Pitrivakyaparipalana: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ausdruck „pitrivākyaparipālana“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: „[[pitri]]“ (Väter, Vorfahren), „[[vakya]]“ (Worte, Aussagen, Verheißung) und „[[paripalana]]“ (Bewahrung, Erhaltung, Sorge tragen). Zusammengenommen bezeichnet das Wort die Pflicht oder Praxis, die Worte, Gelübde und Versprechen der Vorfahren zu bewahren, zu erhalten und zu erfüllen.  
Der Ausdruck „pitrivākyaparipālana“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: „[[pitri]]“ (Väter, Vorfahren), „[[vakya]]“ (Worte, Aussagen, Verheißung) und „[[paripalana]]“ (Bewahrung, Erhaltung, Sorge tragen). Zusammengenommen bezeichnet das Wort die Pflicht oder Praxis, die Worte, Gelübde und Versprechen der Vorfahren zu bewahren, zu erhalten und zu erfüllen.  


In [https://www.yoga-vidya.de/ religiösem] und sozialem Kontext bedeutet das oft, dass Nachkommen die rituellen Anweisungen, moralischen Leitlinien und familiären Verpflichtungen respektieren und weiterführen, so wie sie von den Ahnen hinterlassen wurden. Konkret kann das etwa heißen: traditionelle Rituale fortführen, den familiären Namen und Ruf schützen, ererbte Pflichten gegenüber der Gemeinschaft oder bestimmten Devas erfüllen und darüber hinaus die mündlich oder schriftlich überlieferten Lehren nicht verfälschen.
In [https://www.yoga-vidya.de/ religiösem] und sozialem Kontext bedeutet das oft, dass Nachkommen die rituellen Anweisungen, moralischen Leitlinien und familiären Verpflichtungen respektieren und weiterführen, so wie sie von den Ahnen hinterlassen wurden. Konkret kann das etwa heißen: traditionelle [[Ritual]]e fortführen, den familiären [[Name]]n und [[Ruf]] schützen, ererbte [[Pflicht]]en gegenüber der [[Gemeinschaft]] oder bestimmten [[Gottheit]]en erfüllen und darüber hinaus die mündlich oder schriftlich überlieferten Lehren nicht verfälschen.


Die Bedeutung hat sowohl praktische als auch [[ethisch]]-religiöse Dimensionen: praktisch, weil es um die Weitergabe und Einhaltung überlieferter Praktiken geht; ethisch-religiös, weil die Worte der Vorfahren als verbindlich und würdig des Respekts gelten. In manchen traditionell-[[hinduistisch]]en Zusammenhängen wird pitrivākyaparipālana auch als Teil derjenigen Pflichten verstanden, die die soziale Ordnung und Kontinuität der Familientradition sichern.
Die Bedeutung hat sowohl praktische als auch [[ethisch]]-religiöse Dimensionen: praktisch, weil es um die Weitergabe und Einhaltung überlieferter Praktiken geht; ethisch-religiös, weil die Worte der Vorfahren als verbindlich und würdig des Respekts gelten. In manchen traditionell-[[hinduistisch]]en Zusammenhängen wird pitrivākyaparipālana auch als Teil derjenigen Pflichten verstanden, die die soziale Ordnung und Kontinuität der Familientradition sichern.

Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 01:47 Uhr

Pitrivakyaparipalana

Pitrivakyaparipalana (Sanskrit: pitrivakyaparipalana adj.) = auf das Wort der Vorfahren hörend.

Der Ausdruck „pitrivākyaparipālana“ setzt sich aus drei Teilen zusammen: „pitri“ (Väter, Vorfahren), „vakya“ (Worte, Aussagen, Verheißung) und „paripalana“ (Bewahrung, Erhaltung, Sorge tragen). Zusammengenommen bezeichnet das Wort die Pflicht oder Praxis, die Worte, Gelübde und Versprechen der Vorfahren zu bewahren, zu erhalten und zu erfüllen.

In religiösem und sozialem Kontext bedeutet das oft, dass Nachkommen die rituellen Anweisungen, moralischen Leitlinien und familiären Verpflichtungen respektieren und weiterführen, so wie sie von den Ahnen hinterlassen wurden. Konkret kann das etwa heißen: traditionelle Rituale fortführen, den familiären Namen und Ruf schützen, ererbte Pflichten gegenüber der Gemeinschaft oder bestimmten Gottheiten erfüllen und darüber hinaus die mündlich oder schriftlich überlieferten Lehren nicht verfälschen.

Die Bedeutung hat sowohl praktische als auch ethisch-religiöse Dimensionen: praktisch, weil es um die Weitergabe und Einhaltung überlieferter Praktiken geht; ethisch-religiös, weil die Worte der Vorfahren als verbindlich und würdig des Respekts gelten. In manchen traditionell-hinduistischen Zusammenhängen wird pitrivākyaparipālana auch als Teil derjenigen Pflichten verstanden, die die soziale Ordnung und Kontinuität der Familientradition sichern.

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