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'''Pashubala''' ([[Sanskrit]]: pashubala ''n.'') die Kraft der tierischen Natur, der Instinkte.
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'''Pashubala''' ([[Sanskrit]]: pashubala ''n.'') = die Kraft der tierischen Natur, der Instinkte.
Pashubala ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort aus „pashu“ und „bala“ und bedeutet wörtlich „Tierkraft“ oder „Kraft der (tierischen) Wesen“.
* „[[Pashu]]“ bezeichnet gewöhnlich ein [[Tier]], ein Lebewesen oder metaphorisch ein Wesen, das an sinnliche Begrenzungen, Unwissenheit oder Bindungen gebunden ist; in manchen religiösen Kontexten steht pashu für das individuelle, leidende [[Lebewesen]] im Gegensatz zu einem freien, spirituell erwachten Prinzip.
* „[[Bala]]“ heißt [[Stärke]], [[Kraft]] oder Macht. Zusammengenommen beschreibt pashubala also eine Form von Kraft, Macht oder Triebkraft, die mit den Eigenschaften und Bedürfnissen von Lebewesen verbunden ist.
In [https://www.yoga-vidya.de/ philosophischen] und religiösen Texten kann der Begriff unterschiedliche Nuancen tragen. In einem ritualen oder mythologischen Kontext könnte pashubala die schiere physische Stärke, [[Wildheit]] oder animalische Energie bedeuten, die Tieren zugeschrieben wird und die in Kämpfen, Jagd oder bäuerlichen Tätigkeiten wirksam wird. In ethisch-philosophischer Sprache wird pashubala oft metaphorisch gebraucht, um die treibenden [[Begierde]]n, [[Instinkt]]e oder die fortdauernden [[Anhaftung]]en zu bezeichnen, die den Menschen in seinem geistigen Fortschritt hemmen — also eine Kraft, die im Dienst der Sinneswünsche steht und nicht der [[spirituell]]en Befreiung.
Kurz gesagt bezeichnet pashubala die Kraft oder Energie, die mit tierischer Natur, [[Trieb]]en oder den gebundenen, sinnlich ausgerichteten Aspekten lebender Wesen verbunden ist; je nach Kontext kann das eine rein körperliche Stärke oder eine spirituell zu überwindende Instinktkraft sein.
=Siehe auch=
* [[Kraft]]
* [[Energie]]


[[Kategorie:Glossar]]
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[[Kategorie:Sanskrit]]
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Aktuelle Version vom 16. Dezember 2025, 01:42 Uhr

Pashubala

Pashubala (Sanskrit: pashubala n.) = die Kraft der tierischen Natur, der Instinkte.

Pashubala ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort aus „pashu“ und „bala“ und bedeutet wörtlich „Tierkraft“ oder „Kraft der (tierischen) Wesen“.

  • Pashu“ bezeichnet gewöhnlich ein Tier, ein Lebewesen oder metaphorisch ein Wesen, das an sinnliche Begrenzungen, Unwissenheit oder Bindungen gebunden ist; in manchen religiösen Kontexten steht pashu für das individuelle, leidende Lebewesen im Gegensatz zu einem freien, spirituell erwachten Prinzip.
  • Bala“ heißt Stärke, Kraft oder Macht. Zusammengenommen beschreibt pashubala also eine Form von Kraft, Macht oder Triebkraft, die mit den Eigenschaften und Bedürfnissen von Lebewesen verbunden ist.

In philosophischen und religiösen Texten kann der Begriff unterschiedliche Nuancen tragen. In einem ritualen oder mythologischen Kontext könnte pashubala die schiere physische Stärke, Wildheit oder animalische Energie bedeuten, die Tieren zugeschrieben wird und die in Kämpfen, Jagd oder bäuerlichen Tätigkeiten wirksam wird. In ethisch-philosophischer Sprache wird pashubala oft metaphorisch gebraucht, um die treibenden Begierden, Instinkte oder die fortdauernden Anhaftungen zu bezeichnen, die den Menschen in seinem geistigen Fortschritt hemmen — also eine Kraft, die im Dienst der Sinneswünsche steht und nicht der spirituellen Befreiung.

Kurz gesagt bezeichnet pashubala die Kraft oder Energie, die mit tierischer Natur, Trieben oder den gebundenen, sinnlich ausgerichteten Aspekten lebender Wesen verbunden ist; je nach Kontext kann das eine rein körperliche Stärke oder eine spirituell zu überwindende Instinktkraft sein.

Siehe auch