Apakaraka: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Apakaraka''' ([[Sanskrit]]: अपकारक apakāraka ''adj.'') = schädlich, Schaden zufügend, beeinträchtigend. | |||
Apakaraka meint im Sanskrit meist „schädlich“, „verletzend“, „schädigend“ oder auch „der Übeltäter“. Es ist sprachlich mit „[[apa]]“ für „weg, ab, gegen“ und „[[ka]]“ für „tun“ verbunden und bezeichnet also etwas oder jemanden, der Schaden verursacht. In [[indisch]]en [[Tradition]]en passt der Begriff gut in den Bereich von Ethik und [[Dharma]]: Was apakaraka ist, steht dem hilfreichen, förderlichen und heilsamen Handeln entgegen. | |||
Im Bezug auf [[Yoga]] ist das vor allem als Gegenpol zu den Tugenden des Weges interessant: Yoga will den Geist klären, Gewalt mindern und Handeln läutern. Ein apakaraka Verhalten wäre etwa, aus [[Ärger]] scharf zu sprechen, jemanden zu kränken oder absichtlich Unruhe zu stiften. Im [[spirituell]]en Sinn gilt in Indien: Alles, was andere verletzt und den eigenen Geist verdunkelt, entfernt dich ein Stück vom inneren [[Gleichgewicht]]. | |||
Ein einfaches Praxisbeispiel: Bevor du etwas sagst oder tust, halte kurz inne und frage dich: „Ist das hilfreich oder schädlich?“ Wenn die [[Antwort]] schädlich ist, lass es weg oder formuliere es milder. Das ist kleine, alltagstaugliche [https://www.yoga-vidya.de/ Karma-Yoga-Praxis]. | |||
„Dir steht nur das Handeln zu, niemals seine Früchte.“ — [[Bhagavad Gita]] 2,47. Das sollte dich lenken bei deinen Entscheidungen. Uberwinde dein [[Ego]]. | |||
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Aktuelle Version vom 27. Juli 2026, 02:13 Uhr

Apakaraka (Sanskrit: अपकारक apakāraka adj.) = schädlich, Schaden zufügend, beeinträchtigend.
Apakaraka meint im Sanskrit meist „schädlich“, „verletzend“, „schädigend“ oder auch „der Übeltäter“. Es ist sprachlich mit „apa“ für „weg, ab, gegen“ und „ka“ für „tun“ verbunden und bezeichnet also etwas oder jemanden, der Schaden verursacht. In indischen Traditionen passt der Begriff gut in den Bereich von Ethik und Dharma: Was apakaraka ist, steht dem hilfreichen, förderlichen und heilsamen Handeln entgegen.
Im Bezug auf Yoga ist das vor allem als Gegenpol zu den Tugenden des Weges interessant: Yoga will den Geist klären, Gewalt mindern und Handeln läutern. Ein apakaraka Verhalten wäre etwa, aus Ärger scharf zu sprechen, jemanden zu kränken oder absichtlich Unruhe zu stiften. Im spirituellen Sinn gilt in Indien: Alles, was andere verletzt und den eigenen Geist verdunkelt, entfernt dich ein Stück vom inneren Gleichgewicht.
Ein einfaches Praxisbeispiel: Bevor du etwas sagst oder tust, halte kurz inne und frage dich: „Ist das hilfreich oder schädlich?“ Wenn die Antwort schädlich ist, lass es weg oder formuliere es milder. Das ist kleine, alltagstaugliche Karma-Yoga-Praxis.
„Dir steht nur das Handeln zu, niemals seine Früchte.“ — Bhagavad Gita 2,47. Das sollte dich lenken bei deinen Entscheidungen. Uberwinde dein Ego.