Amaradri: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Amaradri''': ([[Sanskrit]]: अमराद्रि amarādri ''m.'') Der Berg der unsterblichen Götter, ein Name vom Berg [[Meru]]
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'''Amaradri''': ([[Sanskrit]]: अमराद्रि amarādri ''m.'') = Berg der unsterblichen Götter, ein Name vom Berg [[Meru]]
 
Der Sanskrit-Ausdruck Amaradri ist ein zusammengesetztes Wort aus [[amara]], das „unsterblich, gottgleich, ohne Tod“ bedeutet, und [[adri]], das „Berg“ heißt; wörtlich heißt Amaradri also „unsterblicher Berg“ oder „Berg der Unsterblichen“.
 
Symbolisch steht ein solcher Name für einen heiligen, unverrückbaren [[Ort]], der jenseits der vergänglichen Welt liegt, eine Quelle spiritueller Kraft und [[Stabilität]]. In [[religiös]]er Bildsprache kann Amaradri eine konkrete heilige Gebirgsspitze meinen, die Wohnstätte von [[Götter]]n, [[Siddha]]s oder erleuchteten Wesen, oder metaphorisch den festen, unbeweglichen Geist, der nicht von Leid und Vergänglichkeit berührt wird.
 
In der [[yogisch]]en und [[vedisch]]en Tradition weckt die Vorstellung vom unsterblichen Berg Assoziationen mit innerer Höhe, Rückzug, asketischer Praxis und dem Streben nach [[Befreiung]]: wer „Amaradri“ aufsucht oder in sich trägt, sucht Beständigkeit, Unsterblichkeit des Bewusstseins und Nähe zum Göttlichen. Kurz psychologisch betrachtet kann Amaradri den inneren Rückzugsort bezeichnen, an dem du Standhaftigkeit, Ruhe und eine Perspektive jenseits täglicher Veränderung findest.
 
„Auf dem Gipfel von Amaradri verweilen die Rishis; wer dort meditiert, erfährt das Ende von Geburt und Tod.“
 
=Siehe auch=
* [[Mahameru]]
* [[Ashram]]


[[Kategorie:Glossar]]
[[Kategorie:Glossar]]
[[Kategorie:Sanskrit]]
[[Kategorie:Sanskrit]]

Version vom 23. März 2026, 01:45 Uhr

Amaradri

Amaradri: (Sanskrit: अमराद्रि amarādri m.) = Berg der unsterblichen Götter, ein Name vom Berg Meru

Der Sanskrit-Ausdruck Amaradri ist ein zusammengesetztes Wort aus amara, das „unsterblich, gottgleich, ohne Tod“ bedeutet, und adri, das „Berg“ heißt; wörtlich heißt Amaradri also „unsterblicher Berg“ oder „Berg der Unsterblichen“.

Symbolisch steht ein solcher Name für einen heiligen, unverrückbaren Ort, der jenseits der vergänglichen Welt liegt, eine Quelle spiritueller Kraft und Stabilität. In religiöser Bildsprache kann Amaradri eine konkrete heilige Gebirgsspitze meinen, die Wohnstätte von Göttern, Siddhas oder erleuchteten Wesen, oder metaphorisch den festen, unbeweglichen Geist, der nicht von Leid und Vergänglichkeit berührt wird.

In der yogischen und vedischen Tradition weckt die Vorstellung vom unsterblichen Berg Assoziationen mit innerer Höhe, Rückzug, asketischer Praxis und dem Streben nach Befreiung: wer „Amaradri“ aufsucht oder in sich trägt, sucht Beständigkeit, Unsterblichkeit des Bewusstseins und Nähe zum Göttlichen. Kurz psychologisch betrachtet kann Amaradri den inneren Rückzugsort bezeichnen, an dem du Standhaftigkeit, Ruhe und eine Perspektive jenseits täglicher Veränderung findest.

„Auf dem Gipfel von Amaradri verweilen die Rishis; wer dort meditiert, erfährt das Ende von Geburt und Tod.“

Siehe auch