Shubhanana: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Shubhanana''' ([[Sanskrit]]: shubhānana ''adj und m.'') = der/die | '''Shubhanana''' ([[Sanskrit]]: shubhānana ''adj und m.'') = der/die freundlich Schauende; ein Name für Parvati | ||
Der Sanskrit-Ausdruck “Shubhanana” setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: “[[Shubha]]” bedeutet glückverheißend, gut, segensreich oder positiv, und “[[Anana]]” steht für Gesicht oder Antlitz. Zusammen ergibt sich die Bedeutung “die oder der mit einem glückverheißenden Gesicht” oder “die Freundliche, die Gütige”. Im Hinduismus wird Shubhanana oft als ein Beiname der Göttin [[Parvati]] oder anderer milder Aspekte des Göttlichen verwendet. Der Begriff drückt die Vorstellung aus, dass das Göttliche dir mit einem liebevollen, wohlwollenden Antlitz begegnet – eine Einladung, selbst dieses strahlende, positive Gesicht in der Welt zu tragen. | Der Sanskrit-Ausdruck “Shubhanana” setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: “[[Shubha]]” bedeutet glückverheißend, gut, segensreich oder positiv, und “[[Anana]]” steht für Gesicht oder Antlitz. Zusammen ergibt sich die Bedeutung “die oder der mit einem glückverheißenden Gesicht” oder “die Freundliche, die Gütige”. Im [[Hinduismus]] wird Shubhanana oft als ein Beiname der Göttin [[Parvati]] oder anderer milder Aspekte des Göttlichen verwendet. Der Begriff drückt die Vorstellung aus, dass das Göttliche dir mit einem liebevollen, wohlwollenden Antlitz begegnet – eine Einladung, selbst dieses strahlende, positive Gesicht in der Welt zu tragen. | ||
Im [[Yoga]] und in der [[Meditation]] nutzt du Shubhanana als eine Art inneres Bild oder [[Affirmation]]. Stell dir vor, wie du in der Yogastunde in der [https://www.yoga-vidya.de/ Berghaltung] (Tadasana) stehst, die Hände vor dem Herzen zusammengelegt. Du atmest tief ein und lächelst sanft – nicht nur mit den Lippen, sondern mit deinem ganzen Gesicht. Dieses Lächeln ist kein aufgesetztes Grinsen, sondern ein Ausdruck von innerem Frieden und Wohlwollen dir selbst und anderen gegenüber. Du visualisierst, wie dein Gesicht zu einem “Shubhanana” wird, zu einem Spiegel deiner eigenen guten Absichten. Während du ausatmest, sendest du dieses segensreiche Lächeln in dein Herz und dann in den Raum um dich herum. In einer [[Meditation]] kannst du dir vorstellen, dass ein geliebter Mensch oder ein [[Lehrer]] dir mit einem Shubhanana-Antlitz begegnet – voller Annahme und Güte. Diese Übung hilft dir, Anspannung im [[Kiefer]] und in der Stirn loszulassen und eine Haltung der [[Freundlichkeit]] zu kultivieren, die über die Matte hinaus in deinen Alltag strahlt. | Im [[Yoga]] und in der [[Meditation]] nutzt du Shubhanana als eine Art inneres Bild oder [[Affirmation]]. Stell dir vor, wie du in der Yogastunde in der [https://www.yoga-vidya.de/ Berghaltung] (Tadasana) stehst, die Hände vor dem Herzen zusammengelegt. Du atmest tief ein und lächelst sanft – nicht nur mit den Lippen, sondern mit deinem ganzen Gesicht. Dieses Lächeln ist kein aufgesetztes Grinsen, sondern ein Ausdruck von innerem [[Frieden]] und [[Wohlwollen]] dir selbst und anderen gegenüber. Du visualisierst, wie dein Gesicht zu einem “Shubhanana” wird, zu einem Spiegel deiner eigenen guten Absichten. Während du ausatmest, sendest du dieses segensreiche Lächeln in dein Herz und dann in den Raum um dich herum. In einer [[Meditation]] kannst du dir vorstellen, dass ein geliebter Mensch oder ein [[Lehrer]] dir mit einem Shubhanana-Antlitz begegnet – voller Annahme und Güte. Diese Übung hilft dir, Anspannung im [[Kiefer]] und in der Stirn loszulassen und eine Haltung der [[Freundlichkeit]] zu kultivieren, die über die Matte hinaus in deinen Alltag strahlt. | ||
[[Swami Sivananda]] sagt dazu treffend: “Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Menschen. Lächle, denn dein Gesicht ist der Spiegel deiner Seele.” | [[Swami Sivananda]] sagt dazu treffend: “Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Menschen. Lächle, denn dein Gesicht ist der Spiegel deiner Seele.” | ||
Aktuelle Version vom 5. Juli 2026, 02:16 Uhr

Shubhanana (Sanskrit: shubhānana adj und m.) = der/die freundlich Schauende; ein Name für Parvati
Der Sanskrit-Ausdruck “Shubhanana” setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: “Shubha” bedeutet glückverheißend, gut, segensreich oder positiv, und “Anana” steht für Gesicht oder Antlitz. Zusammen ergibt sich die Bedeutung “die oder der mit einem glückverheißenden Gesicht” oder “die Freundliche, die Gütige”. Im Hinduismus wird Shubhanana oft als ein Beiname der Göttin Parvati oder anderer milder Aspekte des Göttlichen verwendet. Der Begriff drückt die Vorstellung aus, dass das Göttliche dir mit einem liebevollen, wohlwollenden Antlitz begegnet – eine Einladung, selbst dieses strahlende, positive Gesicht in der Welt zu tragen.
Im Yoga und in der Meditation nutzt du Shubhanana als eine Art inneres Bild oder Affirmation. Stell dir vor, wie du in der Yogastunde in der Berghaltung (Tadasana) stehst, die Hände vor dem Herzen zusammengelegt. Du atmest tief ein und lächelst sanft – nicht nur mit den Lippen, sondern mit deinem ganzen Gesicht. Dieses Lächeln ist kein aufgesetztes Grinsen, sondern ein Ausdruck von innerem Frieden und Wohlwollen dir selbst und anderen gegenüber. Du visualisierst, wie dein Gesicht zu einem “Shubhanana” wird, zu einem Spiegel deiner eigenen guten Absichten. Während du ausatmest, sendest du dieses segensreiche Lächeln in dein Herz und dann in den Raum um dich herum. In einer Meditation kannst du dir vorstellen, dass ein geliebter Mensch oder ein Lehrer dir mit einem Shubhanana-Antlitz begegnet – voller Annahme und Güte. Diese Übung hilft dir, Anspannung im Kiefer und in der Stirn loszulassen und eine Haltung der Freundlichkeit zu kultivieren, die über die Matte hinaus in deinen Alltag strahlt.
Swami Sivananda sagt dazu treffend: “Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Menschen. Lächle, denn dein Gesicht ist der Spiegel deiner Seele.”