Kshemam te, kshemam a: Unterschied zwischen den Versionen

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'''kshemam te, kshemam a''' ([[Sanskrit]]: kshemam te, kshemam ā )''wörtl.;'' "Wohlbefinden dir!"
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'''kshemam te, kshemam a''' ([[Sanskrit]]: kshemam te, kshemam ā ) = wörtl. "Wohl für dich, Wohl für mich"
Die Sanskrit-Formel „kshemam te, kshemam a“ enthält das Substantiv „kshemam“ (Wohl, Wohlergehen, Sicherheit, Unversehrtheit) und richtet sich mit dem Dativ „te“ (dir) bzw. „a“ (oft als kurz für „[[aham]]“ oder als poetische Anredeform verstanden) an eine oder mehrere Personen. Wörtlich bedeutet die Wendung also etwa „Wohl sei dir, Wohl sei mir“ bzw. „Wohl für dich, Wohl für mich“; gemeint ist ein [[Wunsch]] oder Segensspruch für [[Sicherheit]], [[Schutz]], glückliches Gedeihen und unbeschadet sein.
Im Gebrauch in [https://www.yoga-vidya.de/ religiösen], rituellen oder poetischen Kontexten drückt kshemam einen umfassenderen Segen aus als nur materielles Wohlergehen: Es umfasst [[körperlich]]e Unversehrtheit, [[seelisch]]e [[Ruhe]], [[sozial]]e [[Harmonie]] und günstige Umstände für das Gedeihen. Je nach Zusammenhang kann der Ausdruck persönlich und vertraut klingen (ein kurzer Wunsch zwischen Menschen), rituell-formell (Teil eines Gebets oder Segensspruchs) oder philosophisch (Hinweis auf einen Zustand innerer Sicherheit und Befreiung von Furcht).
=Siehe auch=
* [[Gebet]]
* [[Segen]]


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[[Kategorie:Sanskrit]]
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Version vom 28. Dezember 2025, 06:31 Uhr

kshemam te, kshemam a

kshemam te, kshemam a (Sanskrit: kshemam te, kshemam ā ) = wörtl. "Wohl für dich, Wohl für mich"

Die Sanskrit-Formel „kshemam te, kshemam a“ enthält das Substantiv „kshemam“ (Wohl, Wohlergehen, Sicherheit, Unversehrtheit) und richtet sich mit dem Dativ „te“ (dir) bzw. „a“ (oft als kurz für „aham“ oder als poetische Anredeform verstanden) an eine oder mehrere Personen. Wörtlich bedeutet die Wendung also etwa „Wohl sei dir, Wohl sei mir“ bzw. „Wohl für dich, Wohl für mich“; gemeint ist ein Wunsch oder Segensspruch für Sicherheit, Schutz, glückliches Gedeihen und unbeschadet sein.

Im Gebrauch in religiösen, rituellen oder poetischen Kontexten drückt kshemam einen umfassenderen Segen aus als nur materielles Wohlergehen: Es umfasst körperliche Unversehrtheit, seelische Ruhe, soziale Harmonie und günstige Umstände für das Gedeihen. Je nach Zusammenhang kann der Ausdruck persönlich und vertraut klingen (ein kurzer Wunsch zwischen Menschen), rituell-formell (Teil eines Gebets oder Segensspruchs) oder philosophisch (Hinweis auf einen Zustand innerer Sicherheit und Befreiung von Furcht).

Siehe auch