Agamapayaina: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Agamapayaina''': ([[Sanskrit]]: आगामपयैन āgāmapayaina ''adj.'') | [[Datei:Sivananda Puja.jpg|mini|Agamapayaina]] | ||
'''Agamapayaina''': ([[Sanskrit]]: आगामपयैन āgāmapayaina ''adj.'') = Mittel zur Erlangung der überlieferten Lehre | |||
Agamapayaina ist ein zusammengesetzter Sanskrit-Ausdruck, der sich aus den Teilen „agama“ und „payaina“ (oder Varianten davon) ableiten lässt; im engeren Sinn verweist „[[agama]]“ auf [[Überlieferung]], traditionelle [[Lehre]], kanonische Schrift oder das, was „nicht kommt“ (in manchen Kontexten auch „nicht-ankommend“), während „payaina“ von der Wurzel „√[[pad]]/√pā/√pay“ abgeleitet sein kann und Bewegungs- bzw. Geltungsaspekte andeutet — etwa „das [[Gehen]], [[Streben]], Erreichen“ oder „das Mittel/Möglichkeit, etwas zu erreichen“. | |||
Zusammengesetzt lässt sich „agamapayaina“ je nach Kontext als „das Mittel zur Erlangung der überlieferten Lehre“, „der Weg zur Überlieferung“, „das, womit die [[Agama]] (kanonische Schriften) erlangt/verkörpert wird“ oder allgemein als „Weg/Mittel zur Verwirklichung dessen, was durch die Agama überliefert ist“ verstehen. In religiösen oder philosophischen Texten würde die Wendung typischerweise eine praktischen oder institutionellen Bezug haben — etwa [https://www.yoga-vidya.de/ Rituale], Lehrtraditionen oder Methoden, durch die überlieferte Lehren bewahrt, vermittelt oder realisiert werden. Die genaue Bedeutung hängt stark vom Textkontext und von orthographischen Varianten ab; ohne konkreten Belegtext bleibt die obige Lesart eine begründete, aber nicht singulär verbindliche [[Interpretation]]. | |||
=Siehe auch= | |||
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* [[Lehre]] | |||
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Aktuelle Version vom 3. Januar 2026, 22:53 Uhr
Agamapayaina: (Sanskrit: आगामपयैन āgāmapayaina adj.) = Mittel zur Erlangung der überlieferten Lehre
Agamapayaina ist ein zusammengesetzter Sanskrit-Ausdruck, der sich aus den Teilen „agama“ und „payaina“ (oder Varianten davon) ableiten lässt; im engeren Sinn verweist „agama“ auf Überlieferung, traditionelle Lehre, kanonische Schrift oder das, was „nicht kommt“ (in manchen Kontexten auch „nicht-ankommend“), während „payaina“ von der Wurzel „√pad/√pā/√pay“ abgeleitet sein kann und Bewegungs- bzw. Geltungsaspekte andeutet — etwa „das Gehen, Streben, Erreichen“ oder „das Mittel/Möglichkeit, etwas zu erreichen“.
Zusammengesetzt lässt sich „agamapayaina“ je nach Kontext als „das Mittel zur Erlangung der überlieferten Lehre“, „der Weg zur Überlieferung“, „das, womit die Agama (kanonische Schriften) erlangt/verkörpert wird“ oder allgemein als „Weg/Mittel zur Verwirklichung dessen, was durch die Agama überliefert ist“ verstehen. In religiösen oder philosophischen Texten würde die Wendung typischerweise eine praktischen oder institutionellen Bezug haben — etwa Rituale, Lehrtraditionen oder Methoden, durch die überlieferte Lehren bewahrt, vermittelt oder realisiert werden. Die genaue Bedeutung hängt stark vom Textkontext und von orthographischen Varianten ab; ohne konkreten Belegtext bleibt die obige Lesart eine begründete, aber nicht singulär verbindliche Interpretation.