eins ist. Texte und Kommentare, die sich auf tattva-Lehren beziehen, verwenden den Begriff, um Aspekte der kosmischen Ordnung, der göttlichen Natur und der Wege zur Vereinigung mit dem Höchsten zu beschreiben.
Kurzes Beispiel: Du betrachtest dein eigenes Bewusstsein nicht als getrenntes Ich, sondern als Teil derselben grundlegenden Wirklichkeit, die Narayanatattva genannt wird — die innere Quelle, die im ganzen Universum gegenwärtig ist.