Calapreman: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Calapreman''': ([[Sanskrit]]: calapreman ''n.'') unstete Liebe; Liebe zur veränderlichen Welt
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'''Calapreman''': ([[Sanskrit]]: calapreman ''n.'') = unstete Liebe; Liebe zur veränderlichen Welt
Der Sanskrit-Ausdruck „calapreman“ verbindet zwei Wortstämme:
* „[[cala]]“ bedeutet [[beweglich]], [[unbeständig]], trügerisch oder wankelmütig, und
* „[[preman]]“ leitet sich von „prema“ ab und steht für [[Liebe]], [[Zuneigung]] oder hingebende Zärtlichkeit. Zusammengesetzt bezeichnet calapreman also eine Form von Liebe oder Zuneigung, die von Wandelbarkeit, [[Unsicherheit]] oder [[Illusion]]scharakter geprägt ist — eine Liebe, die nicht beständig ist, deren Objekt oder [[Intensität]] schwankt, oder die auf trügerischen Vorstellungen beruht.
In [https://www.yoga-vidya.de/ spirituellen] und [[philosophisch]]en Texten wird calapreman oft verwendet, um die Art von Anhaftung zu beschreiben, die auf flüchtigen Begierden, wechselnden Eindrücken oder oberflächlichen Verliebtheiten fußt. Solche Gefühle erscheinen innig, sind aber instabil, leicht von äußeren Umständen beeinflussbar und können daher zu [[Leid ]]und Verwirrung führen, weil sie keine tragfähige Grundlage besitzen. Der Begriff hebt damit die Unterscheidung zwischen reifer, beständiger liebevoller Verbundenheit und jener impulsiven, wechselhaften Zuneigung hervor, die innerlich unruhig bleibt und Bindung sowie Klarheit erschwert. In Praxisrichtungen wird das Erkennen und Transformieren von calapreman oft als notwendig erachtet, um eine stabilere, mitfühlende und weise geformte Liebe zu entwickeln.
=Siehe auch=
* [[Verbundenheit]]
* [[Zuneigung]]


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Aktuelle Version vom 20. Dezember 2025, 01:37 Uhr

Calapreman ist immer in Bewegung

Calapreman: (Sanskrit: calapreman n.) = unstete Liebe; Liebe zur veränderlichen Welt

Der Sanskrit-Ausdruck „calapreman“ verbindet zwei Wortstämme:

  • cala“ bedeutet beweglich, unbeständig, trügerisch oder wankelmütig, und
  • preman“ leitet sich von „prema“ ab und steht für Liebe, Zuneigung oder hingebende Zärtlichkeit. Zusammengesetzt bezeichnet calapreman also eine Form von Liebe oder Zuneigung, die von Wandelbarkeit, Unsicherheit oder Illusionscharakter geprägt ist — eine Liebe, die nicht beständig ist, deren Objekt oder Intensität schwankt, oder die auf trügerischen Vorstellungen beruht.

In spirituellen und philosophischen Texten wird calapreman oft verwendet, um die Art von Anhaftung zu beschreiben, die auf flüchtigen Begierden, wechselnden Eindrücken oder oberflächlichen Verliebtheiten fußt. Solche Gefühle erscheinen innig, sind aber instabil, leicht von äußeren Umständen beeinflussbar und können daher zu Leid und Verwirrung führen, weil sie keine tragfähige Grundlage besitzen. Der Begriff hebt damit die Unterscheidung zwischen reifer, beständiger liebevoller Verbundenheit und jener impulsiven, wechselhaften Zuneigung hervor, die innerlich unruhig bleibt und Bindung sowie Klarheit erschwert. In Praxisrichtungen wird das Erkennen und Transformieren von calapreman oft als notwendig erachtet, um eine stabilere, mitfühlende und weise geformte Liebe zu entwickeln.

Siehe auch